Sonntag, 8. April 2018

7 Sachen 14/2018

Immer wieder sonntags. 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Ein Shirt genäht.


Große Mengen Fett, Zucker und Schokolade vermischt.


Papiermöbel ausgeschnitten.


Pen&Paper gespielt und mit der manuellen Fokuseinstellung der Kamera rumgespielt.


Die Mischung aus Fett, Zucker und Schokolade (aka Nutella-Fudge-Brownies) in Würfel geschnitten. Kleine Würfel - große davon kann man nicht essen ...


Papiermöbel gefaltet und geklebt.


Den Inhalt zweier alter Tauschpakete aussortiert - der Karton links kommt weg (bzw. Inhalt wird verschenkt), der Karton rechts wird ins neue Tauschpaket einsortiert.

 Verlinkt bei Cherry's World.      

Freitag, 6. April 2018

Was vom März übrig blieb

Für Nria war der März eindeutig ein Schnabelinamonat! Außerdem durfte sie ein Eulchen streicheln auf dem Mittelaltermarkt. Ansonsten haben wir Pen&Paper gespielt, uns nochmal über ein bisschen Schnee gefreut und finden, es wird langsam auch mal wieder Zeit für ein Larp ...

Achim Häfner mit seinen Eulen - hier sitzt eine Schleiereule auf einem Uhu. Letzterer betrachtet erstere normalerweise als Beutetier ... wenn der Falkner mal in eurer Nähe ist, geht unbedingt hin!

Link-Tipps im März:
Fredi hat auf Seemannsgarn-handmade ziemlich ausführlich und aufwändig Rucksack-Schnittmuster verglichen.
Sandra zeigt auf Zwo:ste frühlingshafte (Oster-)Körbchen aus Zweigen und einer Baumscheibe.
Ulrike hat uns auf Ulrikes Smaating mit gleich drei Projekten richtig begeistert: Dem HUTensilo, dem Zauberstabholster und dem Hobbit-Stickrahmenetui!
Für Perfektionisten hat Julia auf Sewing Galaxy eine Anleitung für einen Kragensteg mit präzise passenden Ecken verfasst.
Jenny von Rock'n Roll Nähmaschine hat sich den wohl coolsten Tischler-Rucksack der Welt genäht.
Für Hohlkreuzanpassungen haben wir bisher immer eine Naht eingebaut - Melanie erklärt auf The flying Needle, wie man eine nahtlose Hohlkreuzanpassung konstruiert!

Für uns selbst genäht im März:
Ärmel fürs Branle-Kleid
Roter burda-Maxirock (UfO vom Februar 2017)
Schnabelina Bag in Big mit Pinguinen
Schnabelina Bag in Medium mit Wasserprint
Jeans-Sweatjacke aus der FS
Ein neuer Larp-Schleier (zu sehen beim Stiftsknappen-Outfit)

Für andere genäht im März:
Ein W20-Würfelbeutel für Hanas Liebsten
Gugel-Cappa-Zwischending, ebenfalls für den Liebsten
8 Osterkörbchen

Angefangene Projekte:
Lander Pants
Raglanshirt mit Ananas aus der Ottobre
Jenna Cardi in Grau
Wollblazer "New Season" aus der Ottobre
Maxi-Kleid aus grauem Blätterjersey
Schiffchen-Jersey-Elise
weißer Cordrock "Abenteuerlust"

Probe-Pusten auf der neuen Okarina!

Neue Schnittmuster, Anleitungshefte und Bücher:
Retro-Bluse "Elise" von Rosie and me
Fashion Style 02/2018
Ottobre Family 07/2017 (mit Männerschnittmustern für die Herren der Familie!)
Ottobre Woman 05/2015
"Finas Pullover" von Finas Ideen
Rock "Abenteuerlust" von Lotte&Ludwig

Stoff gekauft: Nria 4,8 m; Hana 7,5 m
Nria: 1,5 m Häkchen-Double Gauze, 0,8 m nachtblauer Musselin, 1 m Blumenwiesen-Jersey, 1,5 m Denim-Jersey
Hana: 2 m schwarzer Jersey, 0,5 m grünmelierter Sweat, 3 m Flamingo-Futter, 2 m schwarze Struktur-BW
Stoff vernäht: Nria 9,3 m; Hana 3,6 m
Nria: 1,35 m blauer Köper, 1 m Pinguin-Punkte-Popeline, 0,3 m rotschwarze Wolle, 0,3 m weißes Leinen, 1,5 m beiger Streifenstoff, 0,8 m Schiffchenjersey (vernäht von Hana), 0,3 m blauer Unijersey (vernäht von Hana), 0,8 m mittelblaue Popeline, 0,8 m "Jeans"-Sweat, 0,6 m French Terry anthrazit, 0,3 m schwarzer Jersey, 1,25 m beflockter Wollstoff
Hana: 1,7 m grauer Blätterjersey, 0,6 m Köper mit Kiesel-Print (vernäht von Nria), 0,5 m Ananas-Jersey (vernäht von Nria), 0,8 m weißer Cord (vernäht von Nria)
Knöpfe vernäht: 6

Wir freuen uns im April auf: 

Den jährlichen Oster-Brunch mit Freunden (okay, beim Veröffentlichen dieses Posts ist der schon rum), zweimal Pen&Paper und viele Geburtstage!

Donnerstag, 5. April 2018

[Fünf Fragen am Fünften] April-Edition

Luzia Pimpinella stellt dieses Jahr jeden Monat fünf Fragen.


1. Mit welchen berühmten Persönlichkeiten würdest du gerne mal eine wilde Party feiern?
Hana: Prominente interessieren mich wenig. Aber ich hätte Lust, mal zusammen mit Guido Maria Kretschmer Kleidung zu entwerfen, der wirkt immer so nett.
Nria: Ich habs echt nicht mit Prominenten. Aber wenn ich mich für irgendwen entscheiden muss, nehme ich George R.R. Martin. Mit dem kann man sich sicher gut über die Science Fiction der 70er und 80er Jahre unterhalten :)

2. Singst du laut im Auto, wenn du allein unterwegs bist?
Hana: Ja (und nicht nur, wenn ich allein bin! Am liebsten zusammen mit Nria). Ich singe aber selten Radiolieder mit, weil ich so wenige Texte kenne - zum Texte lernen muss ich sie lesen, vom "Mithören" kann ich sie mir nicht merken.
Nria: Ja. So gut wie immer (ab und zu habe ich keine Lust und höre stattdessen Radio oder - sehr selten - bin erkältet, dann gehts nicht). Meistens übrigens Larplieder. Gelegentlich schreibe ich selbst welche und manchmal fallen sie mir beim Fahren ein.


3. Gibt es Sprüche oder Redewendungen, die ihr regelmäßig benutzt? Wenn ja, welche?
Hana: Mein Lieblingsspruch ist "Man weiß niemals, was passiert, hat man es nicht ausprobiert!". Der stand mal auf einem Happy-Hippo-Aufkleber in einem Duplo vor vielen, vielen Jahren. Reimt sich schön und passt zu so vielen Gelegenheiten!
Nria: Beim Autofahren gibts einen - den, den ich schon als Einleitung für meinen Reflektorgürtel-Beitrag benutzt habe: "Möchtest du auch besser gesehen werden?" ;)

4. Glaubst du, dass es Menschen mit einer grundsätzlich positiven oder auch grundsätzlich negativen Aura gibt?
Hana: Aura nicht, Ausstrahlung ja. Es gibt auch Menschen, mit denen ich mich nicht mehr treffe, weil sie so negativ sind und mich das runterzieht ... Positivität kann man lernen und ich finde das sehr wichtig! Selbst habe ich manchmal einen Hang zum problem- statt lösungsorientierten Denken und gebe mir große Mühe, da an mir zu arbeiten.
Nria: Ich glaube nicht an Esoterik und dementsprechend auch nicht an Auren. Aber klar gibt es Menschen mit einer positiven/negativen Lebenseinstellung.



5. Was machst du meistens um drei Uhr nachmittags?
Hana: Gerade aus meinem Mittagstief rauskommen und geistig wieder wach werden.
Nria: Unterschiedlich. Aber wenn irgendwie möglich: Kuchen essen :D

Und was ist euer Lieblings-Spruch?

Hier gibts die Antworten der anderen Teilnehmer!

Eine schöne Zeit wünschen
Hana und Nria

Mittwoch, 4. April 2018

Der allerbeste Burdaschnitt - asymmetrisches Dinokleid

Schon in der Vorschau habe mich in diesen Schnitt verliebt: Er hat eine schräge Teilungsnaht, eine Taillennaht mit ausgestelltem Rock, Brustabnäher und einen kleinen Kragen mit Reißverschluss vorne. Wie für mich gemacht!
Am Erstverkaufstag bin ich sofort in den Laden gestürmt und habe mir die Burda-Ausgabe besorgt. Es handelt sich übrigens um das Kleid 118 aus der Burda Style 11/2017.

Neues Lieblingskleid!

Ein besonderer Schnitt verlangt nach einem besonderen Stoff. Ich habe schnell den Jersey mit schurkischen Dinosauriern dafür auserkoren, den ich auf dem Stoffmarkt in Rheda gekauft hatte (übrigens: Bis auf den Ankerstoff habe ich inzwischen alle meine Stoffe vom Juli verarbeitet). Als Kombistoff finde ich ihn viel "erwachsenentauglicher" als vollflächig.
Nach einem passenden Stoff habe ich eine Weile gesucht und mich schließlich für einen sehr dünnen, aber angerauten anthrazitfarbenen Sweat entschieden. Eigentlich kombiniere ich ungern unterschiedliche Stoffqualitäten, aber der Sweat war so schön flauschig ... Immerhin hat man bei dem Dinosaurierstoff viele Farbtöne zur Auswahl, die man kombinieren kann - im Muster kommen ja so einige vor, die alle passen.

Im Original ist das Kleid aus festem Stoff - und der Reißverschluss ragt über die schräge Teilungsnaht heraus.

Nach dem Zuschnitt lag der Stoff so einige Wochen lang herum, weil erstens recht viel Formband und Vlieseline aufgebügelt wird und ich dafür zu faul war und ich zweitens die Verarbeitung des Reißverschlusses samt Belegen nicht sofort verstanden habe.

Mein Reißverschluss verschwindet dagegen in der Teilungsnaht.

Weil aber das neue Jahr mit einer viel zu langen neuen Ufo- und Projektpläne-Liste begann, habe ich mich Anfang Januar mal drangesetzt, die Altlasten des letzten Jahres abzuarbeiten. Und siehe da, so kompliziert war es gar nicht! Ein Tipp: Auch wenn ihr - wie ich - normalerweise drauf verzichtet, solltet ihr bei diesem Kleid bei den Schnittteilen fürs Oberteil (inkl. Besätzen und Kragen) die Nahtzahlen auf die Schnittteile übertragen (bzw. später auf die Vlieseline, wenn sie aufgebügelt ist, sonst sieht man die Zahlen ja nicht mehr ;)) oder die Papier-Schnittteile bereithalten, um nachzuschauen. Die sind wirklich hilfreich, um zu sehen, was wohin gehört.

Ich liebe Rückenpassen!


Ich habe mich dafür entschieden, den Reißverschluss kürzer zu halten als vorgesehen und dessen Ende nicht in einem Schlitz im unteren Vorderteil enden zu lassen, sondern den Reißverschluss zwischen das rechte und linke obere Vorderteil zu setzen und das Ende einfach in der schrägen Teilungsnaht mitzunähen.

Und flauschig ist das Ganze auch noch.

Wenn noch jemand auf der Leitung steht - das Ganze funktioniert so:
1. Wenn man einen längeren RV mit Schlitz im unteren Vorderteil will, wird dort erst ein Besatz angenäht - ich habe das nicht gemacht, sondern das untere RV-Ende faul in der Teilungsnaht mitgefasst ;)
2. Die Schulternähte werden geschlossen und nur die untere Kante des Kragens an den Halsausschnitt genäht.
3. Die Besätze werden mit der kurzen Kante rechts auf rechts an die noch offene Kragenkante genäht. Die lange, gerade Kante der Besätze bildet dabei eine durchgehende Linie mit den kurzen Kanten des Kragens und den Innenkanten der Vorderteile (die vordere Mitte), an die gleich der Reißverschluss genäht wird. Die Nahtzahlen helfen hier :)
4. Die oberen Vorderteile werden ans untere Vorderteil genäht. Weil ich im unteren Vorderteil keinen Schlitz gemacht habe, habe ich die Naht von der vorderen Mitte aus gesehen erstmal noch ein Stück offen gelassen.
5. Entlang der genannten durchgehenden Linie wird die Nahtzugabe nach innen geklappt und gebügelt. Am besten klappt man auch gleich den Kragen entlang der Mittellinie zusammen und bügelt ihn.
6. Wenn man das Vorderteil jetzt ausgebreitet auf den Tisch legt, kann man den Reißverschluss einfach unter den Schlitz schieben (die Kanten der Vorderteile sind ja nach innen geklappt und bilden bereits einen reißverschlussförmigen Hohlraum, in den er sich nur noch einfügen muss). Der Kragen wird entlang der Längs-Mittellinie nach unten geklappt ( die ist optimalerweise bereits gebügelt) und weil die Besätze an ihm angenäht sind, legen sie sich wie von selbst unter den Reißverschluss und fassen ihn unten ein. Man muss das Ganze nur noch feststecken und nähen.

So sieht das Ganze von innen aus, wenn man den RV in der Naht mitfasst - oben sind die Belege am Kragen angenäht.

Nachdem ich das Ganze so lange vor mir hergeschoben hatte, flutschte es dann doch ziemlich. Der Rest - Abnäher, Seitennähte, Rockteil, Ärmel - ging dann wie von selbst.
Der Reißverschluss samt Besätzen hat erstaunlich gut funktioniert; ärgerlich ist nur, dass sich beim Nähen der Jersey verzogen hat (obwohl ich Nahtband auf die Kanten gebügelt habe) und sich deshalb unten am Reißverschlussende etwas kräuselt, dabei habe ich extra langsam genäht und öfter das Füßchen gehoben. Beim nächsten Mal würde ich ein breites Stück entlang der vorderen Mitte mit der elastischen Vlieseline verstärken. Dann kann der Stoff nicht mehr flüchten.

Hier erkennt man die Dinosaurier ein bisschen besser. Sind sie nicht schurkisch? Der T-Rex trägt ein Geldsäckchen in seinen Ärmchen ...


Diese Ausschnittform gefällt mir aber wirklich gut, besonders in Kombination mit der schrägen Teilungsnaht. Und die Stoffkombi mag ich auch.
Leider ist die Passform nicht so super, weil ich keine Lust hatte, die üblichen Abnäher ins Armloch einzufügen (ich muss mir wirklich mal einen Grundschnitt machen ...) und das Kleid einfach nach Anleitung fertiggenäht habe.

Großes Dinosaurierglück. Okay, ein bisschen unscharf. In manchen Fotosessions ist der Wurm drin.

Trotzdem bin ich sehr glücklich damit. Es ist teilweise flauschig, teilweise verwegen (diese Dinosaurier haben es mir einfach angetan!) und definitiv ein Unikat ;)

Und noch ein Bonus-Foto!

Schnitt: Kleid 118 aus der Burda Style 11/2017, Gr. 38
Material: bedruckter Singlejersey und sehr dünner angerauter Sweat
Änderungen: Kürzeren RV verwendet und unten in der schrägen Teilungsnaht mitgefasst (vorgesehen war: Schlitz schneiden und verstürzen, RV dahinternähen)
Nachnähpotential: Liebe das Kleid, plane in Serie zu gehen - der Oberteilschnitt eignet sich sicher auch gut für T-Shirts! (Und Hana streckt auch schon die gierigen kleinen Fingerchen danach aus ...)
Verlinkt beim MeMadeMittwoch und AfterWorkSewing.

Lg
Nria

Dienstag, 3. April 2018

[Anleitung] Taschenlampe verkleiden fürs Larp

Auf einer Larp-Veranstaltung im letzten Oktober hat die Orga mit UV-Markierungen für magische Analysen gearbeitet - und zeitgleich hat der Liebste, seines Zeichens Spielleiter für unsere Dungeons&Dragons-Pen&Paper-Runde, ebenfalls für eine Spielrunde einen UV-Effekt eingebaut. Für beides benötigten wir eine UV-Lampe, aber im ambientetauglichen Look!



Am einfachsten finde ich die Verkleidung mit lufftrockender Modelliermasse - man kann damit ohne viel Aufwand diverse Looks schaffen, z.B. eine Holzoberfläche darstellen (bearbeitetes Holz oder Borkenoptik), Marmor- oder eine andere Steinoptik, Hornoptik ... ich habe mich für den Knochen-Look entschieden.

Ich habe verwendet:
- eine UV-Taschenlampe
- lufttrockende Modelliermasse
- einen geschliffenen "Kristall" - meiner war Teil eines Möbelknaufs
- Häkelgarn
- Acrylfarbe


Zunächst wird der Griff der Taschenlampe in Modelliermasse verpackt und die Oberfläche glattgestrichen. Ich nehme an, bei einem hochwertigeren Produkt geht das einfacher als bei der Billigmodelliermasse, die ich verwendet habe ... kleine Macken und Unebenheiten stören aber nicht, es soll ja später nach Naturprodukt aussehen. Wer Holzoptik möchte, kann nun natürlich auch eine furchige Borkenoberfläche gestalten oder "abgeschnittene" Astansätze anbringen.



Mir war es wichtig, nicht nur die Halterung zu verkleiden, sondern auch die LEDs zu verdecken, daher habe ich vorn einen "Kristall" eingearbeitet und dazu die Modelliermasse über den Rand der Taschenlampe hinaus weiter nach vorn gezogen. Dass mein Kristall kugelförmig ist, ist übrigens keine Voraussetzung, ich habe nur kein flaches Modell bekommen.

Frontale Sicht auf die LEDs durch den Kristall

Die Schnitzereien habe ich nach dem Durchtrocknen der Modelliermasse mit einem Dremel eingefräst und anschließend mit verdünnter Acrylfarbe die Oberfläche grundiert und die Vertiefungen betont (unverdünnte Acrylfarbe über die Fräsungen geben, mit nassem Pinsel verwischen - an der Oberfläche wird so die Farbe verteilt und verwischt, in den Vertiefungen bleibt sie dunkel).
Zur Gestaltung von "geschnitztem Holz" empfehle ich einen feinen Kamm, um die Jahresringe zu simulieren; für Granit-Optik gibt es im Baumarkt Granit-Spray, was einen tollen Effekt ergibt.

Die Troddel in ihrer ganzen Pracht!

Das hintere Ende der Taschenlampe kann nicht in starre Modelliermasse verpackt werden, da sich hier der Einschaltknopf befindet und dort ja Bewegung möglich bleiben muss. Zu diesem Zweck habe ich eine Troddel aufs Ende gesetzt und die Troddelenden festgeklebt. Natürlich könnte man auch eine "Mütze" aus Leder oder Stoff aufsetzen - ich empfehle, durchaus etwas "Gebamsel" überstehen zu lassen und nicht bloß eine flache Kappe aufzusetzen, damit die typische "Taschenlampen-Stabform" etwas weiter verfremdet wird.

Zum An- und Ausschalten drückt man einfach durch die Troddel hindurch den Schalter.

Es gibt natürlich weitaus "magischere" Möglichkeiten, das Licht in einem Handschuh o.ä. zu verstecken, aber wenn man wenig Zeit/Ressourcen zur Verfügung hat oder das Licht nicht an einen Charakter gebunden, sondern als Artefakt dargestellt werden soll, finde ich diese Lösung sehr zufriedenstellend.

Nachtrag: Einen Batteriewechsel habe ich nicht explizit eingeplant, weil ich das UV-Licht nicht oft brauche und die Batterie so wohl lange halten wird. Allerdings ist das Batteriefach (wenn ich mich recht erinnere) am hintern Ende der Lampe angebracht, solch eine Lampe empfehle ich euch auch, so reicht es vermutlich, nur die Bommel zu entfernen (ich muss vermutlich auch etwas Modelliermasse, die ich bis ganz hinten gezogen habe, als meine Bommelpläne noch nicht ausgereift waren) und hinterher neu anzubringen.

Verlinkt bei Dienstagsdinge, HandmadeonTuesday, Creadienstag.

Eine schöne Zeit wünscht
Hana

Montag, 2. April 2018

Taschentuchtasche in Problemfarben

Jahrelang habe ich über Taschentuchtaschen gelästert. Das war für mich der Inbegriff von unnützen Dingen, die man als Nähanfänger produziert, wenn das Sofa zu voll ist für weitere Kissenhüllen, man sich aber noch nicht an schwierige Schnitte herantraut (und die man dann massenhaft näht und in seinen Nähanfänger-Dawanda-Shop einstellt).

Außen Paisley, innen Cocktails. Soviel Mustermix gibt's bei mir selten!

Tja, und dann ... hatte ich eine neue Handtasche mit weniger Innenfächern und habe festgestellt, dass bei Taschentuchpackungen, die in der Handtasche herumfliegen, irgendwann der Kleber der Lasche nicht mehr hält und man üsselige Taschentücher herauszieht, wenn man mal welche braucht. Und mir schwante der Sinn von Taschentuchtaschen!

Als für den März beim Two Colours-Jahres-Sewalong meine Horror-Farbkombi rosa-braun gezogen wurde und wir uns schon fast entschlossen hatten, diesmal auszusetzen, dachte ich mir dann: "Ach, für eine Taschentuchtasche gehts ja wohl!"

Darin gibts hoffentlich keine zerfledderten Taschentücher mehr ...


Erfreulicherweise hat just vor ein paar Tagen Julia auf Rent a Tailor eine Anleitung inklusive Schnittskizze für ein Täschchen in der Form, die ich haben wollte, ins Netz gestellt. Meine Schnittmustererstellungslust war gerade auf einem Tiefstand, deshalb: Danke, Julia!
 
Gestückel für kontrastfarbige Seitenflächen

Der pinke Cocktail-Patchworkstoff stammt von Nria - und woher der Paisley-Stoff kommt, ist mir völlig unbekannt. Die Grundfarbe ist schwarz, aber durch das dichte Paisley-Muster empfinde ich braun hier als die dominante Farbe.

Joa ... sagen wir mal, ich finds okay, denn die Cocktails sind so nett - aber mehr Teile in braun-rosa wird es bei mir ganz sicher nicht geben!

Hier entlang für mehr braun-rosa Ergebnisse und die Farbkombi für April.

Eine schöne Zeit wünscht
Hana

Sonntag, 1. April 2018

7 Ostersachen mit Kuchen-Fail 13/2018

Immer wieder sonntags. 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Ein Hasenmädchen mit Eiern befüllt.



Einen Haufen Stoffreste in Osterkörbchen verwandelt und befüllt. Nach dieser Anleitung, aber die Rundung habe ich spitz gemacht.


Kalender umgeblättert. Hübsches Aprilmotiv!


Schokino-Osterlamm und Nuss-Osterhasen gebacken, wie jedes Jahr.


Melodien von alten Volksliedern ausprobiert und geschaut, ob was Larptaugliches dabei ist.


Böh.
[Käsesahnetorte gebacken. Diese Springform hat uns sehr enttäuscht! Konnte aber gerettet werden. Die Torte, nicht die Springform, letztere werden wir exekutieren!]


Nichtsdestotrotz die Tafel für den morgigen Osterbrunch gedeckt.

Jetzt schauen wir Krabat, wie sich das für Ostern gehört! Passend dazu brennt im Garten auf der anderen Seite des Teichs, an dem unsere Eltern wohnen, ein tolles Osterfeuer, das wir vom Fenster aus anschauen können ...

Verlinkt bei Cherry's World.