Dienstag, 18. Dezember 2018

#naehdirwas - Farbfeuerwerk

Und da ist auch schon der Endstand für die #naehdirwas-Aktion in diesem Jahr gekommen!
Bevor ich mein Ergebnis zeige, ein kurzer Überblick:

Januar/Februar: "Ultra Violet – yay or nay?" Ich sagte "nay" ;)
März/April: "Mustermix" - Strandtasche
Mai/Juni: "Ice Cream Lovers" - Eisschirmchen-Tanktop
Juli/August: "Transparenz" - ist nicht so mein Ding
September/Oktober: "Art Inspired" - Pinguin-Doodle-T-Shirt
November/Dezember: "Farbfeuerwerk" - Herbstlaub-Sweatshirt (heute zu sehen)

Der zweimonatige Rhythmus in diesem Jahr kam mir sehr gelegen. Die Ideenfindung und das Nähen geht bei mir i.d.R. schnell, aber Materialbeschaffung und besonders das Fotografieren kann dauern ...
Bei 4 von 6 Themen habe ich mitgemacht, die anderen beiden waren nicht mein Ding. Ich bin gespannt aufs nächste Jahr!

Okay, es sind vielleicht nicht ganz meine Farben, aber ein Farbfeuerwerk ists auf jeden Fall!

Für mein letztes #naehdirwas-Projekt dieses Jahr habe ich eine Weile überlegt, welcher Schnitt geeignet wäre. Eigentlich wollte ich nicht schon wieder einen schlichten Sweatshirtschnitt ohne alles verwenden, war aber skeptisch, ob Teilungsnähte bei dem gemusterten Stoff gut aussehen. Ich habe mich dann für Teilungsnähte entschieden und wurde nicht enttäuscht!

Der Schnitt ist das (wieder stark modifizierte) Hide Away-Sweatshirt aus der Ottobre 2/2017, Modell 8. Ich habe wieder ein normales Shirt aus dem Longshirt gemacht (24 cm gekürzt) und quasi alles weggelassen - Taschen, Kapuze und Bündchen. Im Prinzip sind vom Schnitt nur die runden Teilungsnähte übriggeblieben ...
Und die sieht man auf den Fotos nichtmal, das Muster ist zu dominant (real sieht man sie immerhin ein bisschen). Wer neugierig ist: So sieht der Schnitt eigentlich aus (mit Taschen und Bündchen, aber gekürzt und ohne Kapuze).

Hier erkennt man die Teilungsnaht immerhin ein bisschen.


Die Ärmel habe ich notgedrungen am Oberarm geteilt; für zwei vollständige Ärmel war der Stoff ganz knapp zu klein. Dafür ist ein blödes 70x50 cm großes Stück Sweat übriggeblieben, bei dem ich keinen Schimmer habe, was ich damit noch anstellen soll ...
Kurz habe ich überlegt, ob ich Paspeln in die Teilungsnaht des Ärmels setzen soll wie beim Mara-Sweatshirt, aber ich habe mich dagegen entscheiden und so gefällt's mir. Ich habe die Teilung diesmal ein Stück höher angesetzt, auf dem Oberarm statt am Ellbogen.

Die Ärmelteilung stört mich gar nicht, die Naht ist auch nicht unbequem.

Erst habe ich ein weißes Bündchen angesetzt. Das gefiel mir aber nicht. Also wieder abgetrennt!

So rumliegend sieht es ganz ok aus. Getragen nicht so.


Weil ich partout keinen Stoff in einer passenderen Farbe gefunden habe (es sind halt überwiegend warme Farbtöne, die mir nicht stehen und die ich daher auch nicht verwende), habe ich den Kragen vom AnniNanni-Kuschelkleid verwendet. Ok, ich habe eher damit experimentiert - statt den Kragen nämlich zweimal zuzuschneiden und einen als Futter zu verwenden, habe ich nur eine Kragenlage angenäht und eingeklappt. Überzeugt mich aber nicht so richtig, ich werde das Ganze wohl lieber nochmal richtig nähen. Hier seht ihr den Originalkragen an meinem Star Wars-Kleid.

Und im Schnee geht man damit auch nicht verloren! Vermutlich auch sonst nirgendwo ...


So generell finde ich das Shirt aber wunderbar knallig und warm! Ein tolles Sweatshirt für graue, kalte Wintertage :)

Und nun lehne mich mich für dieses Jahr zurück und freue mich auf #naehdirwas im nächsten Jahr, hoffentlich wieder mit vielen interessanten Themen!


Schnitt: (Ex-)Longshirt "Hide Away", Mod. 8 aus der Ottobre 2/17, Gr. 38 mit dem Kragen vom AnniNanni "Kuschelkleid"
Material: dicker Wintersweat von dresowka.pl, Bündchen
Änderungen: 24 cm gekürzt; ohne Taschen, Kragen (anderer Schnitt) statt Kapuze, ohne Saumbündchen; Ärmel geteilt und unten verschmälert; Schultern um 1,5 cm verschmälert
Nachnähpotential: Gerne, ich mag den Schnitt!

Hier könnt ihr das Ergebnis fürs "Farbfeuerwerk" sehen. Und das Muster ist auch noch Orange-Lila (mit ein bisschen Gelb und Rot dabei) und passt daher wunderbar zur Two Colours-Challenge!

Verlinkt beim Creadienstag und Handmade on Tuesday.

Lg
Nria

Sonntag, 16. Dezember 2018

7 Sachen 49/2018

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Auf einer Heidelberg-Karte geschaut, wo die Weihnachtsmärkte sind. Die gehen nicht wie in den meisten Städten die Fußgängerzone entlang, sondern sind dort auf einzelne Plätze verteilt, die jeweils dann ein paar Buden enthalten - hat uns ehrlich gesagt nicht besonders gut gefallen, die einzelnen Markt-Teile waren sehr klein (teils nur vier Buden); wenn man sich erst überall umschauen und dann erst kaufen will, muss man einiges an Strecke zurücklegen dazwischen, und wenn ich schon in eine Stadt fahre für einen Weihnachtsmarkt, wünsche ich mir auch einen großen selbigen, Winz-Märkte kann ich auch in meiner Kleinstadt besuchen. Muss ich nicht nochmal haben.


 Immerhin: Pulled-Wildschwein-Burger gegessen. War sehr lecker und nicht so riesig wie solche Burger sonst oft sind.


Mortal Engines im Kino angeschaut (große Empfehlung für Endzeit- und Steampunk-Freunde!) und aus einem Doppel-Becher getrunken. War aber unpraktisch, hat nicht in den Getränkehalter am Sitz gepasst.


Jalosien hochgezogen und über Schnee gefreut.


Adventure gespielt. Aktuell: "Die Säulen der Erde" (ja, angelehnt an den Roman) von Daedalic.


Die ollen Handschuhe aus den Wintermanteltaschen entfernt und ein schickes neues Paar mit silbernen Einsätzen reingepackt. Die alten dürften weiterhin bei Umzügen etc. anpacken, sind für den Alltag aber langsam etwas zu abgenudelt.


Eine offene Naht am Wäschebeutel repariert. Mit der Farbe, die grad eingefädelt war - bei Wäschebeuteln lege ich keinen großen Wert auf passendes Garn!

Mehr 7 Sachen findet ihr bei Cherry's World - 7 Sachen-Sammlung.    

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Meine matschfarbene Susan - Softshelljacke aus Jeans

Das Jackenschnittmuster Susan von Pattydoo gefiel mir schon lange. Die Pattydoo-Schnittmuster kosten als PDF nur 2,99 €, aber bei großen Teilen wie eben einer Jacke sind das gerne mal 80 Seiten zum Drucken und Zusammenkleben, also habe ich in den Papierschnitt investiert.

Mit versteckten Taschen!


Vorgesehen ist der Schnitt für Softshell. Mir schwebte dagegen ein schöner (und teurer) Wollstoff vor, bei dem ich aber ungern Risiken eingehen wollte (ich habe z.B. oft gelesen, dass der Schnitt im Rücken sehr weit ist), also habe ich ein Probeteil genäht. Und wo ich grad dabei war, habe ich auch all die Details wie Taschen und Kragen mit eingeplant (sowas lasse ich bei Probeteilen meist weg, wenn es mir nur um die Passform geht) - so habe ich die alle schon mal gemacht und es kommt sogar ein tragbares Probeteil raus.

Die Kapuze ist angeknöpft.

Im Schrank lag noch ein 2 m-Stück khakifarbener Stretchjeans (er ist grüner, als er auf den Fotos wirkt), den ich mir mal als Reststück zum Jeansprobenähen mitbestellt habe (vermutlich von stoffe.de). Als er ankam, gefiel mir die Farbe nicht so richtig und ich bevorzuge etwas dünnere Stoffe für Jeans, also habe ich ihn in den Schrank gestopft und verdrängt. Für die Probe-Susan aber ideal!

Aber zu groß!


Im Stoffverbrauch stehen 2,90 m für die Jackenversion (es ist auch eine Mantellänge möglich), aber ich bin mit 2 m locker ausgekommen und habe auch von allen anderen gelesen, dass die Materialangabe dieser Jacke völlig utopisch ist. Probiert den Stoffverbrauch bei entsprechender Stoffbreite also bitte selbst aus, bevor ihr Stoff kauft und hinterher ein Stoffstück übrig habt, das teuer war und für nichts Vernünftiges mehr reicht!

Einen Untertritt gibts auch.


Passende Reißverschlüsse hatte ich nicht da. Aber im Fundus meiner Mutter fanden sich zwei gleiche in Orange - ist ja nur ein Probeteil, warum also nicht! Für das Taschenfutter habe ich ein Reststück von der Fuchstasche (einer der ersten Beiträge in diesem Blog!) verwendet, das jetzt seit 2012 in der Kiste lag und auf Verwertung wartete. Aber nur für den vorderen Taschenbeutel, den hinteren habe ich aus dem Jeansstoff zugeschnitten, damit das Ganze stabiler wird.

Quer sieht mans besser - die Tasche ist natürlich hochkant!

Beim Innenkragen wurde ich richtig übermütig und habe ihn mit Kirsch-Schrägband eingefasst - von außen wirkt die Jacke eher trist, von innen ist Musterparty angesagt!

Den Innenkragen hätte ich mal in passender Farbe absteppen können - und mit mehr Sorgfalt ...

Bei den Taschenbeuteln habe ich mal wieder eine wichtige Lektion gelernt: Das Reißverschlussende erst dann abschneiden, wenn man ganz fertig ist!
Laut Anleitung soll man die Taschenbeutel annähen und danach bereits den Reißverschluss kürzen. Macht das nicht! Bei dieser Jacke kann man das RV-Ende selbst dann noch abschneiden, wenn die Jacke komplett fertig ist.

Man kann die Jacke ohne Kapuze tragen ...

Was bei mir passiert ist:
Ich habe abends angefangen, die Jacke zu nähen. Auf einer Seite hat alles prima geklappt mit der Tasche, auf der anderen habe ich nach dem Annähen der Taschenbeutel festgestellt, dass der hintere auf links angenäht war. Mist! Das passiert mir natürlich nur bei Stoffen, die zwei unterschiedliche Seiten haben ... Also habe ich den Taschenbeutel abgetrennt und geschmollt.

Am nächsten Morgen wollte ich weiternähen: Weil die Reißverschlüsse deutlich länger sind als die Taschen (man kürzt sie später), kann man den Schieber bequem nach unten ziehen beim Annähen, dann ist er nicht im Weg. Also zog ich den Schieber beherzt runter - und hielt ihn in der Hand.
Ich hatte den Reißverschluss am Abend vorher bereits abgeschnitten ...

... oder mit! Aber Regen wurde ja irgendwann in diesem Jahr abgeschafft.

Immerhin ließ sich der Zipper wieder auffädeln, auch wenn es einige Versuche und noch mehr Gefluche gebraucht hat. Ob ich irgendwann lernen werde, Zipper mühelos auf den RV zu schieben?


Genial - der Beleg macht eine Schlaufe, damit der Reißverschluss nicht piekst!

Dank des Videos war das Nähen ziemlich einfach (an einigen Stellen ist die Verarbeitung etwas ungewöhnlich, z.B. liegt der Reißverschluss tiefer in den Taschen und die "Schlaufe" des Reißverschlussuntertritts an der Oberkante hätte ich sonst auch nicht verstanden), aber es dauert schon eine Weile: Ich habe alle Kanten brav versäubert (war auch notwendig, der Jeansstoff franst stark) und die meisten Nähte abgesteppt. 

Hinten ist die Jacke sehr weit geschnitten, aber ich hab auch eine Nummer größer genommen.

An einigen Stellen bin ich anders vorgegangen als in der Anleitung:
Der Saumbeleg soll an den Seiten rechts auf rechts auf die Jacke gelegt und verstürzt werden. Das ergibt aber eine Menge Stofflagen ... ich habe den Beleg nur unten verstürzt und die Seiten des Belegs lieber nach innen umgeschlagen und per Hand festgenäht, sind ja nur zwei, drei Zentimeter und es sieht mit Sicherheit sauber aus.

Der Beleg ist an der Seite einfach per Hand nach innen geklappt und festgenäht.
 
Der Innenkragen wird mit der Maschine an der Nahtzugabe der Jacke angenäht. Dafür war mein Innenkragen glatt ein Stück zu lang (vielleicht habe ich ihn oben zu weit umgeschlagen?) ... ich habe also nicht auf der Schrägbandnaht genäht, sondern sichtbar auf dem Kragen. Immerhin in passender Farbe!

Ich bin zufriedener mit der Jacke, als ich gedacht hätte! Auch wenn ich skeptisch gucke.


Erstaunlicherweise finde ich die Jacke gar nicht schlecht (auch wenn sie relativ steif und echt nicht in meiner Lieblingsfarbe gehalten ist!). Ich mag die kleine Farbexplosion im Inneren, die man von außen gar nicht vermuten würde ;)

Ich mag die Optik der angeknöpften Kapuze.
  
Allerdings ist sie für meinen Geschmack etwas weit geschnitten - das wäre sie auch in einer Nummer kleiner noch - und der Kragen ist für meinen kurzen Hals viel zu hoch, den würde ich nächstes Mal ein gutes Stück kürzen.
Die Kapuze ist auch zu groß für meinen Kopf. Blöd! Ich bin allerdings nicht sicher, an welcher Stelle ich da kürzen muss.
Und ich ärgere mich ziemlich über das vermurkste Reißverschlussende - bitte näht da wirklich sorgfältig, es rächt sich, wenn man es nicht tut! Ich überlege noch, ob es eine Möglichkeit gibt, die Stelle aufzutrennen und per Hand zu nähen, ohne dass ich die halbe Jacke zerlegen muss.

Eindeutig Pfusch. Macht das nicht!

Schnitt: Jacke Susan von Pattydoo, Gr. 40
Material: Stretch-Jeans, Baumwollwebstoff für die vorderen Taschenbeutel, Reißverschluss von dresowka.pl 
Änderungen: Saumbeleg an den Seiten per Hand nach innen gelegt und festgenäht, Ärmel ein Stück gekürzt
Stoffverbrauch: ca. 2 m 
Dauer: ca. 5,5 Stunden + 45 Minuten Zuschnitt
Nachnähpotential: Könnte ich mir vorstellen.
Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag und Sew La La.

Lg
Nria

Dienstag, 11. Dezember 2018

Wohnmobil-Adventskalender mit Gratis-Printable

Dieses Jahr bekommen unsere Eltern von uns einen Adventskalender! Und weil sie begeisterte Wohnmobilisten sind, ist auf dem Adventskalender ihr mobiles Zuhause abgebildet ...


Wir haben zwei Vorlagen-Wohnmobile gemalt, eingescannt und für jedes Motiv freie Flächen ausradiert. Dann ausgedruckt und per Hand verschiedenste weihnachtliche oder winterliche Dinge dazugemalt.
Nochmal alles eingescannt - for your convenience, denn damit ihr für eure Caravaning-Fans (so vorhanden) nicht selbst malen müsst, stellen wir die Motive als Printable zur Verfügung!


Und dann ging es ans Anmalen und Ausschneiden. War gar nicht so viel Arbeit, denn erfreulicherweise sind Wohnmobile größtenteils weiß ;)


Dazu haben wir Papiertüten aus Geschenkpapier gefaltet. Das ist ziemlich einfach; wir haben diese Anleitung verwendet. Geschenk rein, obere Kante umfalten, zwei Löcher reinstanzen (am einfachsten geht's mit einem Ein-Loch-Locher), Band durchfädeln und aufhängen!


Zum Aufhängen empfehlen wir nicht allzu schwere Inhalte, sonst kommt das Geschenkpapier an seine Grenzen und die Löcher reißen aus.


Und hier ist unser Wohnmobil-Geschenkanhänger-Printable!

Fehlt nur noch die Füllung: Ideen für Adventskalender-Inhalt für Nerds und Normales haben wir natürlich auch :)

Verlinkt beim Creadienstag und Handmade on Tuesday und Weihnachtsvorfreuden.

Eine schöne Adventszeit wünschen
Hana & Nria

Montag, 10. Dezember 2018

Was vom November übrig blieb

Wir haben wieder P&P gespielt und Nria hat vor lauter Übermut gleich zwei Online-P&P-Runden angefangen! Außerdem haben wir Adventskalender verschenkt und voller Freude welche entgegengenommen.

Link-Tipps im November:
Dungeons&Dragons - heute mal mit Beholder und bodenlosem Loch. Klassiker!

Für uns selbst genäht im November:
Dumbledore-Paper Piecing-Kissen
Kleid aus Lillestoff-Wolljersey "Mysig Tid Strimming" (der Name dieses Stoffs macht mich fertig.)
Burda-Jacke aus Wollstoff
"Softshell"jacke Susan aus grünem Jeans

Adventskalender mit Häuschen, von Freunden bekommen


Für andere gemacht im November:
D&D-Adventskalender mit Spielkarten
Würfel-Adventskalender aus Spitztüten-Pappbechern
Wohnmobil-Adventskalender


12 Days of Christmas-Adventskalender, von Nria für Hana

Neue Schnittmuster, Anleitungshefte und Bücher:
Reiseorganizer "Travel Essentials" und "Stash and Dash" von Patterns by Annie. Für mehr Ordnung unterwegs!
My Image 7 (Herbst/Winter 2012/14)
My Image Special 2 (2018)
Nautistore "De Jack"
(es war halt Black Friday!)

Stoff gekauft: Nria: 5 m
1 m olivgrüner Sweat, 1 m Nebelwald-Sommersweat, 1,5 m Schneetannen-Jersey, 1,5 m schwarzer Sweat
Stoff vernäht: Nria: 2,3 m
ca. 0,3 m Patchworkstoffe, 2 m olivgrüner Jeansstoff

Wir freuen uns im Dezember auf: 
Lauter Weihnachtsmärkte, und Plätzchen! Außerdem ganz zum Jahresende nochmal Pen&Paper und Silvester bei Freunden.

Sonntag, 9. Dezember 2018

7 Sachen 48/2018

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.



Ein weiteres Exemplar von den Mini-Utensilos zugeschnitten. Diesmal aus Wachstuchresten.Und dann beschlossen, Anker und Schwalben doch jeweils mit Unistoff zu kombinieren statt miteinander.



Endlich meinen Adventskalendergewinn von vor 2 Jahren verwendet: Nail Wraps von Miss Sophie's, die hier heißen "Icy Pink". Sie sind knapp über 3 cm lang, ich kann sie also beidseitig verwenden! Ich bin ziemlich hingerissen vom Ergebnis, aber es dauert ziemlich lange, das Ganze zurechtzuschneiden! Hoffentlich hält es genauso lange.


Stutenkerl gegessen. Hier in Süddeutschland heißt er zwar Weckmann, er ist nicht mit Hagelzucker bestreut und ihm fehlt das Tonpfeifchen, aber für mich ist er ein Stutenkerl der Herzen!


Nrias "12 days of Christmas"-Adventskalender ausgepackt: Tag 9 ist natürlich "Nine ladys dancin'". Und drin war ein Gutschein.


Ein Experiment gemacht.


Das Experiment gegessen. Ihr seht übrigens richtig - beim Einfüllen ist der Teig unten in der Form und der noch flüssige Flan oben (wie sollte man auch einen zähen Teig auf eine Flüssigkeit streichen?), beim Backen läuft der Flan nach unten. Hier findet ihr das Rezept.


Mir zur Belohnung für all den Fleiß ein Stück von der Werbe-Schokolade gegönnt. Vielleicht werde ich übermütig und esse einen ganzen Riegel!

Mehr 7 Sachen findet ihr bei Cherry's World - 7 Sachen-Sammlung.   

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Das Space-Sweatshirt (und die Fotos ...)

Vorwort: Es ist ungefähr einen Monat her, dass ich zuletzt ein (fertiges) Kleidungsstück gezeigt habe ... der Grund dafür ist nicht, dass ich keine Kleidung zu zeigen hätte (ich habe jede Menge, einige liegen hier seit Januar ungebloggt, andere versuche ich seit anderthalb Jahren vergeblich zu fotografieren). Der Grund ist die katastrophale Fotosituation dieses Jahr: Es gab fast fast ausschließlich Sonne (an sich ja nicht schlimm, aber dauerhaft nicht gut). An den übrigen Tagen war nicht etwa bedeckter Himmel zu sehen, sondern strömender Regen - noch schlechter für Fotos. Und an den ganz wenigen Tagen mit gutem Fotowetter war (wie meistens) niemand da, der mich hätte fotografieren können und ich glaube nicht, dass ich meine Digicam auf ein Stativ montieren kann (wenn doch, bin ich für Tipps dankbar ;)). Ich bin mir sicher, dass ein guter Fotograf die Lichtverhältnisse ausgleichen kann, aber ob man aus meiner nicht allzu teuren Digicam so viel rausholen kann?
Weil ich es aber echt leid bin, dass meine zu-fotografieren-Liste länger und länger und länger wird, gibt es heute schlechte Fotos. Es kommen hoffentlich wieder bessere Zeiten ...

Wer nach all dem Gemecker übrigens meine fantastische "Stativ"-Konstruktion sehen will, muss ganz nach unten scrollen ;)

Ich schrieb ja schon, dass ich zuviele Sweatshirts und -jacken und Pullover in tristen Farben besitze und zuwenige in schön bunt. Dieses hier ist eins der löblichen Ausnahmen. Ich habe es schon im Juni genäht, da war noch Hochsommer und kein Ende in Sicht.

Bevor es allzu schlimm wird, ist hier ein akzeptables Foto ohne mich.

Der Stoff hat ein tolles Space-Muster in Rot- und Violetttönen - trotz Weltraum also warme Farben! Ich habe den Stoff irgendwo online gekauft, kenne aber den Hersteller nicht.

Ich lass es ganz klein, dann sieht man das ganze Elend vielleicht nicht ...


Beim Schnitt bin ich wieder kein Experiment eingegangen, es ist wie immer Mrs. Klassik von Konfetti Patterns ohne Kragen.

Damit es nicht ganz so langweilig wird, habe ich die Ärmel mit schrägen Teilungsnähten versehen.

Foto doof und Haare zu lang. Hmpf. Aber so sehen die Ärmel von hinten aus.

So richtig glücklich bin ich mit meiner Kombistoffwahl nicht - im Muster ist zwar Schwarz enthalten, aber deutlich blasser als beim Unisweat. Der Kontrast ist mir eigentlich zu hart, aber wirklich passenden Sweat hatte ich nicht. Ob es komplett aus dem Musterstoff besser gewesen wäre? Stoff genug hätte ich noch ...

Obligatorisches Seitenfoto.

Sowohl mit dem Shirt als auch mit den Fotos bin ich eher semizufrieden, obwohl ich den Stoff sehr mag. Aber dann passt immerhin alles zusammen.
Jetzt möchte ich der Welt aber wenigstens noch meinen genialen Stativersatz (leider nur drinnentauglich) präsentieren:


Tadaa! Auf zwei Stuhllehnen balanciert mein Laptopkissen, darauf ein Pappkarton, mit Pucks stabilisiert (damit er nicht umfällt), darauf die Digicam (hier eine kleine Schachtel als Dummy, weil ich offensichtlicherweise mit der Kamera gerade fotografiert habe). So hat das Ganze wenigstens die richtige Höhe und die (kleine und leichte) Kamera drückt den Karton ein wenig nach innen, sodass sie nicht runterfällt (ich habe sie zusätzlich noch mit Stoffgewichten festgeklemmt). Wenn ich die Fotos jetzt noch scharf kriegen würde ...

Verlinkt bei Sew La La und Du für dich am Donnerstag.

Schnitt: Mrs. Klassik von Konfetti Patterns, Gr. 38
Material: angerauter Sweat
Änderungen: Kragen durch Bündchen ersetzt, Ärmel geteilt


Dienstag, 4. Dezember 2018

Würfel-Adventskalender aus Spitztüten-Bechern

Dieses Jahr gibt es noch einen zweiten Pen&Paper-Adventskalender - aber diesmal mit Würfeln. Würfel in größeren Mengen gibt es recht günstig als Konvolut aus Übersee, man sollte aber spätestens im Oktober bestellen, damit der Adventskalender trotz langer Lieferzeit rechtzeitig fertig wird (meine Würfel sind von Banggood.com, generell findet ihr solche Sets z.B. per Suchmaschinenbegriff "polyhedral dice set")


Die Adventskalender-Behälter sind einerseits aus Pappbechern hergestellt für die kleineren Teile (für einen P&P-Adventskalender bieten sich da natürlich Miniaturen, weitere Würfel, Stifte, Radiergummis und ähnliches an), für die größeren Teile habe ich das Geschenkpapier verwendet, das schon für den D&D-Adventskalender zum Einsatz gekommen ist. Eine Liste mit Adventskalender-Füllungs-Ideen findet ihr übrigens hier!

Statt Zahlen werden bei diesem Adventskalender Würfel verwendet, und zwar zählt die maximale Seitenzahl: Ein zwölfseitiger Würfel steht also für Tag 12. Mehrere untereinanderhängende Würfel werden addiert - da Würfel mit ungeraden Seitenzahlen schwer zu bekommen sind, ergänzen Pappscheiben mit Rechenanweisungen wie "+1" die Würfel.

Benötigt werden:
- kegelförmige Pappbecher (2 Stück pro Behälter)
- ggfs. zusätzlich passendes Geschenkpapier
- Heißkleber
- transparenter Klebefilm
- Nadel und Garn
- ggfs. Sprühfarbe
- kleine Scheiben aus Tonkarton

Anleitung:

Fangen wir an mit den Doppelkegeln: Mit diesen tütenförmigen Pappbechern habe ich schonmal einen Pinguin-Adventskalender für Nria gemacht - aber dank 200 Stück-Packung hatte ich noch jede Menge übrig.



Wieder werden sie zunächst mit Sprühfarbe eingefärbt, diesmal in gold.


Die Würfel werden mit einem schmalen Streifen Klebefilm umrundet ...


... und ggfs. noch um einen zweiten Würfel geführt.


Der Mittelsteg wir mit Garn umwickelt und verknotet, damit er sich nicht löst. Zieht das Garn nicht zu fest, sonst reißt ggfs. der Klebefilm - eine lockere Umwicklung genügt..


Eine Nähnadel mit Garn wird jetzt unter dem Klebefilmstreifen durchgeführt und durchsticht das untere Ende eines Pappbechers. Garn verknoten.


Tadaaa - Würfel hängen.


Auf die gleiche Weise werden ggfs. noch Pappscheiben an die Würfel gehängt: Nadel unterm Klebefilm durchschieben, Pappscheibe durchstechen, verknoten.


Einen mit Würfel behängten Pappbecher befüllen, die Kanten mit ein paar Tropfen Heißkleber versehen, einen leeren Pappbecher aufsetzen und trocknen lassen.


Nach Wunsch noch den oberen Pappbecher mit Nadel und Garn durchstechen für eine Aufhängung.

Die Päckchen aus Geschenkpapier werden normal verpackt und ebenso an der Unterkante mit Würfeln behängt.


Verlinkt beim Creadienstag, Handmade on Tuesday und Weihnachtsvorfreuden.

Eine schöne Zeit wünscht
Hana