Donnerstag, 31. Oktober 2019

Kringel und Passen - Shirt "Loveley Betty"

Nach was greift ihr beim Nähen eher, Ebooks oder Schnittmuster aus Papier (ob Zeitschrift oder Einzelschnitt)?

Ich habe mal kurz gezählt: Wir haben etwa 80 % unserer Ebooks schon verwendet, 60 % unserer Zeitschriften und nur 45 % unserer Einzelschnittmuster. Ok, die Statistik ist etwas verfälscht: Gefloppte Einzelschnittmuster und Zeitschriften können wir weitergeben, das zieht den Schnitt nach unten (denn hier stehen dann mehr nicht ausprobierte herum). Aber das hält mich nicht davon ab, bei Ebooks mit leichterem Gewissen zuzuschlagen ...

Die Raffungen unter der Passe sieht man auf dem Foto fast gar nicht.

Besonders schön ist es natürlich, wenn man ein Ebook sieht und sofort den einen Stoff im Kopf hat, der schon seit Ewigkeiten im Schrank versauert.
So ging es mir mit der "Loveley Betty".

Ich mag, wie die hintere Passe in die vordere übergeht.

Es ist mein erster Schnitt von dieser Designerin - begeistert hat mich das ausführliche Kapitel über Schnittanpassung, obwohl es ein simples T-Shirt ist. Mit Beispielbildern! Und es ist zwar keine Länge für den Einfassstreifen des Halsausschnitts dabei, aber die Länge des Ausschnitts ist angegeben und Markierungen für das Vierteln des Bündchens. So ließ sich das Bündchen sehr bequem nähen!

Hinten keine Raffung. Aber ne Passe.
 
Was mich beim Schnittbogen etwas nervte, war, dass die Größen recht weit "auseinandergeschoben" sind und die Schnittteile mittig auf dem Bogen platziert sind. Wären die Teile an den Rand geschoben, könnte man bei den kleineren Größen einige Seiten weniger drucken.

Da! Raffungen! Die türkisen Schnipsel liegen da drin, weil man bei Schwarz auf Schwarz nix erkennt.

Ansonsten habe ich nichts zu meckern. Das Shirt fällt erstaunlich eng aus; ich habe die "legere" Version genäht und sie sitzt eher knackig bei mir. Gut, ich hab halt eine bauchlastige Figur.

Wenn ich den Arm nicht in die Hüfte stemme, ist der ausschnitt auch nicht verzogen.


Das Shirt war schnell genäht, ich finde den Schnitt sehr hübsch und es werden sicher weitere Versionen folgen! Aber vielleicht eine Nummer größer ;)

Schnitt: Loveley Betty von Sugarcoat, Gr. 40, legere Version
Material: Baumwolljersey "Free" von Lillestoff, schwarzer Baumwolljersey
Änderungen: Deutlich gekürzt
Nachnähpotential: Vorhanden!

Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag und SewLaLa.

Lg
Stefanie

Dienstag, 29. Oktober 2019

[Messebericht] Spielemesse 2019

Dieses Jahr war Nria ohne Hana, aber mit einer Freundin auf der Spielemesse. Natürlich wurde fröhlich gespielt! Zufälligerweise ausschließlich Spiele mit Science Fiction-Thema, ohne dass es geplant gewesen wäre. Lag vielleicht auch an Nrias Star Trek-T-Shirt und Space-Nägeln.
Freitag scheint ein guter Tag für den Besuch zu sein; es war natürlich nicht leer, aber der Andrang war auch nicht extrem.
Der erste Kauf war übrigens ein Weihnachtsgeschenk für Hana ... (und nein, das zeige ich hier noch nicht!)

Astro Trash vom Verlag The OP, Autor ist nicht angegeben. (3-5 Spieler ab 6 Jahren)




Ein einfaches Kinderspiel. Stand nicht auf der Liste, wir sind dran vorbeigelaufen und die Müllteile sahen so lustig nach Bonbons aus.
Wir müssen unsere Planeten vom Müll befreien (der da in vielen Formen und bunten Farben rumliegt. Wenigstens ist er ganz hübsch.). Dazu würfeln wir, alle gleichzeitig. Von der Farbe, die der Farbwürfel anzeigt, dürfen wir maximal so viele Teile entfernen, wie der Zahlenwürfel anzeigt, und abhängig vom dritten Würfel befördern wir den Müll zu unserem linken Nachbarn, unserem rechten Nachbarn oder in die Sonne (Spoiler: Das Abschieben zu den Nachbarn macht besonders viel Spaß). Wer als erster seinen Müll losgeworden ist, kriegt einen Marker und wer nach mehreren Runden die meisten Marker hat, gewinnt.

Das Spiel ist wirklich sehr lustig und weil alle gleichzeitig spielen, gibts keine Wartezeiten. Kann ich empfehlen!

Nicht gekauft.

Kaboom Universe von Alvaro G. Echave, tembo games (1-8 Spieler ab 6 Jahren)


Ja, ich weiß, das Foto ist nicht so aussagekräftig.. War ein Riesentisch und ich saß in der Ecke, keine gute Perspektive.

Es stand letztes Jahr schon auf meiner Liste, damals gab es nur eine Probeversion, weil das Spiel gerade auf Kickstarter lief. Dieses Jahr konnte man es wieder ausprobieren und auch kaufen.
Wir sind Aliens und wollen Dinosaurier vor Asteroiden retten. Leider gönnen wir uns dabei gegenseitig die Butter auf dem Brot nicht und lasern uns auch gern mal gegenseitig die Dinosaurier weg - wenn nicht die Asteroiden schneller sind.
Das Ganze funktioniert simpel, man hat drei Karten auf der Hand und darf eine ausspielen. Wer das Kartenspiel "Drecksau" kennt: Das Prinzip ist relativ ähnlich (auch wenn es genügend Unterschiede gibt). Schadenfreude inklusive.

Gekauft.


Solar Draft von Zach Moore, Tasty Minstrel Games aka TMG (2-5 Spieler ab 14 Jahren, nur auf Englisch erhältlich)

Reflektierende Karten sind keine Fotofreunde.

Noch ein Kartenspiel. Diesmal bauen wir ein Sonnensystem! Die niedliche Grafik hat mich angelockt und das Spielprinzip hat mir dann gefallen.
Man legt in einer Reihe Planeten und manchmal Kometen aus, Monde werden an die Planeten angelegt. Wenn der eine Planet doch doof war: Kein Problem, man kann terraformen. Wer die 8. Karte (außer Monde) auslegt, beendet das Spiel, aber den Zeitpunkt sollte man sich gut überlegen: Es gewinnt schließlich nicht der erste, der fertig ist, sondern wer die meisten Punkte sammelt. Die Himmelskörper haben alle unterschiedliche Eigenschaften; manche wollen der einzige Planet ihrer Größe im Sonnensystem sein, andere hätten gern eine bestimmte Anzahl Monde, wieder andere geben mehr Punkte, wenn man sie mit möglichst vielen Planeten ihrer Farbe vergesellschaftet.
Das Spiel bietet viele interessante Möglichkeiten, die ich alle ausprobieren möchte! Wenig Konfliktpotential, außer dass man sich gegenseitig die Karten der Auslage wegschnappen kann. Man sollte aber schon ein bisschen beobachten, was die anderen so tun. Und man braucht ausreichende Englischkenntnisse für die Texte unten auf den Karten - die sind nicht sehr schwierig, aber sie stehen eben auf jeder Karte.

Gekauft.

Lux Aeterna von Tony Boydell, Frosted Games (1 Spieler ab 10 Jahren).


Tatsächlich ein reines Solospiel (wusste ich nicht, wir habens zu zweit gespielt :D). Man spielt gegen die Zeit, also nichts für Menschen, die keine Hektikspiele mögen!
Der Spieler steckt in einem Raumschiff, das auf ein Schwarzes Loch zutrudelt und sich in einem erbärmlichen Zustand befindet (die Systeme des Schiffs werden durch verschiedene Würfel repräsentiert; je höher die Zahl, desto besser der Zustand). Die Aufgabe ist, das Schiff zu reparieren und möglichst nicht auf Nimmerwiedersehen verschwinden zu lassen ...
Das geschieht durch Karten, die mehrere Funktionen haben; man kann aber immer nur eine davon nutzen. In jeder Runde muss man ein System weiter beschädigen (einen Würfel niedriger drehen), weiter aufs Schwarze Loch zufliegen und eine Aktion nutzen (z.B. einen Würfel drehen oder das Schiff vom Schwarzen Loch wegbewegen). Ein simples Prinzip, wenn man die Mechanik einmal ausprobiert hat, aber wenn der Zeitdruck dazukommt ...
Auf der Messe haben wir ohne Stoppuhr gespielt, um das Spielprinzip zu verstehen. Ich bin noch nicht sicher, ob das was für mich ist. Mal abgesehen davon, dass man es eben nur solo spielen kann.

Nicht gekauft.

Danach brauchte ich ein Eis. Und dann sind wir nur noch ein bisschen über die Messe gebummelt (leider waren manche Spiele, die ich gerne gekauft oder ausprobiert hätte, bereits ausverkauft).

Noch einige Impressionen und meine Ausbeute:

Das ist doch bescheiden!

Edelsteinwürfel. Für Leute, die schon alles haben. Die linken sind übrigens normalgroß, die rechten sehr groß.


Infos für die Memory-Meisterschaft:


Schicke Modellhäuschen aus Pappe, für verschiedene Genres. Hab nen Flyer mitgenommen.


Schlaues Design in Handarbeit: Das Würfelkästchen passt genau in den zusammenlegbaren Würfelturm.


Noch so eine schlaue Idee: Ein aufklappbares Buch mit Battlemaps, dazu gibt es ablösbare Sticker, mit der man die Umgebung immer wieder verändern kann. Verschiedene Genres, verschiedene Größen. Das da hinten ist das "Little Book of Battle Maps" - ich bezweifle, dass man das sonderlich häufig brauchen kann, aber ist es nicht süß?



Lg
Nria

Sonntag, 27. Oktober 2019

7 Sachen 43/2019

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Auf der Spielemesse mal ne Pause gemacht und ein Eis gegessen. Der Stand mit den Apfelringen war leider nicht da (oder zu versteckt).


Würfelbechergrößen verglichen.


Uhren verstellt und gehofft, dass sich das Thema bald endlich mal erledigt hat.


Stutenkerl verspeist. Hier in Ba-Wü sehen sie ein bisschen nackig aus, finde ich, so ohne Tonpfeife und Hagelzucker.


Das Bügel-Sammelsurium im Kleiderschrank durch einheitliche schmale Antirutsch-Bügel ersetzt und gestaunt, wie ordentlich der Schrank jetzt aussieht.


Mit dem tollen neuen Regenbogenwürfel gewürfelt.


Mit der tollen Zodiac-Palette von BH-Cosmetics geschminkt.

Mehr 7 Sachen findet ihr bei Cherry's World - 7 Sachen-Sammlung

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Shirt mit Streifen, Schleifen und Schlaufen - Mod. 119 aus der Juliburda

Aus der Juliburda haben mich gleich zwei Shirt sofort angesprochen (dabei sind Shirts normalerweise nicht die Königsdisziplin der Burda ...): Modell 101 und Modell 119. Letzteres hat wirklich interessante Schleifen (oder eher: Geraffte Aufschläge) an den Ärmeln und gerade aus Streifenjersey gefiel mir das ziemlich gut. Ich habe es auch gleich genäht (nur die Fotos mussten mal wieder warten).

Hinten am Ärmel seht ihr gleich ein Problem: Der Unterärmel rutscht gerne raus.


Nähfreundin hat übrigens auch ein tolles Modell genäht - mit interessanten (wenn auch unbeabsichtigten) Änderungen!

In meinem Schrank fand sich noch ein halber Meter rot-weiß geringelter Baumwolljersey - die Streifen sind eingewebt. Den hatte ich mal als Kombistoff für das Nelly-Shirt gekauft, musste dann aber feststellen, dass der Rotton nicht zu den anderen passt (nicht, dass bei den vorhandenen Stoffen alle Rottöne zueinander passen würden, aber man muss ja nicht noch mehr Rottöne dazuwerfen).

Natürlich muss man bei 0,5 m Stoff Kompromisse eingehen - ich habe soviel Länge mitgenommen wie möglich, aber trotzdem mussten etwa 15 cm dran glauben (egal; ich bin sehr klein und kann das bisschen Länge, was dann wirklich fehlt, durch ein Bündchen ausgleichen). Dafür wurde der Stoff aber fast restlos aufgebraucht!

Den Beleg habe ich mit 1 cm Abstand festgesteppt, weil er gerne rausflutschte.


Beim Abpausen des Ärmelschnitts muss man ein bisschen aufpassen: Es sind Anstoßlinien für die Schleifen und der Ansatzpunkt für die Schlaufe eingezeichnet, das hatte ich ganz übersehen und habe sie später nachträglich abgepaust. Weil ich diese Burda aus der Bücherei ausgeliehen hatte, ist es gut, dass ich den Schnitt direkt genäht habe, sonst hätte ich später aber blöd geguckt ...
[Üblicherweise kontrolliere ich anhand der abgebildeten Schnittteile im Heft, ob ich wirklich alle Markierungen erwischt habe, aber der Ärmel ist halt winzig und durch die Linien für das Einhalten des Ärmels waren die übersehenen Markierungen kaum zu erkennen.]

Beweisfoto: Das Teil war im Sommer schon fertig!


Allerdings  hat Burda bei den Schlaufen Mist gebaut: Das Schnittteil ist mit Maßangaben angegeben, 8 cm hoch, 5 cm breit. 1,5 cm Nahtzugabe soll enthalten sein (pro Seite, denn sie soll später auf 7 mm zurückgeschnitten werden). Zieht man von den 5 cm Breite 3 cm für die Nahtzugaben ab, kommt man auf 2 cm und der wird gefaltet, also bleibt 1 cm übrig. Aber die Schlaufe muss laut Ansatzlinie 2 cm breit sein, und auch auf dem Foto sieht man sehr deutlich, dass die Schlaufe breiter als 1 cm ist.
Wer 1,5 cm Nahtzugabe verwenden will (was bei einem Teil mit festen Maßen eigentlich überflüssig ist), sollte die Schlaufen also 8x7 cm zuschneiden.

Ohne Bündchen wäre das Shirt schon etwas kurz ...


Für mehr maritimen Look habe ich ein marineblaues Bündchen angesetzt und die Farbe bei den Ärmelschlaufen wieder aufgegriffen.

Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Shirt - mal sehen, wie gut es sich in meine Garderobe einfügt. Eigentlich trage ich nämlich selten bis nie Streifenmuster. Aber der Stoff war halt da und ich bin gespannt, ob das Shirt eine Chance bekommt.

Schnitt: Shirt 119 aus der Burda Style 07/2019, Gr. 40
Material: Baumwolljersey mit eingewebten Streifen, marineblauer Baumwolljersey
Änderungen: 15 cm gekürzt, Bündchen angesetzt
Nachnähpotential: Ich bin unsicher. Einerseits sind die Ärmel sehr originell, andererseits ist das nicht sehr kombifreundlich, denn unter einem Jäckchen würden sie sich durchdrücken ...
Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag und SewLaLa.

Lg
Nria

Dienstag, 22. Oktober 2019

Mantel Adeona mit Doppelkragen - Die Planung [WIP 1]

Vor ungefähr einem Jahr verliebte ich mich in einen Mantel.

In einem Nähforum hatte jemand einen ausgefallenen Kindermantel-Schnitt gezeigt und gefragt, ob jemand einen ähnlichen in Damengröße kenne. Zum Glück für sie und mich war der entsprechender Schnitt für Damen bereits in Arbeit.
Im Februar war es dann soweit - der Mantelschnitt von Viva la Mila mit dem klangvollen Namen Adeona erschien. Und ich habe ihn sofort gekauft.

Damit keiner genötigt wird, Shoplinks anzuklicken, habe ich eine formschöne Skizze gemalt:


Das Besondere daran? Er hat zwei Krägen. Eine Art Kelchkragen, der in die Teilungsnähte ausläuft, und drunter einen normalen umgeschlagenen Kragen. Ich liebe solche Detals!
Außerdem bietet der Mantel einen weiten Rockteil. Könnte also ein guter Ersatz für meinen geliebten Trenchcoat mit weitem Rock sein, der wegen Flecken nicht mehr so gut tragbar ist :(

Damals habe ich den Mantel bereits plotten lassen; ich klebe zwar gern A4-Schnittmuster zusammen, aber bei Mänteln oder weiten Kleidern übersteigt die Anzahl der Seiten meist meine Toleranzgrenze.

Im März war ich auf der Larpwerker-Convention und habe bei einem Stand mit wundervollen Wollstoffen Material gekauft: 3 Meter royalblauer Woll-Diamantköper. Ein außergewöhnlicher Schnitt verlangt einen außergewöhnlichen Stoff!

Ein toller Stoff!

Und seitdem wartet Adeona darauf, dass ich das Projekt angehe. Weil allein der Oberstoff schon über 70 € gekostet hat, hab ich mich bisher nicht rangetraut ... aber bei meiner Festrobe hat mich das WIP motiviert, also probiere ich es für dieses Vorhaben auch mal aus :)

Erster Schritt: Probeteil erstellen. Bei dem teuren Stoff will ich nicht riskieren, dass der Mantel zu eng ist ... und es schadet auch sicher nicht, die Verarbeitung der Krägen ausprobiert zu haben.

Übrigens: Adeona ist die römische Göttin der Ankunft.

Lg
Nria

Sonntag, 20. Oktober 2019

7 Sachen 42/2019

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Buttercremetorte gebacken. Mit Pudding-Buttercreme gar nicht so reichhaltig und schwer, wie man es gewohnt ist ...
Dafür aus 2 Päckchen Mandelpuddingpulver nach Anleitung Pudding zubereiten, abkühlen lassen. 250 g Butter schaumig rühren und den Pudding löffelweise unterrühren (beides muss Zimmertemperatur haben - falls die Butter gerinnt, das Ganze etwas erwärmen, bis es sich verbindet). 3 Bisquitböden mit 26 cm Durchmesser mit je 2 EL Nuss-Nougat-Creme bestreichen (die Creme ggf. vorher kurz in der Mikrowelle erwärmen) und mit der Buttercreme bestrichen aufeinanderstapeln.


Zahlen aus einem nicht mehr benötigten Ärmel ausgeschnitten (und ich sollte mir angewöhnen, immer zwei Fotos zu machen, falls die Kamera nicht fokussiert ...).


Einen winzigen Container mit winzigen Möbeln eingerichtet fürs Pen&Paper.


Lila Chips (aus lila Kartoffeln) probiert. Haben nicht besonders lila geschmeckt.


Ein Sweatshirt fertiggenäht. Nach dem Anprobieren die Ärmel rausgetrennt und Schultern verschmälert. Anschließend die Schulterbreite ausgemessen - sie müsste noch schmaler sein,  aber das wird jetzt nur im Schnitt eingetragen. Wer hat schon Lust, Ärmel ein drittes Mal beim gleichen Shirt einzusetzen?


In den günstig gebraucht erworbenen Threads-Magazinen gelesen. Diese Zeitschrift enthält keine Schnittmuster, sondern Nähtipps, Besprechungen, Anregungen usw. Äußerst schade, dass es sowas nicht auf Deutsch gibt! Und auch an die englische Version ist gar nicht so leicht ranzukommen.


Hana: Smartphonedackel versehentlich zurückgelassen.
Nria: Dem armen Tier Futter und einen Freund gegeben.

Mehr 7 Sachen findet ihr bei Cherry's World - 7 Sachen-Sammlung

Donnerstag, 17. Oktober 2019

LaGlenna in Rot

Manche Schnittmuster finde ich so schick, dass ich sie kaufe, obwohl ich bereits ähnliche habe (zugegeben, mittlerweile dürfte ich zu fast allen Schnittmustern ähnliche besitzen, außer sie sind extrem ausgefallen ...). Vielleicht waren es aber auch die hübschen Nähbeispiele?
Jedenfalls habe ich mir vor einer Weile den Schnitt LaGlenna von Schnittgeflüster gekauft.

Es gibt ein Größenproblem. Und das ist NICHT meine Schuld.


Mit Prinzessnähten kriegt man mich immer - die haben meist die beste Passform bei mir. Auch die Taschen gefallen mir, aber ich wollte erstmal eine ganz simple Version nähen, um den Schnitt zu testen.

Das war auch gut so. Denn die Elasthan-Formel, die es bei Schnittgeflüster immer gibt, ist einfach Murks!
Die Anleitung sieht vor, dass man nicht einfach anhand der eigenen Maße die Größe aussucht, sondern anhand des Elasthananteils im Stoff, den man prozentual von den eigenen Maßen abziehen soll. Also bei meinen 8% Elasthan die Maße -8%. Dabei wäre ich bei Gr. 34 herausgekommen ... normalerweise trage ich 38. Das schreit nach Wurstpelle!

Hinten siehts ganz ok aus?
 
Ich habe kompromisshalber Gr. 36 zugeschnitten und empfinde die Passform schon als seeehr knackig. 34 wäre definitiv die falsche Wahl gewesen. Inzwischen habe ich eine Space-LaGlenna in 38 genäht, die aber nur deshalb locker sitzt, weil ich bei der Nahtzugabe zu knapp genäht und somit ungewollt Mehrweite gegeben habe. Ich würde also eher eine Größe mehr als 1-2 Größen weniger empfehlen ... seltsam, dass es offenbar bei all den anderen Leuten hinhaut?
Der Elasthananteil ist nicht identisch mit der Dehnbarkeit! Ein weicher Stoff dehnt sich ganz anders als ein fester. 

Falls irgendwer sagt: "Hey, passt doch!": Ich ziehe ganz fest den Bauch ein und es spannt ziemlich über der Brust.

Das hier war zum Glück erstmal ein Probekleid. Ich hatte online roten Sommersweat bestellt und dann war der Rotton zu warm und tomatig ... für einen Test aber ok.
Weil mir der Schnitt an sich gefiel, habe ich den Stoff dann mit einem Kirschrot überfärbt. Rausgekommen ist ein Rostrot, das ich ganz hübsch finde, mir aber nicht so gut steht.

Wegen all dieser Probleme lag das Kleid erstmal ein halbes Jahr ungeliebt in der Ufo-Kiste, bis ich mich wieder rangesetzt habe.

Immerhin isses jetzt fertig.

Weil ich mich sowieso mit der Ärmel- und Gesamtlänge beim Kürzen etwas verkalkuliert hatte, konnte ich durch Bündchen aus anthrazitfarbenem Jersey zwei Probleme auf einmal lösen: Ärmel und Rockteil sind länger geworden und ich habe eine kühlere Farbe zwischen meinem Hautton und der etwas ungünstigen Farbe. Die Kombi aus Rostrot und Dunkelgrau finde ich außerdem sehr herbstlich und schick!

Der Rundhalsausschnitt war aber ebenfalls nicht so optimal für mich, also habe ich mich beim Lillestoff-Magazin 2/18 bedient und den V-Ausschnitt vom Shirt Marika übernommen wie schon beim Chloe-Kleid.

Also, der Ausschnitt gefällt mir!

Und jetzt ... ist mir das Kleid immer noch zu eng. Aber immerhin ist es tragbar und die Optik gefällt mir. Ist doch schonmal was?
Schnitt: LaGlenna von Schnittgeflüster, Gr. 36
Material: Sommersweat, 8% Elasthan, Bündchen aus Baumwolljersey mit Elasthan (übergefärbt)
Änderungen: 5 cm gekürzt, Ärmel 10 cm gekürzt, V-Ausschnitt statt Rundhals, Bündchen hinzugefügt
Nachnähpotential: Oh ja! Aber ohne diese Hampelei mit dem Elasthananteil, bei dem sowieso nur die falsche Größe rauskommt.
Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag und Sewlala.

Lg
Nria

Dienstag, 15. Oktober 2019

Around the world - klassisches Sweatshirt ohne alles

In meinem Schrank fehlten eindeutig Sweatshirts aus Sommersweat. Da gibt es nur eins, das ich häufig anziehe - Potential für mehr!

Vom Schnitt schlicht, vom Muster schön.

Da passte es gut, dass ich diesen tollen Sommersweat mit Globus-Print entdeckt habe. Ist das nicht ein interessanter Druck? Die Farbe ist etwas blasser, als ich mir gewünscht hätte, aber das Muster gefiel mir gut genug, um das in Kauf zu nehmen.

Es gibt echt nicht viel dazu zu sagen ...

Als Basis habe ich "Mrs. Klassik" von Konfetti Patterns genommen, aber alles weggelassen, was den Schnitt besonders macht: Kragen, lange Ärmelbündchen und die Schulterpasse am Rückenteil. Einfach nur ein ganz simples Sweatshirt. Ich habe dann einen Rundhalsausschnitt drangezeichnet und mit einem Bündchen aus Viskosejersey versehen, fertig.

Bündchen im Vorrat zu haben ist eine gute Sache.

Ein superschnelles Projekt, das mir aber gut gefällt! Ich trags gerne. Was gibts mehr zu wollen?

Yay.


Aber hey, da ist ja noch das Herbsthandarbeitsbingo!
Dafür kann ich ankreuzen:
- ein Oberbekleidungsstück
Nicht viel, aber ein Anfang!

Schnitt: Mrs. Klassik von Konfetti Patterns, Gr. 40
Material: Sommersweat von stoffwelten.de
Änderungen: als einfaches Sweatshirt genäht - Kragen/Ärmelbündchen/Rückenteilung weggelassen, Rundhalsausschnitt mit Bündchen genäht
Nachnähpotential: Mein Standardschnitt für schlichte Sweatshirts!

Verlinkt beim Creadienstag.

Lg
Nria

Sonntag, 13. Oktober 2019

7 Mottoparty-Sachen 41/2019

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


 Apfel-Zahlen ausgestochen und in einen Kuchen gefüllt.


Mit einem sehr dicken Stift Dekoschilder bemalt.


Wackelpudding in Becher gefüllt.


Holo-Strohhalme in Swimming Pool-Cocktails gesteckt (die ich mit allem guten Bildbearbeitungswillen nicht so blau hinkriege, wie sie waren)


Dekoteile zusammengepackt.


Partytisch abräumt.


 Frühstückstisch für Übernachtungsgäste gedeckt.

Mehr 7 Sachen findet ihr bei Cherry's World - 7 Sachen-Sammlung.