Sonntag, 16. November 2014

7 Sachen [107]

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Einen neuen Spielzeugsoldaten mit Hilfe von Super Fluffy in Raumschiffbesatzung fürs Pen&Paper verwandelt. Der alte Charakter des Liebsten ist gestorben, jetzt hat er seit bestimmt einem Jahr schon einen neuen und so lange nehm ich mir vor, mal eine neue Figur zu machen ...


Mal wieder eine Kinokarte zum Abriss hingehalten. Ich fand den Interstellar ganz okay - zieht sich ziemlich. Hätte man noch ne Dreiviertelstunde überflüssiges Zeug rausgeschnitten, wär er vermutlich gut gewesen ;) Den regelmäßig aufleuchtenden Handydisplays im Kinosaal zufolge war ich nicht als einzige dieser Meinung ... (nervte aber trotzdem. Kann man die blöden Dinger nichtmal 3 Stunden aus den Händen lassen?)


Dem Liebsten beim Bau seines Rundschilds geholfen. Hier klebt er gerade.


Ein Kosmetiktauschpaket durchgewühlt.

 

Den Tischmülleimer des Nähtischchens gefüllt beim Werken von höchst geheimen Adventskalenderfüllungen.


Salat geputzt. Und gegessen. Mit Kräuterbaguette dazu, damits nicht zu gesund wird ...


Den letzten Harry-Potter-Teil in den DVD-Player geschoben.

Eine Sammlung von 7-Sachen-Blogeinträgen von heute findet ihr bei Grinsestern

Mittwoch, 12. November 2014

[Gespielt] Der Hexer von Salem

Heute gibt es eines meiner Lieblingsspiele: Der Hexer von Salem, angelehnt an die Romane von Wolfgang Hohlbein (hab ich nie gelesen ...), erschienen beim Kosmos-Verlag. Der Autor ist Michael Rieneck.


Der Spielekarton lässt es schon erahnen: Es wird bedrohlich. Aber vielleicht sorgen die Spieler ja gemeinsam dafür, dass die Welt doch nicht untergeht?


Es spielt in einem Cthulhu-Setting, das sollte man also mögen oder zumindest nicht schrecklich finden. Außerdem wichtig zu wissen: Der Hexer von Salem ist ein kooperatives Spiel, d.h. alle Spieler spielen gemeinsam gegen das Spiel!
Sehr nett gemacht: Es liegt eine 16-seitige illustrierte Kurzgeschichte von Wolfgang Hohlbein bei, die die Vorgeschichte zum Spielgeschehen darstellt. Man muss aber weder diese Geschichte lesen noch Wolfgang-Hohlbein-Fan sein, um Spaß am Spiel zu haben ;)

Wo wir beim Punkt "illustriert" sind: Das gesamte Spielmaterial ist sehr hübsch aufgemacht, vor allem der unheimlich detailreiche Spielplan ist eine Augenweide, aber auch die restlichen Bestandteile können sich sehen lassen.


Worum geht's?

Miscatonic Universität, der Startpunkt - darunter die "Zeitleiste"
Die Großen Alten (mächtige, uralte, vor Äonen untergegangene und vor allem bösartige Götter) kehren wieder zurück. Sie schicken Monster und treiben die Menschen in den Wahnsinn. Es öffnen sich Portale, die müssen wir versiegeln, um die Großen Alten wieder zu verbannen.

Spielziel: Vor Ablauf der "Zeit" (dargestellt durch eine Zeitleiste mit einer Figur "Nekron", die aber nicht pro Runde, sondern bei bestimmten Konstellationen oder Aktionen weitergerückt wird) alle Portale versiegeln plus den Großen Alten besiegen.


Ich empfehle einen großen Tisch! Besonders, wenn man zu viert spielt.

Wie geht's?

Die Spieler-Ausstattung - zu Beginn ist die Geistesstärke noch voll.
Bei wem sie auf 0 sinkt, der muss aussteigen.

Jeder Spieler schlüpft in die Rolle eines Schülers des Hexers, und bekommt eine eigene Charakterkarte mit begrenztem Platz für Gegenstände und Geistesstärke-Skala. Die Charakterkarten unterscheiden sich nur in Name und Farbe, es gibt keine unterschiedlichen Eigenschaften wie bei anderen kooperativen Spielen.




Die Spieler können sich frei zwischen den 6 Orten auf dem Spielplan bewegen, eine Aktion durchführen und Gegenstände oder Siegel sammeln (teils kostenlos, teils zahlt man mit Geistesstärke, mehr Monstern auf dem Spielplan o.ä.) - aber bevor sie einen Ort zum zweiten Mal besuchen wollen, immer eine Pause an der Miscatonic University einlegen, danach sind alle Orte wieder frei.

Der Würfel - hier würde man gerade die Portalsuchbrille verlieren
In jeder Runde werden je nach Spielerzahl ein oder zwei neue Monster an den Orten platziert - liegt ein Monster am Ort, den man betreten möchte, muss man würfeln, welcher Nachteil dadurch entsteht. Ebenso entstehen Nachteile, wenn ein Monster, das bereits ausliegt, aufgedeckt wird (jedes ist zweimal vorhanden). Man kann Monster beseitigen, hat aber oft nicht die Zeit dazu.

An jedem Ort gibt es ein Portalfeld, unter dem sich entweder ein Portal oder nur eine Wand verbirgt - mit dem passenden Gegenstand darf man nachschauen. Das Ergebnis darf er seinen Mitspielern aber nicht verraten! Wer ein Portal entdeckt, muss das farblich passende Siegel einsammeln und auf das - weiterhin verdeckte - Portalfeld legen. Aber Vorsicht - liegt am Ende des Spiels ein Siegel auf einer Wand, ist das Spiel verloren.


Der hilfreiche Hexer (in Weiß)

Nach jeder Runde wird eine Ereigniskarte (mit positiven oder negativen Auswirkungen) aufgedeckt und der Hexer bewegt sich - dort, wo er steht, haben die Spieler Vorteile.




Sind alle Portale verschlossen, muss noch der Große Alte besiegt werden, der sich in R'lyeh befindet - dazu müssen nochmal Gegenstände gesammelt werden.
 


Wie spielt es sich?

Stressig. Man hat ständig das Gefühl, zu wenige Züge zu haben - man sammelt Gegenstände, besiegt Monster, sucht Siegel, bereitet nebenbei den Kampf gegen den Großen Alten vor - dazu kommen einige Gemeinheiten des Spiels, die hier aufzuzählen zu kompliziert wäre.

Bei unseren Runden kommen wir auf geschätzt 40 % gewonnene zu 60 % verlorenen Partien - was ich bei einem kooperatives Spiel für eine gute Quote halte, um spannend zu sein, aber nicht zu frustrierend.

Das Spiel ist komplex zu beschreiben - im Spiel selbst kann man die Regeln aber gut im Kopf behalten; die Regeln sind logisch und man hat sie schnell drin. Wie üblich für kooperative Spiele ist der Glücksfaktor hoch - und man sollte frusttolerant sein, wenn man zum dritten Mal genau den Gegenstand, den man gerade anwenden wollte, verliert, und drei Züge braucht, bis man wieder mit einem neuen Gegenstand am gleichen Ort sein kann.


Ein Spiel für:
Cthulhu-Freunde
Teamplayer
Strategen
Glückskinder

Kein Spiel für:
Einzelkämpfer
Ungeduldige
Freunde von simplen Spielen
Schlechte Verlierer

Mittwoch, 5. November 2014

[Gelesen] "The Queen of Water" von Laura Resau und Victoria Maria Farinango

Eine wahre Geschichte:

Ein 7-jähriges Indio-Mädchen wird in Ecuador als Haussklavin gehalten, von einer Familie der spanischen Mittelschicht, die das als normal ansieht. Indiogene Haushälterinnen unter 10 Jahren sind generell eine völlige Normalität in ihrer Kleinstadt ...
Eine Geschichte aus dem 19. Jahrhundert, vielleicht der Jahrhundertwende? Nein, aus den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich hätte das nicht erwartet.

Ich habe das Buch im englischen Original gelesen, eine deutsche Übersetzung ist m.W. bis jetzt nicht verfügbar.

Zum Inhalt:

Virginia lebt in einer armen indigenen Bauernfamilie. Ihr ältere Schwester arbeitet als Haushälterin bei "Mestizos", wie die spanischen Familien genannt werden, und kommt monatlich zu Besuch. Virginia ist neidisch, weil sich dann alles um die Schwester dreht und immer diese die besten Stücke vom Essen bekommt.
Als Virginia etwa sieben Jahre alt ist, wird sie von den Eltern ebenfalls zu einer Mestizo-Familie gegeben, wo sie auf den kleinen Sohn aufpassen soll. Sie soll dafür bezahlt werden, und wird mit Melonen und dem Fernseher gelockt ... moderne Technik gibt es bei ihren Eltern nicht.
Als sie ankommt, ist das aber vergessen. Bezahlung gibt es keine, die Eltern wollen sie angeblich zu Besuchen nicht sehen, sie soll nicht nur auf das Kind aufpassen, sondern den kompletten Haushalt führen, und die technischen Geräte darf sie nicht anfassen. Dafür wird sie beschimpft und geschlagen. Bei Tisch bekommt sie einen eigenen Blechteller - sie darf nicht vom guten Porzellangeschirr essen.
Sie entdeckt auch positive Seiten an ihrem neuen Leben. Sie sieht heimlich fern - am liebsten mag sie McGuyver - sie spielt mit dem Kind, mit Hilfe des Familienvaters lernt sie Lesen. Und entfremdet sich über die Jahre mehr und mehr von ihrer indigenen Herkunft.

Worum geht es nun?

Um Rassismus. Darum, welche Zustände noch vor wenigen Jahren in anderen Teilen der Welt herrschten, von denen man als Europäer gar nichts mitbekommt. Um die Identitätsfindung einer jungen Frau zwischen zwei Kulturen. Um Familie und was sie ausmacht.

Wenn auch auf wahren Tatsachen beruhend, ist "The Queen of Water" keine Biographie, sondern ein Roman - wenn auch wohl sehr nah an den tatsächlichen Begebenheiten. Auf der Homepage von Laura Resau gibt es eine Seite über Virginia, die auch eine Übersicht enthält, was geändert wurde.
Dabei ist das Buch aber sehr angenehm zu lesen, und da als Jugendroman geschrieben, auch für nicht-englische Muttersprachler mit Schulenglisch gut zu verstehen.

Von mir gibt es eine absolute Empfehlung.

Eine schöne Zeit wünscht
Hana

Sonntag, 2. November 2014

7 Sachen [106]

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Holzmüll in eine Papptonne gestapelt. Das Spiel heißt Ab in die Tonne (Abacus Spiele) und macht sehr viel Spaß!


Frühsport getrieben getrunken.


Ruthe-Comics auf Schwäbisch gelesen. Die hat ein schwäbischer Freund geschenkt bekommen.



 Jede Menge Credits ausgestanzt.


Raumschiffe gebaut. Und höchstens ein ganz kleines bisschen missmutig die Trümmerteile eingesammelt, nachdem das Wunderwerk zerschossen wurde. Bei Galaxy Trucker (Heidelberger Spieleverlag) kann man froh sein, wenn man ans Ziel kommt ...



Die Welt gerettet. Ihr müsst jetzt keine Angst mehr haben, dass Shub-Niggurath, die Schwarze Ziege der Wälder, euch alle verschlingt. Wir haben Das Ältere Zeichen (Heidelberger Spieleverlag)) gefunden.


Gastbeitrag: Esel gestupst.

Eine Sammlung von 7-Sachen-Blogeinträgen von heute findet ihr bei Grinsestern

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Der Ivanka neue Weste. Plus Hutschnörkel. Update Claner-Projekt 3

Die Tunika ist schon sehr schick, aber es fehlt noch der rechte mongolische Kick. Der kommt hoffentlich mit der Weste!

Die hab ich beim Einkaufen auf dem Stoffmarkt irgendwie vergessen (nicht, dass ich noch Geld übrig gehabt hätte ;)). Deshalb stand ich stofflos da. Wäre ja kein Problem, wofür gibts Stoffläden? Die Läden vor Ort soll man ja sowieso unterstützen und nicht alles im Internet bestellen!

Soweit die Theorie. In der Praxis habe ich 4 Stoffläden in 3 Städten abgeklappert und keiner hatte blaue Wolle (ok, es gab zwei - aber der eine war so dunkel, dass ich überprüft habe, ob er nicht doch schwarz ist, der andere war mehrfarbig kariert.

Aber die Vorlagen konnte ich schonmal vorbereiten. Westenschnitt gemalt (mit extragroßen Armausschnitten für die Exotik :D), hörnige Schnörkel gemalt, bis es gut aussah, und los gehts!
Auch das Futter habe ich schon zugeschnitten und mit dem Reststoff die übliche (etwas nervige) Applikationsroutine mit Vlieseline, Zickzack, Ausschneiden durchexerziert (die Vorschau gabs ja letztens schon bei den 7 Sachen 104).

Weil ich ja keinen Stoff bekommen habe, habe ich es gemacht wie in "Des Kaisers neue Kleider". Also, Herrschaften, diese Weste können nur Personen sehen, die schlau genug sind! Die Applikationen sind aber für jeden sichtbar, die haben schließlich Arbeit gemacht:

Einmal Hohlweste!

Na gut, vielleicht doch keine so gute Idee. Dann eben mit herkömmlichem Stoff. Hab ich bei naturtuche.de bestellt (nicht gesponsert, nur begeistert).

Und der fasst sich wirklich toll an! Da lohnt sich der etwas höhere Preis. Harmoniert nicht perfekt mit der Tunikafarbe (etwas zu grünstichig), aber die Ansprüche sinken ja mit der Verfügbarkeit ...

Das Applizieren hat dann gar nicht mehr so lange gedauert, sind ja große Teile. In der Nähkiste fanden sich zufällig noch ein paar schwarze Posamentenverschlüsse, die sind auch auf die Weste gewandert. UWYH! Gehen ziemlich schwer zu, aber ich zieh das Ding hoffentlich auch nicht ständig an und aus.

Getragen wirken die tiefgezogenen Armausschnitte ganz normal. Die Tunika-Ärmel sind wohl etwas weit ...

Und wo ich grad so beim Applizieren bin, habe ich mich dem Hut gewidmet. Zerlegt und flach hingelegt hatte ich ihn schon vor einer Weile.

Ebenfalls in den vorletzten 7 Sachen habe ich die Skizze dafür gezeigt:

Hab mich für die rechte Version entschieden!

Ursprünglich hatte ich vor, oberhalb der Schnörkel noch dünne Linien zu sticken, die hab ich weggelassen. Die Perlchen sollen erst später hinzukommen - die Deel-Verzierung hat Priorität, denn wenn die Perlen fehlen, fällts keinem auf, aber der Hut passt jetzt nicht mehr gut zum schlichten Deel.

Ich habe den Westenstoff für die Applikationen verwendet und mir einiges an Zeitaufwand erspart, denn weil die Wolle nicht franst, konnte ich auf Vlieseline und Zweifachumrandung verzichten und habe die Muster einfach so ausgeschnitten und nur einmal die Konturen genäht.
Das geht auch deutlich schneller. Für die Krempe habe ich z.B. nicht mal 25 Minuten gebraucht.

Schnööörkel!

Bonus: Einmal von oben!

So sehen mich viele meiner Mitspieler :D

Zum Vergleich: Vorher-Foto.
Wirkt jetzt ganz anders und ich bin viel zufriedener, auch wenn ich mich an die Muster-Optik erst gewöhnen muss.

Und jetzt ein Komplett-Zwischenstand!

Rundumansicht!

Die Farben passen nicht perfekt zusammen; der Hut hat ja die Farbe vom Deel und ist daher etwas zu leuchtend für die Weste, aber insgesamt gefällt es mir bisher recht gut :)
(nur bei der Hose werde ich definitiv nochmal rumbasteln - der Faltenwurf ist ja nicht so schön ...)

Hier gehts zu den anderen Teilen:

Teil 3: Der Ivanka neue Weste plus Hutschnörkel

Teil 6: Claner-"Patchwork"-Tasche - nix für Veganer
Teil 7: Claner-Hut plus Taschen-Update
Teil 8: Neue Gürteltasche
Teil 9: Langer Rock 

Lg
Nria

Dienstag, 28. Oktober 2014

Noch ein Krugdeckchen

Ich bin ja wild entschlossen, die Nancy Spies-Bücher durchzusticken.
Na gut, vielleicht nicht ganz, das wäre doch etwas ambitioniert, und alles gefällt mir sowieso nicht. Aber so vieles!

Es sind viele kleine Vorlagen drin. Aber was macht man mit kleinen Stickereien? Na, Krugdeckchen!

Bei meinem ersten Krugdeckchen bin ich auf den Geschmack gekommen: Nützlich, gut zu besticken, weil wenig Stoff, kein Stück authentisch (mirdochegal!), hübsch.
Da hab ich gleich noch eins fürs Mittelalter-Tauschpaket bei Natron und Soda gemacht.


Diesmal habe ich mir eine relativ runde Stickerei ausgesucht (aus "Here be Wyverns"), die ich liebevoll "Frühstücksdrache" getauft habe: Okay, möglicherweise will der Drache sich nur mit dem Vögelchen unterhalten oder es will Zahnpflege bei seinem Kumpel betreiben, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieser Vogel gleich ein Drachenfrühstück sein wird. Vegetarier dürfen das gern anders sehen :D

Bei der Gelegenheit stelle ich gleich mal meinen winzigen Lieblingsstickrahmen von Prym vor: Er hat einen Durchmesser von 13 cm und eignet sich wunderbar für Kleinstickereien aller Art!

... und haps!
Oben sind die Tierchen noch überwiegend in Farblos zu sehen. Der Nachteil bei den Vorlagen aus "Here Be Wyverns"/"Here Be Drolleries" ist, dass oft keine Farbangaben gemacht werden. Und wenn unterschiedliche Farben durch Symbole markiert sind, steht nicht dabei, welche Farben es sein sollen.
Auch gut, dann such ichs mir eben frei aus. Schade ist nur, dass man dann für Schattierungen selbst kreativ werden muss. Auf die hatte ich diesmal dann auch keine Lust.

Erbuntet!

Für den Drachenkörper habe ich Reste von der grünen Füllfarbe meines Stiftstischläufers verwendet, für die Flügel ein dunkleres, moosiges Grün und ein paar einzelne Pixel in einem etwas helleren Ton (die leuchten auf dem Bild ein bisschen hervor - diese senkrechte Reihe nah am Flügelansatz). Der Vogel verriet mir, er wolle gelb und rot werden. Im Nachhinein hätte er mir mit gelbem Flügel und rotem Körper besser gefallen, aber von diesem Rotton hatte ich nur noch ein kleines Restchen und bin gerade so eben damit hingekommen.

Das Nähen des Krugdeckchens lief wie gehabt, für die Perlen habe ich mich wieder am Vorrat meiner Schwester bedient und wieder die roten Glasperlen und dazu Holzperlen verwendet. Sieht ganz hübsch aus, die Kombi.

Nachtrag: Jetzt gibts auch ein Foto dazu ;)



Und wurde aus dem Tauschpaket auch schon wieder entnommen. Machs gut, Frühstücksdrache, und viel Spaß in der weiten Welt auf einem schönen Krug!

Lust auf mehr Selbstgemachtes? Schaut beim Creadienstag!

Lg
Nria

Sonntag, 26. Oktober 2014

7 Sachen [105]

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


In Schale geworfen und mal wieder das 14.-Jh-Kleid angezogen für ein nettes kleines 1-Tages-Larp.


Schüttelbrot in ein Körbchen gefüllt. Hat der Liebste gekauft und schmeckt uns beiden leider viel zu sehr nach Anis - aber Larp ist eine gute Gelegenheit, solche Fehlkäufe loszuwerden, irgendwer mag sowas immer ;)


Mehr ausgeschnitten. Die Schnörkel nehmen kein Ende!


Ein Schinken-Käse-Zwiebelbrot gebacken - nach dem Larp gings noch zu einem Geburtstag. Den Käse lassen wir immer weg, weil man ihn sowieso fast nicht rausschmeckt - aber für mich wird das Rezept immer ein Schinken-Käse-Zwiebelbrot bleiben, auch ohne Käse ...


Päckchen ausgepackt - drin war ein kleines Kosmetikset, das ich bei modern snowwhite gewonnen habe, hurra! :D



Schnörkel festgesteckt.


"Typisch Deutschland - Das Kaya-Spiel" ausprobiert. Und für prima gefunden, mal ein etwas anderes Quizspiel mit Regionalfragen.

Eine Sammlung von 7-Sachen-Blogeinträgen von heute findet ihr bei Grinsestern!