Montag, 1. Oktober 2012

Mein Beitrag zum Taschen-SWAP

Dieses Jahr habe ich SWAPs für mich entdeckt und zwar in meiner Lieblings-Online-Gothic-Näh-Community Natron und Soda. Passend zur Homepage rund ums Nähen gibt es ein ganz tolles Forum und dort wird geswapt wie wild!

Wer damit nichts anzufangen weiß: Hier wird's super erklärt.

Diesmal ging es beim SWAP um Taschen aller Art. Ich habe Arwen Abendstern zugeteilt bekommen und ihr eine Rosentasche genäht:




Und zwar eine Klappentasche aus festem bedrucktem Dekostoff mit grünem Futter und applizierten "Strahlen" vorne. Leider habe ich vergessen, die Vorderansicht bei geöffneter Klappe zu fotografieren - man stelle sich also vor, wie die durch die Klappe verdeckten Linien geradeaus weitergehen ;)

Aber Detailfotos habe ich gemacht:





Ich mache gern kleine Details an meine Werken. Und beim Nickname der Empfängerin bot sich dieses Motiv wirklich an! Es ist mit der Nähmaschine aufgestickt, und wieder einmal war ich dankbar für die Erfindung des Soluvlies. Das ist ein dünnes, wasserlösliches Vlies, das man wunderbar benutzen kann, um solche Motive mit Bleistift abzupausen und mit der Nähmaschine nachzunähen. Theoretisch kann man das auch mit Seidenpapier (und das Papier später abreißen), aber es ist ziemlich friemelig, das Papier aus den Nähten herauszukriegen, vor allem, wenn man keinen einfachen Geradstich verwendet hat ...
Das Sticken selbst ist zwar auch friemelig, man muss oft absetzen und hinterher etwa eine Million Fäden auf die Rückseite ziehen und verknoten, aber dafür sieht's hübsch aus.


 Hier sieht man das Innenleben der Tasche; ich habe sie dazu einfach auf links gestülpt. Die Taschenform wird dadurch nicht sehr fotogen, aber was soll's, auf der Straße wird man die Tasche so natürlich nie sehen ...
Die Innentaschen sind eher einfach gehalten; es gibt ein offenes Fach, eins, das mit Knopf und Riegel verschließbar ist und ...


 ... ein drittes gleicher Art auf der anderen Seite, diesmal im Querformat.

Eigentlich hätte ich lieber Reißverschlussfächer eingesetzt, aber damit habe ich zuwenig Erfahrung und ich habe lieber einfachere Innentaschen gemacht als zu riskieren, dass das Innenleben ein Desaster wird. Dafür bin ich einfach zu perfektionistisch.





Aber der Reißverschluss zum Verschließen der Tasche ist mir gut gelungen!


Innen sieht er genauso aus; es gibt also keine sichtbaren Nahtzugaben dort (nur eine handverschlossene Wendeöffnung im Futter).

Noch wirkt die Tasche ein bisschen schlapp, aber sie ist schon auf dem Weg zu ihrer Empfängerin und wird dort hoffentlich bald befüllt werden!

Und jetzt lehne ich mich zurück und warte gespannt, was für eine Tasche wohl bei mir eintreffen wird :)

Nria

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