Mittwoch, 15. November 2017

Mein liebstes Herbst-Sweatshirt (Mara von Farbenmix)

Ich fand Nrias Mara-Sweatshirt mit dem asymmetrischen Kragenteil schon eine ganze Weile ziemlich cool. Als ich in einer Facebook-Gruppe einen Herbstblätter-Jersey gekauft habe, war mir ziemlich schnell klar, dass das ein Mara-Kragen werden soll. Nach einem Kombi-Stoff habe ich dann ein paar Wochen gesucht ... und bin auf dem Stoffmarkt in Rheda fündig geworden.

Den Mara-Kragen finde ich großartig. Besonders mit Herbstblättern.


Genäht habe ich das Sweatshirt schon im Sommer und dann geduldig auf den Herbst gewartet - im September konnte ich es dann endlich das erste Mal tragen (hier in Baden-Württhemberg war der Sommer warm!)

Anders als bei Nrias Pfeil-Mara habe ich die Rückseite des Kragens nicht aus dem gleichen Kontraststoff wie dem Oberstoff, sondern aus dem Sweatshirtstoff zugeschnitten: So hat der Kragen eine ganz andere Wirkung; der "Schrägbalken" und damit die leichte Wickeloptik entfällt. Mir gefällt beides gut - und ich überlege schon, welche Variante die nächste Mara bekommen soll.

Ein kleiner Haken: Wie man sieht, neigt der Kragenansatz etwas dazu, nach unten zu rutschen und Querfalten zu bilden. Wenn einen das stört, könnte man an, zwei Stellen von Hand fixieren oder vielleicht den Stoff mit Vlieseline verstärken ... mir macht es aber eigentlich nichts aus.

Der Liebste hat nicht gesagt, dass der Kragen verrutscht ist. Vergess ich bei Nria-Fotos aber auch immer ...


Weil der Meter Sweat ziemlich knapp war, brauchte ich Bündchen. Was okay ist, denn Bündchen sind ohnehin super.

Der Schnitt ist erfreulich schnell genäht und ich finde das Ergebnis großartig. Wie oben bereits angedeutet: Die nächsten Maras sind bereits in Planung!

Mara in all ihrer Pracht.

Im Moment ist es mein Lieblings-Sweatshirt - vermutlich werde ich mich im Frühling fragen, was ich mir bloß dabei gedacht habe, wenn all das Pastell lockt. Auf jeden Fall ein großartiges Herbst-Teil!
Verlinkt beim MeMadeMittwoch und AfterWork-Sewing.

Schnitt: Mara von Farbenmix
Änderungen: Säume mit Bündchen verarbeitet
Stoff: angerauter Sweat, Jersey

Eine schöne Zeit wünscht
Hana

Dienstag, 14. November 2017

Mottoparty "Himmel und Hölle"

Wir hatten ja schon diverse Mottopartys: Western, Harry Potter, Game of Thrones, Science Fiction. Dieses Jahr haben wir mal den Nerdfaktor weggelassen und eine Party zwischen Himmel und Hölle gefeiert.

Hana und Nria im Engels- und Teufelskostüm


Der Haken daran: Es ist gar nicht so einfach, dafür Inspiration zu finden; scheint kein so beliebtes Motto zu sein. Dafür haben wir aber unseren halben Larpfundus und Stoffvorrat benutzen können!

Wir werden immer organisierter im Partyveranstalten. Die ersten Jahre waren wir immer viel zu spät dran mit Deko und Essen, diesmal waren wir mit der Deko einige Stunden vor Partybeginn fertig und konnten uns gemütlich um die letzten Essensvorbereitungen kümmern.

Wanddekoration Höllenseite und Himmelsseite
Gesamtansicht der hinteren Hälfte

Wir haben zunächst den Partykeller in eine Höllen- und eine Himmelhälfte aufgeteilt und die Wände mit entsprechenden Stoffen behängt (zum Glück hatte ich vor einer Weile ein paar Elemente-Fotoprint-Stoffe von buttinette bestellt). Dann haben wir lauter gruselige Dinge davorgestellt und -gehängt, überwiegend im Halloween-Sale eigentlich für Larpzwecke zusammengesammelt.

Flammen-Printstoff, Schädel, Sanduhr, Kerzenleuchter auf der Höllen-Seite


Diabolische Dekorationen: Schädel, mächtig finsterer Kerzenleuchter mit evil roten Kerzen (um den Fuß ringelt sich eine kleine Schlange), "blutende" Kerzen (kann ich nicht empfehlen, das rote Wachs vermischt sich mit dem weißen und wird dann eher rosa), Sanduhren, gar ein herausgerissenes Herz ...

Schädel-Leuchter, Vogelskelett, Sanduhr


... mehr davon. Plus: Untotes Vögelchen.

Die höllische Sitzeckenseite dagegen ist leichter nachzumachen: Wir haben schwarze Stoffe aufgehängt, ein paar größere Dekostücke drangehängt und Flammen aus einer roten Papiertischdecke ausgeschnitten und festgesteckt. Einfach, aber effektvoll.
Die kleinen Pappsärge auf dem Tisch sind von Flying Tiger und vielseitig einsetzbar, als kleine Sargdeko und als Behälter für Knabberkram.



Die Abtrennung der Sitzecke lässt sich immer wieder gut für kleine Aufhänger nutzen: Auf der Höllenseite Fledermäuse, auf der Himmelsseite glitzernde Engelsflügel.

An der gegenüberliegenden Seite verläuft die Trennlinie zwischen Himmel und Hölle. Dort hängen  friedlich nebeneinander: Karnevals- bzw. Halloweenartikel aus Plastik, Pappdeko, eine echte Säge, die schon vorher an genau dieser Stelle hing (warum auch immer) und die wir nur kurz abgenommen haben, um eine Papiertischdecke an die Wand zu heften. Der Wölkchenstoff wird vielleicht mal ein Kleid; zum Glück war er noch nicht vernäht ...


Die himmlische Sitzecke ist mit mehr Wölkchen und Engelschor-Zubehör dekoriert.


Unsere Stoffauswahl war etwas mau, aber wir hatten da noch weißen Pannesamt von der Game of Thrones-Party (einer unserer Gäste kam als Die Mauer!), Wolkenpappe und zuwenig blauen Stoff. Der wurde dann noch mit den Instrumenten des Engelschors dekoriert.


 Plastisch wird's auf der Theke: Ich habe meine Füllwattevorräte ausgebreitet, etwas güldenes Engelshaar darauf drapiert und Kerzen reingestellt. Sah live besser aus als auf dem Foto ...
Dahinter hängt mehr Fotostoff.

Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich die Höllenseite gelungener finde. Aber dafür hat der Himmel mehr Konfekt zu bieten:

Rocher, Raffaello und Engelchen auf dem Himmelstisch
Die Rocher-Kugeln muss man vorsichtig auspacken, sonst reißt die Goldfolie ...

Aber auch der Flur wurde verziert. Wer den Keller betrat, konnte sofort lesen, worauf er sich da einlässt:

Schild "Weg zur Hölle" und gute Vorsätze an der Wand
Wir haben extra die Top 10-Neujahrsvorsätze gegoogelt ...

Auf diesem und weiteren Schildern die Treppe hinunter steht: weniger Smartphone - mehr Zeit für die Familie - mehr Sport - abnehmen - gesünder ernähren. Denn womit ist der Weg zur Hölle gepflastert? ;)
(eigentlich hätte man die Zettel auf den Boden kleben müssen, aber wir wollten nicht riskieren, dass jemand auf der Treppe ausrutscht ...)

Und unten gabs den obligatorischen Wegweiser:

Wegweiser: Walhalla, Hades etc.
Na, wer kann alles lesen?

Noch wichtiger als die Deko ist natürlich das Essen!

Übersicht Buffet-Tisch

Auch das Essen war zweigeteilt:

Für den Himmel:
- Salat "Gutes Gewissen"
- Kartoffelsalat "Himmel und Erde (ohne Himmel)". Waren halt keine Äpfel dran.
- Pesto-Engel (herzhafte Kekse)
- Zitronencupcakes "Glück und Seligkeit"

Cupcakes - höllisch mit rosa Sahne-Gedärmhäufchen, himmlisch mit Glitzer und Perlen
Links: Höllen-Cupcakes, rechts: Himmel-Cupcakes


Für die Hölle:
- Schwarzwälder Kirsch-Cupcakes "Martyrium"
- Friedhofsdessert (Schokokuss-Sahne-Quarkcreme mit zerbröselten Oreos als Topping)

Creme mit Brösel-Keksen als Erde und Schoko-Grabsteinen
Ruhende Seelen mit Schoko-Minz-Grabsteinen und Baisergeistern

- Hefe-Speck-Stangen "Fegefeuerfackeln"


 - Würstchen "Teufelshörner"

Krumme Würstchen wären etwas "horniger" gewesen - lecker war's auch so.

- Chili con Carne "Höllenkessel"
Karamell-Apfel-Punsch "Satanarchäolügenialkohöllischer Wunschpunsch"

Wunschpunsch - aber bitte mit Sahne!

Schön war's - und wir überlegen schon, welches Motto es nächstes Jahr wird ...
Wäre "Himmel und Hölle" auch ein Partymotto nach eurem Geschmack?

Eine schöne Zeit wünschen
Hana und Nria

Verlinkt bei HandmadeoneTuesday, Dienstagsdinge, Creadienstag

Sonntag, 12. November 2017

7 Sachen 46/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Frühstück gemacht: Pudding-Oats mit meinem geliebten Granatapfel und Lebkuchen-Brezel. Bei Hana im Süden sind Martinsbrezeln weitaus weniger üblich als in Westfalen, daher musste ein Ersatz her.


Adventskalender gebastelt.


Online Brettspiele gespielt. Wir haben vor Kurzem die Boardgame-Arena für uns entdeckt ...


Einen Schnitt zusammengeklebt.


Mysteriöse Dinge zusammengepaper-piect. Soweit zum produktiven Teil des Tages ...


... der Rest bestand dann hauptsächlich aus flauschiger Decke und flauschigen Kissen. Die haben wir aber ganz sicher mit den Händen hin- und hergeschoben!


Zu guter Letzt: Einen niedlichen Teebeutelfischer auf den Tassenrand gesetzt. So ein tolles Geburtstagsgeschenk! Zugegeben, man braucht ihn nicht wirklich, aber macht das Teetrinken so viel schöner ...

Freitag, 10. November 2017

Was vom Oktober übrig blieb

Zu Beginn des Monats war Hana auf einem sehr schönen Con im Nordleute-Setting.
An unserem Geburtstag waren wir mit einer lieben Freundin im Heidelberger Zoo - der ist sehr schön! Nur von den Faultieren haben wir leider nur einen zusammengekuschelten Faultierknubbel gesehen ...
Unsere Mottoparty stand diesmal unter dem Thema "Himmel und Hölle" und war ganz wunderbar - Post kommt am Dienstag.
Wir waren wieder auf der Spielemesse - diesmal im Kostüm. Und wir überlegen, nächstes Jahr zwei Tage hinzufahren, die Messe wird ja immer größer!
Hana war auf der Papst-Ausstellung in Mannheim - sehr lehrreich, aber von den Exponaten hätte sie sich mehr versprochen, da fehlte etwas das System.

Auf in den Tiergarten! Hinter dem modernen Kassenbereich kommt der alte Eingang.


Netzfunde im Oktober:
Bei Sewing Galaxy findet man eine umfangreiche Anleitung zur Knopfpositionierung und -aufteilung.
Cutting out lining fabric -  Karen gibt den Tipp, das Futter etwas größer zuzuschneiden, weil Futtertaft sehr fest gewebt und wenig nachgiebig ist. Gut zu wissen!
Sewing Galaxy näht einen Couture-Mantel. Wahnsinn, wieviel Aufwand man in simple Verarbeitungsschritte stecken kann ...
Bei Green Bird gibt es ein Faserlexikon zu Fasern tierischer Herkunft.

Gespielt haben wir nicht nur auf der Spielemesse! "Andor" zum Geburtstagsausklang


Für uns selbst gemacht im Oktober:
Viel zum Nähen und Basteln sind wir nicht gekommen (der Oktober ist bei uns immer der stressigste Monat des Jahres). Immerhin ein Teil:
Eine UV-Taschenlampe fürs Larp verkleidet. Mit dickem Bommel.



Angefangene Projekte:
Sweatjacke Arja - ich kann erst weitermachen, wenn ich einen Reißverschluss habe und weiß noch nicht, welche Farbe ich will.

Neue Schnittmuster, Anleitungshefte und Bücher:
Die burdastyle 11/2017. Ich glaube, zum ersten Mal in meiner 14jährigen Nähkarriere bin ich am Erstverkaufstag in den Laden gerannt und habe mir das Heft gekauft - Kleid 118 ist sowas von genau mein Ding!

Stoff gekauft: 5,1 m: 1,5 m wollweißen Baumwollstrick, 1 m Hexagonjersey, 1 m blaumelierter Jersey, 1,6 m grauer Sweat (sehr dünn, aber flauschig)
Stoff vernäht: 0,8 m: 0,5 m schwarzen und 0,3 m Cracklesweat für Arja (der schwarze Sweat liegt fast 2 m breit, deshalb reichte so wenig)

4,3 m mehr gekauft als vernäht? Oh, the shame! Aber der November wird nicht so überfüllt, da ist wieder mehr Zeit zum Verarbeiten.

Wir freuen uns im November auf:
Unser nächstes Tagescon! Und den Beginn der Weihnachtsmarkt-Saison.

Dienstag, 7. November 2017

Hogwarts Wappen - fast fertige Umrandung! [WIP Teil 2)]

Weiter ging es mit der Umrandung des Wappens. Auch hier habe ich ein paarmal Fehler gemacht, aber nur kleine, die ich - dank des inneren Wappens zur Orientierung - schnell bemerkt und behoben habe.
Hier fing es schon an mit den größeren schwarzen Flächen, aber noch kein Vergleich zu all dem Schwarz, das der obere Teil verschlingen wird.

Die Umrandung hat 7 Stunden und 15 Minuten gedauert, insgesamt bin ich hier bei 19 Stunden und 15 Minuten:

Könnte man glatt außen so lassen, wenn man faul wäre ...

Sieht schon richtig nach fertigem Motiv aus! Da merkt man nämlich gar nicht, wieviel drumherum noch fehlt ... Außer an der vielen freien Fläche.

Die habe ich dann angefangen zu füllen. Zuerst die Schnörkel an der linken Seite - 6 Stunden und 15 Minuten später (gesamt 25,5 Stunden) waren sie fertig:

Hat Schlagseite!

Die Schnörkel machen doch schon was her! Aber was fällt auf? Das Motiv ist nicht mittig. Huch! Ich habe doch die Mitte des Stoffs und des Motivs markiert, wie konnte das denn passieren? Vielleicht ist die Breite des Motivs falsch angegeben oder ich hab eine Zahl verwechselt ... na ja, ich hab jedenfalls nachgezählt und auch die rechte Seite des Motivs passt noch auf den Stoff. Puuuh.

Die rechte Schnörkelseite ist ein wenig schlichter und hat nur 5,5 Stunden gebraucht. Nach 31 Stunden Gesamtarbeitszeit:

Ausgeglichen! Nur die Platzierung nicht.

Rechts muss jetzt nur noch ein Zipfelchen vom Banner hin, aber dafür habe ich auch noch genug Platz. Glück gehabt! Hätte das Bild nicht draufgepasst, hätte ich mich wahnsinnig geärgert.

Danach hatte ich erstmal keine Lust mehr auf Schnörkel und habe mich erstmal dem Banner gewidmet.

Die Umrandung ging relativ schnell, man muss nur sehr mit dem Zählen aufpassen. Die Buchstaben waren etwas knifflig, weil sie diagonal liegen - hat den Vorteil, dass man sie nicht einzeln sticken muss, sondern mit senkrechten Stichen verbinden kann, wenn man waagerechte Rückseitenstiche vermeiden will. Der Nachteil ist aber, dass man jeden Buchstaben in unintuitiver Reihenfolge stickt, schräg von unten eben; da kann man schnell Fehler machen. Ist mir aber nur einmal passiert.

Insgesamt bin ich hier bei 41 Stunden und 30 Minuten (das komplette Banner hat also 10,5 Stunden gedauert): 

Unten ists schon fertig, oben ist noch viel Platz.

Und wo ich die Zielgerade der Umrandung schon sehen konnte, habe ich nochmal ein Hörbuch eingeworfen und ganz fleißig den oberen Teil mit Helm, Schnörkeln und vielen schwarzen Flächen gestickt ... dafür habe ich satte 18,5 Stunden gebraucht. Puuuh.

Das ist jetzt also der Zwischenstand nach fast 60 Stunden:

Sieht irgendwie nach weniger Arbeit aus, als es war ...

Jetzt kommt der interessante Teil - die Tiere im Wappen. Wenn ich das Ganze in Schwarzweiß halten wollte, könnte ich es danach glatt für fertig erklären ... aber wenn schon Wahnsinnsprojekt, dann auch richtig :D

Lg
Nria

Sonntag, 5. November 2017

7 Sachen 45/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Mein neues Klavieralbum ausprobiert. So tolle Melodien! Die Musik von Sandra Labsch finde ich wundervoll (wer nicht selbst Klavier spielt, kann sich ihre Stücke auf Soundcloud unter  Pianomoods anhören :))!
[Nur das Cover finde ich gruselig. Auf meinem Klavier saß nämlich auch mal eine Motte. Sie sah aus wie ein Blatt. Und als ich das Blatt runterfegen wollte, ist es davongeflattert und hat mir den Schreck meines Lebens beschert ...]


Weitergestickt. Ich nähere mich der 50 Stunden-Marke ... immerhin habe ich die Umrandung zu mindestens 3/4 fertig. Ein gutes Stück fehlt aber noch. Und dann kommt endlich Farbe ins Spiel!


Die tollen neuen Patchworkstoffe fürs Vorwaschen versäubert.


Unmotiviert einen Mantelknopf wieder angenäht.


Viel motivierter mit einer Moyra-Schablone (Vintage 2 müsste es sein) gestempelt. Muss mir mehr Stampinglack ohne Metallic-Effekt besorgen; die glänzenden Muster lassen sich so schlecht fotografieren ...


Ohne Worte.


Mittwoch, 1. November 2017

SPIEL 2017

Auch dieses Jahr waren wir wieder auf der Spielemesse! Wir haben mal den Sonntag ausprobiert als Messetag, weil wir gehört hatten, da wäre momentan der geringste Andrang - und das hat sich bestätigt, es war sehr angenehm. Weil es dieses Jahr am Sonntag freien Eintritt für kostümierte Besucher gab, haben wir uns in unsere Star Trek-TOS-Kleider geworden - und uns so auch das Schlangestehen an der Kasse gespart.

1. Glücksrad


Als erstes sind wir zum Glücksrad von Hunter & Cron gelaufen - das ist ein Brettspiel-Youtube-Kanal, den wir gerne schauen. Und tatsächlich haben wir ein Spiel gewonnen!

2. OffBeat  (Fat Brain Toys)


Ein Rhythmus-Spiel! Die Drehscheibe in der Mitte gibt vor, wann wohin geklatscht, geschnipst oder "Olé!" gerufen werden muss. Das Tempo wird immer erhöht, und wer es am längsten geschafft hat, fehlerlos mitzumachen, hat die Runde gewonnen. Danach wird der Rhythmus geändert und eine neue Runde beginnt ...
War ganz lustig, hat uns aber nicht umgehauen. Mit Kindern zusammen stellen wir es uns aber schön vor!

3. Capio von biwo Spiele


40 Würfel werden in die Tischmitte geworfen - und alle Spieler versuchen gleichzeitig, die passenden Würfel zu schnappen und auf ihren Aufgaben-Tafeln zu platzieren. Und diese Aufgaben haben alle einen kleinen Haken ...
Hat uns super gefallen, unsere Begleitung hat das Spiel gekauft.

4. Fireworks (LiHe-Facio)


Hier wird ein Feuerwerk gemacht! Solche Spiele sind ja immer gut für Silvester. Man wirft einen Würfel (nicht auf normale Weise, sondern mit hoch erhobenem Arm) in die Schachtel mit den verdeckt liegenden Feuerwerks-Plättchen. Durch den Würfel-Aufprall drehen sich mit etwas Glück ein paar Plättchen um, und entsprechend der Würfelzahl darf man sich Plättchen (verdeckt oder offen liegende) auswählen und nehmen. Diese werden auf dem eigenen Himmels-Tableau platziert.
Fanden wir gut, sind uns aber noch nicht sicher, ob es einziehen darf.

5. Schollen rollen von Reiner Knizia (Amigo)


Man würfelt mit speziellen Würfeln und darf sich entsprechend Schollen nehmen. Man darf so oft neu würfeln, wie man möchte. Aber wenn man keine Scholle würfelt, ist der ganze Fang futsch ...
Schon lustig, aber ich bin noch unsicher, ob ich es haben möchte. Man kann weniger beeinflussen als bei anderen Würfelspielen, das stört mich. Auch wenn die Schollen-Meeples niedlich sind.

6. NMBR 9 von Peter Wichmann (Abacus, 20 €)


Wir stapeln Zahlenplättchen (so, dass ein aufliegendes Plättchen mindestens zwei drunter berührt) und je höher eine Zahl liegt, desto mehr ist sie wert.
Macht Spaß und wird definitiv gekauft!

7. Antarktizzz (Hasbro)


Ein Kinderspiel - wer von euch kennt es noch aus "Tabaluga TV"? Da gabs das in der großen Version ...
36 Eis-Platten sind in einen Rahmen eingeklemmt. Abwechselnd hämmern zwei Spieler mit einem Hämmerchen Eisplatten heraus; wenn der Pinguin runterfällt, hat man verloren.
Für einmal spielen war's lustig, aber im Prinzip halten die Platten und der Pinguin solange, bis in jeder Richtung nur noch eine Reihe Eisplatten steht und dann hat Spieler, der gerade dran ist, natürlich keine Chance mehr. Wir halten den Langzeit-Spielreiz (auch für Kinder) für relativ gering - wenn man das System einmal raus hat, ists eher öde.

8. Lovecraft Letter von Seiji Kanai (Pegasus)


Eine Love Letter-Variante. Wer's noch nicht kennt: Love Letter ist ein einfaches, aber raffiniertes Spiel: Es besteht nur aus 16 Karten; man hat immer eine auf der Hand, zieht eine neue dazu und legt eine Karte ab. Es werden diverse kurze Runden gespielt, bis bis auf eine Spieler alle ausgeschieden sind und wer 5 Runden gewinnt, gewinnt das Spiel.
Lovecraft Letter hat 25 Karten und ein paar Extrakniffe zu bieten - wird gekauft!


9. Potion Explosion von Lorenzo Silva, Andrea Crespi und Stefano Castelli (Asmodee)


Hier werden Zaubertränke gebraut! Man zieht Murmeln aus dem Murmelspender und füllt seine Trankflaschen. Volle Flaschen geben Punkte und fertige Tränke kann man für Spezial-Aktionen nutzen - Hana fands super und möchte Potion Explosion gern anschaffen.

Und das haben wir mitgebracht:


Nria hat Deckscape (ein Escape-Spiel) und 3 Secrets (ein Deduktionsspiel ähnlich Black Stories) gekauft, beide von Martino Chiacchiera & Silvano Sorrentino, erschienen bei Abacus. Außerdem ein paar Würfel (das da vorne ist ein zwölfseitiger W4!).
Nmbr 9 und Lovecraft Letter wollte sie eigentlich kaufen, hats aber vergessen - wird nachgeholt!

Hana hat Think Traveller's von Ravensburger beim Glücksrad gewonnen, Fireworks Battle (ein Mini-Promo-Spiel) beim LiHe-Verlag bekommen und auch ein paar Würfel gekauft. Und ein paar Adventskalenderfüllungen, die hier natürlich nicht abgebildet sind ...

Wart ihr auf der Spielemesse dieses Jahr - oder überlegt, irgendwann mal hinzufahren?