Donnerstag, 6. Dezember 2018

Das Space-Sweatshirt (und die Fotos ...)

Vorwort: Es ist ungefähr einen Monat her, dass ich zuletzt ein (fertiges) Kleidungsstück gezeigt habe ... der Grund dafür ist nicht, dass ich keine Kleidung zu zeigen hätte (ich habe jede Menge, einige liegen hier seit Januar ungebloggt, andere versuche ich seit anderthalb Jahren vergeblich zu fotografieren). Der Grund ist die katastrophale Fotosituation dieses Jahr: Es gab fast fast ausschließlich Sonne (an sich ja nicht schlimm, aber dauerhaft nicht gut). An den übrigen Tagen war nicht etwa bedeckter Himmel zu sehen, sondern strömender Regen - noch schlechter für Fotos. Und an den ganz wenigen Tagen mit gutem Fotowetter war (wie meistens) niemand da, der mich hätte fotografieren können und ich glaube nicht, dass ich meine Digicam auf ein Stativ montieren kann (wenn doch, bin ich für Tipps dankbar ;)). Ich bin mir sicher, dass ein guter Fotograf die Lichtverhältnisse ausgleichen kann, aber ob man aus meiner nicht allzu teuren Digicam so viel rausholen kann?
Weil ich es aber echt leid bin, dass meine zu-fotografieren-Liste länger und länger und länger wird, gibt es heute schlechte Fotos. Es kommen hoffentlich wieder bessere Zeiten ...

Wer nach all dem Gemecker übrigens meine fantastische "Stativ"-Konstruktion sehen will, muss ganz nach unten scrollen ;)

Ich schrieb ja schon, dass ich zuviele Sweatshirts und -jacken und Pullover in tristen Farben besitze und zuwenige in schön bunt. Dieses hier ist eins der löblichen Ausnahmen. Ich habe es schon im Juni genäht, da war noch Hochsommer und kein Ende in Sicht.

Bevor es allzu schlimm wird, ist hier ein akzeptables Foto ohne mich.

Der Stoff hat ein tolles Space-Muster in Rot- und Violetttönen - trotz Weltraum also warme Farben! Ich habe den Stoff irgendwo online gekauft, kenne aber den Hersteller nicht.

Ich lass es ganz klein, dann sieht man das ganze Elend vielleicht nicht ...


Beim Schnitt bin ich wieder kein Experiment eingegangen, es ist wie immer Mrs. Klassik von Konfetti Patterns ohne Kragen.

Damit es nicht ganz so langweilig wird, habe ich die Ärmel mit schrägen Teilungsnähten versehen.

Foto doof und Haare zu lang. Hmpf. Aber so sehen die Ärmel von hinten aus.

So richtig glücklich bin ich mit meiner Kombistoffwahl nicht - im Muster ist zwar Schwarz enthalten, aber deutlich blasser als beim Unisweat. Der Kontrast ist mir eigentlich zu hart, aber wirklich passenden Sweat hatte ich nicht. Ob es komplett aus dem Musterstoff besser gewesen wäre? Stoff genug hätte ich noch ...

Obligatorisches Seitenfoto.

Sowohl mit dem Shirt als auch mit den Fotos bin ich eher semizufrieden, obwohl ich den Stoff sehr mag. Aber dann passt immerhin alles zusammen.
Jetzt möchte ich der Welt aber wenigstens noch meinen genialen Stativersatz (leider nur drinnentauglich) präsentieren:


Tadaa! Auf zwei Stuhllehnen balanciert mein Laptopkissen, darauf ein Pappkarton, mit Pucks stabilisiert (damit er nicht umfällt), darauf die Digicam (hier eine kleine Schachtel als Dummy, weil ich offensichtlicherweise mit der Kamera gerade fotografiert habe). So hat das Ganze wenigstens die richtige Höhe und die (kleine und leichte) Kamera drückt den Karton ein wenig nach innen, sodass sie nicht runterfällt (ich habe sie zusätzlich noch mit Stoffgewichten festgeklemmt). Wenn ich die Fotos jetzt noch scharf kriegen würde ...

Verlinkt bei Sew La La und Du für dich am Donnerstag.

Schnitt: Mrs. Klassik von Konfetti Patterns, Gr. 38
Material: angerauter Sweat
Änderungen: Kragen durch Bündchen ersetzt, Ärmel geteilt


Kommentare:

  1. Hmhm. Der Stoff ist verschärft, der Schnitt ist auch gut, aber die schwarzen Ärmel gefallen mir auch nicht so ganz.
    Ich mach auch immer Fotos mit Selbstauslösern und ähnlich großartigen Aufbauten. :-) Immerhin hab ich zwei kleine Stazive, die man an Sofalehnen etc. so halbwegs befestigen und dann gerade ausrichten kann, das ist schon mal was.

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  2. Das Shirt gefällt mir schon ganz gut, weil ich den Stoff mag und auch den Schnitt. Aber ich würde wohl den schwarzen Stoff durch den bunten ersetzen. Im Übrigen: Die Fotos finde ich gar nicht schlimm, ich mag sie. Liebe Grüße, Angelika

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