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Donnerstag, 28. November 2024

Last-Minute-Rock fürs Firefly-Larp - Elmwood Skirt von Cashmerette

Ich habe offenbar einen Hang zu leicht wahnsinnigen Last-Minute-Projekten. Erinnert ihr euch an den 8-Stunden-Blazer, den ich noch schnell vor Hanas Hochzeit genäht habe? Mein neues Projekt hier war fast noch schlimmer, was den Zeitdruck betrifft ...

Es fing damit an, dass sich Hana zu einem Firefly-Larp angemeldet habt. Ihr kennt Firefly nicht? Das ist eine fantastische Serie, die in einem Western-SciFi-Szenario spielt und Anfang der 00er Jahre erschienen ist. Die Serie ist wirklich, wirklich gut und wenn ihr Science Fiction mögt und sie noch nicht kennt, schaut sie euch unbedingt an. Leider gibt es nur eine Staffel, weil die Serie aufgrund unmöglicher Sendepolitik ihre Quote nicht erreicht hat, aber nach dem Erscheinen auf DVD war die Resonanz so überwältigend, dass noch der Kinofilm Serenity hinterhergeschoben wurde. 
Ich schaue die Serie alle paar Jahre an, bin wieder überwältigt von der Qualität und todtraurig, dass ich nie die geplanten Staffeln 2 und 3 sehen werde. 
 
Am Ärmel ist kein Dreck - die Satinbluse schimmert beim Blitz durch den Strickstoff!

Jedenfalls: Hana hatte das Larp seit vielen Monaten geplant und ihr Outfit zusammengestellt. Und dann wurde einen Tag vorm Con wegen Krankheit eine Rolle frei und ich habe mich kurz vor Mitternacht angemeldet.
Zum Glück hatte ich am nächsten Tag frei und konnte den Vormittag nutzen, um ein Outfit zusammenzustellen. Denn am gleichen Tag wollten Hana und ich gegen 13 Uhr zum Con aufbrechen.
 
Meine Rolle war definitiv viel schlauer als ich: Professor Dr. Dr. Rowena Miller. Eine Wissenschaftlerin, für die ich ein halbwegs seriöses Business-Outfit wollte.

Hana hatte sich für den Con u.a. eine typische "Chinabluse" bestellt, die aber in der falschen Farbe ankam und stilistisch nicht zu ihrer Klamotte passte. Ich passte rein, konnte die Passformmängel mit einer Strickjacke kaschieren (ehrlich, auf den Fotos sieht man das nicht, weil die Jacke wegen des glatten Stoffs immer weggerutscht ist, aber das sah mal gut aus!) - und hatte keinen Rock, schon gar nicht in Bleistiftrockform und Schwarz.

Der Rock liegt nicht glatt, weil er für kurvige Figuren konzipiert ist und der obere Bereich vorne breiter als hinten.

Meine Cashmerette-All-Access-Mitgliedschaft for the rescue! Meine Wahl fiel auf dem Elmwood Skirt, einen Bleistiftrock mit schicken eckigen Taschenausschnitten, Futter, Reißverschluss und Gehschlitz in der langen Version.
Schwarze Köperstoffe hätte ich dagehabt, aber ich wollte einen elastischen Rock: Erstens sah ich keine Chance, in der sehr knappen Zeit einen vollständigen Businessrock zu nähen und zweitens musste ich ja 2,5 Tage damit herumlaufen, rennen, Leitern raufklettern ... beim Larp weiß man nie, was für akrobatische Anforderungen einen erwarten! Leider hatte ich keine passenden Sweat- oder Romanitjerseystoffe vorrätig.

Also begann am Morgen die Challenge: Aufstehen (später, als mir lieb war; ich habe spätabends noch Logistisches mit der Orga geklärt), schnell Bettwäsche etc. packen. Um 9.30 macht der kleine Stoffladen auf, der kaum Auswahl bei Basics hat. Hinlaufen, ein 75 cm-Stück schwarzen Sommersweat aus der Restekiste fischen, zurücklaufen. Schnitt drucken, kleben, abpausen, ausschneiden. Keine Zeit für Details wie den Taschenbeleg - das ist ein Stück Stoff, das hinter die Taschenpasse (das Teil, das an der Hüfte oberhalb des Tascheneingriffs rausguckt) genäht wird, damit der Stoff dort stabiler ist.
Das Nähen dauert immer deutlich länger, als man so vor Augen hat - dummerweise muss man ja zwischendurch auch noch bügeln! Ich hätte gerne zumindest ein breites Gummi in den Bund eingezogen, aber es hat relativ gut ohne gehalten.
 
Wenn die Jacke nicht grad auf dem Satin wegrutscht, sieht es gut aus!

Lustigerweise passte jetzt die Tasche mit den Patches wieder perfekt, die ich vor einem Monat für meine Mathematiker-Okkultistin auf dem Cthulhu-SciFi-Larp in der gleichen Location genäht hatte. Dieser Charakter hat seine Doktortitel in Ingenieurswissenschaften und Humanmedizin, aber Geometrie geht immer ... dazu habe ich wieder meine Schlangenhaarspange und die DNA-Ohrringe getragen.

Auch meine für die genannte Rolle gekauften silbernen Stiefeletten waren wieder am Start für einen kleinen SciFi-Touch.

Und ich muss sagen: Für absolut Last-Minute bin ich wirklich zufrieden! Mit mehr Vorbereitungszeit hätte ich die Rolle sicher besser darstellen können (optisch wie spielerisch), aber ich habe das Beste draus gemacht und hatte viel Spaß auf dem Con!
 
Schnitt: Elmwood Skirt von Cashmerette, kurze Version, aber mit Taschen, Gr. 12/14
Material: Schwarzer Baumwoll-Sommersweat
Änderungen: Taschenbeleg weggelassen (aus Zeitmangel)
Nachnähpotential: Eigentlich trage ich keine Röcke mehr, aber diesen finde ich gut.
Lg
Nria

Donnerstag, 23. Januar 2020

Leicht schiefer Steppjersey - Rock 118 aus der Burda Style 10/2018

So typisch: Da vernähe ich einen gekauften Stoff mal sofort und benutze sogar die aktuelle Burda und dann braucht es ewige Zeiten, bis ich an Fotos komme und den Beitrag veröffentlichen kann ...

Im Dezember 2017 habe ich spontan im Stoffladen einen Stoff gekauft - dunkelblauer wattierter Jersey, rautenförmig abgesteppt und mit Blättern bedruckt. So hübsch, aber ich wusste nicht, was daraus werden sollte ...
0,6 m habe ich gekauft und hatte vage Rockpläne. Aber sie blieben vage, weil mir kein passender Schnitt entgegensprang und deshalb blieb der Stoff im Schrank.

Er ist so kuschelig!


Und dann blätterte ich in der aktuellen Burda Style 10/2018 und da war er - der perfekte Schnitt! Eher schlicht, aber mit dem gewissen Etwas: Große Hüftpassentaschen, Knopfleiste mit KamSnaps und gerundeter Saum. Aus genau so einem wattierten Jersey. Und das Beste: Er war in Kurzgröße!
So schnell hättet ihr gar nicht gucken können, wie ich die Zeitschrift gekauft und den Schnitt abgepaust habe.
Ich habe Gr. 40 (also 20, weil Kurzgröße) genommen, eine Nummer größer als sonst, weil ich argwöhnte, dass mein Jersey etwas dicker ist als der von Burda verwendete. Eine gute Entscheidung!

Sozusagen mit Bogenkante.

Der Zuschnitt ging fix und die Stoffmenge war genau ausreichend, ich habe nur noch kleine Reste übrig. Erfreulicherweise rollt sich wattierter Jersey kein Stück ein (selbst Sweat tut das oft), dafür habe ich sofort alle Schnittteile einzeln ringsherum versäubert, weil der Stoff sofort losfusselte. Aber die Menge der Teile war ja überschaubar.

Auch das Nähen dauerte nicht lange. Ich hatte mir etwas Sorgen gemacht, ob die runden Säume schwierig zu nähen seien und ob der Stoff überhaupt heiß genug bügelbar ist, um die Vlieseline draufzubekommen. Aber das war alles kein Problem!

Die Druckknöpfe sind ein dankbarer Verschluss.

Nur beim Einschlagen von Bund und Knopfleisten wurde es etwas fummelig, weil dort doch ziemlich viele Stofflagen aufeinandertreffen. Ist größtenteils aber doch ganz annehmbar geworden. Ich vermute aber wirklich, dass der Originalstoff ein wenig dünner ist als meiner.

Die Knopflösung ist sehr dankbar - der Rock wird einfach mit KamSnaps geschlossen. Juchu, weder Knöpfe annähen noch Knopflöcher machen!

Der Rock ist sehr bequem und ich mag ihn sehr! Auch wenn mir Kleider eigentlich besser stehen als Röcke. Ich bin manchmal etwas neidisch auf Birnentypen ...
Das einzige, was mich wirklich ärgert: Mir ist beim Zuschnitt der Stoff verrutscht, deshalb ist das Muster auf den beiden Vorderteilen nicht auf gleicher Höhe. So ein Mist! Wird niemandem auffallen, der nicht selbst näht, aber in Zukunft schneide ich solche Stoffe einlagig zu.

Schnitt: Mod. 118 aus der Burda Style 10/2018, Gr. 20 (Kurzgröße)
Material: wattierter, gesteppter Jersey (Baumwolle mit Polyesterfüllung)
Änderungen: Ripsband weggelassen. Wer braucht schon Ripsband?
Nachnähpotential: Ich trage nicht so oft Röcke und dieser Schnitt ist schon eher speziell. Aber prinzipiell gefällt er mir gut.

Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag.

Lg
Nria

Dienstag, 7. Mai 2019

Harry Potter-Swap: Hogwarts-Rock und Hallows-Patch

Endlich habe ich mal wieder an einem Swap teilgenommen!

Und zwar ein Harry Potter-Swap - wie hätte ich mit das entgehen lassen können?

Es gab schon mal einen und zwar Ende 2014. Ein kleiner Rückblick:
Das habe ich gewerkelt - Das habe ich bekommen
Das hat Hana gewerkelt - Das hat Hana bekommen

Mir wurde wuselfrau zugeteilt, die Luna Lovegood als einen ihrer favorisierten Charaktere angab (ich bin auch ein Fan) und es gern etwas alternativ/hippiemäßig mag.

Daher habe ich einen Rock genäht, der eine schräge Passe und einen asymmetrischen Saum hat - Luna ist eben nicht ganz alltäglich, aber ich finde die Form trotzdem nicht zu ausgefallen.
Der Schnitt ist das Modell 15 aus der Fashion Style 11/2016.

Sitzt natürlich besser, wenn die Trägerin zur Rockgröße passt ;)
 
Nur einen Rock im passenden Stil zu nähen, war mir aber zu wenig. Also habe ich nach Verzierungsmöglichkeiten Ausschau gehalten! In das Hogwarts-Motiv aus dem LoLaLotta-Shop auf Etsy habe ich mich sofort verliebt; leider ist es Teil eines größeren Bildes und daher recht teuer. Aber wenn man sich erstmal was in den Kopf gesetzt hat ...
Das Schloss passt nämlich exakt in die gezackte Passe, wenn man diese spiegelt. Wie dafür gemacht! Also habe ich mal die Augen zugekniffen und das Swap-Budget gesprengt; da es ja nur um eine (wiederverwendbare) Vorlage geht, finde ich das okay.

Die Stickerei passt exakt zur Farbe des Viskosestoffs!

Gestickt habe ich auf lose gewebtem Stick-Leinen, das ich auf weiches schwarzes Leinen geheftet habe - und als die Stickerei fertig war, konnte ich einfach die Fäden herausziehen und hatte das Motiv auf dem normalen Leinen. Voilà, zählbares Motiv auf nicht zählbarem Stoff! Man sollte nur darauf achten, dass man das Stickgarn immer schön fest anzieht, damit es später nicht zu lose ist. Denn mit der zusätzlichen Schicht ist der zu bestickende Stoff ja voluminöser als nach dem Entfernen der Fäden.
Ein Nachteil: 100% exakt wird es eher nicht - man sieht ja nicht, wo man hinsticht.


Detailbild! Es sind nicht alle Stiche exakt, aber das Gesamtbild ist trotzdem schön :)

Das Ausschneiden der Passe hat dann schon etwas Überwindung gekostet ... aber wäre es schiefgegangen, hätte es immer noch ein Patch werden können!

Die Form passt doch perfekt auf die Passe.

Die Form des Rocks ist etwas schwierig zu fotografieren und die künftige Trägerin hat nicht meine Größe - ich versuche es nochmal liegend:

Der Rock hat leichte Tellerrock-Qualitäten. Ganz flach liegend wäre er noch viel breiter.


Wuselfrau mag außerdem das Deathly Hallows-Symbol - wer nicht? So schlicht, auf unauffällige Weise nerdig und vielseitig einsetzbar!
Ich habe mich für eine Version mit bunten Retro-Blumen entschieden, ein Kreuzstichmotiv vom Cute Cross Stitch Shop auf Etsy. Das Motiv ist ja wohl absolut 70er-hippie-mäßig! Aber irgendwie sah es gar nicht mehr so klein aus, als ich die Vorlage vor mir sah, und es sollte doch ein Patch werden ...
Also habe ich mir einen ziemlich feinen Leinenstoff genommen (Achtung, Leinen muss "evenweave", also gleichmäßig gewebt sein, mit der gleichen Anzahl Fäden pro Zentimeter in beide Richtungen, sonst bekommt man ein verzerrtes Motiv) und über nur ein Fadenkreuz einfädig gestickt. Puuh, das ist Fitzelarbeit!

Die blauen Blumen oben (außerhalb des Symbols) sind noch mit suboptimaler Umrandungsfarbe.


Anfangs war ich mir gar nicht sicher, ob ich die Stickerei überhaupt im Swap-Zeitraum schaffe. Kurz vor Ende der Deadline habe ich dann aber nochmal richtig rangeklotzt und das Motiv vollendet. Wie lange genau ich gebraucht habe, kann ich nicht sagen, aber es werden sicher mehr als 40 Stunden gewesen sein.

Irgendwie werde ich magisch von Motiven mit viel zu vielen diagonalen Linien angezogen, die machen dann nicht soo viel Spaß zu sticken (siehe die "unterteilten" Blumen) und die paar weißen Flächen in der großen blauen Blume waren nervig, weil man das auf weißem Untergrund nicht gut sieht und die Stiche winzig sind, aber ich habe die Harry Potter-Hörbücher (natürlich auf Englisch; die Übersetzung gefällt mir halt nicht so) dazu gehört und dann fluppte es schon!
Mit der Auswahl der Farben bin ich relativ zufrieden; der dunkelste Blauton (für die Umrandung der Blumen) war bei den ersten Blumen ganz oben zu hell; es wäre aber viel Arbeit gewesen, das wieder aufzutrennen, also bin ich bei den nächsten Blumen auf einen dunkleren Ton umgestiegen.
Auch der Kontrast zwischen Gelb- und Orangetönen ist nicht optimal, aber ich finde, es sieht trotzdem ganz gut aus.

Dann nur noch Vlieseline aufbügeln, ausschneiden, ein paarmal drumherumnähen und fertig ist der Patch!


Fertig gepatcht!

Ich selbst wurde von sosha bewichtelt! Und sie hat mir diese tollen Sachen geschickt:

Erstmal war das Ganze toll eingepackt - ich muss ja gestehen, meine Sachen packe ich i.d.R. in einen Karton und das wars ;)

Kunstvoll verknotete Schnüre, Schokolade und Siegel!

Sosha hat mir eine fantastische Occamy-Tasche gepaperpiect! Ich liebe diese Farben und die Tasche hat eine tolle Größe. Ich muss nur gut aufpassen, dass mir das Occamy nicht von der Tasche entwischt und sich in der ganzen Wohnung ausbreitet!

So ein hübsches Tierchen!

Dann war im Päckchen: Ein Tic-Tac-Toe mit Nifflern und Bowtruckles ...


... und ein Ravenclaw-Lesezeichen. Für das -claw war kein Platz mehr, weil das Ding wohl unerwartet groß wurde, aber man kann sich's ja dazudenken! Mal schauen, ob ich es wirklich als Lesezeichen nutze oder einfach aufhänge, wo es doch so eine praktische Schlaufe hat!


Ich bin sehr glücklich mit meinen Sachen und hoffe, dass es wuselfrau auch so geht!

Schnitt: Rock 15 aus der Fashion Style 11/2016 (aus Datenschutzgründen gebe ich die Größe diesmal nicht an ;))
Material: Leinen für die Passe, Viskose-Webstoff für die Rockteile
Änderungen: der komplette Rock ist gespiegelt (so passte das Motiv nämlich perfekt auf die Passe), um 5 cm gekürzt
Hogwarts-Stickerei auf der Rock-Passe: LoLaLotta-Shop auf Etsy

Stickerei auf dem Deathly Hallows-Patch: Cute Cross Stitch Shop auf Etsy
Verlinkt bei Handmade on Tuesday und Creadienstag.

Lg
Nria

Montag, 15. April 2019

Ein Cord-Abenteuer - Rock "Abenteuerlust" von Lotte&Ludwig

Online Stoffe zu bestellen ist bequem - manchmal greift man aber daneben. Hana hat diesen cremeweißen Feincord im Glauben bestellt, er sei elastisch. War er dann aber doch nicht und dementsprechend fürs geplante Projekt nicht zu gebrauchen. Also habe ich ihn abgestaubt. Ha!

Ich mag die Form!

In den Kommentaren schlug jemand den Rock "Abenteuerlust" von Lotte&Ludwig vor. Der gefiel mir auf Anhieb und ich habe mit dem Kleid "Irene" der gleichen Designerin schon gute Erfahrungen gemacht, also gleich mal ausprobiert!

Und endlich mal ein paar Knöpfe verbraucht!


Den Namen des Schnittmusters finde ich ja klasse! Normalerweise trage ich ja Kostüme zum Abenteuer-Erleben (beim Liverollenspiel), aber Cordröcke liebe ich auch sehr.
Übrigens: Offenbar konnte sich die Designerin beim Namen nicht ganz entscheiden - mal steht da "Abenteuerlust", mal "Abenteuerliebe", sowohl im Shop als auch im Dateinamen ... mir gefällt "Abenteuerlust" besser!

Die Taschenform gefällt mir.


Leider verbraucht der Rock in mittlerer Länge nur ca. 80 cm, das ist gerade mal die Hälfte des Stoffs. Der Rest ist aber bereits zu einer Probehose geworden.

Hinten eher schlicht.

Der Schnitt ist gar nicht mal so simpel: schräge Taschen, ein paar Fältchen, Bund und Knopfleiste. Leider kein Formbund, aber relativ schmal und sitzt in der Taille, also hatte ich eine Chance, dass er nicht absteht.

Das Foto ist nicht so toll, aber man erkennt den Bund.

Das Taschenfutter ist ein Retrostoff mit Äpfelchen. Ich habe das Futter noch mit weißem Baumwoll-Webstoff hinterlegt, weil der Cord recht dünn ist und die knallroten Äpfel doch tatsächlich durchschimmerten!

So retro!

Vor den Knopflöchern habe ich mich mal wieder so lange gedrückt, bis Hana sie mir genäht hat. Die dazu passenden Knöpfe stammen aus dem Vorrat und ich argwöhne, jemand hat sie mal aus einer Knopfwühlkiste herausgewühlt.

Schnitt: "Abenteuerlust" von Lotte&Ludwig, Gr. 38
Material: weißer Feincord, nicht elastisch. Taschenfutter aus Baumwoll-Webstoff.
Änderungen: Hohlkreuzänderung (wie im Schnitt beschrieben)
Nachnäh-Potential: Der Rock gefällt mir, aber ich trage nicht so oft Röcke, dass ich noch mehr bräuchte.

Verlinkt bei Frau freut sich.

Lg
Nria

Donnerstag, 24. Januar 2019

Der rote Jeansrock - mein ältester Schnitt



Der rote Jeansrock und ich, wir führten damals eine wechselhafte Beziehung. Auf mysteriöse Weise (ich habe ihn nicht gekauft - Hana, hast du mir etwas zu sagen?) ist er in meinem Schrank gelandet, von mir unbeachtet. Dann habe ich ihn entdeckt und begeistert getragen. Schließlich wurde er mir zu eng und ich habe ihn aussortiert. Warum nur!
Jetzt vermisse ich ihn schmerzlich.
Ein neuer musste her!

Mit Kirsch-Schrägband!
Als ich mir den Bleistiftrock-Videokurs von Inge Szoltysik-Sparrer (der Vorsitzenden des deutschen Maßschneider-Handwerks) auf Makerist kaufte, sah ich eine neue Chance und kaufte gleich einen Meter roten Stretch-Jeans dazu. Der Kurs war toll, ich habe viel gelernt. Allerdings hatte der dazugehörige Schnitt eigentlich nicht die Merkmale, die ich haben wollte: Einen halbseitig verdeckten Reißverschluss, Hüftpassentaschen, Formbund.
Also habe ich den Stoff in den Schrank gelegt und weitergesucht. All meine Schnittmuster-Zeitschriften hatten nichts zu bieten, bei den üblichen Online-Anbietern bin ich auch nicht fündig geworden – und irgendwann bin ich in meinem Ordner mit kopierten Schnittmustern ganz hinten auf einen Fertigschnitt gestoßen, den ich vor sicher 13, 14 Jahren gekauft (und zwar ausgeschnitten und ausgiebig studiert, aber nie genäht) habe: Neue Mode M23348. Ein ganz klassischer Jeansrock, leicht ausgestellt, mit allem, was man sich so wünschen kann. Zwar in Minilänge, aber ein bisschen verlängern ist ja das geringste Problem. Die Faltenrockvariante, die dabei ist, finde ich übrigens auch interessant. Und damals hatte ich offenbar zuviel Respekt vor dem Hosen-Reißverschluss.

[Es ist einer meiner ältesten Einzelschnittmuster (meine älteste Burda ist von 2004). Das allerälteste ist ein Kostümschnitt, glaube ich. Das hier ist aber definitiv der Schnitt, der zwischen Kauf und Umsetzung am längsten herumgelegen hat ...]

Eigentlich ist er mir nicht A-Linie genug, aber immerhin rot.
Ich war mir sicher: Dieser Fund ist Schicksal! Ich hatte schon längst vergessen, dass ich diesen Schnitt (der auch nicht bei meinen anderen Fertigschnittmustern stand) überhaupt besitze – und dass ich den noch irgendwann mal nähen werde, hätte ich auch nicht mehr gedacht!

Neue Mode ist übrigens eine alte Schnittmustermarke, die ich früher (so vor 10-15 Jahren) noch in jedem Stoffladen gesehen habe. Inzwischen gibt es sie wohl in Deutschland gar nicht mehr. So richtig hip war sie allerdings auch nie, und Zeichnungen statt Fotos auf dem Cover finde ich auch nur mäßig ansprechend (man sieht viel von der Linienführung, aber es wirkt einfach unmodern).
Wie alt der Schnitt ist, sehe ich schon daran, dass ich mir damals Notizen auf dem Schnittplan gemacht habe: "Einlage" steht neben grau unterlegten Teilen, "beschriftete Seite nach unten" bei Teilen mit gestrichelter Linie. Damals war ich Näh-Anfängerin; inzwischen weiß ich längst, was die Symbole etc. bedeuten. Eine kleine Reise in die eigene Vergangenheit ...

Den Schnitt habe ich in Gr. 38 kopiert und im Taillenbereich zu Gr. 40 auslaufen lassen. Dann erstmal die Taschen genäht, Seiten- und Mittelnähte geschlossen, anprobiert und dann -

Hä?

Kann mir das mal einer erklären? Nein, ich habe keinen Fehler gemacht. Meine Maße passen zur ausgewählten Größe, es ist keine Nahtzugabe im Schnitt enthalten, der Stoff ist nur wenig elastisch (ich dehne ihn auch nicht auf dem Foto) und ich habe auch die richtige Größe ausgeschnitten. Auf dem Foto sitzt er bereits sehr hüftig, nicht auf der Taille.

Ich liebe Hüftpassentaschen.

Also ringsum einige Zentimeter enger gemacht. Ging zum Glück schnell und den Reißverschluss habe ich diesmal sogar beim ersten Versuch richtig eingenäht. Aber die Anleitung ist fragwürdig - den Beleg soll man erst ganz zum Schluss unter den Untertritt nähen und zwar im Nahtschatten der Reißverschlussnaht, an die man unten gar nicht mehr rankommt, wenn man schon den Übertritt mit der halbrunden Naht festgesteppt hat. Nicht wirklich durchdacht. Ich hab's dann festgenäht, so gut es ging, und unten per Hand fixiert.

Die Bundverarbeitung habe ich mir von der Ottobre abgeguckt und innen Schrägband verwendet. Wieder mit Kirschen! Passen natürlich super zum roten Rock, aber vielleicht sollte ich meine Auswahl an gemustertem Schrägband mal etwas erweitern ...

Rückansicht mit Fake-Taschen.

Die breiten Gürtelschlaufen gefallen mir und ich habe sie mit angenäht, obwohl ich eigentlich nie Gürtel trage (außer Taillengürtel). Sieht aber schon kompletter aus.

Am längsten habe ich für die Knopfwahl gebraucht - immerhin habe ich welche aus dem Vorrat genommen und keine neuen gekauft! Vorn und hinten sind unterschiedliche Knöpfe angenäht, aber die Farbe ist gleich.

Dass sich die Bundenden "überkreuzen", ist natürlich Absicht und gaaar keine Schlamperei!

Die hinten mag ich noch lieber:

So schwierig zu fotografieren!

Und hat sich der ganze Aufwand jetzt gelohnt?
Da bin ich noch nicht sicher. Ich trage solche Röcke eher im Frühling und Herbst, aber beides fiel letztes Jahr aus. An sich freue ich mich über meinen neuen roten Jeansrock (aktuell spannt er etwas über der Hüfte); wie oft ich ihn bei passendem Wetter, so es denn kommt, tragen werde, wird sich zeigen.

Schnitt: Neue Mode M23348, Gr. 38 (fällt riesig aus)
Material: Roter elastischer Jeans von stoffe.de
Änderungen: verlängert, verkleinert
Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag und SewLaLa.

Lg
Nria

Montag, 21. Mai 2018

Blumiger Frühlingsrock - Simplicity 1616

Bei talu.de gibt es einen Nähwettbewerb zum Thema "Winter ade" - da bin ich dabei (dort könnt ihr auch noch mehr Frühlingshandarbeiten bewundern, wenn euch das sonnige Wetter draußen noch nicht genügt!)! Ich mag es zwar, wenn es kalt ist. Aber spätestens Ende Februar habe ich einfach keinen Bock mehr auf Winter und bin bereit für den Frühling.

Schön UND bequem!


Ich wollte schon lange einen Wiesenblumenrock (findet ihr nicht auch, dass das ein bisschen nach einer Musikrichtung klingt?). Aber stilisierte Wiesenblumen oder welche als Schattenriss, sonst ist mir das zu kitschig. Ich war schon kurz davor, mir selbst einen Stoff zu bemalen - aber dann fand ich diesen Jersey und er war perfekt! Hätte ich selbst gemalt, hätte das Motiv wohl ziemlich genau so ausgesehen :)
Gut, die Schmetterlinge hätten für mich nicht unbedingt sein müssen. Aber die nehme ich jetzt in Kauf.

Auch ein luftiger, leichter langer Rock für die wärmeren Jahreszeiten fehlte mir schon lange im Schrank. Lässt sich jetzt super mit meinem Wiesenblumenwunsch kombinieren!

Der schlichte Schnitt ist perfekt für den sehr gemusterten Stoff.

Der Schnitt stammt aus der Meine Nähmode 3/2014, Modell 14 und ist identisch mit Simplicity 1616. Ein langer Jerseyrock ohne viele Teilungsnähte - perfekt für meinen Stoff!
Aus der Meine Nähmode habe ich schon länger nichts mehr genäht (in letzter Zeit bin ich Fashion Style-Junkie) und ich habe sie auch schon seit Jahren nicht mehr gekauft.
Ersteres ist Zufall, Letzteres hat einen Grund - und hier ein "Warnhinweis" an alle, die auch gerne mal die Meine Nähmode kaufen: Die Größenauswahl ist meist extrem eingeschränkt! In den ganz alten Ausgaben ab 2011 gab es jedes Modell in vielen Größen (einige wenige nur in großen Größen, wie in der Burda). Inzwischen sind es pro Modell vielleicht noch 2-3 Größen. Man sollte also vorm Kauf unbedingt in die Schnittübersicht schauen, ob die eigenen Favoriten überhaupt in einer annähernd passenden Größe angeboten werden! (wenn nicht, verzweifelt nicht - es sind schließlich alles Simplicity-Modelle, die man in einer viel umfassenderen Größenauswahl als Einzelschnitt kaufen kann ;))
Wenn es ein Modell in Gr. 36-46 gibt, kann ich mir die Größen 34 oder 48 daraus ableiten, aber ich habe wenig Chancen, aus dem Größenspektrum 44-48 die Größe 36 zu machen.

Mein ausgewählter Schnitt startet ab Gr. 38/40. Da mein Taillenumfang eher Gr. 40 entspricht, kam mir das recht gelegen. Meine Hüft- und Brustmaße entsprechen einer kleineren Größe, aber das ist für dieses Modell zum Glück irrelevant.

Der Stoff ist einfach klasse, seht ihn euch an!

Passte nicht ganz drauf ...

Als Stoffverbrauch waren 1,50 m angegeben - ich hatte aber nur einen Meter, weil der Rapport eben nur so lang ist. Na gut, für zwei lange Rockteile sollte es reichen, oder?

Oh! Steht über!

... oder auch nicht. Ich habe zwei Stoffbrüche gelegt und dann festgestellt, dass die Teile nur fast nebeneinander passen (immerhin! Dankbarerweise sind sehr viele Stoffe von dresowka überbreit.). Ist aber nicht schlimm, ich habe die Teile unten einfach ein bisschen verschmälert.

Die Passe habe ich dann aus schwarzem Jersey zugeschnitten. Der war recht fest - besser wäre es wohl gewesen, einen dünneren, dehnbareren zu nehmen und die Passe etwas enger zu nähen.

Das Nähen ging superfix, sind ja auch nur 4 Teile. Zugegebenermaßen habe ich die Passe auf die faule Art verarbeitet, einfach doppelt gelegt an die Passe genäht statt erst die Außenseite an den Rock zu nähen und dann die Kante der Innenseite einzuschlagen und separat festzunähen.

Hinten sind mehr Schmetterlinge. Gut zum Auseinanderhalten, weil der Rock vorn und hinten nicht gleich lang ist.

Beim Anprobieren ergab sich: An der Taille ist der Rock zu weit. Ärgerlich, denn meine Maße passten exakt auf die Tabelle für diese Größe - vermutlich ist der Rock für eine längere Taille als meine ausgelegt. Ist aber kein Drama; schließlich kann man den Rockbund gut krempeln und das habe ich dann auch getan.

Eigentlich soll der Rockbund "gerafft" nach unten geschoben werden. Ich habe ihn umgeschlagen.

Vorne musste ich den Saum dann ein paar Zentimeter kürzen (das ist normal, schließlich habe ich hinten einen Hintern und vorne nicht) und habe um jeden Zentimeter getrauert, wegen des Drucks. Deswegen lag der Rock auch eine ganze Weile ungesäumt herum - aber schließlich habe ich mich überwinden können. Für den vollständigen Druck habe ich schließlich ein Erinnerungsfoto und ein tragbarer Rock mit nicht ganz vollständigen Stängeln ist besser als ein nicht tragbarer mit kompletten.

Der Bund ist seeeehr lang. Und meine Taille ist sehr kurz.


Und ich bin sehr glücklich mit meinem neuen Rock - trägt sich genauso toll, wie ich es erhofft hatte und ich liebe das Muster einfach!
Schnitt: Simplicity 1616, Version A/Meine Nähmode 3/2014, Modell 14 (Gr. 38/40)
Material: Single-Baumwolljersey von dresowka.pl
Änderungen: Seitennaht etwas verschmälert
Nachnähpotential: Mehr als einen langen Jerseyrock brauche ich eigentlich nicht ... aber wenn, würde ich wohl den Bund ändern, der Rest gefällt mir gut.

Lg
Nria

Dienstag, 20. März 2018

Flauschrock Volume 2

Hana hat sich Ende des letzten Jahres einen superflauschigen Rock genäht. Ich wollte auch einen. Sie hatte einen Meter Stoff übrig. Das ist Schicksal!

Also habe ich mir einen eigenen Flauschrock genäht. In noch einfacher. Ja, das geht.

Fotos auf dem Eis wären schön gewesen, aber es setzte schon Tauwetter ein ...

Der Schnitt ist so einfach, wie's nur geht - zwei Trapeze. Oben ein Bündchen. Fertig.

Lady in Grey?

Leider fehlt dem Bündchen ein wenig die Rücksprungskraft, um den ganzen Rockstoff auszugleichen - deshalb ist mir der Rock etwas zu weit. Ich werde also noch ein Gummi oder eine Kordel einziehen.

Doch nicht ganz grau!

Übrigens hat der Rock schon einen tollen Partner gefunden - den Sweatblazer Lady Grace in Crackle-Optik. Übrigens auch ein bisschen zu weit.

Mit roten Schuhen wäre es geradezu farbenfroh. Ich hab aber nur welche in Rotbraun.

So richtig praktisch ist der Rock zugegebenermaßen nicht. Er klebt auch ohne Strumpfhose an den Beinen und ist nicht weit genug, um wirklich ausreichend Bewegungsfreiheit zu lassen.
Dafür ist er richtig groß im Flauschigsein!

Verlinkt bei Creadienstag, HandmadeonTuesday, Dienstagsdinge.

Lg
Nria

Mittwoch, 7. März 2018

Roter Maxirock nach burda, gut abgelagert

Wo ich über diesen Rock Modell 106 aus der burda 5/2012 zum ersten Mal gestolpert bin, weiß ich gar nicht mehr genau. Auf Pinterest, oder auf einem Blog? Jedenfalls war ich auf der Stelle schockverliebt.


Der Rock schwingt ganz wunderbar beim Laufen! Oder beim Gleiten.

Maxiröcke trage ich selten, habe vor diesem aber auch nur einen recht kombiunfreundlich gemusterten reinen Sommer-Maxirock besessen. Dieses Modell wollte ich unifarben und allwettertauglich machen ... aber erstmal den Schnitt auftreiben, denn die Zeitschrift, die ihn enthält, war bereits einige Jahre alt.

Technische Zeichnung Mod. 106 burda 5/2012 - Version A ist ein Maxirock, Version B wadenlang


Im November 2016 habe ich die entsprechende burda bei eBay ergattert und im Februar 2017 einen passenden Stoff gefunden (Baumwoll-Webware mit Elastan-Anteil) - und direkt losgelegt. In einer unserer Oma-Knopfkisten habe ich sogar genau die passende Anzahl Knöpfe in genau dem richtigen Rotton gefunden!

Ein halber Tellerrock - hatte ich bisher nur bei kurzen Röcken.


Soweit war der Schnitt recht einfach und hat Spaß gemacht zu nähen - bis zum Anprobieren. Trotz elastischem Stoff und meiner Standard-Burdagröße war der Rock zu eng, und beim Bundbeleg fehlte ein Riesenstück. Tja, ihr könnt es euch denken ... der Rock landete in der UfO-Kiste.

Links ungekürzt, rechts gekürzt. Je nach Fall sieht der Rock etwas nach Hosenrock oder japanischer Tracht aus ...

Genau ein Jahr später, im Februar 2018, habe ich ihn dort wieder rausgeholt und mit nochmal mit dem Problem beschäftigt. Einerseits habe ich noch ein wenig Bauchumfang verloren (yay!), andererseits hatte ich ein wichtiges Detail der Anleitung falsch verstanden: Der Bundbesatz geht nicht komplett bis nach vorn, sondern die vorderen Kanten werden oben mit dem angeschnittenen Vorderkantenbeleg verstürzt. Plötzlich fehlten mir nur noch zwei Zentimeter am Bundbesatz - und die waren flott angestückelt.

Praktische Taschen, einfach einzunähen dank der Teilungsnähte.


Dafür waren aber die wundervollen, perfekt passenden Knöpfe verschwunden. Es ist ein Mysterium. Wir wollen ja unseren Knopfbestand reduzieren, aber doch nicht so! Falls sie wieder auftauchen, habe ich durchscheinend weiße Bestandsknöpfe verwendet (zwei verschiedene Sorten), denn neue kaufen wollte ich auch nicht. Die Knopfleiste ist ohnehin verdeckt, da ist die passende Farbe nicht so unheimlich wichtig.

Der Rock ist nicht bis unten durchgeknöpft, sondern die Knopfleiste beginnt etwa auf Kniehöhe


Der Rock ist ungefüttert, aber ich überlege, nachträglich noch ein Futter einzusetzen, denn der Stoff hängt schon etwas an Strumpfhosen und ich möchte ihn ja auch gern im Winter tragen.

Der halbe Kreis gibt viel Bewegungsfreiheit!


Ich bin sehr zufrieden. Durch die Weite schwingt der Rock ganz wunderbar und macht einfach Spaß zu tragen. Die Farbe leuchtet wunderbar an grauen Wintertagen!

Schnitt: Model 106 A, burda 5/2012, Gr. 40
Material:
2,7 m dünner, aber fester Baumwoll-Stretch
Änderungen: Ein wenig Bundweite zugegeben; ca. 7 cm gekürzt
Nachnäh-Potential: In Knielänge kann ich mir gut noch einen weiteren Rock dieser Art vorstellen; wenn ich feststelle, dass ich den Rock im Winter gern trage, gibts vielleicht auch noch einen zweiten Maxirock in dezenterer Farbe.
Nachtrag: Ich sehe gerade, Muriel von Nahtzugabe5cm hat den Rock als Rockteil eines Kleides genäht - das gefällt mir auch super und kommt auf meine Liste!


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