Sonntag, 20. Januar 2019

7 Sachen 3/2019

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.
  

Die Winterjacke per Hand gesäumt. Jetzt fehlen nur noch die Knöpfe!


Ein Kleid aus dem allerschönsten Space-Sweat zugeschnitten. Die Rückenteile auf dem Kopf, weil sich der Stoff so viel besser ausnutzen lässt. Und im Weltall gibt es doch wohl kein Oben und Unten!


Den Deutschlandsampler gerahmt und aufgehängt (nachdem ich jahrelang einen quadratischen Rahmen gesucht habe, bin ich tatsächlich bei Ikea fündig geworden). Er ist nicht perfekt mittig im Rahmen und die Stelle ist auch nicht ideal, aber der Sampler lag jetzt fast genau 3 Jahre rum, Hauptsache, es hängt endlich an der Wand! :D 


Berliner in der Karnevals-Version gegessen - meiner war ein Mozart-Berliner mit Nougat- und Pistazienfüllung.


Aldi-Nähbücher durchgeblättert.



  Gleich noch eine Jacke zugeschnitten. 


Ein paar Schnittmuster gefaltet, teilweise gebügelt und eingetütet. Hana stopft ihre nämlich gerne mal herzlos in irgendwelche Ecken, da werden die armen Dinger ganz zerknittert!

Mehr 7 Sachen findet ihr bei Cherry's World - 7 Sachen-Sammlung.     

Donnerstag, 17. Januar 2019

Von Blütenblazern und egoistischen Geschenken - Sweatblazer "Die schnieke Wiebke"

Manchmal schenken Hana und ich uns Dinge, die nicht vollkommen selbstlos sind, weil wir selbst auch was davon haben. Bücher werden z.B. wild hin- und hergetauscht, auch Spiele verwenden wir meist zusammen.

Diesmal habe ich Hana zum Geburtstag ein Schnittmuster geschenkt. Und dann habe ich es als erstes genäht! Aber für sie habe ich es immerhin schon ausgedruckt und in ihrer Größe abgepaust.

So ein toller Schnitt!


Habt ihr auch Schnittmuster, die ihr wieder und wieder in tausend Variationen kaufen könntet? Bei mir sind das Sweatjacken und vor allem Sweatblazer. Die sind schick und trotzdem bequem! Ich habe als junges Mädchen öfter mal den Fehler begangen, Kleidung zu kaufen, die mehr schick als bequem war. Ist hoffnungslos bei mir: Sowas ziehe ich einfach nicht an.

Das Revers endet unverhofft in der Schulterpasse.


Der Sweatblazer "Die schnieke Wiebke" von Echt knorke hat ein paar interessante Kniffe: Das Revers ist nur ein halbes Revers, das in eine Schulterpasse (ohne Schulternaht) mit Bündchen statt Kragen übergeht. Sowas habe ich noch nie gesehen! Zudem wird der Blazer offenkantig verarbeitet und hat aufgesetzte Taschen (also, theoretisch. Bei mir nicht.).

Den leichten Sweat habe ich bei Michas Stoffecke gekauft; er ist dünn, aber angeraut. Das Muster soll Blütenblätter darstellen. Mit etwas weniger kontrastierenden Farben würde es mir aber noch besser gefallen.
Der Stoffverbrauch ist übrigens mal wieder zu großzügig angegeben. Bei Größe 38 sollten es 1,50 m sein; ich bin mit knapp über 1,30 m ausgekommen (und habe noch ein großes Stück übrig), ohne gekürzt zu haben und obwohl ich unten Nahtzugaben gelassen habe.

Jeansjerseybündchen!


Offenkantige Verarbeitung ist nämlich nicht mein Ding, ich will vernünftige Säume. Das ist in der Anleitung nicht beschrieben, man muss also etwas umdenken. Ich habe die Säume also einfach verarbeitet wie sonst auch; schließlich nähe ich nie offenkantig :)

Als Bündchen habe ich Jeansjersey verwendet, ein Rest vom Flamingokleid. Sieht hübsch aus, aber eigentlich ist der Stoff zu dünn (er fällt sehr weich). Ich würde eher einen stabileren Jersey oder Bündchenware empfehlen.

Hinten gibts nicht viel zu sehen, aber der Vollständigkeit halber ...


Genäht war der Blazer superschnell und einfach! Die Anfängertauglichkeit kann ich halt nicht beurteilen. Praktisch ist aber, dass Knöpfe und Knopflöcher gar nicht erst eingeplant sind, das kommt meiner Bequemlichkeit sehr entgegen. Man könnte aber welche dranmachen, wenn mans lieber mag.

Sehr zufrieden!

Zugegeben, meine Stoffwahl ist vielleicht speziell, aber irgendwie mag ich sie total gerne! Und ich bin mir sicher, dass ich diesen Schnitt noch ein paarmal nähen werde.

Material: Angerauter Sweat, Jeansjersey als Bündchen
Schnitt: Sweatblazer "Die schnieke Wiebke" von Echt knorke
Änderungen: Keine offenkantige Verarbeitung. Aber tatsächlich nicht gekürzt! Dafür das Revers etwas weiter umgeschlagen.
Nachnähpotential: Unbedingt!

Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag, Sew La La und Frau freut sich.

Lg
Nria

Mittwoch, 16. Januar 2019

Ein paar große Schritte und ein Problem- Winterjacke Teil 3 [WIP]

Der Reißverschluss ist angekommen und es geht weiter! Mit viel Text und nicht so vielen Bildern ...

Weils schon eine Weile her ist: Hier geht's zu Teil 1 und Teil 2 des WIPs.

Die in der Burda angegebene Reißverschluss-Länge von 45 cm erscheint mir aber ziemlich kurz. Ich habe einen 50 cm-Reißverschluss bestellt (45er Länge ist einfach schwer zu kriegen) und selbst der hat noch viel Abstand zur unteren Jackenkante ... ich empfehle, die Jackenlänge auszumessen und dann selbst zu entscheiden, wie lang man den Reißverschluss haben will. Ob das ein Druckfehler ist oder ich den RV falsch angenäht habe? Wer weiß! Vielleicht habe ich ja irgendeine integrierte Saumzugabe unterschlagen, dann würde die Jacke aber echt kurz.

Nach dem Reißverschluss werden Kapuze und Stehkragen angenäht, erst die ganze Kapuze an die Oberstoff-Jacke, dann der äußere Kragen einfach über die Kapuze an die Oberstoff-Jacke und der innere Kragen an die (bereits an den Schultern zusammengenähten) Besätze. Den inneren Kragen habe ich aus Steppfutter zugeschnitten - eigentlich sollen beide Stehkragenteile aus dem Oberstoff bestehen, aber das war mir zu kratzig.
Achtung, hier sollte man gut auf die Nahtzahlen achten! Die Kapuze reicht nicht bis zur vorderen Mitte, dafür geht der Stehkragen darüber hinaus.
Hier musste ich den Schnittbogen nochmal rauskramen, denn die Nahtzahl 12 an der vorderen Passe geht auf dem Bogen etwas unter, deshalb hatte ich sie übersehen und nicht eingetragen.

Als nächstes kommt ein etwas kniffliger Schritt: Der Besatz mit Innenkragen wird an die Jacke genäht. Der Reißverschluss liegt Richtung Jacke, das obere Reißverschlussende wird Richtung Nahtzugabe geklappt. Der Futterkragen wird auf den Oberstoffkragen gelegt, der Besatz auf die Vorderkante. Am Übergang zwischen Stehkragen und Vorderkante muss man sehr genau arbeiten, sonst kriegt man dort einen Stoffknubbel.

Der Stehkragen steht über!

Nach dem Zusammennähen habe ich festgestellt, dass mein Reißverschlussschieber falschherum war (er zeigte nach innen - mir war der Schieber vorm Zusammennähen vom Reißverschluss geflutscht und ich habe ihn offenbar ziemlich gedankenlos wieder draufgeschoben) und es war ein ziemliches Gefummel, das Ding erstmal wieder abzukriegen und dann richtigherum wieder aufzufädeln (falschherum ging viel einfacher! Wie so oft im Leben ...).

Aber ich habe inzwischen oft genug Reißverschlussschiebe versehentlich ausgefädelt, um langsam Übung beim Wiedereinfädeln von Schiebern zu kriegen, obwohl ich selten Endlosreißverschlüsse verwende. Was sagt das jetzt über mich aus?

Der Rest ging dann schnell: Futter zusammennähen, Futter an die Belege nähen, Ärmel einsetzen, wenden, ringsherum habe ich noch alles abgesteppt. Das Übliche halt. Die Reißverschlussblende wird im Ganzen genäht und dann aufgesetzt.

Der Saum bleibt erst noch offen, den nähe ich vermutlich per Hand.

Der aktuelle Stand:

Tut so, als wäre sie fertig. Aber da muss noch Arbeit reingesteckt werden.

Jetzt konnte ich zum ersten Mal richtig anprobieren (bei einer Jacke, in die noch ein dickes Steppfutter kommt, macht das ja vorm Futter keinen Sinn) - und was stelle ich fest? Gr. 40 hätte auch gereicht (normalerweise trage ich Gr. 38, aber für die Jacke ist eigentlich nur ein dünnes Futter vorgesehen). Ich hatte nämlich übersehen, dass die Jacke ziemlich kastig geschnitten ist.

Am schlauesten wäre es wohl gewesen, wenn ich vorm Zuschnitt der Oberstoffjacke das Steppfutter zugeschnitten, geheftet und anprobiert hätte, davon haben wir sowieso jede Menge. Aber nun gut. Wer nicht nachdenkt, den bestraft das Leben.

Ist aber nichts, was man nicht retten könnte. Aber mehr dazu im nächsten Teil!

Verlinkt bei AfterWorkSewing.

Lg
Nria

Dienstag, 15. Januar 2019

Ich war mal ein T-Shirt - Body von Sewera

Bodys fand ich sehr lange allenfalls seltsam. Als ich Teenie war, trug man sein Shirt über dem Hosen- oder Rockbund, wenn man nicht wie seine eigene Oma aussehen wollte. Nur im Tanzverein bekamen wir ab und zu welche aus dem Kostümfundus für Auftritte und da erinnere ich mich an besonders furchtbare Exemplare mit String, die über der Leggings dann extra-unbequem waren ...

In den letzten Jahren tauchten in meiner Blog-Leseliste dann immer öfter mal Bodys zu Röcken auf. Besonders gefielen sie mir bei Nahtzugabe5cm - bei Birnentypen ist die Kombi enger Body + Rock in A-Linie natürlich besonders vorteilhaft, weil die schmale Taille betont wird, während die im Verhältnis zum Oberkörper etwas breitere Hüft-/Oberschenkelpartie unter dem Rock unsichtbar wird.

Wirklich schwierig zu fotografieren!

Dass das auch etwas für Apfeltypen sein könnte, kam mir erstmal gar nicht in den Sinn. Dabei kann das gerade sinnvoll sein - wenn man eine sichtbare Taille, aber ein Bäuchlein hat, trägt ein Shirt überm Rockbund noch mehr auf. Ein Body hingegen zeigt die Taille. Man könnte auch ein enges Shirt in den Bund stecken, aber das rutscht nunmal gerne raus und wirft dann erst recht Falten ...

Erstmal habe ich mich mal nach Schnittmustern umgesehen. Der Nettie-Body von Closet Case ist sehr verbreitet unter Nähbloggerinnen, aber muss man wirklich 12-16 $ für so einen simplen Schnitt ausgeben? Sah ich nicht ein. Also habe ich stattdessen den Schnitt von Sewera gekauft.

Bevor ich mich an teure Jerseys rangetraut habe, wollte ich den Schnitt erstmal ausprobieren. Es lag noch ein Stapel aussortierter Shirts von irgendwem herum, die relativ weit und lang waren - perfekt!

Ich habe mir eins in Grau geschnappt und den Body daraus zugeschnitten.

Upcycling for the win!

Der Schnitt passte oben so gerade eben drauf - der Haken an größeren Shirts ist nämlich: Der Armausschnitt sitzt tiefer, sodass weiter oben etwas wenig Stoff verfügbar ist. ich hätte den Schnitt natürlich weiter unten auflegen können, aber ich wollte unbedingt den fertigen Halsausschnitt übernehmen - ich muss mir doch nicht mehr Arbeit machen als nötig!

Schwierig daran war auch, dass das Rückenteil schmaler ist als das Vorderteil. Um das Rückenteil trotzdem am Halsausschnitt anlegen zu können, musste ich etwas Mehrweite in Kauf nehmen (was bei Bodys nicht gewünscht ist, die sollen eng anliegen und keine Falten werfen). Aber zur Not kann man ja noch eine Mittelnaht einfügen oder die Seitennähte enger machen.

So sieht der Body getragen aus.

Unten ist der Zwickel gestückelt. Aber sieht ja keiner!

Die geschwungenen unteren Säume waren gar nicht so einfach zu nähen - Schrägband wäre natürlich eine Möglichkeit, aber das fertige Jerseyschrägband ist leider ziemlich dick und Jerseyschrägband selberzumachen halte ich für eine echte Strafarbeit. Ich nehme dann eher einfache gerade Jerseystreifen und falte sie beim Nähen ein (ich verwende sie meist als Beleg, nicht als Schrägbandeinfassung). Hier habe ich einfach den Saum doppelt eingeschlagen. Wie gesagt - sieht ja keiner ;)

Dank des fertigen Halsausschnitts war der Body trotzdem nicht allzu viel Arbeit. Aber ob es sich gelohnt hat? Ich schrieb ja bereits: Bodys sind ideal für Birnentypen und ich bin keiner. Ein Body trägt zwar wirklich nicht auf, aber mein Bauch ist auch ohne auftragende Kleidung deutlich vorhanden und ich fühle mich nicht so recht wohl mit der Rock-Body-Kombi (das Foto ist doch sehr beschönigend - ich habe mit Perspektive, dem vorteilhaftesten Rock und Baucheinziehen getrickst ;)). Aktuell wiege ich aber auch wieder etwas mehr; kann sein, dass der Body mehr mein Ding wird, wenn mein Bauch etwas flacher ist. Bis dahin bleibe ich bei Kleidern oder T-Shirts!

Schnitt: Body von Sewera, Gr. 38
Material: Baumwoll-T-Shirt von werweißwoher ... es lag in meiner Upcycling-Kiste und ich habe keine Ahnung, woher es stammt.
Änderungen: vergessen aufzuschreiben; mutmaßlicherweise habe ich die Schultern verschmälert?
Nachnähpotential: Ich glaube, das mit den Bodys versuche ich erst wieder, wenn ich ein paar Kilo weniger draufhabe ...
Verlinkt beim Creadienstag und Handmade on Tuesday.

Lg
Nria

Montag, 14. Januar 2019

Blogparaden und Mitnähaktionen 2019 (und ein kleiner Rückblick auf 2018)

Schon letztes Jahr haben wir euch unsere liebsten Blogparaden gezeigt. Und auch 2019 wollen wir euch über Linklisten und Mitmach-Aktionen informieren!

Eine monatliche Übersicht (auch im internationalen Bereich) findet ihr seit Anfang 2018 bei Petersilie&Co. unter dem Schlagwort "gemeinsam Nähen". Die Übersicht umfasst nicht nur Jahresprojekte, sondern auch kürzere und einmalige Aktionen.

Aktionen 2019:
  • Tweed&Greet startet die Aktion 12 aus dem Stoffregal. Jeden Monat soll man sich mit einem Stoff aus dem eigenen Lager auseinandersetzen - vorzugsweise zum Vernähen, aber Aussortieren ist auch okay. Dazu gibt es monatlich ein Motto.
  •  #naehdirwas mit zweimonatlichen Themen gibt es auch dieses Jahr wieder! Hier findet ihr bereits alle Themen und Infos: #naehdirwas 2019
  • Maikäfer startet gleich zwei Aktionen:
  • Bei Buchstäblich Bunt wird jeden Monat ein Buchstabe gezogen. Dazu kann man irgendetwas nähen, stricken, basteln ... ob den Buchstaben selbst oder eine Farbe oder Motiv oder andere Dinge, die mit dem Buchstaben beginnen, ist egal.
  • Bei Perfect Match werden passende Paare nach einem Motto hergestellt. Mir sind die Mottos leider zu vage; ich habe lieber konkrete Anregungen als ein Motto, zu dem man quasi alles machen kann.
  • Klaudia lädt wieder zum Ufo-Abbau ein.
  • Bei Frau freut sich gibt es einen Jahreszeiten-Sewalong - es werden 4 Dinge jeweils passend zur Jahreszeit genäht.
  • Bei Nähkäschtle findet eine Linkparty zum Nähen aus Büchern und Zeitschriften statt.  
  • La Lilly Herzileien startet das KreativjAAA: Es geht um Aufgeschobene Ideen, Angefangene Projekte und Alternde Anleitungen. Gute Idee!


Und wie gehabt finden statt:
Wöchentliche Blogparaden:
  • Handmade on Tuesday (dienstags)
  • Creadienstag (dienstags, obviously)
  • After Work Sewing (mittwochs, nur Genähtes)
  • Du für dich am Donnerstag (donnerstags, für sich selbst Hergestelltes, Teilnahme auch als Mann möglich, Teilnahme auch mit Instagram oder Facebook möglich.
  • Sew la la (donnerstags, für alles, was man für sich selbst genäht/gehäkelt/gestrickt hat oder was einem beim Nähen hilft. Beitrag muss nicht vom Donnerstag sein. Jeden zweiten Donnerstag zusätzlich "Nähen aus Büchern".)

Monatliche Blogparaden:
  • Me Made Mittwoch (erster Mittwoch im Monat, nur getragene Kleidung, werbefrei, gelegentlich Sonderaktionen)
  • Women on Fire (für sich selbst Gemachtes, nur für Frauen, ab dem Monatsersten für den ganzen Monat)
  • Bio-Stoff-Linkparty - leider aktuell aufgrund von technischen Problemen geschlossen 
  • Frau freut sich  (15.-20. eines Monats, werbefrei
  • Restefest bei Kunzfrau kreativ (Resteverwertung olé!)

Spezielle Blogparaden:
Taschen und Täschchen (übrigens immer einen Blick wert, wenn man auf der Suche nach dem perfekten Taschenschnitt ist!)
Sewing for my home (Selbstgenähtes fürs Zuhause - außer Kissen!)
Kissenparty 2019 (Wer doch Kissen zeigen möchte, kann sie hier präsentieren.)
Ufo-Linkparty bei Augensterns Welt
Paper Piecing-Linkparty bei Crealie
Handgestickt-Linkparty bei Made with Blümchen

Plotter:
Plotter-Tipps-Linkparty bei Nähfrosch
Plotterlust-Linkparty bei La Lilly Herzileien

Zum Abschluss noch ein kleiner  
Rückblick auf die Jahreschallenges 2018,
an denen wir teilgenommen haben:

Jahresprojekt "Two Colours" von Maikäfer:

Bei der Challenge wurden jeden Monat zwei Farben gezogen, sonst gab es wenige Vorgaben - es durften z.B. noch andere Farben vorkommen. Wir haben uns aber vorgenommen, dass die beiden Themen-Farben zumindest sehr stark dominieren sollten. Klar hätte man jeden Monat einfach einen Stoff mit vielfarbigem Muster nehmen können, aber dann ist's ja keine Herausforderung!



Januar: Schwarz/gelb - Stoffgewichte
Februar: Rot/lila - Nadelkissen
März: Rosa/braun - TaTüTa
April: Grün/weiß - Schafanzug
Mai: Blau/rosa - Flamingo-Schlafbrille
Juni: Gelb/silber oder gelb/gold - Summer Shorts
Juli: Braun/weiß - Larp-Waschtasche
August: Blau/grau - Larp-Spielkartenetui
September: Rot/grau - Nichtschuhtasche
Oktober: Schwarz/silber oder schwarz/gold -/
November: Orange/Grün - /
Dezember: Lila/Orange - Herbstlaub-Sweatshirt

Einen super Effekt hatte die Challenge: Wir haben einige Dinge genäht, die wir uns schon ewig vorgenommen hatten, z.B. das Nadelkissen und die Waschtasche. Hana ist sich ziemlich sicher, ohne Challenge hätte sie beides noch nicht ...

Allerdings: Mit den Farbkombinationen hatten wir unglaubliches Pech. Es wurde eine einzige (!) Farbkombination gezogen, die uns wirklich gut gefallen hat, nämlich die Februar-Kombi rot-lila.  Zum Schluss waren wir so frustriert von den für uns furchtbaren Farbkombinationen, dass wir trotz aller Ambitionen die Challenge nicht durchgezogen haben - ein genähtes Teil, was uns gar nicht gefällt (die TaTüTa) reicht dann halt. Schade drum! Aber trotz allen Frustes sind doch einige tolle Teile entstanden, daher - alles prima!

5 Fragen am 5. von Luzia Pimpinella:

Luzia suchte sich jeden Monat 5 Fragen aus einem 1000-Fragen-über-dich-selbst-Heftchen aus einer Flow-Zeitschrift (Ausgabe Nr. 18, online nachbestellbar) aus.
Wir hatten anfangs viel Freude dran und einige Male mitgemacht, und die Posts als feste Jahresaktion eingeplant, allerdings gefiel uns die Fragenauswahl von Mal zu Mal weniger ... also sind wir im September ausgestiegen.

5 Fragen im Februar
5 Fragen im März
5 Fragen im April
5 Fragen im Mai
5 Fragen im Juni
5 Fragen im Juli
5 Fragen im August

#naehdirwas-Challenge

2 von 6 Themen waren nicht so unser Ding, beim Rest haben wir begeistert mitgemacht! Wir freuen uns schon auf die diesjährige Challenge.

Januar/Februar: "Ultra Violet – yay or nay?" Ich sagte "nay" ;)
März/April: "Mustermix" - Strandtasche
Mai/Juni: "Ice Cream Lovers" - Eisschirmchen-Tanktop
Juli/August: "Transparenz"  
September/Oktober: "Art Inspired" - Pinguin-Doodle-T-Shirt
November/Dezember: "Farbfeuerwerk" - Herbstlaub-Sweatshirt

Und welche Blogparaden mögt ihr am liebsten?

Lg
Nria

Sonntag, 13. Januar 2019

7 Sachen 2/2019

Immer wieder sonntags: 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Nagellack entsorgt - wegen der Lösungsmittel ist Nagellack Sondermüll, es sei denn, mal gießt ihn aus und lässt ihn trocknen, dann darf er in den Restmüll.
Im Nachhinein hab ich bemerkt, wie gut die Schlagzeile drunter dazu passt!



Probehalber einen Taschenschnitt auf ein langweiliges Sweatshirt gelegt.  


Den Taschenbeutel aus einem alten T-Shirt ausgeschnitten. Das Ding liegt da so mittig drauf, weil der Stoff an den Nähten schon etwas kaputt ist, in der Mitte aber noch recht gut. Die übrigen Teile kriege ich noch aus den Ärmeln heraus.


Dungeons&Dragons gespielt.


Blumenkohlbombe gegessen: Blumenkohl in Hack eingepackt im Ofen gebacken. Eigentlich kommt noch Speck drum, stattdessen hat der Liebste noch eingeschnittene Zwiebeln in die Form gepackt, war auch super.


Frühstück für Montag gemacht: Quarkauflauf.


Mit Eukalyptusschaum und dem zweiten Teil von Morrigan Crow in die Badewanne verzogen.

Mehr 7 Sachen findet ihr bei Cherry's World - 7 Sachen-Sammlung.     

Donnerstag, 10. Januar 2019

Die Sewing Oscars 2018

Seit 2017 gibt es sie, 2018 haben wir sie entdeckt, 2019 sind wir wieder dabei: Die Sewing Oscars, der Nähjahresrückblick von Vervliest und Zugenäht!
Die Rückblick LinkParty

01. Beste/r HauptdarstellerIn - das liebste bzw. am häufigsten getragene Kleidungsstück
Eigentlich war es nur Resteverwertung. Aber ich habe erstaunt festgestellt, dass ich mein Hide Away-Sweatshirt wohl am häufigsten getragen habe. Dabei habe ich es erst im Herbst genäht und es ist ungewohnt lang für ein Sweatshirt für mich.

02. Beste/r NebendarstellerIn - das am besten zu kombinierende Kleidungsstück
Hier siegt meine Sweatjacke Yasmijn aus der Fashion Style. Sie hat ganz raffinierte Abnäher (ehrlich!), leider verschwinden die in der Jeans-Optik ... aber dafür passt sie zu allem!


03. Beste Regie - die aufwändigste Verarbeitung bzw. die technischste Herausforderung
2018 habe ich erstaunlich viele Jacken genäht - nicht nur jede Menge Sweatblazer und Jerseyjacken wie sonst, sondern auch richtige Outdoor-Jacken. Nominiert sind meine Jeans-Susan und die gefütterte Burda-Winterjacke (es gibt noch keinen Abschluss-Beitrag, weil der untere Saum noch fehlt ...), aber über den Sieger muss ich keine Sekunde nachdenken: Mein Näh-Blind Date. Eine Jacke mit interessanter Linienführung, aber ohne Anleitung (und mit spärlich auf Polnisch beschrifteten Schnittteilen). Definitiv meine größte Herausforderung im letzten Jahr!


04. Bester Schnitt - das Lieblingsschnittmuster 
Ich LIEBE mein asymmetrisches Dinokleid. Dieser Burdaschnitt ist einfach exakt mein Geschmack!

05. Bestes Drehbuch - die beste Anleitung bzw. das beste Ebook
Ich muss passen. Es stach einfach nichts heraus (die Anleitung fürs Branle-Kleid - siehe Kategorie 9 - war fantastisch, aber das Ebook ist noch nicht erschienen und ich will keine noch nicht offiziell existente Anleitung prämieren). Deshalb gibt es einen Ersatz:

05. Bestes Remake - das beste Re- oder Upcycling
Nria: Für mich ganz klar - die Umwandlung meines  Burda-Flopkleids zur Umeko_B-Jerseybluse. Aus einem Schrankhüter wurde ein Lieblingsteil!



06. Ehrenoscar - das schönste für jemand anders genähte Kleidungsstück 
Beim Larp-Swap habe ich einen indisch inspirierten Gürtel aus Sariborte genäht. Ansonsten habe ich tatsächlich so wenig wie nie für andere genäht ... vielleicht wird das 2019 wieder mehr.


07. Beste Kamera - die schönsten Bilder von eurem genähten Werk
Auf meinem Lieblingsbild sieht man mich nur von hinten ... es ist nämlich aus dem Beitrag zu meiner Möwen-SlingBag (auch wenn sie viele liebenswerte Mängel hat). Und meinen Lieblingshut trage ich auch noch!

08. Beste Visuelle Effekte - nach Belieben interpretierbar ;-)
Nominiert ist auf jeden Fall der Reflektorgürtel (definitiv ein visueller Effekt! Siehe Kategorie 10), aber ich will nichts zweimal prämieren. Also gewinnt das Nebelwald-Shirt - mein Lieblingsdruck 2018.


09. Bestes Kostümdesign - gibt es hier vielleicht leidenschaftliche Faschingsfans/Cosplayer/Steampunks? 
Ich habe wirklich erstaunlich wenig Larpdinge genäht in diesem Jahr. Und mein Matrosenkleid für die Weltreise-Mottoparty war etwas geschummelt, weil ich nur den Kragen genäht und zu einem normalen Kleid getragen habe. Aber mein Highlight war das wundervolle 16. Jahrhundert-Kleid "Branle", das ich probegenäht habe - leider ist der Schnitt noch nicht erschienen und ich weiß auch nicht, wann er rauskommt. Aber ein schönes Bild kann ich schon zeigen!


 
10. Bester Dokumentarfilm - habt ihr ein tolles Tutorial im Bereich Kleidung nähen erstellt dieses Jahr?
Nria: Da habe ich nur eins zu nominieren - das finde ich aber besonders wichtig: Hier findet ihr meine Anleitung für einen Reflektorgürtel. Für mehr Sicherheit in meiner schwarzen Winterjacke!


Hana: Kein Tutorial für ein Kleidungsstück, aber für einen Würfelbeutel in W20-Form:



 
11. Goldene Himbeere (Anti Oscar) - der größte Reinfall
Der Preis geht an meine asymmetrische Sweatjacke: Der Schnitt sah so toll aus! Zugegeben, ich habe mich nicht an die Stoffempfehlung gehalten, aber weder ein anderer Stoff noch das Kürzen hätte die Jacke retten können. Manche Schnittmuster sind einfach nicht für mich gemacht - das war die Arbeit im Nachhinein nicht wert.

Wo ist denn die versprochene "etwas längere" Jacke ...?

Was 2019 wohl an Tops und Flops zu bieten hat?

Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag und Sew La La.

Lg
Nria