Sonntag, 30. April 2017

7 Sachen 18/2017 mit Steampunk und lustigem Essen

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Elefanten-, Löwen- und Giraffenwaffeln gebacken. Das normale Waffeleisen ist gerade verreist, was ich vorher nicht wusste, aber im Keller habe ich dieses Motivwaffeleisen gefunden, das irgendjemand bei einer Tombola gewonnen hat. Sind viel lustiger als Herzchenwaffeln, aber der Elefantenrüssel ist nicht so leicht hinzukriegen. Ist mehr ein Okapi.


Ein Eulen-Eis gegessen, Besonders gefällt mir ja, dass es eine Beute-Maus dazu gibt! Nur meine Sorten-Wahl war nicht perfekt, der Cashew-Schnabel ist ja kaum sichtbar auf dem cashewfarbenen Karamell-Eis.


 Eine Stencilvorlage auf Freezer Paper abgepaust. Eine große Hilfe dabei: Hanas Leuchtkasten, ein dicker Bilderrahmen mit Beleuchtung statt Bild innen. Früher habe ich das immer am Fenster im Gegenlicht gemacht, aber das ist unbequem und im Winter frieren einem die Hände ein.


Einen Haufen Larpverbände aus alten Leintüchern gerissen und gerollt.


In der "Kleinen Nacht der Luftschiffe" im Zeppelinmuseum Zeppelinheim (bei Frankfurt) niedliche Steampunk-Exponate der Sonderausstellung fotografiert.


Lauter Flyer eingesackt. Ich weise besonders auf Das Getriebe im Sand hin, ein tolles Stop-Motion-Filmprojekt von zwei jungen Männern, die in Eigenregie ein tolles Projekt auf die Beine stellen!


Männermarzipan eingepackt. Blödes Marketing, aber Marzipan mit gesalzenen Cashew-Stückchen klingt einfach lecker - da der Liebste leider kein Marzipan verträgt, müssen wir es wohl ganz männerfrei gemeinsam schnabulieren ...

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.     

Mittwoch, 26. April 2017

Alohomora-Shirt - mein Beitrag zur Harry Potter-Party

Ich hatte euch ja schon einen Gastbeitrag versprochen. Und heute ist er da!

Für meinen Beitrag fühlte ich mich inspiriert, endlich mal einen lange herumliegenden Jerseyrest und ein upzucycelndes altes Shirt mit komischer Passform zu verwursten. Das Shirt hatte Hana damals mit Schlüsseln bestempelt und da kam natürlich sofort eine Assoziation auf: Schlüssel? Harry Potter?

Alohomora! 

Diese Tür habe ich bereits aufgezaubert!

Verwendet habe ich Pikeejersey in zwei Sorten, Freezer Paper, Textilsprühfarbe sowie den Schnitt "Martha" von Milchmonster.
Mehr Fotos, Details und eine detaillierte Beschreibung aller Pleiten, Pech und Pannen (Spoiler: Es gab so einige) findet ihr heute bei

Lg
Nria

Dienstag, 25. April 2017

Lila Wollrock 2.0 - mit Luft nach oben

Vor mehreren Jahren habe ich einen Rock aus lila Wollstoff genäht. Dem habe ich letzte Woche einen Abschiedsbeitrag spendiert. Das Lila zu knallig, der Schnitt - ein schlichter A-Linien-Rock - zu bieder, das Bundfutter zu Polyester, die Verarbeitung nicht das Gelbe vom Ei.
Na ja, das Material lag rum und es war halt ein Versuch.

Der zweite Versuch war ein Zufall: Den leichten Wollstoff in gedecktem Lila habe ich in einer Restekiste entdeckt, es waren ungefähr 1,20 m.
Diesmal schwebte mir ein anderer Schnitt vor: Etwas in Richtung Tellerrock bzw. so viel Teller, wie die Stoffmenge eben hergibt.
Zum Selbstkonstruieren war ich zu faul. Dankbarerweise bot mir die Meine Nähmode 03/2014 einen halben Tellerrock samt Formbund an, der war schnell abgepaust (das Modell 8 ohne Bindeband).
Als ich den Schnitt auf den Stoff legte, merkte ich aber, dass da eine Menge übrig geblieben wäre (und natürlich  keine sinnvolle Menge, sondern wieder so ein doofer Rest, der zum Wegwerfen zuviel ist, aus dem man aber auch nix Gescheites mehr machen kann). Also habe ich aus dem Halbkreis einen Dreiviertelkreis gemacht (war einfach, der Halbkreis lag sowieso als Viertel mit Stoffbruch vor, dann musste ich nur noch die Taillenöffnung verkleinern, d.h. nach oben schieben und unten etwas kürzen), passte mir schon besser.

Ein Rock! Mit Taschen!


Ich wollte unbedingt Taschen dranhaben. Bei einem Halbkreisrock hätte ich Hüftpassentaschen genommen, die mag ich am liebsten, aber bei einem Dreiviertelkreis ist da zuviel Volumen, das fällt vermutlich komisch. Also einfach Nahttaschen. Die sind auch schnell gemacht. Leider habe ich immer noch keinen idealen Schnitt dafür gefunden (oder konstruiert); ich habe die Taschen von einem anderen Rock recycelt und die sind mir eigentlich etwas zu klein. Um mal schnell nen Schlüssel o.ä. zu verstauen, reicht's aber.

Danach: Zwangspause. Ich habe wie immer vergessen, einen Reißverschluss und Garn zu kaufen und mein Vorrat gab nichts Passendes her.

Der Reißverschluss steckt in der hinteren Mitte.

Schließlich habe ich im Stoffladen einen halbwegs passenden RV gefunden und eingenäht. Nicht nahtverdeckt, sondern normal; einen speziellen RV in passender Farbe hätte ich online bestellen müssen. Dafür habe ich aber ein super passendes Garn entdeckt!

Danach wurde der Bund verstürzt (mit schwarzem Futtertaft, nicht wie üblich mit dem Außenstoff - dafür ist der mir nicht weich genug), die Innenseite per Hand festgenäht, das Ganze zum Aushängen der Schneiderpuppe angezogen - und dann ein böses Erwachen: Ich habe mal wieder einen unerwünschten Zipfel produziert!

Ein Malheur! Wo ist mein Nahttrenner?

Kann mir mal wer verraten, wie ich das immer schaffe?

Also den halben Bund wieder aufgetrennt und etwas improvisiert den Fehler korrigiert. Perfekt ist es jetzt immer noch nicht, aber wenigstens nicht mehr so augenfällig gestümpert. Zu schade, die Innenverarbeitung fand ich vorher ziemlich super, jetzt sind hier und da Fältchen.

Wie immer: Die Drehprobe!

Und bin ich jetzt zufrieden?
Nö. Der Bund ist zu weit und sitzt mehr auf der Hüfte als auf der Taille. Dabei habe ich doch extra mein neues Pinguinsweatshirt auf Taillenrocklänge gekürzt! Und die Taschen sind nicht so gelungen. Den Rocksaum habe ich doppelt eingeschlagen, aber einfach wäre besser gewesen, eigentlich fällt er mir nicht weich genug. Und, wie gesagt, die Bundverarbeitung ist jetzt leider gepfuscht ...

Ich glaube, ich näh noch ne dritte Version.

Stoff: Reststück dunkellila Wollstoff
Schnitt: Meine Nähmode 03/2014, Mod. 8
Änderungen: Gekürzt, Nahttaschen eingefügt, als Dreiviertelkreisrock konstruiert
Verlinkt beim Creadienstag und Handmade on Tuesday.

Lg
Nria

Sonntag, 23. April 2017

7 Sachen mit viel zu Feiern 17/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Aufgebrezelt für die Hochzeit der Cousine des Liebsten. Erstmal nur Standesamt und Sektempfang, also blieb noch Zeit für eine andere Party ...


Den Tisch gedeckt für die Geburtstagsfeier des Liebsten.


Nrias Kuchen platziert. Der Kumpel des Liebsten hat drauf bestanden, dass der Gugelhupf entlang der Rillen geschnitten werden muss.


Tiramisu gegessen und die Reste in den Kühlschrank gestellt.


Die Gäste unsere Likörsammlung durchprobieren lassen.


Gäste mit Pralinen gefüttert.


Konfetti wieder eingesammelt. Dieses hier hat es vom Tisch in der Raummitte bis fast zur Tür geschafft.

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.     

Donnerstag, 20. April 2017

Lila Wollrock 1.0 - Floppediflop

Manchmal näht man einfach Murks. Und diesen Murks zeige ich nur, weil ich mir ja vorgenommen hatte, auch mal Dinge zu präsentieren, auf die ich eher nicht stolz bin - wider die gefakete perfekte Internetwelt :D
 
Seit einigen Jahren versuche ich meinen Vorrat an Winterröcken aufzustocken. Sommerröcke könnte ich im Dutzend billiger nähen oder kaufen, aber Wintersachen fallen mir schwer ...

Diesen Versuch hier habe ich vor einigen Jahren gestartet: Ein rötlicher lila Wollstoff (unfotografierbar. Sieht immer viel zu blau aus.) in A-Linie mit Formbund und Reißverschluss in der hinteren Mitte, an den Schnitt kann ich mich partout nicht erinnern, ist aber ziemlich Standard.



Der Bund ist mit lila Sternchenstoff gefüttert, daran hängt ein Futterrock aus noch viel rötlicherem lila Futterstoff, unten lose und einzeln gesäumt, also nur oben am Rock befestigt.

Mit diesem Rock war ich immer unzufrieden und habe ihn auch kaum getragen. Zu lang und viel zu schlecht verarbeitet - der Bund ist am Reißverschluss schief, der Reißverschluss selbst ist nicht schön eingenäht (und mit Fältchen), und überhaupt, warum ich das nicht wieder aufgetrennt und neu gemacht habe, ist mir schleierhaft. Generell hatte ich offenbar früher ein massives Reißverschlussproblem, wenn ich mir meine älteren Werkeleien so anschaue ...

Pfusch am Bau Bund!

Wie dem auch sei: Es gibt echt keinen Grund, Dinge im Schrank zu lassen, nur weil sie selbstgenäht sind. Deshalb fliegt dieses Teil jetzt raus. Und tschüss!

Lg
Nria

Dienstag, 18. April 2017

Harry Potter-Party-Blogevent bei DragonDaniela

Für alle Harry Potter-Freunde:
Im April gibts bei DragonDaniela ein Blogevent zum Thema "Harry Potter-Party"! Ihr könnt Beiträge mit Gebasteltem, Genähtem, Gekochtem oder was auch immer beisteuern und sogar etwas gewinnen :)
Wer keinen Blog hat, kann seinen Beitrag einfach an Daniela schicken und sie veröffentlicht ihn auf ihrem Blog.

Von mir wird es dort einen Gastbeitrag geben - seid gespannt!

Und hier gehts entlang zum Blogevent:


Ich wünsche viel Spaß beim Nur-Zugucken oder Mitmachen!

Lg
Nria

Sonntag, 16. April 2017

7 Ostersachen 16/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Die Nägel österlich gestaltet.


Einen Zopf geflochten. Nennt sich "Würziger Hefezopf" und enthält Anis, Kardamom und Bittermandel. Yummy!


Osterhase gespielt und Körbchen versteckt.


 Einen Hasen und ein Lamm gebacken - alte Familientradition und traditionell nehme ich Backmischungen :D
Der Hase war wie immer aus Nusskuchen, das Lamm diesmal aus Zitronenkuchen statt Schoko. Probier was Neues dieses Ostern!


Den Tisch gedeckt und reingehauen.


Ungefähr 8 Stunden später das Schlachtfeld aufgeräumt, nachdem die Bagage wieder abgezogen war.


Die Schokolade erstmal beiseite geräumt. Wir können heute echt nichts mehr essen!

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.    

Freitag, 14. April 2017

Deko für Pen&Paper-Freunde - Betonwürfel

Nachdem ich das bebeinte Flamingokissen genäht und an die zukünftige Besitzerin geschickt habe, war ich ich an der Reihe der Wunschkette und durfte mir drei Dinge überlegen, die ich gern gewerkelt bekommen würde - um dann eins davon zu erhalten.


 Am Montag ist mein Päckchen gekommen und drin waren - Würfel!
Keine zum Würfeln, sondern zum Dekorieren. In vielen Formen, Technik egal, das war mein Wunsch - bekommen hab ich einen ganzen Haufen davon, und zwar aus Beton gegossen.


Ich weiß gar nicht, welchen ich am schönsten finde ...


... vielleicht werde ich irgendwann noch Zahlen ergänzen, aus Blattmetall oder so, aber im Moment gefallen sie mir in ihrer schönen Schlichtheit ziemlich gut.


Die Bastlerin hat mir die Formen mitgeschickt - theoretisch könnte ich also noch weitere riesige Würfelhaufen produzieren. Bisher habe ich mir aber tatsächlich noch nicht ans Betonbasteln rangetraut ... obwohl's ja gerade ziemlich trendy ist und das Netz vor Anleitungen überquillt.


Seid ihr Fans von Beton als Material? Und was haltet ihr von meinen Würfeln?

Eine schöne Zeit wünscht
Hana

Donnerstag, 13. April 2017

Ein "angeknackstes" Jäckchen - Sweatblazer "Lady Grace"

Den Sweatblazer Lady Grace von Mialuna habe ich schon lange bewundert.
Ich liebe Blazer aus Sweat und Jersey! Sie sind bequem und weich, man kann sich gut drin bewegen und trotzdem sieht man angezogen aus, nicht nach schlunziger Sofaklamotte oder Teenie-Look. Auch bei meinen Sweatjacken achte ich darauf, dass sie nicht weit und schlabberig, sondern figurnah sind, und Kapuzen und Kängurutaschen sind ein No-go für mich. Aber als Blazer finde ich sie am besten.

Der neue Blazer hat ja schon Risse! Gaaaanz viele!


Vor Weihnachten gab es mal wieder eine 2 €-Aktion bei Makerist und da habe ich dann mal zugeschlagen.
Als Material habe ich von dresowka.pl Sweat mit Crackle-Muster bestellt. Graue Sweatjacken habe ich zwar schon, aber die gehen eher in die sportliche, legere Richtung und ich wollte gern etwas Schickeres.

Die Größen des Schnitts sind in unterschiedlichen Farben gehalten. Leider hat man 10 Größen auf einmal drauf, die Farben sind doppelt bis dreifach vorhanden und so sucht man bei sich überschneidenden Linien manchmal doch länger nach seiner eigenen Größe. Da hätte man ruhig großzügiger mit den Größenzahlen auf dem Schnitt sein können ...
Apropos Größen: Die Größenangaben in der Anleitung beziehen sich auf das fertige Kleidungsstück! Das ist ungewöhnlich, deshalb habe ichs zuerst übersehen. Also ein zweites Mal eine Nummer größer abgepaust.

Teilungsnähte allüberall.Auch hinten, das mag ich.


Was mir auch fehlt: Linien zum Kürzen bzw. Verlängern. Aber die gibts ja leider nie bei Indie-Schnittmustern. Ich wollte den Blazer nämlich gern mindestens 5 cm kürzer als angegeben. Ich habe dann meine Oberkörperlänge bis zur Taille ausgemessen und entsprechend an der Taille und der Unterkante jeweils 2,5 cm gekürzt und alles saß an der passenden Stelle.

Der polnische Sweat ist wirklich hübsch, aber was mich etwas enttäuscht hat: Der flauschig angeraute Stoff war schon nach der ersten Wäsche nicht mehr flauschig innen. Das passiert zwar auf Dauer mit jedem Sweat, aber normalerweise erst nach einigen Wäschen und nicht schon beim Vorwaschen.

Zum Glück muss das Muster an den Nähten nicht aneinander passen ...


Das Nähen ging erstaunlich schnell und leicht (zugegeben, wenn man schon mehrere Sweatjacken mit Beleg und diverse Reverskrägen genäht hat, kennt man das Prinzip ja schon). Beim Vorderteil- und Kragenbeleg war ich dann aber dankbar für die bebilderte Anleitung; diese Stelle nähe ich nämlich gerne mal verkehrtrum an und wundere mich hinterher, warum's nicht funktioniert.

Beim Anprobieren stellte ich dann fest: Die Jacke fällt doch etwas großzügig aus, da hätte ich mir das zweite Abpausen sparen und die kleinere Variante nehmen können ...
Na ja, enger machen geht ja immer.

Hoppla, die Knöpfe sind zu weit unten ...


Auf die Taschen habe ich verzichtet (brauch ich nicht bei Oberteilen, ich habe lieber welche an Hosen und Röcken), die sahen mir auch nicht schick genug aus.
Dafür war ich bei den Knöpfen großzügig und habe 4 statt 3 verwendet; gerade bei viel Oberweite neigen solche Jacken sonst gerne zum Aufspringen. Es sind mattsilberne Metallknöpfe, die gar nicht so billig waren, aber hübsch aussehen. Und ich habe sie jeweils 1 cm zu weit unten angenäht - das ist aber auch gar nicht so einfach, bei dem runden Saum auf beiden Seiten die gleiche Höhe zu erwischen! Werde ich nochmal versetzen.
Die Knopflöcher hat Hana mir genäht. Meine werden meistens einfach nicht schön und leider taugt das Einstufenknopfloch meiner Maschine nichts.

Ich  muss sagen, der Schnitt hat mich ziemlich begeistert - der wird sicher nochmal genäht! Vielleicht auch mal in Jersey, dann aber definitiv mindestens eine Nummer kleiner, ggf. auch zwei.

Verlinkt bei Rund ums Weib

Lg
Nria

Dienstag, 11. April 2017

Der Gehtso-Rock

Manche Dinge, die ich nähe, werden Lieblingsteile. Manche Dinge entpuppen sich als echte Flops, an denen einfach gar nix stimmt. Und manche Dinge sind einfach so ... mittelmäßig. Sie passen. Ich mag den Stoff, den Schnitt und die Farbe. Aber irgendwie fehlt ihnen das gewisse Etwas und deshalb ziehe ich sie nicht an, sondern trage lieber meine Lieblingsteile. Ein getarnter Flop also.

Blümchenpflücken im Blümchenrock.

Dazu zählt dieser Rock, den ich schon vor mindestens drei Jahren genäht habe (oder ists noch länger her?).
Zu groß ist er mir mittlerweile auch. Deshalb hat Hana ihn für mich angezogen! 

Der Schnitt stammt aus der Meine Nähmode 2/2011; ich habe Modell 51 genäht - einen schlichten A-Linien-Rock aus mehreren Bahnen mit breitem Sattel.

Ich hab die Version ohne Rüschengedöns genommen!

Der Stoff war ursprünglich ein weißes Leinen mit floralem Druck in Schwarz, den ich selbst mit Royalblau übergefärbt habe, weil mir Schwarzweiß zu langweilig war.

Leinen knittert. Aber ihr habt das gut zu finden, heißt schließlich "Edelknitter"!


Eigentlich kommt ein Reißverschluss in die Seitennaht; ich habe eine hintere Mittelnaht hinzugefügt und den Reißverschluss dort eingenäht. Allerdings nicht besonders sauber, wie mir jetzt auffällt. Immerhin habe ich den breiten Sattel schön mit Vlieseline versehen. Das weiß ich, weil die beim Reißverschluss rausguckt ;)

Der Saum ist mit schwarzem Schrägband eingefasst. Vermutlich hatte ich nicht mehr allzuviel vom Stoff und wollte ihn nicht kürzer als notwendig haben.

Von hinten auch nicht spannender. Eigentlich sieht er da fast so aus wie von vorne.


Was ist jetzt mein Problem mit dem Rock? Er ist nicht hässlich, aber auch kein Meisterwerk - er geht halt so. Der Schnitt ist mir zu langweilig (die Meine Nähmode, die Simplicity-Schnittmuster enthält, habe ich früher öfter gekauft, heute kaum noch - Simplicity ist oft leider etwas bieder). Das Muster gefällt mir, aber ich fürchte, es ist nicht so 100% mein Stil. Schrägbandsäume mochte ich früher auch lieber als heute ... und der Rock hat nicht mal Taschen!

Args, dieser Reißverschluss! Da hätte ein nahtverdeckter reingehört.

Kurz: Ich habe ihn genäht, hatte ihn fast nie an und jetzt ist er mir zu groß. Wird aussortiert! Wie gesagt: Ein getarnter Flop.

Lg
Nria

Sonntag, 9. April 2017

7 Sachen mit Larp-Messe 15/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Schon beim Schlangestehen den ersten Flyer in die Hand gedrückt bekommen - für ein Larp-Setting ans 18. Jahrhundert angelehnt. Später haben wir leider betrübt feststellen müssen, dass wir an dem Termin schon verplant sind.


Die beste (und kurzlebigste) Visitenkarte ever von Brenn-Stoff.de verspeist.


Einen Panzerstecher anprobiert. Wie üblich ist mir der Griff bei Dolchen von der Stange zu lang. Hmpf.


Den Käsespätzle-Stand heimgesucht. Etwas wenig Käse, dafür leckerer Kräuterquark drauf.


Weil die Messe recht klein war, sind wir anschließend noch in ein auf dem Weg gelegendes Einkaufszentrum gefahren und haben da ein Eis gegessen und eine Streichholzbauten-Ausstellung angeschaut. Hier die Kathedrale auf dem Roten Platz in Moskau - 52.000 Streichhölzer, 900 Arbeitsstunden.


Echt sommerliche Kleidung angezogen, weil Nria Fotos von einem Rock machen wollte, der ihr zu groß geworden ist, Hana aber noch passt. Nach den Fotos hat Hana aber wieder Socken angezogen.


Vergissmeinnicht in so etwas wie eine Vase gestellt. Morgen wird die Wiese gemäht, da wären sie sowieso hin gewesen.

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.