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Donnerstag, 24. März 2016

Die Föderation auf meinem Sofa - Star Trek-Kissen

2014 habe ich zum Geburtstag ein T-Shirt mit dem Logo der Vereinigten Föderation der Planeten bekommen. Hurra!

Rohmaterial!


T-Shirts sind eine super Sache. Aber warum steht da jetzt was von Kissen in der Überschrift?

Ich wollte damals das gerade geschnittene Shirt taillieren und hatte es daher erstmal zur Seite gelegt. Hana hatte eins vom gleichen Hersteller bekommen und es schon getragen und nach dem Waschen zeigte sich: Der Druck ist nicht so wahnsinnig haltbar beim Waschen - nicht katastrophal, aber er wird ein bisschen mitgenommen.
Da traute ich mich dann gar nicht mehr, mein schönes Shirt anzuziehen und wollte lieber was draus machen, was seltener gewaschen werden muss als ein T-Shirt.

Eigentlich war da mal eine Sweatjacke geplant (und dann das Logo als Patch auf den Rücken), aber erstens muss die auch mal öfter in die Wäsche und zweitens war da diese schwarzer Sweat-Knappheit in den örtlichen Stoffgeschäften (und wenn mal welcher vorhanden war, war's die falsche Sorte Sweat) ...
Und dann schlug Hana ein Kissen vor. Das kann man auch viel besser angucken als ein Motiv auf dem eigenen Rücken. Und es geht wirklich schnell.

Wieder mit dabei: Das Buslineal.

Ich habe schon mehrfach T-Shirts in Kissen verwandelt, zum Beispiel das Sushi-Kissen. Aber hier war's noch weniger Aufwand.

Von der Breite passt ein Kissen prima auf das T-Shirt (es ist halt untailliert); bei der Höhe stieß ich wieder auf das alte Problem: Der Druck ist so hoch platziert, dass man kein Kissen ausschneiden kann, bei dem das Motiv in der Mitte sitzt.
Ist aber nicht schlimm, wird eben oben und unten (der Symmetrie halber) ein Streifen angesetzt.

Eigentlich tiefschwarz. In der Sonne nur so mittelschwarz.
 
Die Rückseite ist auch fix gemacht, nur an das Nahtband für die Kanten, in die der Reißverschluss eingesetzt wird, sollte man denken. Sonst leiert der elastische Jersey aus und der Reißverschluss wird wellig.

Schöner Reißverschluss dank Nahtband!


Der Rest ist Routine.

Ein schnelles Erfolgserlebnis! Und endlich kommt das schöne Motiv zur Geltung :)

Lg
Nria

Dienstag, 31. März 2015

[Wohnung] Ikea-Hack - Mehr Platz im Pax

Eigentlich bin ich ja an der Näh- und Kleinzeugbastelfront zu Hause und habs nicht so mit Holz. Wenn es was zu sägen gibt, wird das Teil an den Herrn Papa oder den Liebsten weitergereicht (Ich hasse Sägen. Bei Elektrosägen werd ich schief und bei Handsägen bleib ich ständig hängen).
Aber dann war da der Pax-Schrank, in dem ich genau 2 lange Kleider hängen hatte, ein paar kurze und sonst nur kurze Oberteile - das heißt, ein großer Teil des Schranks blieb leer. Bei Ikea gibt es zwar L-förmige Stangeneinsetze zum Ausnutzen dieses Platzes, aber ich brauchte nicht mehr Hänge-Platz, sondern mehr Regalplatz!
Beim Creadienstag glänze ich heute daher mal mit für mich ganz ungewohnter Holz-Bastelei ...


Wie es der Zufall wollte, hatte ich drei Regalbretter für einen schmalen Pax übrig. Also habe ich einen Einsatz gebaut.


Vier Winkel, einmal sägen (danke an den Herrn Papa!), auf der anderen Seite sind die Regalbretter einfach mit den normalen Regalhalternupsis an die Schrankwand eingehängt. Hier zahlt es sich wirklich aus, dass die Ikea-Regalhalternupsis nicht nur waagerechts Stöpsel sind, sondern einen Stift beinhalten, der von unten ins Regalbrett gesteckt wird, so sitzt alles fest.


So sieht der leere Schrank aus! Das untere Regalbrett biegt sich etwas, das werde ich noch von unten mit einem Brett verstärken.

Sollte ich nochmal Schrankfotos machen, werde ich nicht alles unordentlich reinwerfen, weil ich endlich mit den Fotos fertig werden will, sondern mache meine Stapel ordentlich ... ganz sicher ... oder so ...)

Fertig - und endlich genügend Platz für T-Shirts!
Habt ihr auch schon "Ikea-Hacks" gewerkelt? Seit ihr gewiefter in der Holzbearbeitung als ich?


Eine schöne Zeit wünscht
Hana

Freitag, 17. Januar 2014

Neues Jahr, neuer Flur(-tisch)

Eigentlich ist das halbrunde Flurtischchen ja uralt. Aber neu bedeckt.

Ich nutze das Tischchen als Ablage für alles Mögliche: Die Schmuckständerpuppe, bisschen Deko, jede Menge Armbanduhren (ich habe zwei - davon eine billige als Ersatz, weil die andere mal drei Monate verschollen war - und Hana hat vier. Weiß der Himmel, was die mit so vielen Armbanduhren will ...) und gerne mal Zeug, was eben kurz abgelegt wird, denn das Tischchen steht direkt gegenüber dem Treppenaufgang.

Früher lag eine gefaltete runde und ziemlich grobmaschige Häkeltischdecke drauf. Sah eher altmodisch aus und zudem gingen kleinere Gegenstände gerne mal zwischen den Maschen verschütt und länglicher verhakten sich darin. Außerdem habe ich immer ewig meine Armbanduhr zwischen all dem Gedöns gesucht. Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich das Problemtischchen mal angepackt und jetzt sieht es richtig hübsch aus!

Unser Flur. Mit WG aus Pilzen, Schäfchen und Sparschwein.


Im Schrank lag noch gut ein halber Meter Baumwollstoff mit nostalgischen Schneidereimotiven, beige mit dunkelbraunem Druck (sepiafarben quasi). Den hatte ich mal für ein Swapgeschenk bestellt, aber nicht verwendet, weil der Stoff zu spät geliefert wurde. Da der Druck zwar schön, aber eigentlich nicht ganz mein Stil ist, lag er ewig rum. Für Deko gehts aber und deshalb wurde er jetzt endlich mal verwendet!

Die Tischdecke ist ganz billig gemacht: Stoff ausgebreitet, halbrund gefaltete Häkeltischdecke draufgelegt, Zickzackschere genommen, drumherum geschnitten. Fertig!
Der Stoff ist recht fest und hat Stand, kein Vergleich mit der sehr weich fallenden Tischdecke. Mit einem richtigen Saum wäre der Fall für eine runde Tischdecke ungeeignet gewesen, ohne Saum finde ich's ok.

Blieb noch das Uhrenproblem. Dafür wollte ich eine flache Box, damit ich sie leichter wiederfinde und sie nicht vom Tisch gefegt werden können. Es gibt ein ziemlich einfaches Schnittmuster für Brotkörbe in zig Varianten im Internet - einfach ein rechteckiges Stück Stoff füttern und die Ecken mit Bändern zusammenbinden, sodass eine Korbform entsteht (eine Anleitung gibts z.B. hier).

Endlich haben sie ein Zuhause!


Ich habe die Ecken zusammengenäht, weil mich die Bändchen gestört hätten. Ursprünglich wollte ich die abstehenden Teile an die Kanten nähen, aber dann fällt das Körbchen in sich zusammen. So funktioniert's aber auch ganz gut.
Eine Box rein aus dem gemusterten Stoff wäre mir zu unruhig gewesen, also habe ich dunkelbraunen Reststoff als Außenstoff verwendet.

Hurra, der Außenstoff passt perfekt zum Druck!

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Es sieht viel schöner aus als vorher, die Box erfüllt ihren Zweck und fügt sich harmonisch in die Tischchenlandschaft ein. Prima Ergebnis mit wirklich wenig Aufwand!

Lg
Nria