Donnerstag, 12. Februar 2026

5 years later - mein Nährückblick aufs Jahr 2021

Wieder stelle ich meine Nähereien nach 5 Jahren auf den Prüfstand: Was trage ich gerne, was war ein Flop? Denn erst nach längerer Zeit zeigt sich, welche Teile eine mögliche Anfangseuphorie überstehen - und welche sich nach anfänglichem Missfallen plötzlich doch bewähren. Hier seht ihr den vollständigen Rückblick von damals.

Frühere Rückblicke: 2019, 2020, 2021, 2022, 20232024 und 2025. Rollenspielkostüme und Sachen für andere lasse ich dabei weg. 


Bei diesen Beiträgen werde ich immer ganz nostalgisch und jetzt ganz besonders: Ist es wirklich schon fünf Jahre her, dass ich mich verlobt habe? Und beim nächstjährigen kommt dann die Hochzeit ... 
Interessant für mich zu lesen: "Und ich würde gern ein Kleid fürs Standesamt nähen - leider bin ich beim Schnitt offenbar zu anspruchsvoll; nicht mal Vogue stellt mich zufrieden :D" 
Hatte ich dann tatsächlich gemacht. Aber ganz ehrlich, ich würd's nicht nochmal tun, wenn ich sowieso viele andere Dinge für die Hochzeit selbermache. Ein gebraucht gekauftes wäre in jeglicher Hinsicht sinnvoller gewesen. Aber dazu dann mehr nächstes Jahr um diese Zeit!

Bevor ich loslege, noch ein kurzer längerfristiger Rückblick: Von den 29 Teilen, die ich vor mehr als 10 Jahren genäht habe, sind noch genau 3 in Gebrauch: Ein Nachthemd, meine Schürze und eine Tasche, die ich aktuell als Wickeltasche nutze (theoretisch noch ein T-Shirt, aber aktuell zu eng). Damals war ich beim Nähen allerdings auch noch nicht sehr stilsicher.

Jetzt also zu den 2021er Dingen! Nochmal die Legende:


 

Bow Cut Hoodie mit Granatäpfeln: Geht so. Ich werde mit der Sommersweat/Wintersweat-Kombi einfach nicht warm - sinnvoll wäre es, den Wintersweat auszutauschen, aber momentan passt mir das Teil sowieso nicht.
rotes Sinclair-Sweatshirt: All-Time-Favourite.
Vogel-Faye von Pattydoo: All-Time-Favourite.
Baumwipfel-Sweatshirt
: Liebe es sehr, aber hätte es im Nachhinein etwas weiter nähen sollen.
Emilea-Sweatshirt
: Schon damals ein Flop. Wenn ich es aus irgendeiner Upcycling-Kiste fischen kann, werde ich wohl was fürs Möndchen draus machen.

Zipfelkleid: Ich liebe es und trage es sehr gerne!
Silk 'n Stars-Maxikleid: Den Ausschnitt finde ich immer noch misslungen, habe ihn aber bisher nicht geändert. Hätte das Kleid gerne auf eine weitere Hochzeit ausgeführt, da passte aber schwangerschaftsbedingt meine Oberweite nicht rein. Ärgerlich.
Rankenkleid Mirike
: Top!

Sylt-Polokleid: Ganz unerwarteter Überraschungshit - nachdem ich den unteren Teil abgeschnitten und ein Sweatshirt draus gemacht habe! Das finde ich jetzt grandios.
Space-Kleid Samba: Ich glaube, nach der Verlobungsfeier hatte ich es nicht nochmal an, die Stoffqualität ist leider mäßig. Aber es ist so schön ...

Tiefseekleid: Lieblingsteil!
RoughSea-Marie: Gerne getragen. Aktuell zu eng.
Monstera-Annie: Ist mir zu schwarz und die Stoffqualität gefällt mir nicht. Vielleicht verwende ich Teile des Stoffs anderweitig?
Kleid Frederike mit Farbverlauf: Ich mag das Kleid eigentlich, aber der Rock gefiele mir in ausgestellt besser.
Raketen-Regenbogenkleid
: Die Optik liebe ich. Leider trage ich kaum noch Sweatkleider. Bin etwas betrübt, weil ich den Schnitt so toll finde. Aber immerhin durfte das Kleid für die Fotos auf der Hochzeitseinladung herhalten!


Gloria-Trägershirt: Ganz gerne getragen, aber es flasht mich nicht so sehr wie erwartet ...
hellblaues Top Coralie: Von Vornherein ein Flop.

Graues Edna-Shirt
: Gefiel mir nicht so. 

Hurray-Shirt (Überarbeitung des alten Shirts): Eigentlich finde ich es auch überarbeitet nicht so toll, aber irgendwie füllt es eine Kleiderschranklücke.

Knotenbluse Tine mit Blattstickerei
: Sehr gerne getragen!

Musselinshirt Thilda: Habe die Ärmel etwas gekürzt, jetzt super!
Ottobre-Bluse mit Kräuselung: Etwas peinlich, dass das Teil jetzt seit geschlagenen fünf Jahren aufs Umfärben wartet ...


Nebelwaldjacke: Irgendwie nicht mein Ding - vielleicht einfach zu eng genäht? Ich liebe Collegejacken aber auch einfach nicht so sehr, wie ich dachte. Siehe Ahornblouson.
Seafarer-Blazer: Ich fürchte, ich habe den Stoff zu kleinteilig zugeschnitten - in meinem Kopf sah das besser aus. Aber ich trage ihn manchmal. Und überlege, ob eine Packung Simplicol in Navy nicht eine gute Idee wäre.
Ahornblouson "Brooklyn": Leider nicht mein Ding. Aber Hanas Ding. In deren Schrank hängt er jetzt und wird auch ausgeführt.
Federjacke: Endlich ein gelungenes Teil! Viel und gerne getragen, hat auch in der Schwangerschaft noch lange gepasst. 


Leinenhose Palma im hellen Jeanslook: Top Hose. Hatte ich auch bei meiner Verlobung an!
Sweatpants Lola im Jeanslook: Damals als Flop befunden. Inzwischen zur prima Zuhausehose auserkoren. Bündchen oder Saum immer noch nicht dran!
grüne Hibbelmors-Shorts: Sehr gute Hose. Den Schnitt habe ich inzwischen nochmal genäht, weil er mir so gut gefällt.
Shorts "Gesa" mit Seilprint: Auch dieses Teil wartet seit 5 Jahren auf Umfärbung ...
blaue Pia-Stretchjeans: Theoretisch ein Flop. Jetzt vielleicht top? Ich habe sie zu groß genäht, jetzt könnte sie passen!
Sportleggings "Sundial" mit blauem Muster: Leider habe ich einen Stoff verwendet, der nicht elastisch genug war. Untragbar.
Hose "KnickerSHO!cker": Larphose, sollte eigentlich keine Bewertung kriegen!
Hose Pia in Kupfer: Gerne getragen, aktuell zu eng. 
Shorts "Meine Suri" aus Kritzeljersey: Ok, bisschen Jogginghosenfeeling, aber zu Hause trage ich sie sehr gerne!
Pastinaca-Shorts aus einem Deel upgecycelt: Genauso toll wie die anderen Pastinacas!


Bralette "Bralacy" +Slip "Slippy" von k.triny: Passt nicht gut. Ich plane dieses Jahr einen neuen Versuch mit Cashmerette.
Jumpsuit Ella aus Leinen: Ich finde das Design ja immer noch total schick. Aber leider nicht sehr praktisch. 
Die Rankenmütze in der Mitte habe ich übrigens Hana vermacht.
Oh, und das Projekt "Schuhe nähen" will ich auch nochmal angehen - mit dem Probeschuh auf dem Bild habe ich nicht weitergemacht.

Fazit:

2021 habe ich 37 Teile für mich genäht. 16 davon sind top! 9 immerhin okay und werden getragen, 2 warten aufs Umfärben, 1 habe ich an Hana abgegeben. 9 echte Flops waren dabei, mehrheitlich durch falsche Stoffwahl. Macht ein Drittel. Hmm. Not great, not terrible - aber ich muss dazu sagen, dass ich schnitttechnisch einige Experimente gemacht habe, das gehört für mich auch dazu. Ich hätte eine größere Erfolgsquote, wenn ich immer die sichere Bank nehmen würde, was Schnitte und Stoff angeht. Aber dann hätte ich auch weniger Spaß beim Nähen.

Lg
Nria 

Dienstag, 10. Februar 2026

Was vom Januar übrig blieb

Wir haben das "Schwanensee"-Ballett angeschaut, bei Hana gabs einige Pen&Paper-Runden und das Möndchen probiert jetzt lauter Gemüsesorten. 


Link-Tipps im Januar: 

Für uns selbst genäht im Januar:
Sweater Hailey in Dunkelrot
Fleecejacke Hatton mit Äpfeln

Für andere genäht im Januar:
2x Kindershirt "Paul" als Minecraft-Geburtstagsshirt

Neue Schnittmuster, Anleitungshefte und Bücher:
Osgood Skirt von Cashmerette
Kleid McCall's 8528
Kleid "Annabell" von Finas Ideen
Diana Moden Nr. 97
Nähtrends 3/2025

Stoff gekauft:
Nria: 10,1 m (eieiei)
Nria:
0,5 m Popeline "Washi in Bluebell" von Ruby Star Society, 1 m Taschenstoff Rom in Anthrazit, 0,5 m Taschenstoff Rom in Khaki, 1,1 m Jersey "Black Twig" von Swafing, 0,7 m Regenbogensweat von Fuchsfamilie, 2,3 m Thelma Thermal Quilt in Lila, 1 m Jersey "Nähfee" von Lillestoff, 1 m Schneeflockenjersey von prints4kids, je 0,5 m Baumwollstoff "Disco Stripes" und "Disco Balls" von Tula Pink, 0,5 m Baumwollstoff "Storchscheren", 0,5 m Baumwollstoff "Sew Goth"
Hana: -
Stoff vernäht: Nria: 2,6 m; Hana: 1,1 m
Nria: 1,1 m dunkelroter Sweat, 1,5 m Apfel-Teddyfleece
Hana: 0,7 m grauer Jeansoptik-Jersey, 0,4 m Pixel-Jersey

Wir freuen uns im Februar auf:  

Die Ausstellung "Fast vergessene Kreaturen" kommt nach Liesborn! Sie ist klein, aber fein, und wir sind sehr gespannt.

Sonntag, 8. Februar 2026

7 Sachen 6/2025

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, die wir an diesem Wochenende gemacht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden, ist unwichtig. 


Todesmutig Datteln mit "Sour Cola"-Geschmack probiert. Schmecken exakt wie Saure-Cola-Weingummis, nur mit Dattelkonsistenz.


D&D gespielt (keine Kampfszene, daher keine Miniaturen).

Die überall verteilten Kosmetikorganizer eingesammelt, gründlich entrümpelt und den Rest in eine einzige, geschlossene (!) Box umgefüllt. 

Pistazienkerne gewogen - weil ich wissen wollte, wieviel teurer Pistazien ohne Schale im Verhältnis zu denen zum Selberschälen sind.
Bei einer 250 g-Packung vom Rewe waren 120 g Pistazienschalen und 130 g Pistazienkerne enthalten (es waren mehr Kerne drin, als es aussieht, hab schon welche gegessen).


Ein Geburtstagsgeschenk überreicht. Habs direkt im Buchladen einpacken lassen, der hatte schönes Geschenkpapier! Spoilert aber ein bisschen.

Neue gebrauchte Kleidung fürs Möndchen sortiert und ein niedliches Label entdeckt. Wie die Vorgänger schreibe ich da aber auch keinen Namen rein, dann kann die Jacke später leichter weitergegeben werden.


Vergeblich versucht, den Drucker dazu zu bewegen, mit Seitenrand zu drucken. Gibt demnächst nen neuen (keinen mehr von HP).

Wir wünschen euch eine schöne neue Woche!
Hana & Nria 

Mittwoch, 4. Februar 2026

Krimidinner in Schwarz-Weiß - Weste "Hartwell" von Cashmerette

Langsam entwickelt es sich zur Tradition, dass mir Cashmerette für Last Minute-Kostümprobleme den Tag rettet. Zuletzt, als ich für ein Business-Kostüm den Bleistiftrock Elmwood aus Sweat genäht habe (fürs Firefly-Liverollenspiel).

Auch die Weste Hartwell hatte ich nur durch den Cashmerette-Club in meiner Sammlung. Für formelle Kleidung habe ich normalerweise gar keine Verwendung, aber man weiß nie, wann man's mal braucht ...

Für ein Krimidinner echt okay!

Diesmal ging es nicht um ein Con, sondern um ein Krimidinner mit 20er Jahre-Thema, und meine Rolle war ein männlicher Filmstar (im Familienkreis wird gnadenlos ohne Rücksicht aufs Geschlecht zugelost!).
Vielleicht sollte ich mal anregen, für kurzfristig anberaumte Krimidinner eher Themen zu verwenden, für die man gut Kleidung improvisieren kann; für mich ist es einfach sehr schwierig, spontan Kleidung im Laden zu kaufen ..

Ein bisschen improvisieren konnte ich dann doch: Zum Glück fand sich in meinem Vorrat von aktuell ganzen 4 passenden Hosen eine in Schwarz, das ist doch eine ganz gute Anzugbasis. Dazu ein weißes Poloshirt statt Hemd (von der Mondmama geliehen), eine meinem Mann geklaute Fliege von der Hochzeit und mein selbstgenähter Blazer (ja, der sieht ganz anders aus als ein Sakko, ist auch nicht schlicht schwarz und passt aktuell nicht so gut, aber es ist ein Krimidinner ...).

Mir fehlte aber noch was für den richtigen Look (gerade, weil der Blazer nicht so 100% stimmig ist): Eine Anzugweste. Beim Inspirationsgoogeln habe ich schicke Outfits mit schwarzer Hose/Jacke und cremefarbener Weste gesehen. Sowas wollte ich auch!

Solche Westen sind nun sowieso schwierig zu kriegen und für Cup G erst recht nicht. Also hieß es wieder: Stoff- und Schnittvorräte sichten!

Die Cashmerette-Schnittmuster sind ja dankbarerweise für große Cups ausgelegt, also konnte ich bedenkenlos zugreifen ohne allzuviele Änderungen. Ich habe mich für Sweat als Material entschieden, weil ich dann um X Probeteile drumrum komme; es wird schon so halbwegs passen.

Der Brustpunkt ist zu hoch wegen Still-BH, sonst finde ich die Passform gar nicht schlecht!

 Als Stoff habe ich Reste verwendet:

  • Der wollweiße Sweat stammt vom Flop-Serafine-Sweater. Ich habe einerseits Reste vom Zuschnitt genommen und andererseits auch den Sweater selbst zerschnitten - ich hätte überlegt, ihn passend umzunähen, aber der Stoff war nicht so angenehm zu tragen, dass sich das gelohnt hätte.
  • Der schwarze Sweat besteht ebenfalls zum Teil aus Zuschnittresten und zum anderen Teil aus dem Rockteil des schwarzlila Burda Easy-Kleids, das mir nie so ganz gefallen hat (den Schnitt fand ich ganz gut, aber ich habe zu dicken Sweat genommen dafür). 

Zweifarbig!

Das Ganze musste wirklich schnell gehen; wir haben die Info zu Setting und Rollen des Krimidinners zwar gut 2 Wochen vorm Termin bekommen, aber ich hatte nicht mehr viel Zeit, weil wir kurz darauf zu den Schwarzwälder Schwiegereltern gefahren sind. Also wurde Zeit gespart:

  • Normalerweise lasse ich ja lieber plotten, aber dann muss man auf den Schnitt warten, die Post liefert Briefe nicht mehr zuverlässig am nächsten Tag und kurz vor Weihnachten erst recht nicht. Also selbst gedruckt.
  • Statt abzupausen, habe ich eine Methode angewendet, von der ich mal irgendwo gelesen habe: Man schneidet den Schnitt in der größten Größe aus (bzw. ganz außen, sodass alle Größen noch nutzbar sind) und schneidet dann an verschiedenen Stellen bis zur gewünschten Größe ein, sodass man die Linien umfalten kann statt sie auszuschneiden. Ich würde nur dann eine einzige Größe ausschneiden, wenn ich den Schnitt ganz sicher nur das eine Mal brauche, aber wie man hier sieht, weiß man nie! Bei geraden Kanten kann man einfach so umklappen - bei Rundungen sollte man so wenig wie möglich, aber so oft wie nötig einschneiden. 
    Geht deutlich schneller als Abpausen.
  • Sämtliche aufwändigen Details habe ich weggelassen: Kein Futter (bei Sweat sowieso nicht nötig), keine Taschen, keine Knopflöcher. Dankbarerweise ist die Weste locker und aus Sweat dehnbar genug, dass ich sie mir mit zugenähter Vorderkante einfach überziehen kann.

Von hinten ganz anders als von vorne.

Apropos zugenähte Vorderkante: Eigentlich hätte ich selbige einfach mit der Nähmaschine zunähen können statt mich darauf zu verlassen, dass die durch beide Vorderseiten angenähten Knöpfe das Ganze schon zusammenhalten. Im Nachhinein ist man ja immer schlauer.

Wirklich passende Knöpfe für eine Weste hatte ich nicht da, also habe ich halbrunde Glasknöpfe mit schönem blauen Muster angenäht, das ich für die 20er Jahre passend fand. 

Eigentlich hatte ich die für eine Bluse gekauft.

Was ich übrigens komplett vergessen habe: Den Brustpunkt nach unten zu versetzen. Deswegen hat die Weste oberhalb der Brust zuviel Stoff - ich habe sowieso schon eine sehr tief sitzende Brust, aber mit dem Still-BH ist das nochmal extremer. Zum Glück werde ich ja nicht für immer stillen, und mit normalem BH wird das besser aussehen. Außerdem kann ich später mit etwas mehr Zeit dort die Kurve auch noch etwas abnähen. Durch den elastischen Sweat sitzt die Weste an der Brust an sich weit genug.

Ob ich die Weste nochmal trage? Zumindest ist sie schön warm.

Schnitt: Hartwell Vest von Cashmerette, Gr. 10 G/H (oben) bzw. 14 (unten)
Material: angerauter Baumwollsweat
Änderungen: Viele Details weggelassen: Futter, Taschen, Knopflöcher. Zwischen zwei Größen gradiert. Eigentlich hätte ich den Brustpunkt nach unten verschieben müssen, hab ich aber vergessen.
Nachnähpotential: Wenn ich mal eine Anzugweste brauche, bestimmt! Ist aber nicht so wahrscheinlich.

Verlinkt beim MeMadeMittwoch

Lg
Nria

Sonntag, 1. Februar 2026

7 Sachen 5/2026

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, die wir an diesem Wochenende gemacht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden, ist unwichtig. 

D&D gespielt.


Zum ersten Mal seit Langem mal wieder fancy Nägel lackiert.


Bastelzubehör sortiert.


Label-Bestellung ausgepackt.


Makeup-Tübchen aus der Schublade genommen - und ein letztes Mal benutzt vorm Entsorgen. Hier wurde offenbar keine Qualitäts-Tube verwendet!


Den aktuell recht leeren Kühlschrank genutzt, um die Ablagen rauszunehmen und mal wieder komplett zu spülen, statt nur im Kühlschrank abzuwischen. Das macht ihr auch nicht ständig, oder? ODER?

Vier Regalbretter vorne mit Versiegelung versehen und in den Schrank eingefügt. Jetzt komme ich endlich an die Handtücher, Schlafsäcke etc. ran! Ein paar Bastelsachen haben auch ein vorübergehendes Zuhause gefunden - bald können sie ins Nähzimmer!

Wir wünschen euch eine schöne neue Woche!
Hana & Nria

Dienstag, 27. Januar 2026

Minecraft-Geburtstagsshirts zum 8. Geburtstag

Es wurde wieder Zeit für Geburtstags-Shirts für die Zwillinge - und aktuell ist bei ihnen Minecraft angesagt. Also gab es diesmal Gaming-Shirts im Pixel-Look!
 


Der Schnitt ist wie bei den vorherigen 7 Shirt-Versionen "Paul" von Pattydoo - zum letzten Mal, denn 146 ist die größte verfügbare Größe des Schnitts. Für den Pixel-Teil habe ich eine schräge Teilung eingezeichnet.
 

Zum ersten Mal habe ich keine klassische Applikation für die Geburtstagsshirts verwendet, sondern Grafiken zusammengebastelt und auf Bügelfolie ausgedruckt. Ich habe transparente Folie verwendet, diese auf weißen Jersey aufgebügelt und den dann aufgenäht - ich hätte auch Folie für dunkle Stoffe verwenden und direkt aufbügeln können, aber so kann man die Applikationen zur Not noch austauschen, falls die Folie sich als schlecht haltbar erweist.

Der weiße Rand um die Applikationen war eigentlich nicht geplant - ich habe aber bei einer ersten Version der Applikationen festgestellt, dass der Kontrast der Pixel-Farben zum Grauton des Shirts viel zu gering ist und die Applikation optisch auf dem Stoff verschwinden würde.


Huch? Merkt ihr was?
Genau.
Zum Glück habe ich vorm Aufnähen nochmal in den Blogpost vom letzten Jahr geschaut - ich hätte schwören können, dass ich letztes Jahr eine "8" auf die Shirt-Rücken genäht hatte ... hups. Das wäre ja etwas peinlich geworden.

Ich habe dann noch rechtzeitig die "9" durch zwei "8" ersetzt.
Für die Schilder habe ich die Schriftart "Minecraft" von Craftron Gaming verwendet und mehrere Farb-Versionen getestet (Schatten erzeuge ich bei Schriften übrigens, in dem ich bei einem Bildbearbeitungsprogramm zwei Ebenen erzeuge, dort den Text in zwei verschiedenen Farben eingebe und leicht gegeneinander verschiebe. Geht z.B. mit dem kostenlosen paint.net [das nicht identisch mit dem klassischen Paint ist]. Falls ihr das noch nicht wusstet ...):


Der ursprüngliche Plan sah vor, die gleichen Schilder für beide Shirts zu nehmen, aber nachdem ich bei einem der Schilder-Sets festgestellt habe, dass die Leinen-Bügelstufe für Baumwoll-Bügelstufe vorgesehene Aufbügelfolien schmilzt, und keine Lust hatte, nach "9-ohne-Rand", "9-mit-Rand", "8-mit-Rand" und "2 Schilder-Sets" nochmal eine Folie zu bedrucken, habe ich zwei verschiedene verwendet.
 

Je älter die beiden werden, desto mehr Sorge habe ich, mit ihrem Geschmack daneben zu liegen - sie haben sich aber sehr gefreut. Mal sehen, ob es nächstes Jahr (mit neuem Schnitt) weiter geht!

Schnitt: Kindershirt "Paul" von Pattydoo, Gr. 146
Material: 0,20 m Pixel-Jersey, 0,70 m grauer Jeanslook-Jersey, Rest weißer Jersey, Bügelfolie
Änderungen: Torso um 10 cm verlängert
Nachnäh-Potential: Für die Zwillinge ist der Schnitt ab jetzt zu klein - aber demnächst fürs Möndchen!

Die Geburtstags-Shirts der letzten Jahre:


Fußball-Shirts zum 7. Geburtstag


Spaceshuttle-Shirts zum 6. Geburtstag


Mausritter-Shirts zum 5. Geburtstag
 


Dino-Shirts zum 4. Geburtstag
 


Traktor-Shirts zum 3. Geburtstag
 


Panda-Shirts zum 2. Geburtstag
 


Narwal-Shirts zum 1. Geburtstag



 

Sonntag, 25. Januar 2026

7 Sachen 4/2026

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, die wir an diesem Wochenende gemacht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden, ist unwichtig. 


"Schwanensee" angeschaut. Zum Glück haben wir das Programm gekauft - sonst versteht beim Ballett ja kein Mensch den Plot! 

Bügelfolie-Applikationen aufgenäht. Das Möndchen hat mit großen Augen zugeschaut.


Endlich die Spulen der neuen Maschine in eine Box gefüllt. Um die Spulen nicht mit denen der alten durcheinanderzubringen, wollte ich genau diese Box mit lila Boden anstatt die üblichen komplett transparenten, habe die aber in keinem Laden vor Ort gefunden - also habe ich sie jetzt mit etwas anderem mitbestellt.


Gestreut - es sah draußen nass aus, war aber gefrorener Regen. Während des Streuens zur Straße zu kommen war schon nicht einfach ...


 Sendungen aus der Packstation geholt.


Nach einem halben Jahr Pause wieder Mass Effect-P&P gespielt.  


Dem Möndchen seinen ersten Haarschnitt verpasst. Also, das eine Strähnchen gestutzt, das ihm langsam in die Augen gefallen ist. 

Wir wünschen euch eine schöne neue Woche!
Hana & Nria