Sonntag, 28. Mai 2017

7 Sachen mit Roadtrip 22/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Großes Besuchs-Frühstück gemacht mit Wassermelone und Waffeln.


Gepäck in den Bulli gestopft und zu sechst eingestiegen.


Angeschnallt.


Brainstorming-Notizen fürs nächste Con aufgeschrieben.


 Milchshake-Pause gemacht. War wirklich warm.


Alles wieder ausgepackt. Hier: Gasthand mit 1955-Sauce für die gute Gattin.


Zu Hause ein Stoffpäckchen ausgepackt. Mit mintfarbenen Fluffs!

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.   

Donnerstag, 25. Mai 2017

burda Sommerkleid mit Spitzenprint und Chiffon

Ein neues Teil aus meiner schnieken Fail-Reihe!

2011 habe ich mich instant in einen neuen Kleiderschnitt von burda verliebt, Nr. 7352, und ihn als Download-Schnitt gekauft (inzwischen gibt es ihn m.W. nicht mehr).

Es handelt sich um eine Art Schlauchkleid, bei dem in der Quernaht unter der Brust zwei Chiffonschals mitgefasst sind, die man dekorativ auf verschiedene Arten binden kann. Sieht toll aus!

... sofern man wenig Oberweite hat.

Ich falle immer wieder auf solche Schnitte rein. Bei Bayreuth von Schnittquelle hatte ich exakt das gleiche Problem - es gibt sooooo viele tolle Schnittmuster, die grandios bei Frauen mit wenig Vorbau aussehen und bei mir Falten werfen ohne Ende, abstehen oder meine Brust riesig und völlig unproportioniert wirken lassen. Ich hoffe, ich lerne endlich mal draus ...

Ich hatte es mir so schön griechische Göttin-like ausgemalt ...

Genäht habe ich das Kleid aus einem schönen dunkelroten Jersey mit weißem Spitzenprint, kombiniert mit dunkelrotem Chiffon. Und begeistert angezogen. Und dann ... sah es blöd aus.
Die Unterbrustnaht sitzt auf der Brust (deshalb sieht es auf dem Bild auch nicht sooo blöd aus; ich hab schon kaschiert, weil mein BH rausguckt, wenn ich die Naht an die richtige Stelle ziehe),  die Träger sind so breit, dass ich drunter verschwinde, wenn ich sie nicht eindrehe, überhaupt weiß ich gar nicht, wohin mit den ganzen langen Trägern und irgendwie - nee, das war nix.

Der Schnitt besteht aus zwei Trapezen; in der Quernaht unter der Brust sind gerafft zwei laaange Chiffonbahnen mitgefasst.
Die kann man theoretisch nach Belieben um den Körper wickeln. Sieht aber bei mir alles doof aus und man sieht immer den BH.

Beim burda-Model wirkte es so toll:

So wollte ich das haben!

Vielleicht muss man groß sein, damit das Kleid gut aussieht, vielleicht braucht man weniger Brust, vielleicht braucht man die richtigen Proportionen. Vermutlich alles zusammen - bei mir taugts jedenfalls nix.

Tragemöglichkeiten gibt es viele:

BH-tauglich ist keine Variante ...

Die Stoffkombi gefällt mir aber: Dunkelroter Jersey mit weißem Spitzenprint und dunkelroter Chiffon. Jetzt suche ich nach einer Möglichkeit, die Stoffe des Kleids anderweitig zu kombinieren; vielleicht kriege ich irgendwie einen Rock hin? Hoffentlich habe ich beim nächsten Mal mehr Glück!

Schnitt: Burdastyle 7352
Material: bedruckter Jersey, Chiffon
Änderungen: Keine, hatte eh keinen Zweck ;)

Lg
Nria

Dienstag, 23. Mai 2017

Das gleiche in Blau - Gürteltasche mit Ornament

Mein Claner-Outfit ist jetzt schon ein Weilchen fertig, aber eine Sache wurmte mich noch etwas: Die Gürteltasche.

So sah die alte Version aus:

Rot. Wollig. Mit Bommel, die immer mehr Fädchen verliert.


Form und Gestaltung finde ich eigentlich schön, aber die Tasche hat drei Probleme:
1. Sie ist rot. Das wäre nicht schlimm, wenn nicht so ziemlich alles andere auch rot wäre am Kostüm.
2. Die Bommel fällt immer ab und wenn sie das gerade nicht tut, verliert sie Fäden und wird immer dünner.
3. Die Taschenklappe ist ein wenig kurz geraten und steht daher etwas komisch ab.

Problem 1 lässt sich nur durch Nähen einer neuen Tasche beheben und da kann ich Problem 2 und 3 gleich mit erledigen.

Gleiche Posamente, Rest ist neu.

Eigentlich musste ich nur eine Form mit etwas größerem Eingriff (war mir nen Tick zu klein) und etwas größerer Klappe entwerfen, den Rest gibt die Posamente vor. Die habe ich übrigens beim Posamentenshop gekauft - man kann sowas auch selbermachen, aber soo viel kostet eine Posamente nicht (Bänder in ausreichender Länge zu kaufen geht auch ins Geld) und man hat dann mit ganz wenig Aufwand eine interessante Tasche!

In weiser Voraussicht hatte ich auf der Mindener Reenactormesse 2016 ein Tütchen mit Wollstoffresten gekauft. Meine Wollrestekiste quillt zwar über, aber natürlich nur mit Farben, die ich nicht brauchen kann (Rot! Und noch mehr Rot!). Für die neue Tasche habe ich einen nicht allzu dicken Wollstoff in Blau verwendet und als Futter graues Leinen. Das lag gerade als Rest von einem Rüstwams rum.

Die neue Öffnung mit größerer Klappe.

Solche Taschen nähe ich inzwischen ziemlich schnell und routiniert. Bei der alten Tasche waren Taschenkorpus und Taschenklappe allerdings separat genäht und die Klappe habe ich damals einfach aufgesetzt und angenäht, diesmal habe ich die Klappe vorm Füttern an Oberstoff und Futter genäht und beides gemeinsam verstürzt. Die alte Lösung sah etwas sauberer aus, weil der Übergang zwischen Taschenklappe und Taschenöffnung ein wenig heikel ist, da knubbelt sich gerne etwas zuviel Stoff ... nachdem ich einmal mit Geradstich über alles drübergenäht habe, hält sich der Stoffüberschuss aber wieder in Grenzen.

Das Ornament habe ich wieder per Hand angenäht, etwas weniger unsichtbar als beim ersten Mal, aber Handnähte darf man bei Larpsachen m.M.n. auch mal sehen. Diesmal kriegt das Teil aber eine neue Bommel, die hoffentlich etwas beständiger ist und nicht dauernd Volumen verliert, bis sie ganz kläglich aussieht.

Endlich eine ordentliche Troddel!


Einen einzelnen Knopf hatte ich noch rumliegen. Nicht so passend schnörkelig wie der alte, aber immerhin mit Monden, ist ja auch schön.

Jetzt macht die Tasche vorm roten Hintergrund viel mehr her als vorher! Und die alte, jetzt posamentenlose, habe ich gleich einer Freundin vermacht :)

Verlinkt bei Handmade on Tuesday.

Hier gehts zu den anderen Teilen:
Teil 8: Neue Gürteltasche
Lg
Nria

Sonntag, 21. Mai 2017

7 Sachen mit winzigem Dino 21/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Mit der "Nur was ich mag"-Ausmist-Challenge der Youtuberin "Typisch Sissi" weitergemacht und fleißig aussortiert. Heute war Unterwäsche dran - bin begeistert, wie aufgeräumt und übersichtlich meine Schubladen jetzt sind! Anschließend den Checklisten-Punkt ausgemalt.


Endlich mal den Router aufgehängt. Der hat selbst keine Aufhängevorrichtung, deshalb musste ich erst Aufhänger und Klebestrips ausbuddeln.


Endlich mal meine Schlagbuchstaben benutzt. Zum Leder punzieren. #fürmehrerstemale


Einen Dinosaurier ausgegraben. Ich hätt ja lieber einen Brontosaurus gehabt, den Stegosaurus hab ich doch schon.
(Das Dino-Ausgrabungs-Set ist überhaupt nichts für Kinder, das ist ganz klar was für mich!)


Die neue Wattestäbchendose befüllt und Saurier drauf platziert. Na, zwei Stegosaurier zusammen sind doch auch nett.


Knifflige Nähte versäubert. Dass ich das vergessen hatte, ist mir erst nach der Seitennaht, aber immerhin vorm Reißverschluss aufgefallen. Und bei Leinen hätte ich es nach der ersten Wäsche bereut, wenn ich's nicht nachgeholt hätte ...  Die Spitzen muss ich noch per Hand versäubern.
 

Den Stoffschrank entrümpelt. Ich war es leid, dass lauter Stoffe den Schrank zumüllen, die ich sowieso nicht mehr vernähen werde. Bin schon dabei, einen Verkaufsblog zu füllen :)

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.  

Mittwoch, 17. Mai 2017

Blätter auf meinem Traumkleid - Mira von Pattydoo

Bei manchen Schnittmustern ist es Liebe auf den ersten Blick.
Pattydoo hat vor nicht allzu langer Zeit den Schnitt Mira herausgebracht, ein Jerseykleid mit ausgestelltem Rockteil, Wiener Nähten und einem asymmetrischen Halsausschnitt. Und ich wusste sofort: Das ist mein Kleid!
[Als Kind hatte ich übrigens eine Puppe namens Mira. Sie hatte wundervolle schwarze Löckchen, braune Haut und ich habe sie nach einem südamerikanischen Mädchen benannt, von dem ich gerade - etwa in der 3. Klasse - ein Foto im Unterricht gesehen hatte.]



Über den PDF-Schnitt bin ich aber geteilter Ansicht:
Positiv:

+ Enthalten ist eine Maßtabelle für den Körper und eine für das fertige Kleidungsstück.
+ Es gibt 3 Schnittpläne, für einlagigen, zweilagigen und Richtung-egal-Zuschnitt!
So mittel:
+- Die Linien für verschiedene Größen überschneiden sich vergleichsweise wenig. Das macht es einfacher, die Linien der eigenen Größe zu finden, aber es ist vergrößert den Papierbedarf sehr und bedeutet mehr Klebearbeit.
Negativ:
- 8 komplett ausgefüllte DIN A4-Blätter allein für 2 schmale (!) Einfassbänder in allen Größen - muss das wirklich sein? Ein einzelner Streifen mit unterschiedlichen Längen hätt's doch auch getan, dann hätten beide Streifen auf ein gemeinsames Blatt gepasst.
- Es gibt ein Video statt Anleitung - für Fortgeschrittene schlecht brauchbar; man kann so nicht überfliegen.

Die Schnittlinien sind rein schwarz gehalten, das macht es auch schwieriger, die eigene Größe auf den Bildern rauszusuchen, um nur die dafür benötigten Seiten zu drucken. Ich hatte so einige Seiten übrig, auf denen sich nur Linien für die größten Größen befanden.

Wenn ihr den Schnitt auch wollt: Ich empfehle den Papierschnitt statt PDF.

Aber zurück zum Kleid. 

Immerhin sind es relativ wenige Schnittteile, das versprach zügige Verarbeitung. Es ist gar keine so schlechte Idee, sich als erfahrene Näherin mal einige dieser Ebooks mit Zielgruppe "Anfänger" zu besorgen, das ist so ein schnelles, einfaches Erfolgserlebnis ...
Ursprünglich hatte ich das Kleid als Resteverwertung für diverse gut abgelagerte Jerseys im Schrank geplant. Beim Auffalten stellte sich aber heraus: Die waren viel kleiner, als ich sie in Erinnerung hatte! Genug für ein Oberteil, aber definitiv zuwenig für den Rockteil.



Der Rock-Kandidat war dann schnell gefunden: Der wundervolle Lillestoff-Jersey "Quiet Leaves" der Designerin kluntjebunt, den ich Anfang Dezember gekauft, in den 7 Sachen 45/2016 gezeigt und irgendwie schon wieder vergessen hatte. Dabei ist er so schön!

Als Oberteil-Partner habe ich den festen dunkelblauen Baumwolljersey auserkoren, den ich schon fürs Zitronenshirt und das Partykleid mit Vogelstoff-Details verwendet habe und aus dem Hana noch Bündchen gemacht hat, das hier war der letzte Rest. So ein vielseitiges Stöffchen! Da haben die 3 m aber wirklich für einiges gereicht - gut, dass ich so klein bin!

Das Prinzip des Ausschnitts ist das gleiche wie beim Mara-Shirt, nur einfacher, weil man statt eines Kragens nur einen schlichten Streifen ins zerteilte Oberteil einfügt. Das ist sehr praktisch, weil man so den kompliziertesten Teil eines Jerseyteils, den Halsausschnitt, schonmal abgehakt hat. Und wenn das nicht klappt, kann man sich das restliche Teil einfach sparen und hat noch keine Arbeit damit gehabt :D

Ich würde übrigens einen sehr elastischen Stoff für den Halsausschnittstreifen empfehlen, am besten Bündchenware. Ich bin ganz arglos rangegangen und bin mit dem gemusterten Jersey doch an seine Dehnbarkeitsgrenzen gekommen.

Der Rock frisst recht viel Stoff, ist aber schnell genäht. Den Saum habe ich einmal umgeschlagen und mit Zickzack festgenäht, so sieht es sauber aus, ohne aufzutragen wie ein doppelt umgeschlagener Saum (der Stoff ist nicht ganz so dünn).



Beim Brustabnäher (der in der Wiener Naht enthalten ist) habe ich wie fast immer den Abnäher-Inhalt vergrößert, sprich, den Abnäher verbreitert und das Armloch angepasst. Die Ärmelkugel habe ich deutlich verkleinert, die ist meistens zu groß für mich, dann passte der Ärmel wieder schön rein.

Damit das Ganze harmonischer wirkt, habe ich an die Ärmel Bündchen aus dem Musterstoff genäht, so ist alles aus einem Guss.

Angefangen habe ich das Kleid bereits im Januar; es lag dann eine Weile herum, weil ich immer, wenn Hana da war, vergessen habe, die Abnäher abstecken zu lassen (alleine ist das schwierig). Die Fertigstellung mit Ärmeln ging im Mai dann ziemlich fix.

Und wie gefällts mir?
Ein grandioser Schnitt, der mir unheimlich gut gefällt und m.M.n. auch für meine Figur gut geeignet ist. Ein Jersey mit abstrahiertem Blättermotiv, genau mein Geschmack. Eine wirklich tolle Farbkombi. Ich würde mal sagen, das sind Zutaten für ein Lieblingskleid!

Schnitt: "Mira" von Pattydoo
Material: Baumwoll-Interlock, gemusterter Viskosejersey "Quiet Leaves" von Lillestoff (gibts nicht mehr bei Lillestoff, aber noch in anderen Shops)
Änderungen: "Abnäher" vergrößert, Ärmelkugel verkleinert, Ärmelbündchen hinzugefügt 
Bei Fräulein Ans Jahres-Sew Along sind im Mai Kleider dran - da bin ich doch dabei!

Verlinkt beim MeMadeMittwoch, After Work Sewing und den LilleLiebLinks.

Lg
Nria

Sonntag, 14. Mai 2017

7 Sachen 20/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Schöne Dinge aus dem Mittelalter-Tauschpaket entnommen.


Rhabarber-Pudding-Streuselkuchen gebacken.


Obstboden für Erdbeerkuchen gebacken. Heute ist Muttertag, morgen hat unser Vater Geburtstag, da braucht man viel Kuchen!


Einen T-Shirt-Schnitt konstruiert und aus einem alten Nachthemd (danke, Mama!) zugeschnitten. Braucht noch etwas Arbeit, sprich, Abnäher.


Eine Troddel gemacht.


 Säume zum Umbügeln abgesteckt. Nria wollte Hana helfen und war offenbar der Meinung, dass Hana ihre Säume außen tragen sollte ...


Einen Haufen Arbeit vorbereitet.

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.    

Mittwoch, 10. Mai 2017

Zwergenkostüm 2.0 - eine Tunika! [WIP]


Zwerge und ihre Bekleidung liegen mir am Herzen. Mein erster Larpcharakter war eine Zwergin (übrigens war einer der Hauptgründe dafür, dass ich mir dachte, dass ich als damals 18jähriges 1,54 m-50 kg-Mädchen im Kampf als Zwergin ernster genommen würde. War tatsächlich der Fall.) und ich habe sie etwa 7 Jahre lang gespielt.

2003, als ich mit Larp angefangen habe, waren Zwerge bestenfalls an der Kombination künstlicher Bart-Axt-Kettenhemd erkennbar, öfter auch gar nicht. Nach etwa zwei, drei Cons dachte ich mir: Das muss doch besser gehen! Ich schaute mir Warhammer-Konzeptzeichnungen an, ich schaute mir den Herrn der Ringe an und überlegte, welche Merkmale Zwergenkleidung haben sollte. Aus meinen Schlussfolgerungen entstand meine erste Zwergenklamotte um 2004/2005 - dieses Outfit.

Ich spiele den Charakter schon länger nicht mehr (hauptsächlich, weil ich Zwergenspiel innerhalb einer Menschengruppe als ziemlich anstrengend empfand), aber ich habe schon ganz lange den Wunsch, endlich wieder eine Zwergenklamotte zu nähen. Jetzt mache ich einfach mal! Vielleicht kann ich ja jemanden inspirieren.


Erstmal ein paar kurze Überlegungen vorab!
Eine Zwergenklamotte sollte

  •  ein bisschen kleiner und gedrungener wirken lassen. Wer groß und schlank wirken möchte, soll bitte zu den Elfen rübergehen ;) 
  •  eckige, geometrische Formen und Detail haben. Das ist ein schöner Kontrast zu den geschwungenen, rundlichen, floralen Elementen der typischen Elfenkleidung
  • gerne in gedeckten, erdigen Farben gehalten sein. Muss nicht unbedingt nur Braun sein, aber Knallrot passt als Hauptfarbe nicht so richtig gut.
  • aus dickeren, strukturierten Stoffen bestehen. Dicke Stoffe tragen auf, Struktur lässt das Outfit interessanter aussehen.
  • viele Details und Schichten (oder Schichtenlook) aufweisen, um den zwergischen Eindruck zu unterstützen. Je schlichter das Ganze ist, desto perfekter sollte es sein!
Fangen wir mit dem Hauptteil an - der Tunika. Es gibt insgesamt drei Ärmelschichten und ich beginne mit der untersten.

An dieser Stelle mache ich einen Bruch - dieser Post wird sehr lang und bilderreich ...
Also, ggf. bitte klicken zum Weiterlesen!


Sonntag, 7. Mai 2017

7 Sachen 19/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Schnitt-Teile deutlich gekürzt und danach auf dem Stoff platziert.


Die neue Stampingschablone mit Star Trek-Motiven (SP-022)  ausprobiert. Etwas knifflig, aber funktioniert! Hier etwas schlampig gestempelt, ich hatte's eilig ...


Endlich eine Idee gehabt, wie ich die transparenten Arbeitsgegenstände markieren kann, die ich ständig suche: Mit Neon-Punkten zum Aufkleben! Die sind echt grell, was man auf dem Foto nicht sieht.


Einen New York Cheesecake mit exotischen Zutaten gebacken.


Neues Shirt fertiggenäht und gleich angezogen. Sehr zitronig.


Hana: Lauter hübsche Fotos von Nria gemacht.
Nria: Kleidchen angezogen und rumgestanden.


Noch schnell die letzten Episoden von Inge Szoltysik-Sparrers Bleistiftrock-Kurs auf Makerist angeklickt. Äußerst lohnenswert!

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.   

Donnerstag, 4. Mai 2017

Was vom April übrig blieb

Puh, an der Selbermacherfront sah es mau aus im April! Immerhin auch nicht viel gekauft. Wir haben zum ersten Mal die Larpwerker-Convention besucht und uns gefreut, dass das doch noch geklappt hat. Nria hat den traditionellen Osterbrunch veranstaltet und Hana war im Zeppelinmuseum Zeppelinheim auf einer Steampunk-Veranstaltung.

Viele bunte Taschen auf der Larpwerker-Convention.


Für uns selbst gemacht im April:
Das Zipfelkleid vom März fertiggestellt
Divider fürs Filofax. Endlich!

Endlich Divider dank Nrias tollem Laminiergerät und im Zug gefundener Zeitschrift!

Für andere genäht im April:
Fürs Tauschpaket: Umhängetasche mit Cutout-Stickerei, Flaschenbeutel

Angefangene Projekte: -

Gescheiterte Projekte: -

Zeppelinmuseum: Modell eines Zeppelins in schwimmender Halle


Neue Schnittmuster, Anleitungshefte und Bücher:
Bei Makerist waren viele Videokurse im Angebot für nur 4 €! Nria hat zugeschlagen, u.a. beim Bleistiftrock-Kurs von Inge Szoltysik-Sparrer.

Stoff gekauft: 1,5 m: 1 m Mehndi-Sweat (bei der letzten Bestellung hat Hana nen Meter vergessen ...), 0,5 m Planetenjersey
Stoff vernäht: 0,3 m: 0,3 m Reste

Wir freuen uns im Mai auf: 
Gleich zweimal Pen&Paper! Außerdem wollen wir nähtechnisch nach dem mauen April ranklotzen. Am Maifeiertag haben wir schonmal fleißig die Nähmaschine rattern lassen ...

Dienstag, 2. Mai 2017

DIY vs. Minimalismus

Als Teenager fand ich Malen und Zeichnen ganz interessant. Ich habe immer mal überlegt, hobbymäßig damit anzufangen - aber eine Frage hat mich immer abgehalten: Wohin dann mit all den kreativen Ergüssen? Möchte ich Mappe um Mappe mit Zeichnungen füllen und dann stapelweise Mappen anhäufen?
Wollte ich nicht. Das mit dem Zeichnen und mir ist nie was geworden.
Heute schaue ich auf die Menge an Kleidung, die manche Nähblogger produzieren, und frage mich: Wo lassen die das alles - ist ihr Kleiderschrank so vollgestopft wie die Tüten mancher Primark-Kundinnen? Tragen die das wirklich alles?



Kürzlich sagte die Youtuberin Typisch Sissi, die auch zum Thema Minimalismus vloggt, in einem Video, sie wolle in Zukunft weniger DIY-Videos drehen. Ihr mache das sehr großen Spaß, die Videos kämen auch bei den Zuschauern gut an - aber sie brauche einfach nicht so viel, wie sie dabei bastle.
Minimalismus ist nicht meins und wird wohl auch nie mein Thema werden, aber ich möchte keine Dinge anschaffen, die ich nicht brauche. "Brauchen" definiere ich dabei recht großzügig - aber ich möchte keinen Kram anhäufen, den ich nie/kaum benutze, sei es Deko, Kleidung oder Larp-Requisiten. Oft, wenn ich durch Schnittmusterzeitschriften blättere, sehe ich haufenweise schöne Kleider und Jacken, die ich klasse finde und gern nähen würde - obwohl ich eigentlich genug davon habe. Was mache ich, wenn meine Garderobe komplett ist? Höre ich dann auf mit dem Näh-Hobby oder nähe nur noch drei Teile im Jahr?



Kürzlich hatte eine Userin in meinem Lieblings-Nähforum einen ähnlichen Gedanken - und ich habe mal wieder drüber nachgedacht. Im Prinzip gibt es nur zwei Lösungen:
Weniger produzieren oder für andere produzieren.

Weniger Dinge herstellen könnte zum Beispiel heißen:
  • Verbrauchsprodukte herstellen - den Kreationsdrang auf Essbares oder selbstgemachte Kosmetik konzentrieren
  • Aufwändigere Projekte starten -  statt lauter kleinen Täschchen im Fünfminutentakt lieber an Strickpullis setzen, wo man mit einem Teil den ganzen Sommer über beschäftigt ist
  • Auf digitale statt analoge Kunst setzen - Fotografie, Bildmanipulation, Malen auf dem Grafiktablet, kreatives Schreiben ... hier können sich auch Ergebnisse ansammeln, digital nehmen sie aber nur wenig Platz weg

Dinge für andere statt für sich selbst machen könnte heißen:
  • Selbstgemachtes verkaufen - den Gedanken hatten allerdings schon viele, weshalb Dawanda und Co so von einfachen kleinen Nähprojekten wie TaTüTaschen überschwemmt wird. Hier heißt es, gezielt zu schauen, welche Produkte gefragt sind und sich gut verkaufen lassen, damit man nicht hinterher doch auf dem Kram sitzen bleibt und nur alle Jubeljahre ein Teil loswird
  • Freunde und Verwandte beglücken - sofern man zu den Glücklichen zählt, deren Umfeld Selbstgemachtes zu schätzen weiß. Nach Möglichkeit auch hier nach (vermutetem oder erfragtem) Bedarf schenken und nicht den Freundeskreis sinnlos überhäufen ...
  • Wichteln, Swappen, Tauschrunden - dazu gibt es z.B. Gelegenheiten bei DIY-Foren, DIY-Blogs, Facebook, oder auch mal im Freundeskreis? Natürlich bekommt man im Gegenzug etwas, aber das kann ja etwas in einer Art sein, woran man selbst Mangel hat, weil man es nicht selbst machen kann. Oder etwas Verbrauchbares.
  • Spenden - wer sich etwas umschaut, findet im Netz diverse Projekte, bei denen nach speziellen Sachspenden gesucht wird, z.B. besonders kleine Kleidung für Frühchen, Kleidung oder Einschlagdecken für Sternenkinder; warme Socken, Handschuhe, Mützen für Obdachlose ...

Wie sieht es bei euch aus - habt ihr mehr Lust auf Selbermachen als Bedarf an Selbstgemachtem? Oder habt ihr ohnehin zu wenig Lust oder Zeit, so dass ihr immer Projekte findet, deren Ergebnisse ihr auch gut brauchen könnt?

Sonntag, 30. April 2017

7 Sachen 18/2017 mit Steampunk und lustigem Essen

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Elefanten-, Löwen- und Giraffenwaffeln gebacken. Das normale Waffeleisen ist gerade verreist, was ich vorher nicht wusste, aber im Keller habe ich dieses Motivwaffeleisen gefunden, das irgendjemand bei einer Tombola gewonnen hat. Sind viel lustiger als Herzchenwaffeln, aber der Elefantenrüssel ist nicht so leicht hinzukriegen. Ist mehr ein Okapi.


Ein Eulen-Eis gegessen, Besonders gefällt mir ja, dass es eine Beute-Maus dazu gibt! Nur meine Sorten-Wahl war nicht perfekt, der Cashew-Schnabel ist ja kaum sichtbar auf dem cashewfarbenen Karamell-Eis.


 Eine Stencilvorlage auf Freezer Paper abgepaust. Eine große Hilfe dabei: Hanas Leuchtkasten, ein dicker Bilderrahmen mit Beleuchtung statt Bild innen. Früher habe ich das immer am Fenster im Gegenlicht gemacht, aber das ist unbequem und im Winter frieren einem die Hände ein.


Einen Haufen Larpverbände aus alten Leintüchern gerissen und gerollt.


In der "Kleinen Nacht der Luftschiffe" im Zeppelinmuseum Zeppelinheim (bei Frankfurt) niedliche Steampunk-Exponate der Sonderausstellung fotografiert.


Lauter Flyer eingesackt. Ich weise besonders auf Das Getriebe im Sand hin, ein tolles Stop-Motion-Filmprojekt von zwei jungen Männern, die in Eigenregie ein tolles Projekt auf die Beine stellen!


Männermarzipan eingepackt. Blödes Marketing, aber Marzipan mit gesalzenen Cashew-Stückchen klingt einfach lecker - da der Liebste leider kein Marzipan verträgt, müssen wir es wohl ganz männerfrei gemeinsam schnabulieren ...

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.