Donnerstag, 8. Oktober 2020

Ungeliebte Blätter - Hertha von Konfetti Patterns mit mellow-Jersey

 Ok, der Sommer ist rum, aber ein Sommerkleid hab ich noch. Wenigstens hat es halblange Ärmel?

Ich mag die Schnittmuster von Konfetti Patterns. Das Mrs. Klassik-Sweatshirt ist einer meiner Alltime-Favourites, das Elisabeth-Kleid mit Rock-Modifikation entwickelt sich ebenfalls in diese Richtung und auch das Agathe-Sweatshirt hat mich nicht enttäuscht (ok, es ist mir etwas zu eng geraten, aber das ist nicht die Schuld des Schnitts). 

Der Stoff ist zu blass für mich, aber das Kleid füllt eine Lücke im Schrank.

Den neuen Schnitt, das Kleid Hertha, musste ich daher auch gleich ausprobieren (nein, ich nähe nicht alle Schnittmuster dieser Firma, auch wenn mich das Frederike-Kleid anspricht, schon, weil es so heißt wie einer meiner P&P-Charaktere ...): Es hat Abnäher, einen V-Ausschnitt, Nahttaschen und einen angesetzten Rock; außerdem wird es mit einem Gummizug auf Taille gebracht, sitzt dabei aber leger, nicht schlabberig.

Es ist bequem und hat Taschen!

Also habe ich es ausprobiert!
Als Material habe ich den mellow-Jersey von mamasliebchen auserkoren. Ich mag das grafische Blättermuster! Er lag schon seit Dezember 2018 hier rum, also gut 1,5 Jahre, weil ich nach dem Eintreffen des Stoffs festgestellt habe, dass Türkis doch nicht mehr so meine bevorzugte Farbe ist (früher habe ich ständig türkis getragen). Zudem ist das Muster wenig kontrastreich und leider zu blass für mich; da wäre die Variante mit schwarzem Muster besser für mich gewesen. Aber das habe ich zu spät gemerkt und dann hatte ich den Stoff halt.

Der Zuschnitt hat ewig gedauert - ich habe darauf geachtet, dass das Muster jeweils beim Vorder- und Rückenteil genau auf einer Höhe ist und beim Oberteil mittig angeordnet ist. Grafische Muster können wirklich die Pest sein beim Zuschnitt; es ist wie bei einem Karomuster.

Auch der V-Ausschnitt gefällt mir.


Beim Nähen musste ich dann auch feststellen, dass das Muster von Oberteil und Rock senkrecht nicht passte. Zum Glück wird das durch den Gummizug kaschiert! Ich hätte mich sonst ziemlich geärgert.
Für den Schnitt würde ich daher eher ein wildes Muster empfehlen oder eins, das keine Längs-Anordnung hat. Es fällt auf, wenn das verrutscht.
Aber selbst, wenn ich dran gedacht hätte beim Zuschnitt, hätte ich nicht genug Stoff gehabt, um das zu berücksichtigen, deswegen finde ich es okay.

Rückseitenfoto halt. Nie sagt mir wer, dass ich da Falten habe.


Die Ärmel habe ich verlängert, sodass sie etwa bis zum Ellbogen reichen. Aus dem einfachen Grund, dass ich kaum Kleider mit halblangen Ärmeln besitze und die manchmal vermisse. Ich war unsicher, ob das altbacken aussieht, aber im Zweifelsfall geht das Abschneiden ja schnell und ich finde es eigentlich okay. 

Taaaschen!


Der Tunnel für das Gummiband war einfacher zu nähen, als ich dachte. Man muss aber damit klarkommen, dass man das quasi blind, weil von links, näht - wie gesagt, Musterstoffe wie Streifen, Karos oder streifenförmig angeordnete Objekte können damit knifflig sein.
Ich habe übrigens ein 1,2 cm breites Gummiband verwendet; vorgesehen ist ein 2 cm breites Gummi, aber schmaler gefällts mir besser - dazu habe ich nur 2,4 cm Nahtzugabe gegeben statt den angegebenen 3 cm und auch nur 2,4 cm Tunnelbreite genäht.

Der Rest war simpel, Jerseykleid eben. Beim Ausschnitt habe ich den Beleg (mit Vlieseline verstärkt - diesen Schritt bitte niemals überspringen!) mit 1 cm Abstand abgesteppt; die Naht macht mir nichts aus und mir ist ein anliegender Beleg wichtiger.

Lustiges Outtake: So sieht es aus, wenn Leute nach dem Shooting einfach weiterfotografieren.


Mein Fazit?
Ich mag das Kleid ganz gerne. Es trägt sich wirklich bequem und diese Art Kleid hat in meinem Schrank gefehlt. Da der Stoff leider nicht ganz meins ist, wird es wohl nicht mein Lieblingskleid geben, aber als tragbares Probeteil macht es sich hervorragend. Ich habe den Schnitt bereits nachgenäht und plane weitere Versionen.

Schnitt: Hertha von Konfetti Patterns, Gr. 40
Material: Baumwolljersey "mellow petrol" von mamasliebchen, Goldzack Breitgummi 12 mm von Prym
Änderungen: Schultern um 1 cm verschmälert, 1,2 cm Gummibandbreite statt 2 cm (und die Tunnelbreite entsprechend angepasst), Ärmel auf Halbarmlänge verlängert
Nachnähpotential: Oh ja! Der Schnitt gefällt mir sehr gut; ich könnte mir auch einen schmaleren Rock vorstellen und Hüftpassentaschen und die anderen Ärmelvarianten finde ich auch sehr reizvoll (aber ggf. aus anderem Material)

Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag.



Lg
Nria

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Diesmal in blauer Steppoptik: Sweatblazer Lady Grace von Mialuna

Heute zeige ich zum MeMadeMittwoch tatsächlich mal 3 selbstgenähte Teile auf einmal - obwohl sehr viel in meinem Schrank selbstgenäht ist, ist das eher selten.

Die Ü-30-Bloggern haben in diesem Monat um die Farben Lila und Orange vorgeschlagen. Wunderbare Herbstfarben! Aber Orange ist nicht für alle einfach zu tragen (ich sehe darin ziemlich tot aus, genauso schlimm wie Braun und Beige) und Lila nicht einfach zu fotografieren (ist wie mit vielen Grüntönen - was ich da schon an Lebenszeit in verzweifelten Fotobearbeitungsversuchen versenkt habe ...).

Also trage ich heute ein blurple Outfit (das T-Shirt ist lila, ehrlich!) mit orangebraunem Muster und ihr müsst mir das mit den Farben einfach glauben.

Der Schnitt des Blazers ist eine Wiederholungstat - manche bewähren sich einfach.
Meine Liebe zu Sweatblazern habe ich ja schon öfter kundgetan. Die Lady Grace von Mialuna hat Wiener Nähte, ist schnell genäht und vor allem: Ich habe den Schnitt schon angepasst ;)

Ein perfektes Herbst-Outfit!

Denn genäht habe ich den Schnitt schon zweimal: In Grau aus Crackle-Sweat und in Bordeaux aus Strukturjersey (letzterer hätte echt bessere Fotos verdient und hat inzwischen Zahnradknöpfe).

Als ich also Ende August auf dem Bielefelder Stoffmarkt spontan einen marineblauen Steppjersey mit orange-ockerfarbenem Strichmuster kaufte, wusste ich sofort: Das wird meine nächste Lady Grace. In Blau hatte ich noch keine ...

Wiener Nähte und eine runde Vorderkante.

Ich finde, das dezente Muster passt hervorragend zu einem Blazer. Erstaunt war ich aber, dass die Farben außerdem perfekt zu meinem Brezelshirt passen! 

Wie füreinander geschaffen! Und seht den Mustermix!

Das Nähen ging schnell. Ich hatte das ja schon mehrfach gemacht, die Änderungen waren fix und fertig, an sich ist auch nichts Wildes dran. Selbst den Kragen finde ich einfach.

Sitzt auch hinten ganz gut.

Das Teil ist ein bisschen mit der heißen Nadel genäht: Ich wollte den Blazer unbedingt mit auf einen Wochenendtrip mit meinen Eltern nehmen, aber die haben die Abfahrt spontan vorverlegt und ich bin in arge Zeitnot geraten. Die Handnähte am Beleg habe ich unterwegs gemacht ...

... und dann gab es im September spontan nochmal Hochsommerwetter. Was habe ich dumm geguckt. Aber für die Fotos habe ich kurz den Blazer angezogen.

Bonusfoto in goldener Septembersonne am Abend.

Schnitt: Lady Grace von Mialuna, Gr. 40
Material: Steppjersey
Änderungen: deutlich gekürzt
Verlinkt bei den Ü30-Bloggern und MeMadeMittwoch.

Lg
Nria

Sonntag, 4. Oktober 2020

7 Sachen 40/2020

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


 Kastanien gesammelt.

Mühevoll die diversen Rückseitenhäkchen aufgebogen und ein Bild ausgetauscht. Na ja, so halb - ich muss noch eine weiße Pappe besorgen, weil ich tatsächlich absolut nichts Passendes da habe. Das "Retroposter", das in der letzten Burda (Jubiläumsausgabe) dabei war, passt jedenfalls super an die Wand über den Stoffrestekisten!

Nach langer Zeit mal wieder das Stamping-Equipment ausgepackt, für Porzellanlook auf den Nägeln. Gefällt mir gut!


Gelesen. Mehr gelesen. Und noch mehr gelesen.


Das Problem von Woche 36 gelöst - wenn ich die Schnittteile abwechselnd gedreht auf den Stoff lege und mit der Nahtzugabe spare, passt alles so geraaaade eben drauf (der Stoff ist mittig gespiegelt). Nein, es hat keine 4 Wochen gedauert, das zu erledigen: Die meiste Zeit habe ich einfach geschmollt.


Die Kastanien auf der Flurkommode arrangiert.


Den perfekten Wohnort für die neuen schrägen Schüsselchen gefunden. Die sind für Brettspielzubehör gedacht.

Mehr 7 Sachen findet ihr bei Cherry's World - 7 Sachen-Sammlung.

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Mein teuerster Stoff - Elisabeth von Konfetti Patterns

Nachdem ich schon zwei Folgeversionen des Elisabeth-Kleids gezeigt habe, beide mit modifiziertem Rockteil (das Zuckerstangenkleid und das Blätterkleid), möchte ich doch noch die erste zeigen. Mit Originalrock.

Die kupferne Farbe glänzt - erkennt man auf dem Foto leider nicht.


Vor einer Weile habe ich bei einem Gewinnspiel einen Stück Jersey von Lotte Martens gewonnen. Er heißt Sparkle Tarda 01, ist pro Panel 45 cm hoch, 170 cm breit und kostet 28 € - das ist ein Meterpreis von satten 62 €. Er ist nämlich per Hand mit Metallicfarbe bedruckt.

Mit der Schnittwahl habe ich mich schwergetan, Schwarztöne passen nicht immer gut zusammen und Farben lassen sich nicht gut mit den Braun- und Kupfertönen kombinieren. Aber für ein ganzes Kleidungsstück reichen 45 cm eben auch nicht.

Schließlich habe ich mich für ein Kleid entschieden, Elisabeth von Konfetti Patterns. Die Lobeshymnen auf den Schnitt muss ich wohl nicht wiederholen, ich mag ihn einfach - hier seht ihr ihn, wie er eigentlich gemeint ist, mit gerade geschnittenem Rockteil. Steht mir weniger gut als ein ausgestellter Rock, aber das war, bevor ich drauf gekommen bin, einen anderen Rock anzunähen.


Das Schwarz des Baumwolljerseys passt nicht 100% zu dem vom Rock, aber es geht halbwegs. Als kompletter Rockteil hätte mir der Jersey noch besser gefallen, aber da sind 45 cm selbst für meine 1,54 m SEHR kurz ... Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob die Positionierung so das Wahre ist. Als Oberteil wäre der Stoff schwierig, weil dann der glänzend bedruckte Mittelteil genau auf der Brust läge und das könnte doch etwas komisch wirken.

Schöner kleiner V-Ausschnitt.

Den V-Ausschnitt habe ich stark gekürzt. Ich mag einfach keine tiefen Ausschnitte. Aber die Verarbeitung mit Beleg ist praktisch, da spart man sich das Bündchen.

Immerhin ging der Zuschnitt vom bedruckten Stoff echt schnell! :D

 Allzu viele Anlässe gab's bisher nicht für das Kleid. Aber mal schauen :)

Schnitt: Elisabeth von Konfetti Patterns, Gr. 40
Material: schwarzer Baumwolljersey, handbedruckter Jersey "Sparkle Tarda 01" von Lotte Martens
Änderungen: Ausschnittschlitz verkürzt; wie üblich Schultern verschmälert
 
 
Lg
Nria

Sonntag, 27. September 2020

7 Sachen 39/2020

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

 Einen gut abgelagerten Schuppen-Sweat angeschnitten.

Stoffproben ausgepackt und befühlt. Der interessante Stoff ganz rechts heißt "Bubble-Leinen". Wenn ich wüsste, was ich draus machen könnte, würd ich vielleicht welchen bestellen. Ist ein bisschen wie gesmokt, aber trägt sicher sehr auf :-/

Ein lange geplantes Projekt angegangen: Ein Körbchen aus Steppstoff mit Spacefutter. Ist für meinen Kopfhörer, mobile Festplatte und ähnliches Technikgedöns, das bisher immer blöd in der Gegend rumlag.

Mal wieder Heckmeck am Bratwurmeck gespielt. Es gab nur 3 Fehlwürfe im ganzen Spiel - wir hatten wahnsinniges Würfelglück!

Eingeräumt.

Pattern gematcht.


Ein zerbrochenes Nupsi aus dem Auto (eigentlich die Endkappe bzw. das Anschlussstück eines Überdruckschläuchleins, aber da ich den Fachbegriff hierfür nicht kenne, ist "Nupsi" deutlich kürzer) in einen Probierstrumpf gepackt (Tütchen hatte ich nicht dabei) und zum Autoteilehändler getragen, um nach einem Ersatzteil zu fragen (inzwischen ist das Auto glücklich mit einem neuen Nupsi versorgt).

Mehr 7 Sachen findet ihr bei Cherry's World - 7 Sachen-Sammlung.   

Donnerstag, 24. September 2020

Schon wieder das Palmwedelmuster - jusasuj Pastinaca-Shorts Nr. 3

Wo der Sommer jetzt in den Herbst übergeht, muss ich noch schnell die letzte kurze Hose zeigen! 
Nachmittags ist es noch ziemlich warm, das reicht gerade noch für Sommerkleidungsfotos.

Nachdem ich für die rote Recycling-Hose und die graue Resteverwertungs-Shorts herumliegende Stoffe verwendet habe, schwebte mir eine Hose mit Palmwedelmuster vor.
Diese Viskose-Leinen-Mischung mit Palmwedeldruck war Liebe auf den ersten Blick: Lieblingsstoff, Lieblingsmuster, super Farben - da stimmt einfach alles!

Hab sie gleich zusammen mit einem Lieblingsshirt angezogen.

Die Anleitung finde ich nach wie vor wirr und unverständlich, aber da ich die Hose schon zum dritten Mal genäht habe, musste ich nicht mal mehr reinschauen. Ich möchte trotzdem an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass es eine Videoanleitung zum Schnitt gibt, die möglicherweise super ist, aber ich mag keine Videoanleitungen und habe sie daher nicht angeschaut.

Keine Potaschen, aber wild gemustert.

Die Taschen dagegen finde ich fantastisch: Sehr groß, formschön, einfach zu nähen ...
Die Potaschen habe ich wieder weggelassen. Der Stoff hätte zwar locker gereicht, aber der Stoff ist so "bunt", dass man sie sowieso kaum sehen würde.

So tolle Taschen!

Den Gürtel finde ich etwas kurz; ich habe ihn verknotet, weil die Bänder sonst sehr lose gewesen wären. Aber so steht er komisch ab.
Na ja, ich trage ja fast immer ein Shirt drüber, also was solls!

Taschen. <3

Was soll ich also noch sagen? Ich liebe diese Hose. Ich überlege sogar, ob ich von dem Stoff noch mehr kaufe und noch andere Dinge daraus nähe ...

Schnitt: Shorts "Pastinaca" von jusAsuj, Version mit Saumaufschlägen, Taschen, Gürtelschlaufen und Gürtel, Gr. 40
Material: Viskoseleinen, gekauft bei Stoffe Werning
Änderungen: Keine
Nachnähpotential: Schon die dritte Version :)

Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag.

Lg
Nria

Dienstag, 22. September 2020

[WIP] Neuer Larp-Charakter: Die Monsterjägerin. Teil 1: Konzept und Material

Ich bastle einen neuen Larp-Charakter und Florian Schäfer von Forgotten Creatures ist Schuld.

Er hat nämlich ein Monsterjäger-Konvent-Larp veranstaltet (auf dem ich leider nicht war) und mich mich seitdem immer mal wieder belabert, ein danglarischer Monsterjäger wär doch ganz cool. Steter Tropfen hölt den Stein und nachdem dieses Jahr fast alles an Larp-Veranstaltungen ausfällt, ist immerhin Zeit zum Basteln (und Geld zum Einkaufen) übrig.

Erster schneller Entwurf

Als Hintergrund nehme ich den Danglar-Claner-Hintergrund, mit stilistischer Anlehnung an kasachisch/mongolische Nomaden (hier klicken für mehr Claner-Projekte).

Als erstes stand die Haarfarbe: Ich stehe total auf rote Haare und wollte schon immer mal einen rothaarigen Charakter spielen.

Als nächstes das Farbschema: Mein bisheriger Claner-Charakter trägt senfgelb-braun-rot, davon möchte ich mich abheben, um nicht mit der anderen gespielten Figur verwechselt zu werden. Die Haare sieht man ja nicht immer!

Entschieden habe ich mich für angegraute Grüntöne (grün verwende ich nämlich ziemlich selten fürs Larp, habe aber noch einige grüne Stoffe angesammelt - außerdem transportiert das natürlich das Jägerthema gut), mit Akzenten in rot, orange und gelb.

Das Farbschema

Als nächstes: Material-Bestandsaufnahme.
Ich habe alles an Naturfaser-Stoffen in passenden Farbtönen aus diversen Schränken, Schubladen und Truhen gefischt und gesammlt ...

Stoffvorrat!

... das dürfte wohl reichen. Offensichtlich sollte ich wirklich Stoff abbauen ... aber das tue ich ja jetzt, und das Portemonnaie freut sich. Zugekauft habe ich nur ein Stück dunkelbraunes Leinen (der 3. Stoff von oben), damit ich auch etwas dunklen Unterzieh-/Futterstoff habe.

Auch an Zierrat ist noch einiges vorhanden:

Perlensammlung aus Naturmaterial


Knochenperlen und Hornperlen, Fischwirbel, und kleine Metall-Vogelschädel, für die ich mal in irgendeinem Modegeschäft eine Handvoll reduzierter 1€-Armbänder gekauft und geschlachtet habe.


Zu guter Letzt: Einige Kaninchenfelle und eine Opossum-Felltafel (Ziegen- und Kuhfell ist auch noch vorhanden).

Eine selbstgemachte Rüstung aus gehärtetem Leder wird es auch geben ... aber dazu gibt es dann einen Extra-Post.

Im nächsten Teil geht es weiter mit Ideensammlungen und Entwürfen!