Dienstag, 13. März 2018

Stiftemappe mit Vegvisir

Alle Arten von Taschen, Mäppchen, Beuteln nähe ich echt gerne. Als bei einer Tauschkette im Nähkromanten-Forum eine Stiftmappe gewünscht wurde, hab ich mich also sofort gemeldet!

Nordisches Stifte-Rollmäppchen

Ich hatte eigentlich vor, selbst einen Schnitt zu erstellen (das ist ja ziemlich simpel), aber Nria hat mich drauf hingewiesen, dass es den Rollmäppchen-Schnitt Daisy bei Pattydoo gratis gibt ... also hab ich den genommen. Das Mäppchen bietet einige einfache Steckfächer für Stifte, Pinsel oder ähnliches, innen eine Extratasche und über den Stiftfächern eine Lasche, damit die Stifte nicht rausfallen, auch wenn man das geschlossene Mäppchen auf den Kopf stellt.

Praktisches Innenfach

Die Seitenteile des Innenfachs sind gefaltet und so bietet es ordentlich Platz!
Das Stiftefach-Teil habe ich in seiner Länge verdoppelt, da mir die Anzahl der Stiftfächer sonst etwas mager erschien. Ansonsten habe ich die Standard-Ausführung gemacht.

Platz für viele Stifte! Die Schlaufe rechts hab ich später noch ordentlich festgenäht. Ehrlich!

Als Verzierung hatte sich die Tauschkettenteilnehmerin nordische Runen gewünscht, deshalb habe ich einen Vegvisir aufgestickt (dieses Symbol finde ich richtig hübsch!), mit einem Runenkreis außenrum - keine Ahnung, was da steht, das Motiv ist ergoogelt ... hoffentlich etwas thematisch Passendes! Ein Vegvisir ist tatsächlich (wer hat es sich schon gedacht?) ein Wegweiser - ein "magisches" Symbol, vom dem sich die Seefahrer bei schlechtem Wetter wohl gewünscht haben, dass es ihnen den Weg zur Heimatküste weist.

Gut verschlossen - und dank Lasche über den Stiften fällt nichts raus.

Ich habe Stickgarn in drei verschiedenen Grautönen verwendet. Der mittlere (für die Kreise) sieht dem hellsten (für den Vegvisir) ziemlich ähnlich (im Strang wirkten die beiden Töne doch deutlich unterschiedlicher), aber ich bilde mir ein, dass es dem Motiv trotzdem ein wenig mehr Tiefe verleiht. Die Runen im äußeren Ring habe ich dunkler gestickt, damit sie hinter dem Hauptmotiv zurücktreten und das Motiv nicht ganz so wild wirkt.

Eigentlich wollte ich das Rollmäppchen mit schwarzem Satinschrägband einfassen, das ist aber mysteriöserweise verschwunden, daher habe ich zu grauem Schrägband im Used-Look gegriffen. Tatsächlich ist das recyceltes Schrägband, das mal schwarz war und an einem Larp-Wappenrock angebracht, der dann oft gewaschen wurde - zum altnordischen Motiv fand ich den "gebrauchten" Look sehr passend (und dass das Schrägband schon Schlachten gesehen hat - gut, gespielte Larp-Schlachten, aber der Gedanke zählt!)

Seht ihr? Festgenähte Schlaufe!

Jetzt hoffe ich, dass die Mappe der Empfängerin gefällt und gute Dienste leistet!

Verwendet ihr Rollmäppchen? Ich selbst bevorzuge eigentlich klassische Taschenformen, aber für Schminkpinsel unterwegs könnte ich mal drüber nachdenken ...

Verlinkt bei Creadienstag, HandmadeonTuesday, Dienstagsdinge.

Eine schöne Zeit wünscht
Hana

Montag, 12. März 2018

Stoffdiät - Zwischenstand März. Mit Problemstoffen.

Bei Küstensocke läuft wieder die Stoffdiät! Und wir stoffdiäten bereits fleißig.

Wir haben uns nicht unbedingt vorgenommen, gar keinen Stoff mehr zu kaufen - aber bewusster. Und vor allem: Endlich all die Schrankleichen verbrauchen! Ist doch furchtbar, wenn einen der gleiche Stoff schon seit fünf Jahren vorwurfsvoll anschaut, wenn man die Schranktür öffnet.
Es wäre auch schön, mal wieder neuen Stoff reinfüllen zu können, denn der Schrank ist einfach voll.

Was schonmal positiv ist: Wir haben bereits 9 Ufos vollendet! Damit ist eindeutig Platz für neue Problemfälle und wir können fröhlich zuschneiden.

Außerdem haben wir 13 Striche auf der UWYH (Stoffe aus dem Schrank verbraucht)-Liste zu verzeichnen! Plus 1 Aufnäher (auch die will ich nicht immer nur kaufen, sondern auch mal benutzen). Plus 5 ungetestete Schnittmuster endlich benutzt. Plus ein Häufchen Knöpfe (wieviele genau, kann ich nicht sagen; irgendwie habe ich mir widersprüchliche Angaben notiert. Aber es sind um die 20. Vielleicht müssen sich bald endlich nicht mehr 2-3 Knopfsorten ein Fach im Kästchen teilen ...).

Nur ein Ausschnitt und auch nicht gut gestapelt, deshalb sind nicht alle verbrauchten Stoffe drauf.

Genaue Zahlen:
Stoff verbraucht bisher: 21,2 m.
Stoff gekauft bisher: 17,5 m. Gar nicht so wenig - aber im Januar haben wir tatsächlich quasi nichts gekauft. Danach immerhin sehr ausgewählt - schon lange begehrte Stoffe, alles mit konkretem Plan, für notwendige Dinge und Basics. Schwarzer Unijersey ist im Schrank kein Problem; spontan gekaufte Musterstoffe haben schon eher das Potential, wie Blei im Regal zu liegen.
Stoff aussortiert: Ein 2 m-Stück. 

Ein Minus von 3,7 m (5,7 m, wenn man Aussortiertes dazuzählt). Ich hätte mir mehr erhofft (vor allem weniger Neukäufe), aber da waren einige sehr dicke Stoffreste von anderen Projekten bei (voluminöse Wolle und noch voluminöserer Plüsch) sowie Sweatstoffe - Dinge, die trotz geringer Menge richtig viel Schrankplatz beansprucht haben. Deshalb ist der Schrank schon ein bisschen leerer geworden.

Vor einigen Stoffen stehen wir aber noch etwas ratlos, auch wenn es nicht wirklich Gruselstoffe sind:


- 1 m cremefarbener Cord - hat Hana für ein Cordkleid gekauft in der Annahme, der Stoff wäre elastisch. Isser aber nicht, und ein unelastisches Cordkleid findet sie zu unbequem
- 2 m orangefarbenes Leinen. Hat Hana mal für eine Hose gekauft, dann aber festgestellt, dass sie keinen Bock auf Hosennähen hat. Als Oberteil/Kleid kommt es nicht infrage, weil uns die Farbe nicht steht
- roter und gelber Samt (und blauer, nicht auf dem Foto), jeweils ~ 0,5 m - Hana wollte Star Trek-Kissen nähen, der Liebste findet die Haptik von Samt aber nicht etwa flauschig, sondern fies. Schlechte Voraussetzungen für Sofa-Kuschelkissen ...
- 1,3 m blauer Polyesterstoff mit schwarzem, glänzenden Aufdruck - hat Hana auf dem Stoffmarkt für einen Rock gekauft, ist ihr aber doch zu schick


- 2 m Woll-Fischgrät in Hell- und Dunkelbrauntönen, mit interessantem organischem Muster beflockt. Für einen Rock gekauft und dann festgestellt, dass der Stoff weder zum Schnitt noch zu mir passt ...
- etwa 1 m dunkelrotes Wollmischgewebe oder so - einen Teil hatte ich schon verarbeitet, für den Rest habe ich keine Ideen.

Für Ideen oder Abnehmer sind wir aufgeschlossen..

Hoffentlich geht es weiter gut voran! Inzwischen wird es schwieriger - einige Stoffe sind einfach Sommerstoffe, für die es noch zu früh ist; andere sind Stoffschätzchen, die auf den perfekten Schnitt warten, weil wir sie für nichts anderes verschwenden wollen (oh je!). Vielleicht ist ja einer der noch unbenutzten Schnittmuster aus dem Vorrat der Richtige - mal mit kritischem Auge durchschaue.

Sonntag, 11. März 2018

7 Sachen 10/2018

Immer wieder sonntags. 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Gefrühstückt: Tomaten mit Hanfsamen, Pfeffer, Chili-Flocken und dazu Vielsaft-Trank grüner Tee.


Nestelspitzen an Nestelschnüre genäht. Wird Zeit, die Spitzen liegen schon seit Oktober hier rum!


Paspelnaht abgesteppt. Natürlich nähe ich immer nur mit farblich abgestimmtem Nagellack, was denkt ihr denn!


Kuchen gebacken. Und gegessen.


Nestellöcher für die weltbeste Fibel gemacht (wieder Hana für Nria. Aber diesmal waren es nur zwei, das ging flott)!


Elise zugeschnitten. Schnittmuster sieht schonmal lustig aus.


Anna durch die Gegend gescheucht in Anna's Quest - hier foppen wir den Schwanenprinzen.

Verlinkt bei Cherry's World.    

Freitag, 9. März 2018

Was vom Februar übrig blieb

Wir haben wie im Januar richtig reingehauen und endlich einige lange rumliegende UfOs beendet sowie lange geplante NaNOs umgesetzt. Die Listen unter "Selbstgemacht" sind lang und die Listen mit für den Blog zu fotografierenden Dingen noch länger ...
Außerdem: Pen&Paper! Einmal Mass Effect für uns beide, einmal D&D für Hana.

Dungeons&Dragons - jetzt neu mit niedlichen kleinen Palisaden!

Link-Tipps im Februar:

Für uns selbst gemacht im Februar:
(jetzt mal alle tief Luft und ne Tasse Tee holen) 
3 Mini-Utensilo-Körbchen
Geigen-Shirt nach Vogue-Schnitt (UfO vom Mai 2017)
Upcycling-Kirchenfensterkleid (UfO)
Sewera-Body (UfO vom Juli)
Asymmetrische McCalls-Sweatjacke (UfO vom Dezember)
Möwen-Shirt (Upcycling)
Gesticktes Hogwarts-Wappen vollendet :)
Larp-Tasche (UfO vom September)
grauer Plüschrock
Ottobre-Cordjeans "Lady Fit"
Leinenhose zur Pluderhose upgecycelt
Elemente-Kissen
Jerseyrock Yara
Arctic-Party-Shirt (UfO vom August)
Bilderrahmen-Upcycling mit Würfeln 
Roter Jeansrock
Maschinennadel-Nadelkissen
Chemise fürs Branle-Kleid
Vogelzwitscher-Kleid
Cockpit-Shirt
historisches Kleid Branle

Ganz viel abgehakt! Und noch mehr, was nicht draufstand ...

Für andere genäht im Februar:
Stift-Rollmäppchen für eine Tauschkette

Angefangene Projekte: -

Gescheiterte Projekte: -

Neue Schnittmuster, Anleitungshefte und Bücher:
Retro-Bluse "Elise" von Rosie and me
16. Jh.-Kleid "Branle" von Cecilia Theresa Design (Probenähen)

Stoff gekauft: Nria 4,3 m; Hana 2,7 m
Nria: 0,8 m mittelblauer Jersey, 0,2 m grauer Jersey, 0,7 m Sternbilder-Jersey, 0,5 m marmorierter Patchworkstoff, 1,3 m Lillestoff-Interlock "melange stripes" jeansblau-weiß, 0,8 m Lillestoff-Jersey "Piqué Jeans"
Hana:
1 m Marmor-Sweat, 70 cm Popeline (Streifen mit Sonnen), 0,4 m Schirmchenjersey blau, 0,7 m Schirmchenjersey gelb, 1 m lila Jersey
Stoff vernäht: Nria 3,6 m; Hana 4,4 m (dank Nrias tatkräftiger Unterstützung)
Nria: 1,20 m marineblauer Stretchcord, 0,8 m mittelblauer Jersey, ca. 1,20 m weiße Baumwolle, 0,2 m rotschwarzer Wollstoff, 0,2 m weißes Leinen, Reste
Hana: 55 cm graumelierte Wollmischung, 30 cm schwarze BW, 90 cm Flauschestoff (vernäht von Nria), 55 cm Cockpit-Jersey 2,10 m grüne Wolle (vernäht von Nria)
Stoff verkauft/vertauscht: 2,45 m
Knöpfe vernäht: 18 (yay!)


Wir freuen uns im März auf: 
Schon wieder Mass Effect-P&P! Ansonsten ist der März noch jungfräulich unverplant.

Donnerstag, 8. März 2018

Mrs. Klassik in Klassisch

Weil meine erste Mrs. Klassik mit Pünktchenkragen mein Lieblings-Nähwerk und eins der meistgetragenen Kleidungsstücke 2017 war (Hana hat sich auch schon zwei genäht), brauchte ich dringend mehr davon. Man kann schließlich nicht den ganzen Herbst, Winter und Frühling über nur das eine Sweatshirt anziehen!

Der Eisbär passt prima zum Shirt. Ist auch geometrisch.

Damit der Stoffschrank sich mal etwas leert, habe ich mir einen grauen Sweat von Hana gegriffen, den sie gekauft hat, weil er ein preisreduzierter Rest war. Dazu passte prima mein marineblauer Jersey mit weißem Dreiecksmuster - klassisches Muster, klassische Farben, das ist doch eine perfekte Wahl für diesen Schnitt!

Ich mag die Farbkombi!

Der Zuschnitt war ein bisschen herausfordernd, denn der Rest war nur 80 cm lang. Bei den breiten polnischen Sweats wäre das kein Problem, aber bei einem 1,40-1,50 m breiten Stoff passen da keine zwei Ärmel nebeneinander. Untereinander gelegt wurden die Ärmel relativ kurz, also habe ich eben das Bündchen verlängert. Und nebenbei noch ein neues gebastelt, weil ich das Schnittteil fürs Bündchen leider verlegt (weil noch nie benutzt) habe. Wo das wohl hin ist?

Aber den Kragen hab ich schonmal besser hingekriegt ...

Den Schnitt nähe ich ja inzwischen fast im Schlaf, allerdings werden die unteren Ecken des Kragenansatzes irgendwie bei jeder Version schlechter. Warum auch immer. An fehlender Mühe liegts jedenfalls nicht!

Von hinten: Schlicht.
 
Mit den Ärmeln war ich erst unzufrieden, irgendwie waren die Jerseybündchen zu klobig/"bulky", wie Fremdkörper. Ich habe sie dann einfach nochmal abgetrennt und enger genäht (auch auch die Ärmel ab dem Ellbogen abwärts) und jetzt ists viel besser!

Vorher:

Leider kein Tragefoto ... ich sollte öfter zwischendurch welche machen!

Besser:

So sollten Ärmel sitzen!



Schnitt: Mrs. Klassik von Konfetti Patterns in Gr. 40
Material: Wintersweat, Jersey von XY
Änderungen: (eigenes) Ärmelbündchen verlängert, Ärmel dafür gekürzt

Verlinkt bei Rund ums Weib.

Lg
Nria

Mittwoch, 7. März 2018

Roter Maxirock nach burda, gut abgelagert

Wo ich über diesen Rock Modell 106 aus der burda 5/2012 zum ersten Mal gestolpert bin, weiß ich gar nicht mehr genau. Auf Pinterest, oder auf einem Blog? Jedenfalls war ich auf der Stelle schockverliebt.


Der Rock schwingt ganz wunderbar beim Laufen! Oder beim Gleiten.

Maxiröcke trage ich selten, habe vor diesem aber auch nur einen recht kombiunfreundlich gemusterten reinen Sommer-Maxirock besessen. Dieses Modell wollte ich unifarben und allwettertauglich machen ... aber erstmal den Schnitt auftreiben, denn die Zeitschrift, die ihn enthält, war bereits einige Jahre alt.

Technische Zeichnung Mod. 106 burda 5/2012 - Version A ist ein Maxirock, Version B wadenlang


Im November 2016 habe ich die entsprechende burda bei eBay ergattert und im Februar 2017 einen passenden Stoff gefunden (Baumwoll-Webware mit Elastan-Anteil) - und direkt losgelegt. In einer unserer Oma-Knopfkisten habe ich sogar genau die passende Anzahl Knöpfe in genau dem richtigen Rotton gefunden!

Ein halber Tellerrock - hatte ich bisher nur bei kurzen Röcken.


Soweit war der Schnitt recht einfach und hat Spaß gemacht zu nähen - bis zum Anprobieren. Trotz elastischem Stoff und meiner Standard-Burdagröße war der Rock zu eng, und beim Bundbeleg fehlte ein Riesenstück. Tja, ihr könnt es euch denken ... der Rock landete in der UfO-Kiste.

Links ungekürzt, rechts gekürzt. Je nach Fall sieht der Rock etwas nach Hosenrock oder japanischer Tracht aus ...

Genau ein Jahr später, im Februar 2018, habe ich ihn dort wieder rausgeholt und mit nochmal mit dem Problem beschäftigt. Einerseits habe ich noch ein wenig Bauchumfang verloren (yay!), andererseits hatte ich ein wichtiges Detail der Anleitung falsch verstanden: Der Bundbesatz geht nicht komplett bis nach vorn, sondern die vorderen Kanten werden oben mit dem angeschnittenen Vorderkantenbeleg verstürzt. Plötzlich fehlten mir nur noch zwei Zentimeter am Bundbesatz - und die waren flott angestückelt.

Praktische Taschen, einfach einzunähen dank der Teilungsnähte.


Dafür waren aber die wundervollen, perfekt passenden Knöpfe verschwunden. Es ist ein Mysterium. Wir wollen ja unseren Knopfbestand reduzieren, aber doch nicht so! Falls sie wieder auftauchen, habe ich durchscheinend weiße Bestandsknöpfe verwendet (zwei verschiedene Sorten), denn neue kaufen wollte ich auch nicht. Die Knopfleiste ist ohnehin verdeckt, da ist die passende Farbe nicht so unheimlich wichtig.

Der Rock ist nicht bis unten durchgeknöpft, sondern die Knopfleiste beginnt etwa auf Kniehöhe


Der Rock ist ungefüttert, aber ich überlege, nachträglich noch ein Futter einzusetzen, denn der Stoff hängt schon etwas an Strumpfhosen und ich möchte ihn ja auch gern im Winter tragen.

Der halbe Kreis gibt viel Bewegungsfreiheit!


Ich bin sehr zufrieden. Durch die Weite schwingt der Rock ganz wunderbar und macht einfach Spaß zu tragen. Die Farbe leuchtet wunderbar an grauen Wintertagen!

Schnitt: Model 106 A, burda 5/2012, Gr. 40
Material:
2,7 m dünner, aber fester Baumwoll-Stretch
Änderungen: Ein wenig Bundweite zugegeben; ca. 7 cm gekürzt
Nachnäh-Potential: In Knielänge kann ich mir gut noch einen weiteren Rock dieser Art vorstellen; wenn ich feststelle, dass ich den Rock im Winter gern trage, gibts vielleicht auch noch einen zweiten Maxirock in dezenterer Farbe.
Nachtrag: Ich sehe gerade, Muriel von Nahtzugabe5cm hat den Rock als Rockteil eines Kleides genäht - das gefällt mir auch super und kommt auf meine Liste!


Verlinkt beim MeMadeMittwoch und AfterWorkSewing.

Montag, 5. März 2018

[Fünf Fragen am Fünften] März-Edition

Luzia Pimpinella stellt dieses Jahr jeden Monat fünf Fragen.



1. Wenn du ein Gericht zum Essen wärst, was wärst du dann?
Hana: Auf jeden Fall eine Süßspeise! Wahrscheinlich ein bunt verzierter Kuchen, vom Hobbybäcker, nicht vom Konditor, mit jeder Menge Nougatfüllung.
Nria: Weiß ich nicht. Aber wenn ichs mir aussuchen kann, wäre ich gern ein Marillenknödel.

2. Welches Buch oder welche Bücher liebst du so sehr, dass die es / sie mehr als einmal gelesen hast?
Hana: Mehr als einmal: Diverse. Mehr als zweimal: Die Abhorsen-Trilogie von Garth Nix - Herr Nix hat so eine wunderbare, düstere, phantasievolle Fantasy-Welt erschaffen, anders als viele andere Fantasy-Romane krankt es nicht an Kitsch. Ein Dauerbrenner! Grundsätzlich behalten wir nur Bücher, die wir vorhaben, nochmal zu lesen.
Nria: Ich lese sehr viele Bücher mehrmals. Und ich lese wirklich viel. Eine skurrile Vorstellung, dass jemand tatsächlich nur ein Buch nennen könnte für diese Frage ... Zu den Büchern, die ich immer und immer wieder lese (aber auch das sind sehr viele) zählen z.B. Walter Moers' Zamonienromane und Sergej Lukianenkos Wächter der Nacht-Reihe.



3. Entschuldigst du dich zu oft?
Hana: Nein, vermutlich eher tendentiell etwas zu selten. Tut mir Leid! Wenn ich mich entschuldige, meine ich es aber auch wirklich so.
Nria: Kommt drauf an. Was ich definitiv zu oft verwende, sind diese kleinen, abschwächenden Wörter, die sehr frauentypisch sind ...

4. Wann und über was hast du das letzte Mal laut gejubelt?
Hana: Über die Ehe für alle! Ich hab mich riesig über diesen längst überfälligen Akt der Gerechtigkeit gefreut (und danach gleich meine Nägel regenbogenfarbig bemalt).
Nria: Keine Ahnung. Äh, ich freu mich eher leise ...?



5. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wo würde deine nächste Reise hingehen und wie würde sie aussehen?
Hana: Neuseeland. Abgesehen von der wundervollen Landschaft (und KIWIS!) möchte ich unbedingt auch Hobbingen anschauen. Am liebsten wäre mir eine Rundreise mit Wohnmobil ... und nachdem ich Claudias Sabbatical-Reiseberichte über Australien verfolgt habe, würde ich dahin wohl auch einen Abstecher machen wollen für ein paar Highlights (auch wenn ich vorher nie nach Australien wollte ...).
Nria: Ich komm mit nach Hobbingen. Oder in die Antarktis zu den Pinguinen (aber da wollen zuviele hin, das wird langsam ein Problem). Und wenn das Weltraumreisen irgendwann mal etwas bequemer wäre als heute: Spaaace.

Jetzt interessiert uns aber doch brennend: Was für eine Speise wärt denn ihr?