Sonntag, 7. Mai 2017

7 Sachen 19/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Schnitt-Teile deutlich gekürzt und danach auf dem Stoff platziert.


Die neue Stampingschablone mit Star Trek-Motiven (SP-022)  ausprobiert. Etwas knifflig, aber funktioniert! Hier etwas schlampig gestempelt, ich hatte's eilig ...


Endlich eine Idee gehabt, wie ich die transparenten Arbeitsgegenstände markieren kann, die ich ständig suche: Mit Neon-Punkten zum Aufkleben! Die sind echt grell, was man auf dem Foto nicht sieht.


Einen New York Cheesecake mit exotischen Zutaten gebacken.


Neues Shirt fertiggenäht und gleich angezogen. Sehr zitronig.


Hana: Lauter hübsche Fotos von Nria gemacht.
Nria: Kleidchen angezogen und rumgestanden.


Noch schnell die letzten Episoden von Inge Szoltysik-Sparrers Bleistiftrock-Kurs auf Makerist angeklickt. Äußerst lohnenswert!

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.   

Donnerstag, 4. Mai 2017

Was vom April übrig blieb

Puh, an der Selbermacherfront sah es mau aus im April! Immerhin auch nicht viel gekauft. Wir haben zum ersten Mal die Larpwerker-Convention besucht und uns gefreut, dass das doch noch geklappt hat. Nria hat den traditionellen Osterbrunch veranstaltet und Hana war im Zeppelinmuseum Zeppelinheim auf einer Steampunk-Veranstaltung.

Viele bunte Taschen auf der Larpwerker-Convention.


Für uns selbst gemacht im April:
Das Zipfelkleid vom März fertiggestellt
Divider fürs Filofax. Endlich!

Endlich Divider dank Nrias tollem Laminiergerät und im Zug gefundener Zeitschrift!

Für andere genäht im April:
Fürs Tauschpaket: Umhängetasche mit Cutout-Stickerei, Flaschenbeutel

Angefangene Projekte: -

Gescheiterte Projekte: -

Zeppelinmuseum: Modell eines Zeppelins in schwimmender Halle


Neue Schnittmuster, Anleitungshefte und Bücher:
Bei Makerist waren viele Videokurse im Angebot für nur 4 €! Nria hat zugeschlagen, u.a. beim Bleistiftrock-Kurs von Inge Szoltysik-Sparrer.

Stoff gekauft: 1,5 m: 1 m Mehndi-Sweat (bei der letzten Bestellung hat Hana nen Meter vergessen ...), 0,5 m Planetenjersey
Stoff vernäht: 0,3 m: 0,3 m Reste

Wir freuen uns im Mai auf: 
Gleich zweimal Pen&Paper! Außerdem wollen wir nähtechnisch nach dem mauen April ranklotzen. Am Maifeiertag haben wir schonmal fleißig die Nähmaschine rattern lassen ...

Dienstag, 2. Mai 2017

DIY vs. Minimalismus

Als Teenager fand ich Malen und Zeichnen ganz interessant. Ich habe immer mal überlegt, hobbymäßig damit anzufangen - aber eine Frage hat mich immer abgehalten: Wohin dann mit all den kreativen Ergüssen? Möchte ich Mappe um Mappe mit Zeichnungen füllen und dann stapelweise Mappen anhäufen?
Wollte ich nicht. Das mit dem Zeichnen und mir ist nie was geworden.
Heute schaue ich auf die Menge an Kleidung, die manche Nähblogger produzieren, und frage mich: Wo lassen die das alles - ist ihr Kleiderschrank so vollgestopft wie die Tüten mancher Primark-Kundinnen? Tragen die das wirklich alles?



Kürzlich sagte die Youtuberin Typisch Sissi, die auch zum Thema Minimalismus vloggt, in einem Video, sie wolle in Zukunft weniger DIY-Videos drehen. Ihr mache das sehr großen Spaß, die Videos kämen auch bei den Zuschauern gut an - aber sie brauche einfach nicht so viel, wie sie dabei bastle.
Minimalismus ist nicht meins und wird wohl auch nie mein Thema werden, aber ich möchte keine Dinge anschaffen, die ich nicht brauche. "Brauchen" definiere ich dabei recht großzügig - aber ich möchte keinen Kram anhäufen, den ich nie/kaum benutze, sei es Deko, Kleidung oder Larp-Requisiten. Oft, wenn ich durch Schnittmusterzeitschriften blättere, sehe ich haufenweise schöne Kleider und Jacken, die ich klasse finde und gern nähen würde - obwohl ich eigentlich genug davon habe. Was mache ich, wenn meine Garderobe komplett ist? Höre ich dann auf mit dem Näh-Hobby oder nähe nur noch drei Teile im Jahr?



Kürzlich hatte eine Userin in meinem Lieblings-Nähforum einen ähnlichen Gedanken - und ich habe mal wieder drüber nachgedacht. Im Prinzip gibt es nur zwei Lösungen:
Weniger produzieren oder für andere produzieren.

Weniger Dinge herstellen könnte zum Beispiel heißen:
  • Verbrauchsprodukte herstellen - den Kreationsdrang auf Essbares oder selbstgemachte Kosmetik konzentrieren
  • Aufwändigere Projekte starten -  statt lauter kleinen Täschchen im Fünfminutentakt lieber an Strickpullis setzen, wo man mit einem Teil den ganzen Sommer über beschäftigt ist
  • Auf digitale statt analoge Kunst setzen - Fotografie, Bildmanipulation, Malen auf dem Grafiktablet, kreatives Schreiben ... hier können sich auch Ergebnisse ansammeln, digital nehmen sie aber nur wenig Platz weg

Dinge für andere statt für sich selbst machen könnte heißen:
  • Selbstgemachtes verkaufen - den Gedanken hatten allerdings schon viele, weshalb Etsy und Co so von einfachen kleinen Nähprojekten wie TaTüTaschen überschwemmt wird. Hier heißt es, gezielt zu schauen, welche Produkte gefragt sind und sich gut verkaufen lassen, damit man nicht hinterher doch auf dem Kram sitzen bleibt und nur alle Jubeljahre ein Teil loswird (und dran denken: Sobald ihr regelmäßig Dinge für den Verkauf produziert, müsst ihr ein (Klein-)Gewerbe anmelden)
  • Freunde und Verwandte beglücken - sofern man zu den Glücklichen zählt, deren Umfeld Selbstgemachtes zu schätzen weiß. Nach Möglichkeit auch hier nach (vermutetem oder erfragtem) Bedarf schenken und nicht den Freundeskreis sinnlos überhäufen ...
  • Wichteln, Swappen, Tauschrunden - dazu gibt es z.B. Gelegenheiten bei DIY-Foren, DIY-Blogs, Facebook, oder auch mal im Freundeskreis? Natürlich bekommt man im Gegenzug etwas, aber das kann ja etwas in einer Art sein, woran man selbst Mangel hat, weil man es nicht selbst machen kann. Oder etwas Verbrauchbares.
  • Spenden - wer sich etwas umschaut, findet im Netz diverse Projekte, bei denen nach speziellen Sachspenden gesucht wird, z.B. besonders kleine Kleidung für Frühchen, Kleidung oder Einschlagdecken für Sternenkinder; warme Socken, Handschuhe, Mützen für Obdachlose ...

Wie sieht es bei euch aus - habt ihr mehr Lust auf Selbermachen als Bedarf an Selbstgemachtem? Oder habt ihr ohnehin zu wenig Lust oder Zeit, so dass ihr immer Projekte findet, deren Ergebnisse ihr auch gut brauchen könnt?

Sonntag, 30. April 2017

7 Sachen 18/2017 mit Steampunk und lustigem Essen

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Elefanten-, Löwen- und Giraffenwaffeln gebacken. Das normale Waffeleisen ist gerade verreist, was ich vorher nicht wusste, aber im Keller habe ich dieses Motivwaffeleisen gefunden, das irgendjemand bei einer Tombola gewonnen hat. Sind viel lustiger als Herzchenwaffeln, aber der Elefantenrüssel ist nicht so leicht hinzukriegen. Ist mehr ein Okapi.


Ein Eulen-Eis gegessen, Besonders gefällt mir ja, dass es eine Beute-Maus dazu gibt! Nur meine Sorten-Wahl war nicht perfekt, der Cashew-Schnabel ist ja kaum sichtbar auf dem cashewfarbenen Karamell-Eis.


 Eine Stencilvorlage auf Freezer Paper abgepaust. Eine große Hilfe dabei: Hanas Leuchtkasten, ein dicker Bilderrahmen mit Beleuchtung statt Bild innen. Früher habe ich das immer am Fenster im Gegenlicht gemacht, aber das ist unbequem und im Winter frieren einem die Hände ein.


Einen Haufen Larpverbände aus alten Leintüchern gerissen und gerollt.


In der "Kleinen Nacht der Luftschiffe" im Zeppelinmuseum Zeppelinheim (bei Frankfurt) niedliche Steampunk-Exponate der Sonderausstellung fotografiert.


Lauter Flyer eingesackt. Ich weise besonders auf Das Getriebe im Sand hin, ein tolles Stop-Motion-Filmprojekt von zwei jungen Männern, die in Eigenregie ein tolles Projekt auf die Beine stellen!


Männermarzipan eingepackt. Blödes Marketing, aber Marzipan mit gesalzenen Cashew-Stückchen klingt einfach lecker - da der Liebste leider kein Marzipan verträgt, müssen wir es wohl ganz männerfrei gemeinsam schnabulieren ...

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.     

Mittwoch, 26. April 2017

Alohomora-Shirt - mein Beitrag zur Harry Potter-Party

Ich hatte euch ja schon einen Gastbeitrag versprochen. Und heute ist er da!

Für meinen Beitrag fühlte ich mich inspiriert, endlich mal einen lange herumliegenden Jerseyrest und ein upzucycelndes altes Shirt mit komischer Passform zu verwursten. Das Shirt hatte Hana damals mit Schlüsseln bestempelt und da kam natürlich sofort eine Assoziation auf: Schlüssel? Harry Potter?

Alohomora! 

Diese Tür habe ich bereits aufgezaubert!

Verwendet habe ich Pikeejersey in zwei Sorten, Freezer Paper, Textilsprühfarbe sowie den Schnitt "Martha" von Milchmonster Antonia Montaño (inzwischen umbenannt).
Mehr Fotos, Details und eine detaillierte Beschreibung aller Pleiten, Pech und Pannen (Spoiler: Es gab so einige) findet ihr heute bei

Lg
Nria

Dienstag, 25. April 2017

Lila Wollrock 2.0 - mit Luft nach oben

Vor mehreren Jahren habe ich einen Rock aus lila Wollstoff genäht. Dem habe ich letzte Woche einen Abschiedsbeitrag spendiert. Das Lila zu knallig, der Schnitt - ein schlichter A-Linien-Rock - zu bieder, das Bundfutter zu Polyester, die Verarbeitung nicht das Gelbe vom Ei.
Na ja, das Material lag rum und es war halt ein Versuch.

Der zweite Versuch war ein Zufall: Den leichten Wollstoff in gedecktem Lila habe ich in einer Restekiste entdeckt, es waren ungefähr 1,20 m.
Diesmal schwebte mir ein anderer Schnitt vor: Etwas in Richtung Tellerrock bzw. so viel Teller, wie die Stoffmenge eben hergibt.
Zum Selbstkonstruieren war ich zu faul. Dankbarerweise bot mir die Meine Nähmode 03/2014 einen halben Tellerrock samt Formbund an, der war schnell abgepaust (das Modell 8 ohne Bindeband).
Als ich den Schnitt auf den Stoff legte, merkte ich aber, dass da eine Menge übrig geblieben wäre (und natürlich  keine sinnvolle Menge, sondern wieder so ein doofer Rest, der zum Wegwerfen zuviel ist, aus dem man aber auch nix Gescheites mehr machen kann). Also habe ich aus dem Halbkreis einen Dreiviertelkreis gemacht (war einfach, der Halbkreis lag sowieso als Viertel mit Stoffbruch vor, dann musste ich nur noch die Taillenöffnung verkleinern, d.h. nach oben schieben und unten etwas kürzen), passte mir schon besser.

Ein Rock! Mit Taschen!


Ich wollte unbedingt Taschen dranhaben. Bei einem Halbkreisrock hätte ich Hüftpassentaschen genommen, die mag ich am liebsten, aber bei einem Dreiviertelkreis ist da zuviel Volumen, das fällt vermutlich komisch. Also einfach Nahttaschen. Die sind auch schnell gemacht. Leider habe ich immer noch keinen idealen Schnitt dafür gefunden (oder konstruiert); ich habe die Taschen von einem anderen Rock recycelt und die sind mir eigentlich etwas zu klein. Um mal schnell nen Schlüssel o.ä. zu verstauen, reicht's aber.

Danach: Zwangspause. Ich habe wie immer vergessen, einen Reißverschluss und Garn zu kaufen und mein Vorrat gab nichts Passendes her.

Der Reißverschluss steckt in der hinteren Mitte.

Schließlich habe ich im Stoffladen einen halbwegs passenden RV gefunden und eingenäht. Nicht nahtverdeckt, sondern normal; einen speziellen RV in passender Farbe hätte ich online bestellen müssen. Dafür habe ich aber ein super passendes Garn entdeckt!

Danach wurde der Bund verstürzt (mit schwarzem Futtertaft, nicht wie üblich mit dem Außenstoff - dafür ist der mir nicht weich genug), die Innenseite per Hand festgenäht, das Ganze zum Aushängen der Schneiderpuppe angezogen - und dann ein böses Erwachen: Ich habe mal wieder einen unerwünschten Zipfel produziert!

Ein Malheur! Wo ist mein Nahttrenner?

Kann mir mal wer verraten, wie ich das immer schaffe?

Also den halben Bund wieder aufgetrennt und etwas improvisiert den Fehler korrigiert. Perfekt ist es jetzt immer noch nicht, aber wenigstens nicht mehr so augenfällig gestümpert. Zu schade, die Innenverarbeitung fand ich vorher ziemlich super, jetzt sind hier und da Fältchen.

Wie immer: Die Drehprobe!

Und bin ich jetzt zufrieden?
Nö. Der Bund ist zu weit und sitzt mehr auf der Hüfte als auf der Taille. Dabei habe ich doch extra mein neues Pinguinsweatshirt auf Taillenrocklänge gekürzt! Und die Taschen sind nicht so gelungen. Den Rocksaum habe ich doppelt eingeschlagen, aber einfach wäre besser gewesen, eigentlich fällt er mir nicht weich genug. Und, wie gesagt, die Bundverarbeitung ist jetzt leider gepfuscht ...

Ich glaube, ich näh noch ne dritte Version.

Stoff: Reststück dunkellila Wollstoff
Schnitt: Meine Nähmode 03/2014, Mod. 8
Änderungen: Gekürzt, Nahttaschen eingefügt, als Dreiviertelkreisrock konstruiert
Verlinkt beim Creadienstag und Handmade on Tuesday.

Lg
Nria

Sonntag, 23. April 2017

7 Sachen mit viel zu Feiern 17/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Aufgebrezelt für die Hochzeit der Cousine des Liebsten. Erstmal nur Standesamt und Sektempfang, also blieb noch Zeit für eine andere Party ...


Den Tisch gedeckt für die Geburtstagsfeier des Liebsten.


Nrias Kuchen platziert. Der Kumpel des Liebsten hat drauf bestanden, dass der Gugelhupf entlang der Rillen geschnitten werden muss.


Tiramisu gegessen und die Reste in den Kühlschrank gestellt.


Die Gäste unsere Likörsammlung durchprobieren lassen.


Gäste mit Pralinen gefüttert.


Konfetti wieder eingesammelt. Dieses hier hat es vom Tisch in der Raummitte bis fast zur Tür geschafft.

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.