Sonntag, 23. Oktober 2016

7 Sachen 39/2016

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


An Stempeln rumgeschnitzt. Ich weiß nicht, obs an mir liegt oder das jedem so geht, aber wenn ich ums Motiv nicht alles wegschneide, stempeln sich die Ecken immer mit ab ...


Ein Päckchen ausgepackt mit selbstgenähter Überraschung. Was drin war, erfahrt ihr nach der nächsten Maus nächste Woche.


Gelesen. Das Buch ist schon 18 Jahre alt, aber bisher prima (ein gutes Zeichen - viele Bücher sind nunmal sehr dem aktuellen Zeitgeschmack angepasst und "veralten" dann recht schnell). Diesmal ist sogar das Cover absolut zutreffend.


Ein Oberteil genäht - genauer gesagt, das Oberteil zum Kleid Nr. 10 aus der Fashion Style 9/2015. Was es geworden ist, könnt ihr euch hier anschauen: Rotes Wickelkleid.


Nägel im herbstlichen Fliegenpilz-Style dekoriert. Habt ihr auch als Kinder gedacht, Fliegenpilze wären wirklich so glatt und gleichmäßig gepunktet, wie man sie auf Bildern immer sieht? War ja sehr überrascht, als ich dann den ersten echten gesehen habe ...


 Heißen Kakao in der Lieblings-Fruchtfliegentasse gemacht.


Das tolle Geburtstagsgeschenk-Lesezeichen ins Buch gesteckt. Ist es nicht super?

Eine Sammlung von 7-Sachen-Blogeinträgen von heute findet ihr bei Grinsestern!
Danke an Centi fürs Anmerken - offensichtlich ist da heute ein Fehler in der Linksammlung, die unbedingt einen Link auf Grinsesten will. Na dann ...

Freitag, 21. Oktober 2016

Geschenke, Geschenke!

Auch dieses Jahr wieder ganz überraschend: Plötzlich hatten wir Geburtstag! Wir produzierten Kuchen, veranstalteten eine Science Fiction-Party, nette Leute kamen vorbei und wir bekamen Geschenke. Die wollen wir mal wieder zeigen! Also, alle, die wir noch nicht aufgegessen haben. Als Inspiration, für Neugierige und zur schönen Erinnerung für uns selbst.

Zusammen haben wir bekommen: Einen Spieletisch. Eine Tischplatte mit kurzen Beinen und Beleuchtung unten - die kann man auf einen Tisch stellen und Dinge drunterlegen, z.B. Charakterbögen, Würfel und Getränke. Wird später gezeigt!

Was Nria bekommen hat:


"Sagen aus dem Ortenaukreis" (da in der Gegend haben wir dieses Jahr Urlaub gemacht!), ein Faultier (eine liebe Freundin konnte nicht mit in den Urlaub und wir haben ihr ein Faultier gekauft, es überall hin mitgenommen im Urlaub und überall fotografiert, und im Oktober übergeben. Weil wir es aber schon so lieb gewonnen hatten, hat Hanas Freund jeder von uns ein eigenes geschenkt :D), eine Kulturtasche (Hana hat einen Pinguin draufgemacht!). Das Buch "Die Saga der Drachenrüstung" hat eigentlich Hana geschenkt bekommen, aber sie hatte grad ein anderes Buch angefangen, deshalb lese ich es zuerst.


Ein Döschen mit Harry Potter-Motiv, kleine Schaumgummi-Pinguine, Stickband, eine Disk mit Fotos, Pralinenförmchen, ein Notizbuch, Tierspurenstempel, "Grauwacht" (ein Fantasyroman).


Eine Schürze, ein Star Wars-Spiel, eine Raketen-Spiegeleierform, zwei Keks-Backmischungen in der Flasche.


"Schöne Töchter" (ein Comicbuch - wer mal reinschauen möchte, kann das hier tun: Der Flix), "Im Spiegel der Sprache", ein Sachbuch.


Ein Einkaufskorb, eine Küchenwaage, ein Topf. Nützliche Dinge sind nämlich auch super! Und ein neuer alter Fernseher, nicht auf dem Bild.

Was Hana bekommen hat:


Auch ein Faultier, eine Astronauten-Spiegeleiform, Pralinenformen, einen Riesenzirkel (braucht etwa irgendjemand, der bastelt, keinen Riesenzirkel?!).




Selbstbemalte und -bestickte Geschirrhandtücher, eine LCARS-Stickerei, ein Bügelei und eine Schürze.


Black Stories, ein Star Wars-Spiel, Eckolo (eine Art 3eckiges Domino), ein Nadelbinden- und ein Zentangle-Buch, ein Reißverschluss-Lesezeichen, eine Irrlichter-CD und ein Harry-Potter-Döschen. Und einen Bräter, der noch im Auto liegt.

Dienstag, 18. Oktober 2016

[Messebericht] SPIEL 2016

Auch dieses Jahr waren wir wieder auf der Spielemesse! 2012 und 2013 haben wir drüber berichtet und diesmal wieder dokumentiert!

Wie immer war ich gut vorbereitet und daher sind wir morgens direkt in die Galeria gestürmt - zu Noris. Dort gab es nämlich einen Live Escape-Room. Escape of the Room-Brettspiele sind der Trend der Messe, und es gab mehrere solcher Räume zu Werbezwecken.
Wer's nicht kennt: Escape of the Room-Spiele sind ursprünglich PC-Spiele, in denen man aus einem verschlossenen Raum entkommen muss, indem man überall versteckte Hinweise und Gegenstände sucht und damit Rätsel löst, um zum Schluss den Schlüssel zu finden. Vor ca. 2-3 Jahren ploppten überall Live-Umsetzungen in echten Räumen aus dem Boden und jetzt sind eben die Brettspiele dran. Wir waren gespannt!


Ich zeig mal nur die Außenansicht (wenn der Inhalt auch Teil des Brettspiels ist, will ich niemanden spoilern). Wir waren die Ersten, aber mussten noch eine halbe Stunde warten, weil irgendein Fernsehteam drin rumgeturnt ist. Danach war es aber eine interessante Viertelstunde, in der wir episch gescheitert sind.
Die Brettspielumsetzung von Noris haben wir nur von außen angeguckt und fanden sie leider nicht so ansprechend.

Ich hatte eine Liste mit interessanten Neuerscheinungen samt Hallenplan. Auf dem Weg zur ersten Position auf der Liste sind wir durch die Hallen geschlendert und an einem Stand mit Holzspielen vorbeigekommen. Dort haben wir gespielt:

PitRush von Cogitate Games.



Man muss Holzscheibchen in Löcher schubsen. War ganz lustig, aber solche Geschicklichkeitsspiele kommen bei uns selten auf den Tisch, außerdem sind diese Holzversionen teuer (99€!) und sperrig.
Das Spiel ist ziemlich groß und ich habs nicht komplett aufs Bild gekriegt - auf cliquenabend.de könnt ihr es ganz sehen inklusive ausführlicher Rezension.
Spaßig, aber muss man nicht unbedingt haben.

Kurzes Intermezzo:

3D-Hogwarts - würde sich prima über meinem Schreibtisch machen ...

Kein Spiel - aber Hand hoch, wer auch gern ein Hogwarts-3D-Puzzle hätte!

Dann sind wir zum Stand von Desyllas Games gegangen, einem griechischen Verlag, von dem ich gleich zwei Spiele auf der Liste hatte. Als erstes war dran:

Emojito von Desyllas Games


Ein tolles Partyspiel! "Emojito" ist eine Verschmelzung von "Emoji" und "Mojito". Das j spricht man übrigens wie in "Emoji", was mich immer verwirrt ...
Jedenfalls besteht es aus einem Stapel Karten mit hauptsächlich Tieren und ein paar Gegenständen in bestimmten (gerne prekären) Situationen. Wer an der Reihe ist, muss einen Gesichtsausdruck machen, der dem Gefühl des gezeigten Tiers entspricht (nicht den Gesichtsausdruck auf der Karte nachmachen!). Dann zieht er 6 weitere Karten, mischt die eigene Karte rein und legt sie aus, und die Mitspieler müssen überlegen, welche Karte der Spieler hatte.

Hanas Interpretation des Kaktus' auf der Nummer 3

Das ist wirklich lustig! Es gibt auch die Variante, ein passendes Geräusch zu machen, das ist noch schwieriger. Ein bisschen Glück ist auch dabei, denn bei der Menge an Karten sind natürlich viele Gefühle mehrfach enthalten und wenn man Pech hat, liegen zusätzlich zur eigene Karte noch zwei andere aus, die ziemlich genau das gleiche Gefühl darstellen und dann können die Mitspieler wirklich nur raten.
Gekauft!



Am gleichen Stand gab es

Sultans of Wind von Desyllas Games


Man muss seine fliegenden Teppiche (die eckigen Steine) von einer Seite des Spielfelds auf die andere steuern, dabei darf man nicht durch Wolken fliegen. Das macht man mit jeweils zwei Plättchen, die man aus einer verdeckten Auswahl aussucht - es gibt Plättchen für Bewegung, welche zum Umsetzen oder Drehen von Himmelsfeldern und welche, die den Dschinn bewegen, der Sonderfertigkeiten mitbringt. Wenn man die Plättchen benutzt hat, schiebt man sie links wieder in seine Reihe, und da man immer nur aus den vier rechten seine aktuellen zwei Plättchen aussuchen darf, muss man etwas vorausplanen, sonst steht man dumm da.
Macht Spaß, aber das hier ist erst der Prototyp, das Spiel erscheint erst in zwei Monaten. Daher natürlich (bisher) nicht gekauft.
Kaufkandidat.



Dann marschierten wir weiter durch die Halle und wurden plötzlich mit einer Gedicht-Rezitation beschallt. Waren neugierig und fanden:

 OgoolaKaruto von Olayaselection AB


Die moderne deutsche Variante eines 400 Jahre alten japanischen Spiels. Man hat Karten mit Versen aus Gedichten, ein Spielleiter liest Gedichte vor und man muss auf die Karte patschen, sobald man das Gedicht erkennt. Jeder hat auf seiner Seite 6 Karten liegen und wer zuerst alle weg hat, hat gewonnen. Man darf auch auf die Karten des Gegners patschen (es ist also keiner im Vorteil, nur weil er die bekannteren Gedichte hat) und kann ihm dann dafür eine von den eigenen Karten geben.
Gekauft (nicht selbst, aber die Freundin, die auch mit war)



Wir zogen weiter und spielten eine Memory-Variante, die mit einer niedlichen Optik bestach:

What's up? von Strawberry Studio



Man muss unterschiedliche Sets von Vögeln sammeln - ein Set besteht aus drei Karten mit je 1, 2 und 3 Vögeln einer Farbe. Wer an der Reihe ist, dreht eine Karte um und darf sie nehmen, wenn auf der Rückseite 1 Vogel einer Farbe ist, die er noch nicht hat oder 2 bzw. 3 Vögel einer Farbe, die er schon sammelt (auf 1 Vogel darf man nur 2 Vögel legen, auf 2 Vögel 3 Vögel).
Die Karten sind beidseitig mit Vögeln bedruckt mit einem kleinen Kniff: Auf der Rückseite lila Karte mit 1 Vogel ist entweder 1 Vogel einer anderen Farbe oder 2 oder 3 lila Vögel. Auf der Rückseite einer grünen Karte mit 2 Vögeln sind entweder 2 Vögel einer anderen Farbe oder 1 oder 3 grüne Vögel.
Ein schönes Spiel für Freunde von Memory-Spielen.
Kaufempfehlung!



Anschließend haben wir mit dem Spielen pausiert, um berühmt zu werden. Wir wurden nämlich für Radio WAF interviewt.

Weiter gings dann mit


Haru Ichiban von Blackrock


Im Wesentlichen ist es 4 Gewinnt mit ein paar mehr Möglichkeiten und sehr schöner Optik. Ich habe nur nicht kapiert, wofür die zwei winzigen Plastikfrösche sind, die man auf den Seerosen erahnen kann ...
Kann man haben, muss man aber nicht.

Danach: Mittagspause.

Klare Kaufempfehlung für die Mini-Donuts!

Ein kleines, schnelles und tolles Spiel ist

Hi Fisch! von Igel Spiele




Ziemlich einfache Regeln: Man hat einen Haufen verdeckter Fischkarten ausliegen. Der Reihe nach deckt jeder einen auf (und merkt sich, welchen); derjenige mit der höchsten Zahl gewinnt und kriegt seinen Fisch (sowie alle Fische der gleichen Art, z.B. alle Aale, wenn der Fisch mit der höchsten Zahl ein Aal ist). Die übrigen Fische werden wieder umgedreht. So weit, so einfach - aber wenn jemand einen Hai aufdeckt, frisst der den Fisch mit der höchsten Zahl ...
Extrapunkte gibts hinterher für die Muscheln (wer eine Karte mit Muscheln aufdeckt, legt die Muschel in die Mitte und der Sieger der Runde kriegt sie) und die kleinsten Fische, die man am schwierigsten fängt. Ist schnell erklärt, schnell gespielt und äußerst lustig!
Gekauft und schon mehrfach gespielt - absolute Empfehlung!

Wie schon erwähnt sind Escape of the Room-Spiele der Trend der Messe. Nachdem uns das von Noris nicht so ansprach, konnten wir doch noch ein anderes testen:

Exit - Das Spiel von Kosmos


Kosmos hat extra kleine Demoversionen bereitgestellt. Ein Escape of the Room-Spiel kann man schließlich nur einmal spielen, danach kennt man die Rätsellösung (aber wenn man nach nem Jahr alles wieder vergessen hat ... wer so vergesslich ist wie ich, kann schon früher erneut spielen, hihi), dafür gibt es gleich mehrere Versionen und sie kosten nur ca. 12 € - wenn man sich so ein Spiel mit mehreren teilt (man kann es mit bis zu 6 Leuten spielen!), ist es billiger als Kino (die Spieldauer ist mit 45-90 Minuten angegeben; es kommt halt drauf an, wie schnell man Geistesblitze hat).
Es gibt Rätselkarten und Lösungskarten. Die Rätsellösung ist i.d.R. eine Zahl, und diese Zahl sucht man bei den Lösungskarten. Für manche Rätsel muss man übrigens Spielmaterial zerstören - oder man macht es wie wir und löst das Rätsel im Kopf ;)
Natürlich könnte man schummeln und einfach wild Lösungskarten durchprobieren. Aber damit nimmt man sich selbst den Spielspaß.
Kaufempfehlung. Auch ein schönes kleines Geschenk oder Mitbringsel!

Kurz vor Messeschluss haben wir doch noch einen freien Tisch gefunden für

Pandemie - Schreckensherrschaft des Cthulhu von Asmodee

Der Tisch war nämlich etwas versteckt ... aber um die Regeln zu hören und das Spiel zwei Runden lang anzuspielen, hat die Zeit noch gereicht.


Pandemie kennen, besitzen und lieben wir bereits (deshalb schreibe ich nur über die Unterschiede zu Pandemie und erkläre nicht das Spiel selbst - dafür gibt es genug Pandemie-Rezensionen). Diesmal muss man die Welt nicht vor einer Seuche, sondern vor den Großen Alten retten.
Die Regeln sind denen von Pandemie recht ähnlich. Die Bewegung ist einfacher, weil man für die Bewegung nur eine Karte für ein größeres Gebiet, nicht für ein konkretes Feld braucht, dafür können die eigenen Figuren dem Wahnsinn verfallen und haben dann Handicaps. Es schleichen Kultisten (die verhalten sich wie Seuchenwürfel - ja, das hört sich jetzt etwas seltsam an) und Shoggoten durch die Gegend (letztere können zusätzlich zu den Epidemie-Karten Epidemien auslösen Das Dunkel regt sich-Karten die Großen Alten aufwecken), die durch sehr niedliche und detaillierte Figürchen dargestellt werden.

Kaufempfehlung. Wir besitzen bereits Pandemie und die Unterschiede waren mir nicht groß genug, aber wenn ihr Pandemie noch nicht habt und Lovecraft-Fans seid, greift ruhig zu!


Dann war die Messe zu Ende und wie bereits öfter hätten wir uns gewünscht, noch einen zweiten Tag gehabt zu haben ... aber wir mussten unsere Science Fiction-Mottoparty vorbereiten, Bericht folgt.

Wir hatten sehr viel Spaß, zwei Spiele und ein paar Würfel gekauft (Bonus: Bonbons in Würfelform bekommen!) und gehen hoffentlich nächstes Jahr wieder hin! Bis dahin spielen wir noch ein bisschen.

Lg
Nria

Montag, 10. Oktober 2016

Was vom September übrig blieb

 Gleich mehrere Umzugshelfereinsätze haben wir im September getätigt. Sonst irgendwie nicht viel. Aber der Oktober wird dafür umso mehr zu bieten haben! Und ganz untätig waren wir auch nicht ...

Für uns selbst genäht im September:
Jerseykleid in Schwarz-Rot
Star Wars-Wäscheklammerbeutel
Kissen mit der Harry Potter-Stickerei vom August
Einen Larp-Schnürgürtel - na gut, nicht neu genäht, aber komplett überarbeitet
Magic-Shirt-Upcycling
Star Trek-Uniform (das Minikleidchen aus der 60er-Originalserie), erstmal als Probeteil

Für andere genäht im September: 
Nria für Hana: Eine Star Trek-LCARS-Stickerei
  
Na gut, außerdem hat Hana einen Pinguin auf Transferfolie gedruckt, auf weißen Stoff gebügelt und auf einen Kulturbeutel für Nria genäht. Als erwähnenswertes Projekt zählt das jetzt aber nicht wirklich ...


Angefangene Projekte:
Ein Tania-Culotte-Mini. Enthusiastisch angefangen und dann überlegt, dass ich das Teil wohl erst im nächsten Sommer tragen werde und es in Anbetracht des noch laufenden Abnehmens sinnvoller wäre, dann auch erst im nächsten Jahr die Bundweite festzulegen. Also Winterschlaf in der UfO-Kiste ...

Gescheiterte Projekte: -

Neue Schnittmuster, Anleitungshefte und Bücher:
50 Jahre Star Trek, das musste gefeiert werden! Mit tollen Neuanschaffungen:
John Lohman: Star Trek Cross Stitch - Explore strange new worlds of crafting
Paula M. Block: Star Trek Costumes (okay, kein Handarbeitsbuch, aber Inspiration)

Stoff gekauft: nix (echt wahr!)
Stoff vernäht: 3,5 m:1,50 m verschiedene Jerseys für ein Kleid, 50 cm Baumwoll-Webstoff für den Wäscheklammerbeutel, 1,50 m für den Culotte-Mini
Knöpfe vernäht: 3 Muschelknöpfe

Wir freuen uns im Oktober auf:       
Wir haben Geburtstag. Und machen eine Mottoparty. Noch Fragen? :D 
Außerdem ist Reenactor-Messe in Minden und Spielemesse in Essen. Und der Kampagnen-Abschluss unserer P&P-Runde ...

Sonntag, 9. Oktober 2016

7 Sachen 38/2016 - Spiele rein, Spiele raus

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Spiele ausprobiert, hier: Space-Catan für zwei Spieler. Ein Bekannter hat Spiele ausgemistet und wir dürfen durchtesten, bevor wir sagen, welche wir behalten.


 Dem Liebsten PC-Spiele und CDs angereicht und aussortierte angehäuft.


Hüllen ohne auffindbaren Inhalt und richtig olle Teile weggeworfen.


Mehr Spiel ausprobiert: "Im Zeichen des Kreuzes" hat das genialste Kampfsystem ever. Man wirft eigene und gegnerische Holzwürfelchen in den Turm (mit labyrinthischen Innenleben) und der, von dem mehr Würfelchen unten rauskommen statt im Turm hängen zu bleiben, hat den Kampf gewonnen.


Altes Duschgel aufgebraucht und endlich das Straßburg-Souvenir-Duschgel im Bad platziert. Sorte ist anscheinend was Pfeffriges - da freuen wir uns schon auf die nächste Dusche, wir stehen total auf Pfeffer.


Memory gespielt Socken sortiert. Die violetten mit den Füchsen drauf sind meine Lieblingssocken.


Das Regal mit jetzt annehmbarer Menge Spielen und CDs ordentlich aufgefüllt. Viel besser als die wilden Stapel und Kisten im Schrank vorher!

Eine Sammlung von 7-Sachen-Blogeinträgen von heute findet ihr bei Grinsestern!

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Von Elchen und Eulen - Farbenmix Adventskalendertasche 2012

2014 habe ich beim Farbenmix-Online-Adventskalender eine Tasche genäht. Das Prinzip: Jeden Tag gibts ein weiteres Stück Nähanleitung, und zwar kostenlos - später gibts das Gesamt-Ebook im Shop zu kaufen. Wer live mitnäht, kann jeden Tag ein paar Minuten dran arbeiten und hat an Weihnachten eine neue Tasche.
2013 hatte ich den Kalender irgendwie verpasst, aber 2012 habe ich zum ersten Mal eine Tasche nach dem Kalender genäht. Sie heißt "Alle(s) zusammen".
Kurze Übersicht über die Modelle, wens interessiert: 2012 - Alle(s)ZUSAMMEN, 2013 - Skippy, 2014 - Stoffschätzchen, 2015 - Fünf-Fach-Organizer.

Ich hoffe, dieses Jahr gibt es auch wieder einen Kalender! Aber erstmal präsentiere ich euch meine Tasche von 2012, besser spät als nie. "Später" finde ich bei Blogs oft sogar besser als "früher", weil man die Sachen schon einem Praxistest unterziehen konnte. Wie oft schreibt man begeisterte Dinge über Teile, die sich später doch als unbrauchbar erweisen ...

Dies ist nämlich ein Abschiedspost für die Tasche - das Teil wird zerlegt, weil ich es kaum benutzt habe, aber mehr dazu später.

Sie guckt ja schon nett!

Zunächst zu den Materialien: Der Oberstoff ist ein Dekostoff, der ursprünglich beige-grundig war. Das mochte ich nicht, also habe ich ihn blau eingefärbt, als ich gerade irgendetwas anderes gefärbt habe (könnte ein Rock gewesen sein, den ich auch mal posten könnte, falls ich ihn noch habe; der war nämlich auch nicht so der Hit und man soll ja auch nicht so gelungene Projekte zeigen ;)). In Blau gefällt mir der Stoff echt gut!
Gefüttert habe ich die Tasche mit einem dunkelblauen Leinen - vielleicht ein Reststück von der Ivanka-Tunika. Der Träger ist von einer gekauften Tasche, die Hana mir 2005 oder 2006 zum Geburtstag geschenkt hat, die ich sehr geliebt habe und bei der irgendwann die Trägerbefestigung ausgerissen ist und nach dem dritten Mal Flicken auch nicht mehr halten wollte. Ich glaube, sie ist an zu vielen Büchern gestorben (Ebookreader retten Leben Taschen!) ... Jedenfalls war ich glücklich über die Recycling-Möglichkeit!

Der Rest ist aus Resten.

Von hinten schlicht. Ein Reißverschlussfach wäre hier schön gewesen.

Der Schnitt ist relativ simpel, trapezförmig und am Boden mit Quer-Abnähern, um Tiefe reinzubringen. Der Clou dabei ist die vorne mit Karabinern befestigte Extratasche, die man abnehmen kann - und auch innen sie noch ein paar Täschchen zu finden.

Das Nähen war sehr entspannt, waren ja nur ein paar Minuten pro Tag. Ist nur unpraktisch für Leute, die keinen Extratisch zum Nähen haben und jedes Mal die Maschine aufstellen müssen, aber man kann ja sammeln und ein paar Tagesrationen am Stück nähen, und ich glaube, das habe ich auch gemacht.

Die Augenknöpfe sind aus einer Wühlkiste! Davon habe ich genau 3 bekommen. Unpraktische Zahl.

Ich glaube, es war meine erste aufwändigere Tasche, und ich habe einiges dabei gelernt. Ich weiß noch genau, dass viele Teilnehmer das mit den Querabnähern beim Taschenboden nicht verstanden haben, inklusive mir - ich habe mich durch mehrere Facebookgruppen und Foren gewühlt, bis irgendwann gute Bilder auftauchten.
Eine tolle und verständliche Anleitung gibt es dafür bei fraufertig!

Immerhin beim Innenteil gibts hinten eine Tasche!

Den in der Seitennaht des Futters mitgefassten Karabiner, um Kulis oder den Hausschlüssel dranzuhängen und schnell wiederzufinden, habe ich mir übrigens gemerkt und seitdem in fast jede Tasche genäht. Sehr praktisch! Bei einer offenen Tasche könnte man da auch das Portmonnaie dran befestigen, wenn es irgendwo eine Schlaufe oder einen Ring hat.

An sich ist die Tasche ja nicht schlecht geworden. Und warum benutze ich sie jetzt nicht?
Da gibt es viele Gründe:
- das Design ist mir insgesamt zu kindlich mit den Eulen - die waren damals auch noch angesagter als heute; der Trend ebbt ja langsam etwas ab und wird durch Flamingos ersetzt ;)
- generell überzeugt mich die Stoffwahl nicht so ganz; es war halt meine erste Tasche und mir fehlte es an Erfahrung.
- die Tasche ist mir zu labberig und unstabil und gleichzeitig zu groß und voluminös. Ich finde Sachen drin schlecht wieder.
- die Unstabilität liegt auch daran, dass seitlich neben den Trägern noch zuviel Tasche übersteht, da gefällt mir die Positionierung nicht
- die Form ist nicht so das Wahre - große Taschen sind an mir kleiner Person sowieso schon schwierig, und wenn sie dann nicht mal perfekt sind ...
- der obere Reißverschluss ist mir zu fein für eine Tasche bzw. für diese Stelle an der Tasche.

Ihr seht: Jede Menge Kritikpunkte. Ein- oder zweimal habe ich die Tasche ausgeführt, seitdem hängt sie am Haken und staubt ein.
Für andere mag der Schnitt prima geeignet sein, für mich ist er nicht sehr tauglich und mit dem Design bin ich auch unzufrieden. Also wird der Stoff gerettet! Ich habe auch schon einen Plan - mal gucken, ob der besser funktioniert.

Mit der Adventskalendertasche "Stoffschätzchen" von 2014 bin ich dagegen übrigens sehr zufrieden, sowohl vom Schnitt als auch vom Design!

Lg
Nria

Sonntag, 2. Oktober 2016

7 Sachen 37/2016 auf der Reenactor-Messe

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Gestempelt (worden) - beim Eintritt in die Reenactor-Messe. "min + din", mittelhochdeutsch für "mein und dein" und vermutlich eine Anspielung auf die Stadt Minden, in der die Messe stattfindet.


Anprobiert - einen Helm. Leider werden die meisten Helme von der Stange nur in Einheitsgröße angeboten und sind damit nichts für kleine Köpfe ... der Liebste hat sich den Helm eingesackt, der hat den passenden Kopf.


Gewühlt - durchs Angebot. Hätten gern alles gekauft. So viele so tolle Dinge!


Geklatscht - bei der Samurai-Vorführung.


Festgehalten - Spieße beim "Schmaushaus" und beim Essen alles vollgetropft.


Ohren zugehalten - bei der Vorführung der Landsknechte. Die Muskete ging noch ganz gut, richtig laut waren die schönen Kanonen!


Geknipst - ganz viele Fotos von Greifvögeln. "Barnaby" war unser Liebling - ist er nicht goldig strubbelig?

Die Reenactormesse geht noch heute und morgen, wegen des Feiertags - wenn ihr in der Gegend wohnt und das Thema interessant findet, geht unbedingt hin, es ist ein tolles Event und so viel besser als die üblichen Mittelaltermärkte!

Eine Sammlung von 7-Sachen-Blogeinträgen von heute findet ihr bei Grinsestern!