Mittwoch, 18. Februar 2015

Wie alles begann

Nachdem Fr. Ausverkauft schon vorgelegt hat mit ihrem ersten selbstgenähten Kleidungsstück, möchte ich auch mal präsentieren!

Zum ersten Mal an eine Nähmaschine gesetzt habe ich mich 2003, bevor ich zu meiner ersten Larp-Veranstaltung gefahren bin. Das allererste Teil kann ich aber nicht mehr zeigen, denn ich besitze es nicht mehr. War ein Umhang aus einem lila gefärbten Biber-Bettlaken. Na ja :D
Mutmaßlicherweise hat mir da aber auch meine Mutter geholfen.

Definitiv ganz selbstgemacht (und auch den Stoff selbst gekauft) habe ich das Outfit für mein zweites Con. Der Stoff ist ein curryfarbenes Halbleinen, ein Reststück aus einem Laden in Köln - ich habe seitdem nie wieder sooo ein weiches Halbleinen gefunden ...

Und was habe ich draus genäht? Einen knielangen Rock aus zwei Teilen und mit Kordelzug und eine eher kurze Tunika mit Schrägband-Halsausschnitt.
Beides noch ein bisschen stümperhaft - beim Rock heißt die Devise: Fadenlauf? Was ist das?
Auch die Nähte habe ich erst viel später versäubert ... ergo: Heute keine Detailfotos! Die wären mir peinlich. :D

Und so sieht es aus!

Stilecht mit grüner Kordel!


Weil beides recht weit ist, passe ich noch rein (mit 18 war ich doch noch ein paar Kilo leichter). Dazu gab es übrigens noch eine blaue Baumwolltunika mit kurzen Ärmeln; die habe ich allerdings schon vor Jahren weitergegeben, weil sie mir zu eng wurde.

Heute gibts übrigens Fotos mit komischer Haltung. Der Grund: Mein Nagellack beißt sich furchtbar mit der Farbe des Leinens. Wirklich, es ist schlimm! Dann lieber Nägel verstecken ;)

Ha, besseren Hintergrund gefunden!

 Die Tunika ist leider etwas kurz geraten. Der Rock auch. Mit blauer Leggins (bzw. damals: Sporthose mit Bootcut, Leggins waren sowas von out.), braunen Stulpenstiefeln (meine sind neu, die von damals hab ich nicht mehr) und Tunika wars okay, aber inzwischen trage ich die Sachen kaum noch, weil die Länge nicht sehr mittelalterlich ist.
Ich hatte halt auch nicht viel Stoff. Und noch viel weniger Ahnung von guten Kostümen.

Seitdem habe ich viele, viele Larpklamotten genäht - ein super Übungsfeld, bevor man sich an "richtige" Klamotten für den Alltag wagt, denn auf einem Con guckt keiner, ob die Naht gerade ist.

Was meine erste Nicht-Larp-Klamotte war, weiß ich leider nicht mehr und besitze sie höchstwahrscheinlich auch schon seit vielen Jahren nicht mehr. Schade! Aber man kann halt nicht alles haben :)

Lg
Nria

Kommentare:

  1. Oh, wie toll, das finde ich fürs erste selbstgenähte Outfit echt gut... Und auch für die erste Larp-Gewandung. Ich hab mein erstes Teil (sowohl selbstgenäht, als auch Larp-Teil) letztens wiedergefunden: Ein schwarzer Panne-Samt Umhang :D *peinlich*

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    1. Danke - aber ich habe mir die Nah-Fotos mit wirklich gutem Grund gespart *gg* die Verarbeitung ist ziemlich stümperhaft.
      Und es ist die zweite Larp-Gewandung - meine erste beinhaltete eine schwarze Satinhose und wird demnächst auch mal gezeigt :D

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  2. Also für ein erstes Nähoutfit finde ich das ziemlich toll geworden! :D
    Sogar die Farbe ist irgendwie cool, und das sage ich, obwohl ich sonst Senf nur zum Essen mag. ;)

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    1. Immerhin kann man es tragen (das ist ehrlich gesagt aber auch schon alles ...). Die Farbe finde ich toll, obwohl sie mir ü-ber-haupt nicht steht. Deshalb trag ich sowas auch nur im Larp. Aber hach, ist der Stoff toll :D

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