Eine Kleinigkeit, die ich für den Adventskalender meiner Schwester gemacht habe, ist ein Nadelmäppchen mit Game-of-Thrones-Motiv: Einer Karte von Westeros.
Solche Nadelmäppchen sind wirklich einfach zu machen und ein tolles Geschenk für alle, die gern nähen, ständig Dinge zu stopfen haben oder auch nur gern ein Notfall-Nähset in ihrer Handtasche mit sich rumtragen, falls mal ein Knopf abfällt.
Auf hellen Stoff (ich habe einfachen dünnen Baumwollstoff genommen) kann man das Motiv - auf die richtige Größe verkleinert und ausgedruckt - einfach durchpausen. Mit Stoff- oder Acrylfarbe nachmalen, die Außenränder des Kontinents etwas schattieren, fertig. Anschließend habe ich den Stoff für etwas mehr Festigkeit mit Wollstoff gedoppelt und mit Schrägband eingefasst.
Innen befinden sich zwei Lagen Filz, mit der Zackenschere ausgeschnitten und per Hand (damit außen keine Naht zu sehen ist) mittig festgenäht.
Fertig! Und schon dicht benadelt und eifrig im Gebrauch, wie man sehen kann.
Eine schöne Zeit wünscht
Hana
Freitag, 3. Januar 2014
Montag, 30. Dezember 2013
Die Wichtel waren da (und das Christkind)!
Beim Natron&Soda-Weihnachtswichteln haben wir dieses Jahr nicht nur beide gewerkelt (das Dalek-Kissen und die Quallendalek-Tasche), sondern hatten auch beide Glück und ein Wichtelgeschenk bekommen.
Ich habe einen Kurzschal aus extraflauschiger royalblauer Wolle bekommen, mit maritimer Brosche zum Verschließen. So flauschig und so eine tolle Farbe! Und seht ihr die winzige Perle in der Muschel?
Bisher habe ich den Schal noch nicht getragen, es ist einfach zu warm! Aber der Januar kommt bestimmt ...
Nria hat sich einen Mug Rug (Tassen- oder Becheruntersetzer) gewünscht und von Erinnye gleich zwei bekommen! Einen mit Star Trek-Kommunikatorpinapplikation und einen mit Patchwork im Steam Punk-Stil. Wunderschön!
Wurden beide schon fleißig benutzt.
Wo wir grad so schön dabei sind, präsentiere ich auch noch meine Weihnachtsgeschenke. Ich bin immer so neugierig, was andere Leute bekommen, also zeig ich meins auch:
"Vintage Hairstyling" von Lauren Rennells, eine Mütze, Nachthemd und zwei Rahmen für meine Bilderwand
Eine grandiose Dr-Who-Sweatjacke von Threadless
Und eine große Reisetasche, weil meine alte wirklich den Geist aufgibt
Eine schöne Zeit und schonmal einen guten Rutsch wünscht
Hana
Ich habe einen Kurzschal aus extraflauschiger royalblauer Wolle bekommen, mit maritimer Brosche zum Verschließen. So flauschig und so eine tolle Farbe! Und seht ihr die winzige Perle in der Muschel?
Bisher habe ich den Schal noch nicht getragen, es ist einfach zu warm! Aber der Januar kommt bestimmt ...
Nria hat sich einen Mug Rug (Tassen- oder Becheruntersetzer) gewünscht und von Erinnye gleich zwei bekommen! Einen mit Star Trek-Kommunikatorpinapplikation und einen mit Patchwork im Steam Punk-Stil. Wunderschön!
Wurden beide schon fleißig benutzt.
Wo wir grad so schön dabei sind, präsentiere ich auch noch meine Weihnachtsgeschenke. Ich bin immer so neugierig, was andere Leute bekommen, also zeig ich meins auch:
"Vintage Hairstyling" von Lauren Rennells, eine Mütze, Nachthemd und zwei Rahmen für meine Bilderwand
Eine grandiose Dr-Who-Sweatjacke von Threadless
Und eine große Reisetasche, weil meine alte wirklich den Geist aufgibt
Eine schöne Zeit und schonmal einen guten Rutsch wünscht
Hana
Sonntag, 29. Dezember 2013
7 Sachen [65]
Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende
unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist
unwichtig.
Eine lange dünne Rolle aus dem Zeitungskasten gefischt. Drin waren zwei Poster, beide nicht für mich. Der Absender war mutig und hat ohne Papprolle einfach die zusammengerollten Poster in Packpapier verschickt - ist aber heile angekommen.
Feuerwerk besorgt. Ich empfehle vom Lidl den "Alligator" (Batterie) und den "Laser" (Vulkan), für ca. 4 bzw. 3 Euro, die hatte ich schon mehrmals und sie sehen toll aus!
Silvesternägel lackiert. Vorn mit buntem Glitzer.
Buchstaben ausgeschnitten für ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk.
Spiele für den Silvesterabend ausgesucht.
Die Buchstaben nochmal aus Moosgummi ausgeschnitten und zu Stempeln verarbeitet.
Einen roségoldenen Kettenanhänger passend zu meiner neuen roségoldenen Uhr auf eine Kette gefädelt. Dazu musste erst der Verschluss ab und wieder drangeklebt werden, aber jetzt kann ich zu meiner Uhr endlich passenden Schmuck tragen (ich mag es nicht, verschiedene Metallfarben zu mischen.
Eine Sammlung von 7-Sachen-Blogeinträgen von heute findet ihr bei Grinsestern!
Eine lange dünne Rolle aus dem Zeitungskasten gefischt. Drin waren zwei Poster, beide nicht für mich. Der Absender war mutig und hat ohne Papprolle einfach die zusammengerollten Poster in Packpapier verschickt - ist aber heile angekommen.
Feuerwerk besorgt. Ich empfehle vom Lidl den "Alligator" (Batterie) und den "Laser" (Vulkan), für ca. 4 bzw. 3 Euro, die hatte ich schon mehrmals und sie sehen toll aus!
Silvesternägel lackiert. Vorn mit buntem Glitzer.
Buchstaben ausgeschnitten für ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk.
Spiele für den Silvesterabend ausgesucht.
Die Buchstaben nochmal aus Moosgummi ausgeschnitten und zu Stempeln verarbeitet.
Einen roségoldenen Kettenanhänger passend zu meiner neuen roségoldenen Uhr auf eine Kette gefädelt. Dazu musste erst der Verschluss ab und wieder drangeklebt werden, aber jetzt kann ich zu meiner Uhr endlich passenden Schmuck tragen (ich mag es nicht, verschiedene Metallfarben zu mischen.
Eine Sammlung von 7-Sachen-Blogeinträgen von heute findet ihr bei Grinsestern!
Sonntag, 22. Dezember 2013
7 Sachen [64]
Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende
unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist
unwichtig.
Einen winzigen Eulenstempel mit Spielpöppel-Griff aus dem Adventskalender gezogen.
Lebkuchen verziert.
Weihnachtsplätzchen-Geschenkbeutel für die Pen&Paper-Gruppe gepackt.
Geschenke für die Familie verpackt.
Vom Schokocrossies-Igel abgebissen.
Kleine Raumschifftüren gebastelt und beim Pen&Paper gleich eingeweiht (hinten sieht man die Miniaturen, die ich gemacht habe), und ...
... das Omnitool eingeschaltet. Ich liebe Mass Effect - und dabei habe ich nicht einmal die Computerspiele gespielt ...
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Einen winzigen Eulenstempel mit Spielpöppel-Griff aus dem Adventskalender gezogen.
Lebkuchen verziert.
Weihnachtsplätzchen-Geschenkbeutel für die Pen&Paper-Gruppe gepackt.
Geschenke für die Familie verpackt.
Vom Schokocrossies-Igel abgebissen.
Kleine Raumschifftüren gebastelt und beim Pen&Paper gleich eingeweiht (hinten sieht man die Miniaturen, die ich gemacht habe), und ...
... das Omnitool eingeschaltet. Ich liebe Mass Effect - und dabei habe ich nicht einmal die Computerspiele gespielt ...
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Sonntag, 15. Dezember 2013
7 Sachen [63]
Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende
unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist
unwichtig.
Pepperoni-Tütchen aufgerissen, um sie über Nachos zu streuen. Ich war echt irritiert, sonst gab es die immer drüber gestreut und nicht einzeln. Ich habe übrigens den Hobbit gesehen und möchte nochmal!
Tassen mit heißem Kirschwein und Glühwein festgehalten. Mjam!
Den Fotoapparat gezückt, um diese Lebkuchenherzen zu knipsen. Ihr dachtet, per SMS Schluss machen wäre unhöflich? Pah, es geht noch besser!
Knöpfchen gedrückt. Wo meint ihr, waren diese Code-Schlösser? Ich sage es euch: An der Toilette in einem Einkaufszentrum, die sich anscheinend mehrere Restaurants dort teilen. Dafür, dass man vor dem Toilettengang erst die Zahlenkombination erfragen musste, sah es drinnen aus wie Sau. Das rechte Feld gehört(e) übrigens zum Herren-WC.
Seiten geblättert und Amaretto-Mandel-Tüte geleert im Zug.
Voller Begeisterung Spielezubehör ausgestanzt. Ist immer das Beste an neuen Spielen!
Knopfbestellung ausgepackt und die Auswahl für gut befunden. Auf den goldenen Knöpfen hinten links ist eine Uhr eingeprägt! Weiß noch nicht, wofür man die brauchen kann, finde sie aber super.
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Pepperoni-Tütchen aufgerissen, um sie über Nachos zu streuen. Ich war echt irritiert, sonst gab es die immer drüber gestreut und nicht einzeln. Ich habe übrigens den Hobbit gesehen und möchte nochmal!
Tassen mit heißem Kirschwein und Glühwein festgehalten. Mjam!
Den Fotoapparat gezückt, um diese Lebkuchenherzen zu knipsen. Ihr dachtet, per SMS Schluss machen wäre unhöflich? Pah, es geht noch besser!
Knöpfchen gedrückt. Wo meint ihr, waren diese Code-Schlösser? Ich sage es euch: An der Toilette in einem Einkaufszentrum, die sich anscheinend mehrere Restaurants dort teilen. Dafür, dass man vor dem Toilettengang erst die Zahlenkombination erfragen musste, sah es drinnen aus wie Sau. Das rechte Feld gehört(e) übrigens zum Herren-WC.
Seiten geblättert und Amaretto-Mandel-Tüte geleert im Zug.
Voller Begeisterung Spielezubehör ausgestanzt. Ist immer das Beste an neuen Spielen!
Knopfbestellung ausgepackt und die Auswahl für gut befunden. Auf den goldenen Knöpfen hinten links ist eine Uhr eingeprägt! Weiß noch nicht, wofür man die brauchen kann, finde sie aber super.
Eine Sammlung von 7-Sachen-Blogeinträgen von heute findet ihr bei Grinsestern!
Freitag, 13. Dezember 2013
Tolkien-Swap
Was ich gemacht habe
Ich habe die Orga bewichtelt, Mondenkind.
Sie schrieb, dass sie Elben mag. Und Jugendstil. Und eine Tasche für ihre Chor-Noten bräuchte. Also habe ich eine Tasche gemacht - man kann sie natürlich auch für andere Zwecke einsetzen, sie ist recht groß :)
Sie besteht aus dunkelgrüner Wolle mit Leinenfutter:
![]() |
| Mit elbisch spitzer Klappe! |
Darauf habe ich eine epische Landschaft gestickt, weil Mondenkind die Landschaften im "Herrn der Ringe" mochte (ich übrigens auch!): Die Argonath, die Königsstatuen an diesem wie-auch-immer-er-heißt-See. Unten sieht man die Gefährten entlangpaddeln. Ich wollte noch schräg einfallende Sonnenstrahlen aufsticken, das sah auf meiner Skizze toll aus, mit den bereits vorhandenen Details wars aber überladen und deshalb hab ichs gelassen.
Hier ist die Stickerei etwas größer zu sehen:
![]() |
| Episches Geschnörkel drumherum! |
Das Geschnörkel habe ich aus zwei Vorlagen im Netz zusammengebastelt und den Übergang wild improvisiert. Die Stickerei besteht aus drei unterschiedlichen Fadenstärken (ein-, zwei- und dreifädig), aber ich glaube, so richtig gut erkennt man nur die dickste und die dünnst).
Die Trägerenden sind inspiriert von Bilbos Rucksackträgern:
![]() |
| bisschen unscharf, besser gings nicht ;) |
Behauptet zumindest mein Quellenbuch. Im Film konnte ich nicht erkennen, wie die Träger aussahen, also glaube ich ihm mal ...
Im Hobbitfilm mochte Mondenkind besonders Thorin.
Weil sie ein Schlüsselfach wollte, habe ich ein Schlüsselfach gemacht. Eigentlich mehrere Fächer. Und ich mag es, wenn drin ist, was draufsteht, also:
![]() |
| Überblitzt, aber erkennbar. Das Futter ist schwarz. |
Thorins Schlüssel ist maschinengestickt (eigentlich maschinengenäht, es sind nur Geradstiche), weil das stabiler ist und sich hoffentlich nicht so schnell abrubbelt, wenn man Zeugs aus der Tasche rauszieht oder reinstopft.
Das Schwierigste war, eine gescheite Vorlage zu finden - ich hab das Ding von einer 3D-Vorlage auf dem Laptop abgepaust. Daher nicht ganz symmetrisch, aber ist ja sowieso innen :D
Auf der anderen Seite ist ein Reißverschlussfach. Das habe ich nicht fotografiert. Aber einen extra-fantasymäßigen Reißverschluss mit verziertem "Ziehdings" ausgesucht.
Als Goodie habe ich ein Nadelheftchen genäht.
![]() |
| Hier aufgeklappt fotografiert, damit man das Muster im Ganzen erkennt. |
Mondenkind mochte das Gimli-Legolas-Duo. Ich auch. Daher zeigt das Muster ein ineinander verschmelzendes zwergisch-elbisches Ornamentmuster.
Auf der linken Hälfte ist das Muster auf Gimlis Helm zu sehen. Auf der rechten Seite gibt es Geschnörkel, das von den Schnörkeln auf Legolas' Wams inspiriert ist (1:1 Nachmachen ging nicht, die Form passt nicht in eine schmale Linie). Mit Blättchen, weil Legolas' Name "grünes Laub" oder so bedeutet.
Oben und unten habe ich die zwergischsten und elbischsten Zierstiche meiner Nähmaschine rausgesucht.
Das Grün ist etwas zu dunkel (aber ist egal, wenn das Ding zugeklappt ist) und eigentlich müssten die Linien auf der rechten Seite grün sein, aber die Linien habe ich als allererstes genäht und erst danach den Plan mit der Aufteilung gefasst, und da war ich schon so froh, vier halbwegs parallele Linien hinbekommen zu haben, dass ich's einfach so gelassen habe :D
Weil ich noch Zeit, Geld und Lust hatte, habe ich ein drittes Goodie gemacht (mit einem vierten im Bauch):
Ich habe nämlich Zwergenkekse gebacken. Für jeden Zwerg einen und noch einen für Bilbo und Gandalf, und jeweils den Namen reingestempelt (mit meinen tollen Tchibo-Keksbuchstabenstempeln).
In Anlehnung an die Anfangsszene, in der irgendwann ein großer Haufen Zwerge hinter Bilbos Haustür liegt, habe ich sie in eine Dose im Design von Bilbos Haustür (innen) gestapelt:
![]() |
| Bilbos Haustür in seeeehr 3D! |
Dazu habe ich Pappe im Holzdesign um die Dose geklebt. Und dieses schöne Schnörkelmuster aufgestencilt. Nachdem ich gefühlte Stunden mit dem Ausschneiden der fitzeligen, winzigen Linien verbracht habe, ist das Stencil gar nicht mal so sauber geworden (grmpf). Ich habe dann beschlossen, dass das ok ist, weil die Tür alt und gebraucht ist, jawohl!
Insgesamt bin ich damit dann ganz zufrieden - die Pappe konnte ich nicht so flach festkleben, wie ich wollte, weil die Dose in sich etwas verzogen ist, aber man kriegt sie gerade noch zu ;)
Zu guter Letzt habe ich noch eine Karte gemalt:
![]() |
| Weihnachts-Gondor-Baum :D |
Ein bisschen weihnachtlich, ist ja Advent, aber tolkienesk!
Mondenkind hat sich gefreut, ich habe mich gefreut, dass sie sich gefreut hat, und dann habe ich mich auch noch über mein eigenes Geschenk gefreut!
Denn ich habe natürlich auch etwas bekommen! Und zwar von Johanna.
Was ich bekommen habe
Ich mag Zwerge. Besonders Gimli. Und sie hat mir einen wundervollen Rock mit aufgesticktem Gimli-Axt-Design genäht!
![]() |
| Von vorne ... |
Das Muster mit all den überlappenden Mustern muss ja ewig gedauert haben!
![]() |
| ... und von hinten. |
Hinten zu verschlossen mit ziemlich sauberem Reißverschluss und Knopf. So hübsch wird das bei mir nie *gg*
Und weils sooo schön ist, das Muster nochmal in größer:
![]() |
| Ist das nicht toll?! |
Außerdem gabs ein Filzbeutelchen mit wirklich kreativem Umhangverschluss (ich habe sehr gestaunt und ziemlich lange gebraucht, um das Ding wieder zusammenzukriegen, weil ich es sofort aufgemacht habe und dabei nicht auf den Verschluss geachtet *hüstel*):
![]() |
| Mit winziger Brosche. Awww! |
Drinnen war ein Haufen Lindt-Schokolade. Die ist leider nicht mehr fotografierbar ;)
Vielen Dank für den tollen Swap, Mondenkind! Ich hatte viel Spaß beim Nähen und hoffe, du hast Freude an deinen Sachen. Und vielen lieben Dank an Johanna, ich liebe den Rock total :D
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Gelesen: Incarceron (Dystopie)
Dieses Buch hat Hana zum Geburtstag bekommen. Weil sie aber gerade die Game of Thrones-Reihe liest (die wiederum ich zum Geburtstag bekommen habe, aber schon aus der Bücherei kenne), habe ich es mir zuerst geschnappt :D
Die Autorin ist Catherine Fisher. Das Buch ist gerade auf Deutsch erschienen, ich habe es aber auf Englisch gelesen und kann daher nichts zur Qualität der Übersetzung sagen.
Und es ist gar nicht so einfach, eine deutsche Rezension über ein englisches Buch zu schreiben ;)
Worum es geht:
Vor langer Zeit wurde Incarceron eingerichtet, ein Gefängnis besonderer Art: Es ist kein Gebäude, sondern ein gigantisches Areal, in dem die Insassen ein ganz normales Leben führen. Zu diesem Zweck wurden die Sapienti, weise Männer und Frauen, als Lehrer hineingeschickt und das Ganze anschließend samt der Insassen abgeschottet. Niemand kann Incarceron verlassen, aber es sollte ein Paradies werden. Das Problem ist nur: Wurde es nicht.
Es wurde eine menschliche Hölle, in der Banden sich bekriegen und ein bitterer Kampf ums Überleben herrscht, beobachtet, überwacht und beherrscht von Incarceron, dem Gefängnis, selbst.
Bei einer dieser Banden lebt Finn. Er ist ein junger Mann und erinnert sich nur an die letzten drei Jahre seines Lebens.
Draußen lebt Claudia, die Tochter des Wächters von Incarceron. Auch sie ist eine "Gefangene": Die Menschen leben nach einem Protokoll, das ihnen ein Leben wie in einer vergangenen Epoche (welche, wird nicht gesagt; es klingt ungefähr nach dem 18. Jahrhundert) vorschreibt - moderne Technik ist für alle verboten (aber bekannt). Und demnächst muss sie den Prinzen heiraten, den sie nicht ausstehen kann.
Als Finn und Claudia zufällig durch einen "Schlüssel" (ein technisches Gerät) Kontakt miteinander aufnehmen, versuchen beide, ihrem jeweiligen Gefängnis zu entfliehen. Aber dazu müsste man Incarceron erstmal finden - denn niemand weiß, wo es verborgen ist. Und dann sind da noch die Legenden über Sapphique, den einzigen, der je aus Incarceron entkommen ist ...
Meine Meinung:
Das Setting ist ziemlich interessant - besonders gefällt mir, dass auch die "Außenwelt" ihre Menschen einschränkt, und das aus dem gleichen Grund wie Incarceron: Die aufgezwungene Lebensweise soll alle Probleme lösen und scheitert daran. Beide Seiten halten die jeweils andere Lebenswelt für ein Paradies, und sie irren sich zutiefst.
Die Welt ist kreativ und ideenreich umgesetzt, ein wenig skurril; in dieser Hinsicht erinnert es mich an die "Die Schlüssel zum Königreich" (The Keys to the Kingdom)-Reihe von Garth Nix, die ich sehr mag.
Man merkt, ich gehe sehr auf das Setting ein - das hat seinen Grund: Die Charaktere wirken nämlich eher flach. Das ist jetzt nicht unbedingt schlecht - sie haben durchaus ihre Stärken und Schwächen, einige der Nebencharaktere mag ich auch sehr, aber so wahnsinnig tiefgründig sind sie eben nicht.
Insgesamt eine spannende Abenteuergeschichte in wirklich faszinierendem Setting mit kleinen Schwächen bei der Charakterdarstellung. Wenn ihr damit leben könnt - durchaus zu empfehlen :)
Übrigens gibt es eine Fortsetzung, "Sapphique". Ob es nur zwei Teile gibt oder mehr geplant sind, weiß ich allerdings nicht.
Lg
Nria
![]() |
| Titel und Schlüssel schillern holografisch. |
Die Autorin ist Catherine Fisher. Das Buch ist gerade auf Deutsch erschienen, ich habe es aber auf Englisch gelesen und kann daher nichts zur Qualität der Übersetzung sagen.
Und es ist gar nicht so einfach, eine deutsche Rezension über ein englisches Buch zu schreiben ;)
Worum es geht:
Vor langer Zeit wurde Incarceron eingerichtet, ein Gefängnis besonderer Art: Es ist kein Gebäude, sondern ein gigantisches Areal, in dem die Insassen ein ganz normales Leben führen. Zu diesem Zweck wurden die Sapienti, weise Männer und Frauen, als Lehrer hineingeschickt und das Ganze anschließend samt der Insassen abgeschottet. Niemand kann Incarceron verlassen, aber es sollte ein Paradies werden. Das Problem ist nur: Wurde es nicht.
Es wurde eine menschliche Hölle, in der Banden sich bekriegen und ein bitterer Kampf ums Überleben herrscht, beobachtet, überwacht und beherrscht von Incarceron, dem Gefängnis, selbst.
Bei einer dieser Banden lebt Finn. Er ist ein junger Mann und erinnert sich nur an die letzten drei Jahre seines Lebens.
Draußen lebt Claudia, die Tochter des Wächters von Incarceron. Auch sie ist eine "Gefangene": Die Menschen leben nach einem Protokoll, das ihnen ein Leben wie in einer vergangenen Epoche (welche, wird nicht gesagt; es klingt ungefähr nach dem 18. Jahrhundert) vorschreibt - moderne Technik ist für alle verboten (aber bekannt). Und demnächst muss sie den Prinzen heiraten, den sie nicht ausstehen kann.
Als Finn und Claudia zufällig durch einen "Schlüssel" (ein technisches Gerät) Kontakt miteinander aufnehmen, versuchen beide, ihrem jeweiligen Gefängnis zu entfliehen. Aber dazu müsste man Incarceron erstmal finden - denn niemand weiß, wo es verborgen ist. Und dann sind da noch die Legenden über Sapphique, den einzigen, der je aus Incarceron entkommen ist ...
Meine Meinung:
Das Setting ist ziemlich interessant - besonders gefällt mir, dass auch die "Außenwelt" ihre Menschen einschränkt, und das aus dem gleichen Grund wie Incarceron: Die aufgezwungene Lebensweise soll alle Probleme lösen und scheitert daran. Beide Seiten halten die jeweils andere Lebenswelt für ein Paradies, und sie irren sich zutiefst.
Die Welt ist kreativ und ideenreich umgesetzt, ein wenig skurril; in dieser Hinsicht erinnert es mich an die "Die Schlüssel zum Königreich" (The Keys to the Kingdom)-Reihe von Garth Nix, die ich sehr mag.
Man merkt, ich gehe sehr auf das Setting ein - das hat seinen Grund: Die Charaktere wirken nämlich eher flach. Das ist jetzt nicht unbedingt schlecht - sie haben durchaus ihre Stärken und Schwächen, einige der Nebencharaktere mag ich auch sehr, aber so wahnsinnig tiefgründig sind sie eben nicht.
Insgesamt eine spannende Abenteuergeschichte in wirklich faszinierendem Setting mit kleinen Schwächen bei der Charakterdarstellung. Wenn ihr damit leben könnt - durchaus zu empfehlen :)
Übrigens gibt es eine Fortsetzung, "Sapphique". Ob es nur zwei Teile gibt oder mehr geplant sind, weiß ich allerdings nicht.
Lg
Nria
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