Donnerstag, 11. April 2024

Fragwürdige Flügel - Sweatshirt Serafine von Schnittduett

Langsam frühlingt es ja vor sich hin, aber ein paar Wintersachen müsst ihr euch noch anschauen!

Ich bin einfach empfänglich für ausgefallene Schnittdetails. Die Flügel an dem Sweatshirt "Serafine" von Schnittduett sprachen mich sofort an - so etwas habe ich schon an Larpkleidung gemacht, aber gelegentlich sehe ich sie inzwischen auch an Alltagskleidung. Es kommt einfach alles wieder! Sogar Höllenfensterkleider und Bundschuhe habe ich schon gesehen, ich war verblüfft ...

Das Bild ist eigentlich ein "Outtake", aber tatsächlich sieht man hier die Flügel am besten!

Leider wurde das Label Schnittduett eingestellt, und die Torschlusspanik trieb mich endgültig zum Kauf. Ich war aber sehr unsicher, ob mir diese Art Schnitt steht, also habe ich einen sehr günstigen wollweißen Sweat gekauft und war bereit, ihn für ein tragbares Probeteil zu nutzen. Die weiße Variante des Modellfotos gefiel mir sowieso am besten! Damit hat es einen etwas futuristischen Look.

Hinten gehen die Flügel dann in eine Teilungsnaht über und reichen bis zum Saum.

Genäht war das Sweatshirt wirklich schnell! Es sind ja nicht viel mehr Teile als bei einem klassischen Sweatshirt; man muss nur die Flügel zwischen das mittlere und die seitlichen Rückenteile nähen. Das Raffen der Ärmel hat aber ein bisschen gedauert, weil der Stoff etwas steif ist und es nicht ganz so einfach funktioniert hat wie bei gewebten Stoffen. 

Hier sieht man das besonders gut!

Den Saumbund habe ich direkt verlängert - der "ballonige" Look sieht an mir ziemlich blöd aus, deshalb bevorzuge ich eine Bündchenlänge, die nur unwesentlich kürzer als der Saumumfang des Sweatshirts ist und nur für etwas Stabilität sorgt, ohne wirklich viel zu raffen. 

Von der Optik des Shirts bin ich positiv überrascht - es steht mir besser als gedacht! Das Problem: Irgendwie schränkt es die Bewegung der Arme ein. Ich habe noch nicht herausgefunden, ob der Armausschnitt zu groß (das ist am wahrscheinlichsten) oder die Form der Armkugel falsch ist, oder ob einfach der Flügel im Weg ist. Das ist ziemlich ärgerlich, auch wenn man das Shirt immerhin völlig problemlos für Schreibtischarbeit nutzen kann. 
Vielleicht kann ich probehalber den Armausschnitt verkleinern? Ich weiß aber noch nicht, ob ich große Lust auf Experimente habe.

Bei den Puffärmeln weiß ich noch nicht genau, was ich davon halten soll.

Auch die Puffärmel finde ich zwar schön, aber nicht sehr bequem. Es ist wirklich schade, weil ich den Schnitt eigentlich schick finde, aber so richtig gut konstruiert wirkt er leider auch nicht ...

Na ja. Schnitt und Stoff waren reduziert und daher günstig, den Versuch war's mir wert!

Schnitt: Pullover Serafine von Schnittduett (eingestellt), Gr. 42
Material: Baumwoll-Wintersweat
Änderungen: Ärmel um 7 cm gekürzt, Saumbund verlängert
Nachnähpotential: Nein, da leider unbequem. Es sei denn, ich kriege den Armausschnitt gerettet!
Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag.

Lg
Nria

Sonntag, 7. April 2024

7 Sachen 14/2024

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, die wir an diesem Wochenende gemacht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden, ist unwichtig. 


Die bisher schönste Tasche (auch Minirucksack) meines Lebens ausgepackt. War sehr, sehr teuer, aber so wundervoll! Die kleine Tür kann man übrigens öffnen.


Gasthände: Einen Haufen Gemüse für Linseneintopf geschnitten.


Figürchen in einem Cyber-Zug verschoben.


Thematisch passendes Weingummi ausgepackt.


Schokoeier gesucht, die die Mondmama beim Urlaubsgießen versteckt hatte. Das hier befand sich an einer sehr logischen Stelle!


Gasthände: Ein weiteres Stück Vorgarten entkiest.


Von der Probiertheke im Supermarkt zum Kuchenkauf verleiten lassen.

Wir wünschen euch eine schöne neue Woche!
Hana & Nria

Mittwoch, 3. April 2024

Emiliea-Sweatshirt, der zweite Versuch - "Deep Diving" in blau-orange

Ich habe einen lang gehegten Streichelstoff vernäht: Deep Diving von Nautistore. Den hat Nria im März 2020 gekauft und irgendwie ist er bei mir gelandet. Ich liebe Orange, leider steht mir die Farbe überhaupt nicht, aber als Kombifarbe zu Marineblau ist sie okay.

Nria hat bereits eine Version des Emilea-Sweatshirts von Schnittmuster Berlin genäht: Flugzeug-Emilea mit Kapuze. Das Ergebnis hat ihr ja leider nicht so gut gefallen, ich finde den Schnitt aber super, deshalb hab ich's auch mal probiert!

Damit meine Emilea diesmal kein Flop wird, habe ich erstmal analysiert, was das Problem bei Nrias Version war, und bin zum Schluss gekommen: Für uns besser kein Colourblocking an der Passe, sondern lieber Ton in Ton.

So cool ich Colourblocking finde - 1. staucht die Teilung optisch (unvorteilhaft für kleine Personen) und 2. wirkt das Sweatshirt damit sehr sportlich, was zu schlanken Figuren einfach besser passt als zu unserem eher kurvigen, weicheren Figurtyp.

Erfreulicherweise hatten wir auch noch einen farblich perfekt passenden Rest da: Einen Stepp-Sweat mit orangefarbenem Strichmuster.


Die Platzierung des Taucherglocken-Motivs hat mich Zeit gekostet, weil es etwas schräg auf den Stoff gedruckt ist - bei solchen Motiven halte ich mich nicht sklavisch an die Mitte, sondern probiere lieber etwas herum, um den optischen Schwerpunkt zu finden. Es wäre ärgerlich, wenn das Motiv genau mittig platziert wird, aber dennoch schief oder seitlich verrutscht aussieht!

Mit der Zentrierung bin ich zufrieden, leider ist mir das Motiv ein wenig zu hoch geraten. Möglicherweise habe ich die Nahtzugabe an der Oberkante vergessen, vielleicht ist mir auch das Schnittteil beim Auflegen etwas nach unten verrutscht, jedenfalls klebt ein Teil des Steuerrades etwas zu nah an der Passe. Ärgerlich, aber nicht mehr zu ändern.

Anders als Nria habe ich auch die aufgesetzte Ärmeltasche genäht. Ich war so begeistert von den zweifarbigen Reißverschlüssen, da musste ich einfach jede Verwendungsmöglichkeit mitnehmen! 

Da die Reißverschlüsse beide in Teilungsnähte eingefasst sind, ist das Sweatshirt auch ein gutes Übungsobjekt für Reißverschluss-Anfänger.

Die Schnitterstellerin hat für die beiden Reißverschluss-Taschen eine ausführliche Foto-Anleitung auf ihrem Blog, da kann eigentlich nichts schiefgehen ...

... eigentlich. Faktisch habe ich die Anleitung am Vorabend gelesen, dann am nächsten Morgen nicht mehr reingeschaut und vergessen, dass als erster Schritt die Reißverschlussenden eingefasst werden. Das ist mir dann erst beim Aufnähen der Tasche auf den Ärmel aufgefallen, also alles nochmal retour und bei Schritt 1 der Ärmeltasche anfangen.

Aber sonst kann echt nix schiefgehen!


Statt Kapuze habe ich die Bündchen-Variante für den Halsausschnitt gewählt. Vorgesehen ist ein recht breites Bündchen, was ich eher altbacken finde. Ich habe es trotzdem einmal ausprobiert und ... wie erwartet gefiel es mir überhaupt nicht. Also habe ich die Bündchenbreite halbiert und so finde ich es viel harmonischer.


Den zweiten Emilea-Versuch finde ich richtig gelungen und freue mich drauf, das Sweatshirt zu tragen - ein tolles Resteverwertungs-Projekt. Davon kann ich mir definitiv mehr Varianten vorstellen!

Eine schöne Zeit wünscht
Hana

Schnittmuster: "Emilea" von Schnittmuster Berlin, Version mit Bündchen statt Kapuze, Gr. 40
Material: Panel "Deep Diving" mit Taucher-Motiven und Blockstreifen von Nautistore, Rest Steppjersey von Nrias Mialuna-Blazer
Änderungen: Breite des Halsbündchens halbiert
Nachnähpotential: In dieser Form auf jeden Fall

 


Verlinkt beim MeMadeMittwoch.


Montag, 1. April 2024

7 Ostersachen 13/2024

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, die wir an diesem Wochenende gemacht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden, ist unwichtig. 


Den traditionellen Osterbrunch gemacht. Diesmal mit Zwiebelkuchen von Nrias Mann!


Bei den von Nichte und Neffe gefärbten Eiern direkt das Wassermelonenei gesichert.


Das Riesenschokopralinenei der Schweizer Cousine von Hanas Liebsten mit der restlichen Familie geteilt.

Gen Schwarzwald gefahren und dort endlich das mysteriöse Gasthaus "Zur Stadt Frankfurt" besucht. Ein früherer Wirt hatte wohl Uhrenhändler-Vorfahren mit Sitz in Frankfurt, daher der Name. Die Bärlauch-Soße war sehr gut, aber zum Nachtisch gabs nur Eis, das war ein wenig mager von der Auswahl.


 Noch ein ziemlich lustiges Hefeteilchen gegönnt.


Schuhe geputzt.

Gefriergetrocknete Himbeeren ausgepackt (weil die im Laden zu kaufenden 25 g-Tütchen echt zu teuer sind). 350 g sind ein wenig mehr, als ich mir vorgestellt hatte.


 Neue Schminke ausprobiert.


Cocktails getrunken.

Wir wünschen euch eine schöne neue Woche!
Hana & Nria   



Donnerstag, 28. März 2024

Winterliches Restefest - Sweatshirt Linnea von Sinclair Patterns

Ich habe mal wieder in der Restekiste gewühlt! Und herausgekommen ist ein winterliches Sweatshirt, das ich jetzt noch schnell bloggen muss, bevor es Frühling wird ...

Ende 2022 hat Hana ein gekauftes Croptop zu einem richtigen Sweatshirt verlängert und dafür Sweatstoffe mit Wintermotiven von dresowka.pl gekauft. Verwendet hat sie dann den mit verschiedenen Nadelbäumen - ich glaube, der andere war zur Auswahl mitbestellt? Jedenfalls wollte sie ihn nicht mehr und das Reststück vom anderen durfte ich auch haben, hurra!

Lustigerweise sieht man hier die Taschen gar nicht. Die und das zu helle Muster seht ihr später besser!

In meinem Besitz finden sich so einige Sweatshirtschnittmuster, die sich gut zur Resteverwertung eignen. Einer davon ist Linnea von Sinclair Patterns - auf der Homepage sprechen mich die unifarbenen Versionen mehr an, aber ich dachte mir, mit Muster kann man's doch auch mal probieren!
 
Ich habe Gr. M (10) genommen. Irgendwie fallen die Sweatshirts von Sinclair riesig aus! Vielleicht auch Ultra-Schmeichelgrößen?
Dafür haben sie standardmäßig Kurz- und Langgrößen in ihren Schnittmustern inkludiert! Ich finde das absolut großartig und habe diesmal sogar dran gedacht, die petite-Version statt der normalen zu drucken.
Trotzdem habe ich die Ärmel noch um 4 cm gekürzt und finde sie immer noch etwas lang - ich scheine echt kurze Ärmchen zu haben!

Hier ist die Tasche!

Vom Gebirgs-Sweat hatte ich gut einen Meter zur Verfügung, der prima für Vorder- und Rückenteil und meine gekürzten Ärmel gereicht hat. 
Aus dem Nadelbaumreststück hätte ich gern die großen Unterteilungen zugeschnitten, aber probeweise aneinandergelegt sahen die beiden Musterstoffe einfach zu wild aus! Ich habe dann einen grünen Sweat dazwischengesetzt mutmaßlich ein Reststück von einer Sweatjacke, die Hana 2011 (!) für eine Freundin genäht hat ... Die grünen Teile hinten (eins davon gestückelt) sowie die Taschenbündchen bestehen aus einem Rest vom Stanton Hoodie, weil ich dummerweise ein wirklich großes Stück vom erstgenannten Sweat ganz unten in der Kiste übersehen habe, auf das definitiv alles draufgepasst hätte. Egal, ist sowieso alles wild gepuzzelt! Ganz oben wurde ein kleines graues Reststück angesetzt, weil nichts anderes farblich passte.

... und hier erkennt man das Muster gut.

Der Tannensweat fand weiter oben in der Teilung und in den Ärmelbündchen seine Bestimmung. Ich hätte ihn auch noch für die Taschenbeutel verwenden können, aber wollte dort nicht noch mehr Muster einbringen - im Nachhinein denke ich mir, dass es doch harmonisch hätte aussehen können.
 
Ihr seht, bei uns kommt nix weg ... Fun Fact: Die weißen Taschenbeutel stammen von einem Panelstoff, bei dem Schnittmusterteile direkt auf den Stoff aufgedruckt waren. Lustigerweise war auch dieser Stoff mit Gebirgsmotiv!


Die Rückseite hat eine etwas andere Aufteilung, trotzdem ziehe ich das Shirt ständig fast falschrum an.

Bis auf die wilde Zuschnittaktion war das Ganze relativ fix genäht. Es ist sehr winterlich und flauschig!

Die Sinclair-Schnittmuster haben ziemlich viele Größen dabei, das hat nur einen Haken: Wenn man das Ganze in Schwarz-Weiß druckt (z.B. weil das beim Plottenlassen billiger ist), ist es gar nicht so einfach, das richtige Passzeichen für seine Größe zu finden ... ich öffne im Zweifelsfall einfach die farbige A0-Version im PDF-Reader und vergleiche meinen S/W-Druck damit. 
 
Weißen Bündchenstoff habe ich seltsamerweise in rauen Mengen. Wofür auch immer.

Einziges Manko für mich bei dem Shirt: Ich finde die Ärmelbündchen zu lang, ich mag kürzere mit maximal 4-5 cm Länge lieber. Mal schauen, ob ich da noch was dran rumbasteln werde.
 
Schnittmuster: Sweatshirt Linnea von Sinclair Patterns, Version mit Taschen, Gr. M (10) petite
Material: Baumwoll-Wintersweats mit Gebirge und mit Tannen von dresowka.pl, Reststücke
Änderungen: Ärmel um 4 cm gekürzt und den Schnitt möglicherweise etwas verlängert (ich habe nicht so richtig verstanden, welches die reguläre Saumlinie ist ...).
Nachnähpotential: Vorhanden. Ist aber eine Kunst, die richtige Reststück-Größe zu finden.
Lg
Nria

Sonntag, 24. März 2024

7 Sachen 12/2024

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, die wir an diesem Wochenende gemacht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden, ist unwichtig. 

 
Amerikaner Spiegelei zu Mittag gegessen.

Schnittmuster geklebt.


Nria hat sich die Creativa verkniffen (Stoffkaufgefahr!) und lieber lauter blaue Textildinge auf dem heimischen Dinoteppich gemacht:

Sohlen für DIY-Schuhe ausgepackt, einen Canvasstoff ausgesucht und das Schnittmuster dazu gedruckt. Ich will endlich Schuhe selbermachen! Für Barfußschuhe hatte ich schonmal ein Probeteil gemacht, war aber unzufrieden, und hier hat man immerhin schon eine fertige Sohle.

Tatsächlich einen Stoff aus der heiß begehrten All animals are equal-Kollektion von Chat chocolat ergattert (die waren damals quasi nicht zu bekommen für Nicht-Nähfluencer). Und dann sogar mit Pinguinen! Der Raptor unten rechts schaut seine Nachkommen aber verdächtig interessiert an ...

Etwas ganz Exotisches getan: Ein fertiges Kleidungsstück gekauft (und auf dem Teppich als Beweis fotografiert). Ich vergesse manchmal, dass man das machen kann ... der helle Aquaton steht mir leider gar nicht mal so gut, aber ich habe es vor allem als Schnittinspiration vorgesehen!

Mich endlich zum Zuschnitt des tollen Kreuzknoten-Jerseys durchgerungen. Stoffe mit Tauen gibt es viele, aber die meisten sind langweilig gerade gestreift oder ein wildes Durcheinander. Die Mischung aus Tauenden und Knoten finde ich äußerst reizvoll!
Und damit habe ich sogar 2 Tage nach Erhalt die neue Ottobre benutzt ...


Einen kecken Igel und eine schüchterne Meise mit dem Liebsten geteilt.

Wir wünschen euch eine schöne neue Woche!
Hana & Nria   

Donnerstag, 21. März 2024

Jeansblau gewaffelt - Jacke Emma von Pattydoo

Mit Cardigans habe ich's nicht so. Ich finde die an sich super praktisch zum Kombinieren, grade in Taillenlänge für Kleider, aber ich habe schon diverse Schnittmuster ausprobiert und keiner hat mir wirklich an mir gefallen. Oft finde ich z.B. die Ärmel deutlich zu eng.
 
Ich fürchte: Ohne Kragen, ohne mich.

Dann kam die Strickjacke "Emma" von Pattydoo heraus. Mit locker sitzenden Ärmeln (zumindest im oberen Teil), verschiedenen Ausschnittformen und Längen. Als Materialempfehlung wurden auch (elastische) Jacquardstoffe und Sweat angegeben, und ich hatte noch so einen petrolfarbenen Waffeljersey rumfliegen, der mal ein Jäckchen werden sollte, aber für den mir keine Schnittidee einfiel.
Ich mag einfach Strukturstoffe - dummerweise finde ich sie oft nicht so schön zu tragen.  

Der Stoff ist wirklich schön! Und die Farbe passt gut zum T-Shirt.

Der Materialbedarf für "Emma" passte exakt, also habe ich schnell zugegriffen!

Erstmal habe ich meine üblichen Schnittänderungen durchgeführt (FBA, Schultern verschmälert, Ärmel sehr viel gekürzt) und dann zugeschnitten - das Nähen ging superfix! Ich habe bloß offenbar vergessen, den Abnäher nach der FBA wieder nach oben zu versetzen. Fällt aber real weniger auf.

Niemand hat hier die Abnäherhöhe verbaselt ...

Bei der Anprobe war ich schon etwas ernüchtert (leider sind mir die Abnäher etwas zu tief geraten, aber ich habe gerade nicht so viel Lust, das nochmal zu ändern), trotzdem habe ich die Belege noch schön per Hand festgenäht, weil das bei dem mehrlagigen Stoff wirklich angenehm zu machen ist. 
Ich bin noch unschlüssig, ob ich Lust habe, Knöpfe und Knopflöcher dranzumachen. Eigentlich würde es sich vollständiger anfühlen, aber die Arbeit ...

Hmm, es ist hinten möglicherweise etwas zu lang, der Stoff staut sich über dem Bündchen.

Und was ist? So richtig gefällt mir das Jäckchen nicht an mir (es geht mir um den Stil, nicht darum, ob es mir steht). Ich fürchte, Cardigans passen einfach nicht zu mir. Und so ganz generell mag ich Jacken lieber mit Kragen.
Na ja. Immerhin habe ich endlich den gut abgelagerten Waffeljersey vernäht.
 
Schnitt: Strickjacke Emma von Pattydoo, lange Version, Gr. 40
Material: Baumwoll-Waffeljersey "Clarissa" jeansblau von Amy&Luke
Änderungen: FBA (2,5 cm), Ärmel um 9 cm gekürzt, Schultern um 1,5 cm verschmälert
Nachnähpotential:  Eher nicht ... wobei, vielleicht aus dünnerem Material in Taillenlänge könnte ichs nochmal probieren!


Lg
Nria