Donnerstag, 30. März 2017

Schöne Welt: Sonnenschutz

Schöne Dinge, die wir in der Welt gefunden haben. Diesmal: Es wird Frühling, die Sonne scheint ...



... Zeit, die Sonnenbrillen rauszukramen. Zum Glück hat auch jemand an den Amtsmann gedacht.


Man mag einwerfen, dass ihm die Bügel etwas zu kurz sind, aber davon abgesehen steht ihm die Brille doch ganz hervorragend.

Ich hoffe, ihr habt auch so schönes Frühlingswetter!

Eine schöne Zeit wünscht
Hana

Dienstag, 28. März 2017

Miniaturgebastel: Turianerin

Vor ca. 3,5 Jahren hat Hana schonmal kleine Tabletop-Figuren fürs Mass Effect-P&P aus Plastiksoldaten gebastelt. Jetzt ziehe ich nach - und ich habe aufgerüstet!

Mein Charakter ist Turianerin. Das sagt vielen vermutlich nix, also gibts hier ein paar Bilderlinks zum Vergleich:
Turianerin im Superheldenmodus im nächtlichen Regen
Turianerin stylisch an die Wand gelehnt
Turianerin als Concept Art - hier erkennt man die Figur vermutlich am besten!

Turianer sind Aliens. Deshalb konnte ich keine fertige Miniatur einer Frau in SciFi-Rüstung nehmen, sondern musste mal wieder selbst ran. Und was war wieder mit dabei? SuperFluffy!

Gleich mal ein Vorher-Nachher-Vergleich:

Mit ein bisschen Superfluffy, Cutter und Farbe das Genre gewechselt!


Aber zuerst habe ich die Grundform ausgearbeitet: Mit einem simplen Obstmesser habe ich die Taille deutlich schmaler gemacht, einiges vom Rucksack abgeschnitten und die Fersen abgesäbelt (und kam mir dabei ein klein wenig schlecht vor), denn Turianer sind Zehengänger. Außerdem kam vorn in die Schuhe noch ein kleiner Schlitz, denn sie haben nur 2 Zehen (und 3 Finger, kommen also mit dem Dezimalsystem so gerade eben hin!).

Links vorher - rechts nachher.

Dann habe ich SuperFluffy (eine Modelliermasse von Rico) wieder aus dem Schrank gekramt. Allerdings ist es immer noch das gleiche SuperFluffy wie vor über 3 Jahren, und es ist inzwischen mehr ein Gummiklumpen ... zum Glück ließen sich noch Streifchen abziehen, plattdrücken und mit der Schere zurechtschneiden. Das hat ganz gut geklappt, aber das Festkleben war mühsam, der Flüssigklebstoff trocknet einfach zu langsam und so winzige Teile lassen sich schlecht festhalten. Mithilfe einer Pinzette war es dann machbar und auf diese Weise habe ich ein Röckchen (das kleinste Kleidungsstück, das ich jemals gemacht habe!), den Rückenpanzer und die Armschienen mit Glasröhrchen (da ist Gift drin - der Charakter hat nämlich so coole Wolverine-Klauen, aber in advanced!) modelliert und angebracht.

Alles so schön dreidimensional hier! Und der Rock etwas arg kurz ...

Dann ging es ans Anmalen!
Und dafür erstmal in einen Modellbauladen, denn mit Pinselgröße 0 (die kleinste, die der Bastelladen hatte) kommt man hier nicht weit. Die großen Flächen funktionieren damit noch ganz gut, aber für kleine Flächen sollte der Pinsel wirklich spitz sein.

Vor einer Weile habe ich mal ein billiges Acrylfarbenset mit kleinen Tübchen gekauft, das mir immer noch gute Dienste leistet (und hier braucht man ja nicht viel). Fürs Mischen nehme ich mir eine alte Pappe; in Zukunft werde ich mir aber eine Nasspalette basteln. Scheint nicht schwierig zu sein und ich habe schon gemerkt, dass mir die angemischten Farben ziemlich fix weggetrocknet sind ...

Zur Inspiration habe ich mir einen Haufen Tutorials und Videos angeschaut. Da gibt es wirklich Unmengen - für die eine Figur hier habe ich mich aber auf die absoluten Basics beschränkt. Ein paar Farben gemischt, hier und da ein bisschen herumschattiert, mehr nicht. Die Technik mit Washes (dünnflüssige, aber gut pigmentierte Farben, die fast automatisch Schattierungen erzeugen) klingt verlockend, aber extra eine neue Farbe zu kaufen wäre etwas übertrieben.

Ich wusste zuerst nicht, wie ich eine schöne leuchtende Farbe für die Giftfläschchen hinkriegen sollte, bevor mir auffiel: Auf weißer Modelliermasse kann man einfach mit Filzstift malen, und ich hatte noch eine Packung mit Filzstiften rumliegen, in der auch ein schönes knalliges Hellgrün enthalten war. Super! Leider malte der Stift auf den Stellen mit Kleberesten nicht (bei so winzigen Teilen ist das Zielen schwierig), aber eine dünne Schicht weiße Acrylfarbe über dem Kleber hat dem abgeholfen. Ich habe noch ein Tröpfchen Nagellack-Topcoat draufgegeben, damit eine transparente dicke Schicht drüberliegt, wie Glas.

Figürchen im Einsatz!


Die Rüstung habe ich rot bemalt, den Rest in Braun- und Dunkelrottönen, Metallteile in Silber. Die Gesichtsmarkierungen waren schwierig; mein feiner Pinsel hätte das zwar hingekriegt, aber meine Hand ist nicht ruhig genug ... na ja, soo genau guckt da ja keiner hin!

Ich schiebe mein Figürchen jetzt jedenfalls begeistert hin und her!

Verlinkt beim Creadienstag und Handmade on Tuesday.

Lg
Nria 

Sonntag, 26. März 2017

7 Sachen 13/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Die Eisenhüte wieder an ihren Platz gestellt. Wir waren schon wieder auf einem Con - aber diesmal nicht selbst organisiert :)


Ein Kleid zugeschnitten. Die Stoffe von dresowka.pl sind überbreit, 1,80 m - das spart Stoff, macht aber den Zuschnitt schwieriger. Meine freie Bodenfläche ist nicht breit genug ...
Und bei diesen amerikanischen Schnitten muss man höllisch aufpassen, um nicht noch zusätzlich Nahtzugabe dranzuschneiden, die ist ja schon integriert!


Mal wieder die Griffwicklung meiner Axt repariert. Weiß der Himmel, warum das immer aufgeht, da ist gar kein Zug auf der Naht ...


Gelesen. Abwechselnd, weil ich mich nicht entscheiden konnte, was ich am liebsten lesen wollte!


Eine seltsame Begebenheit an der Treppe zur Wohnung fotografiert.


Stilistisch passend zum Fantasy-Larp den Con-Dreck abgewaschen.


Nägel frisch bemalt. Da freu ich mich immer drauf nach nem Con! Diesmal frühlingshaft-pastellig. Muster drauf gibts dann morgen, passende Farben sind schon rausgesucht.

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern

Freitag, 24. März 2017

[Anleitung] Haube mit Hirn (FX/Hirn-Wundattrappe)

Wer mit fiesen Wundattrappen nichts anfangen kann, für den ist der heutige Post vermutlich nichts - dem rate ich, beim nächsten Mal wiederzukommen, wenn's wieder was Netteres gibt.
Wer kleine blutige Scheußlichkeiten fürs Liverollenspiel oder Halloween immer nützlich findet, der sollte dranbleiben!

Liebe Kinder, das ist alles nur Ketchup! Foto von Ralf Hüls, kamerakata.de

Hier klicken zum Weiterlesen!

Mittwoch, 22. März 2017

Issy? Isso! - petrolfarbenes Sweatkleid mit schräger Passe

Vor nicht allzu langer Zeit erspähte ich einen Sommersweat von lillestoff mit echt "schrägem" Muster. Eine Art Karo oder so - schwierig, das zu beschreiben, aber dafür gibts ja Fotos! Nachdem ich auch tolle Modelle daraus in Blogs sah (lynaeds Missy-Kleid ist ein Traum!), musste ich den Stoff einfach haben.
(er wird übrigens bei lillestoff als "Jacquard" verkauft - das ist Blödsinn. Jacquard ist ein Stoff mit eingewebtem Muster, aber dieser Stoff ist lediglich bedruckt!)

Ich liebe die klaren Linien an diesem Kleid!

Nach dem Kauf lag der Stoff erstmal ein bisschen rum. Ich hätte ja zu gerne lynaeds Kleid gehabt, aber 1:1 Kopieren ist erstens doof und zweitens geht das gar nicht, wenn man weder den Schnitt noch die anderen Materialien hat ...
Also habe ich meine Schnittmuster durchgesehen und in meinem Ebook-Ordner fand ich Issy von FeeFee - ein schlichter Schnitt mit einem kleinen Extra, die Schulterpartie ist gedoppelt und diese "Passe" ist schräg geschnitten und nur an den Schulter- und Seitennähten mit dem Vorderteil verbunden, der Saum der Passe fällt lose.

Der Haken: Eigentlich wollte ich ein engeres Kleid, Issy deuchte mir verdächtig schlabberig. Aber mehr dazu später.

Hinten ist's schlichter.

Erstmal brauchte ich einen Kombistoff. Da kam mir zupass, dass Hana gerne mal ihre Stoffe einfach irgendwo ablegt. Zum Beispiel auf meine Stoffe obendrauf. Aktuell lag da ein petrolfarbener Romanitjersey auf meinen Rautenstoff gestapelt (von der Bestellung übriggeblieben, aus der auch der Stoff für die Star Trek-Uniformkleider stammte, der zu spät ankam und dann in andere Kleider verwandelt wurde) - ich glaube, sie hatte zwei Farben zur Auswahl bestellt.
Jedenfalls sah der Jersey echt gut aus auf dem gemusterten Sommersweat - da Hana verkündet hatte, aus ihm ein Shirt nähen zu wollen (dafür braucht man ja nicht so viel Stoff), schnitt ich mir schnell eine Passe, ein Bündchen und einen Ärmel aus dem Romanit zu.

Die Passe wird erst gesäumt und dann einfach mit den Seiten-, Schulter- und Ärmelnähten mitgefasst, soweit war's kein Problem. Dann kam aber die Anprobe, noch ohne Ärmel, und die ergab: Das Teil ist mindestens eine, wenn nicht zwei Größen zu groß.

Die Passe hat sogar ihren eigenen Abnäher!


Weil ich keine Lust auf umfassende Änderungen hatte, habe ich die Seiten noch um eine Größe verkleinert und mich mit einem legeren Sitz angefreundet. Abnäher musste ich wie immer hinzufügen (warum verwende ich überhaupt noch Schnittmuster ohne Abnäher? Es ist ein Rätsel ...) - weil man bei einer großen Cupgröße aber viel Abnäherinhalt hat, habe ich anschließend das Armloch noch etwas nach unten vergrößert, weil ich sonst keine Chance gehabt hätte, den Ärmel da reinzukriegen. Den kann man ja auch nicht unbegrenzt enger machen.

Das Einsetzen funktionierte dann recht gut - nur bei der Passe muss man aufpassen, dass sie auf der richtigen Seite liegt. Am besten ist es, sie großzügig auf dem Vorderteil festzuheften oder mit Stecknadeln zu befestigen.
Ich habe das erst nicht gemacht und dann musste ich trennen, weil die Passe am Ärmel auf der falschen Ärmellochseite angenäht war ...

Auf der anderen Seite endet die Passe in der Ärmelnaht.


Die Säume habe ich wie so oft überall unterschiedlich gemacht: Den Rocksaum breit umgeschlagen, die Ärmel mit einem Jerseystreifen verstürzt, am Halsausschnitt ein Bündchen. Das war ein kleines Drama: Zunächst warf die Passe eine hartnäckige Falte. Ich argwöhnte: Bündchen zu kurz.

Die Falte des Anstoßes!


Also abgetrennt und neu gemacht, sowas ärgert mich doch zu sehr, um es einfach so zu lassen.
Ich habe ein längeres Bündchen angenäht und festgestellt: Immer noch eine Falte. Dazu jetzt mit abstehendem Bündchen. Mist!

Das Ganze habe ich nochmal abgetrennt, glatt auf den Tisch gelegt (hatte nämlich inzwischen einen neuen Verdacht) und gesehen, wo der Hase im Pfeffer lag: Der Ausschnitt der Passe war kleiner als der des Kleides, sodass sich der Stoff der Passe staute und diese Falte entstand. Lag also gar nicht an einem zu kurzen Bündchen!

Beim dritten Versuch (nachdem ich den Ausschnitt der Passe angepasst hatte) ist die obere Stofflage weggeflutscht ... also nochmal aufgetrennt, die Stofflagen aufeinandergenäht und das Bündchen ein viertes Mal angenäht, und dann passte es endlich!

So hübsch und bequem!

Und jetzt bin ich auch wirklich zufrieden :)

Schnitt: Issy von FeeFee
Stoff: "Raute petrol" von Lillestoff, petrolfarbener Romanitjersey
Änderungen: Abnäher hinzugefügt und Armausschnitt angepasst, von der Brust abwärts eigener Schnitt
Verlinkt beim MeMadeMittwoch und AfterWorkSewing.

Lg
Nria

Sonntag, 19. März 2017

7 Sachen mit selbstveranstaltetem Larp 12/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

Fangen wir FREITAG an:


Selbstgebundenes Riesenbuch in Empfang genommen. Das hat uns ein Teilnehmer geschenkt, einfach so. Wir wussten, dass er eine Überraschung für uns hat, aber damit haben wir nicht gerechnet ...


Aufgebaut. Unser Setting war ein Kloster, das allerlei Gerümpel im Keller hat. Also haben wir den Keller vollgerümpelt.

SAMSTAG:


In Schale geworfen und gespielt. Eigentlich haben wir schon Freitag Abend angefangen, aber da war's zu dunkel für Fotos.


Teilnehmer bespaßt. Diese fabelhafte elektronische Spinne (bei lauten Geräuschen lässt sie sich ein Stück runterfallen und klettert dann mit wackelnden Beinchen wieder hoch) war ein heller Quell der (Spiel-)Freude. Sie ist ja auch ausgesprochen dick und plüschig.

Springen wir zum SONNTAG:


 Die Rechnung vom Getränkehändler durchgerechnet. Irgendwas ist komisch, die Rechnung ist aber auch ausgesprochen konfus aufgeschrieben, zwischendurch korrigiert, Pfand nicht extra aufgeführt und ich steig noch nicht ganz durch ... drückt mir mal die Daumen, dass ich das Problem noch finde.


Das Paket ausgepackt, das beim Heimkommen vor der Wohnungstür stand. Schöne neue Splinten-Armschienen, extra klein und günstig 2nd-Hand erstanden. Da hat man als kleine Frau ja echt selten mal Glück!


Die Folie von der neuen Stampingschablone abgezogen (ohne Blitz konnte man die Motive nicht erkennen). Seht ihr das Motiv links unten? Pinguine! :D

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern

Donnerstag, 16. März 2017

[Gelesen] Andrew Solomon: Weit vom Stamm (Rezension)

Zumindest unterbewusst wünschen sich Eltern in der Regel, dass ihre Kinder ihnen ähnlich sind - als Erben ihrer Identität fungieren; das, was sie selbst sind und vertreten, in die Zukunft weitertragen, wenn sie selbst einmal nicht mehr sind. Über zehn Jahre lang ist der Autor dieses Buches der Frage nachgegangen: Was, wenn Eltern feststellen, dass die Kinder ganz anders sind als erwartet - und als erhofft?
Andrew Solomon lehrt Psychiatrie an der Cornell University und kennt sich aus damit, anders zu sein als die Eltern: Er selbst ist homosexuell. Und auch seine Eltern mussten erst lernen, mit dieser Andersartigkeit ihres Sohnes zurechtzukommen.

Bild zeigt das Buch Solomon, Weit vom Stamm, umgeben von Spielzeug
"Solomon: Weit vom Stamm" handelt von Eltern, Kindern und Identitäten
 
Das Buch behandelt nacheinander verschiedene Arten des Andersseins, dabei gibt es zunächst eine Ansammlung von Kapiteln über Behinderung und psychische Krankheit (Gehörlosigkeit, Kleinwüchsigkeit, Down-Syndrom, Autismus, Schizophrenie, mehrfache Schwerbehinderung), danach folgen Kapitel über Wunderkinder, aus einer Vergewaltigung entstandene Kinder, kriminelle Kinder und Transgender. Eingerahmt werden diese Themen von einem ersten und letzten Kapitel über die eigenen Erfahrungen des Autors.

Die einzelnen Kapitel gehen von zwei Seiten an das jeweilige Thema heran: Einerseits erklärt der Autor die Besonderheit aus wissenschaftlicher Sicht, mit Studien, bisher erforschtem Wissen über das Phänomen, andererseits hat er mit Betroffenen gesprochen und erzählt Familiengeschichten, den unterschiedlichen Umgang mit Schwierigkeiten. Er berichtet von Familien, die gut klarkommen und von Betroffenen, die gescheitert sind, von glücklichen Familien und großem Unglück.
Ich finde das Buch sowohl äußerst lehrreich als auch sehr angenehm zu lesen. Der Autor protzt nicht mit Fachbegriffen (wie es bei deutschen Wissenschaftlern leider oft üblich ist), sondern ist bemüht, dem Leser seine Erkenntnisse möglichst gut verständlich zu machen. Vor allem über Schizophrenie und Autismus habe ich unglaublich viel gelernt, aber auch über Gehörlosenkultur - und bin in mir vorher fremde Gedankenwelten vorgestoßen: Zerstört "Heilung" von Behinderungen eigene Kulturen? Inwieweit ist eine Behinderung Krankheit, inwieweit Identität?

Solomon erzählt Familiengeschichten, die Mut machen. Neben all den Problemen und Schwierigkeiten, die die Familien bewältigen müssen, wollen doch die meisten ihr Kind nicht hergeben und die gemachten Erfahrungen nicht missen.

Von mir gibt es eine dicke Empfehlung für das Buch - jeder, der Kinder hat oder mal haben möchte, sollte meiner Meinung nach dieses Buch lesen. Ebenso jeder, der sich für das Thema Andersartigkeit oder Identität interessiert - und eigentlich alle anderen auch, denn aus diesem Buch kann man so viel mitnehmen. Es regt zum Nachdenken an, bevormundet nicht, zeigt Wege auf - ich finde "Weit vom Stamm" rundum gelungen.
Autor: Andrew Solomon
Titel: Weit vom Stamm - Wenn Kinder ganz anders als ihre Eltern sind
Verlag: S.Fischer
Seiten: 1114 (ohne Anhang 840)
Original: Far from the Tree. Parents, Children, and the Search for Identity; Verlag Scribner, Simon & Schuster, New York
Erscheinungsjahr: 2012
Deutsche Übersetzung von Henning Dedekind, Antoinette Gittinger, Enrico Heinemann, Ursula Held und Ursula Pesch
Eine schöne Zeit wünscht
Hana

Dienstag, 14. März 2017

Ein Kissen mit Beinen - Flamingo zum Kuscheln

Ich habe mal wieder bei einer DIY-Wunschkette mitgemacht. Der Wunsch war ziemlich uneingegrenzt: "Etwas mit Flamingo!".

Ich mag Flamingos. Obwohl sie pink sind. Ständig auf einem Bein zu stehen und die Farbe von seinem Essen anzunehmen macht einen Vogel doch irgendwie sympathisch.

Ich habe ein Kissen gemacht, weil Flamingos zum Flauschen noch besser sind als Flamingos an sich. Und ich habe mir eingebildet, dass das Kissen Beinchen braucht.

Flamingokissen mit Beinen - falschrum

Die Beine sind mit Füllwatte gestopft und einfach in der unteren Naht des Kissens mitgefasst. Beim ersten Mal sind die ordentlich festgesteckten Beinchen beim Nähen rausgeflutscht, beim zweiten Mal habe ich sie erst einzeln festgeheftet, dann haben sie gehalten.
Aber was fällt dem geneigten Betrachter auf?

Ein Tipp:

Flamingovorlage

Genau. Das Gelenk geht beim Flamingobein nach hinten und nicht nach vorn. Also nochmal aufgetrennt und die Beinchen ein drittes Mal eingesetzt ...

Flamingokissen mit Beinen - richtigrum

So ists richtig!

Ein Tipp zu den Beinchen, falls ihr auch mal ein Flamingokissen machen möchtet: Beim angewinkelten Bein habe ich am Gelenk eine wenige Zentimeter breite Öffnung gelassen, damit ich beim unteren Beinteil nicht immer um die Ecke stopfen muss. Nachdem der Teil gefüllt war, habe ich ihn mit Matratzenstich zugenäht.

Kissenbeine - Stopf-Tipp

Der restliche Teil vom Kissen war recht simpel: Die Teile sind appliziert, nur die Pupille ist freihand aufgemalt. Applikationen sind heikel bei Gesichtsausdrücken - nur eine leichte Verschiebung eines Teils und das fertige Gesicht guckt ganz anders als gewünscht! Malen finde ich da einfacher.

Guckt nett, oder?

Der Liebste findet übrigens, dass Flamingos immer eingeschnappt gucken.
Und wie steht ihr so zu Flamingos? Und zu Kissen mit Beinen?

Verlinkt beim Creadienstag, Dienstagsdinge, HandmadeonTuesday.

Eine schöne Zeit wünscht
Hana

Sonntag, 12. März 2017

7 Sachen 11/2017

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.



 Einen Rock aus Stretch-Feincord zugeschnitten. Leider haben sich die schrägen Partien beim Nähen gedehnt und beulen jetzt aus, das muss ich nochmal mit Stütznaht nähen ...


Krassen Hololack lackiert. Das ist "Blood Hound" von Cupcake Polish und der Effekt ist noch viel stärker, ich kriege das nur nicht aufs Foto ...


Con-Vorbereitungen: Gelocht (der Liebste musste helfen, die Zange war schon etwas stumpf) ...


... gesiegelt ...


... im Wappenbuch geblättert.


Plastikdosen ohne passende Deckel und Deckel ohne passende Dosen aussortiert. Als nächstes wird im mütterlichen Bestand gecheckt, ob sich dort die passe
nden Gegenstücke verstecken!


Noch ein bisschen P&P-Figuren schubsen. Mit schicker neuer Umrandung.

Eine Übersicht aller 7-Sachen-Beiträge findet ihr bei Grinsestern.

Freitag, 10. März 2017

Anleitung: Halsausschnitt kleiner nähen - mit einem Einsatz

Ich nähe seit 14 Jahren und von Anfang an gibt es den einen Fehler, der mir immer wieder passiert: Ich mache den Halsausschnitt zu groß.

Das ist ärgerlich, weil bekanntermaßen Abschneiden nunmal einfacher ist als Dranschneiden (deshalb heißt diese Anleitung auch nicht "Halsausschnitt verkleinern", das kann man nämlich nur am Schnittmuster und ich merke es einfach immer erst dann, wenns zu spät ist). Weil ich sehr schnell an Hals und Schultern friere und deshalb einen zu großen Ausschnitt nicht einfach als Designelement abstempeln kann.
Aber es gibt eine andere Lösung: Einen Einsatz!
Habe ich z.B. beim Fireflykleid und dem Game of Thrones-Sweatshirt gemacht.

Der Einsatz kann super als Designelement herhalten. Man kann ihn hinter einen bereits fertigen Halsausschnitt nähen, als Lagenlook ...

Doppelt gerettet! Der Einsatz greift eine Saumverlängerung auf.


... oder man kann ihn an einen noch ungesäumten Ausschnitt nähen und das Ganze als Teilungsnaht deklarieren.

Hier habe ich den Originalausschnitt noch zusätzlich vergrößert.

 Und so gehts:

1. Zuerst brauchen wir den Originalausschnitt - den müssen wir abmalen. Ich male normalerweise erst den hinteren Ausschnitt auf ein Blatt Papier, falte die Seiten direkt neben dem Ausschnitt nach hinten, sodass ich das Papier ungehindert ins Kleidungsstück schieben kann, und zeichne dann den vorderen Ausschnitt ab. Optimalerweise malt man auch noch die Schulternaht ab. Das vergesse ich meistens.

2. Ich zeichne den neuen, kleineren Ausschnitt ein. Das sieht man auf dem folgenden Foto:
Die schwarzen Linien zeigen den alten Halsausschnitt, rechts und links davon schraffiert die Schulterpartie. Der Ausschnitt ist vor allem viel zu breit; ich mache ihn aber auch weniger tief, damit der Einsatz eine schönere Form bekommt. Wichtig: Achtet darauf, dass das Ganze noch groß genug für den Kopf ist!
In Blau ist der neue vordere Halsausschnitt zu sehen, in Rot der neue hintere Ausschnitt. Mit kleinen Pünktchen habe ich markiert, wo die neue Schulternaht verlaufen wird.

Kuddelmuddel! Aber farblich markiert.

 3. Jetzt wird das Schnittmuster erstellt! Ich schraffiere den Raum zwischen alter und neuer Ausschnittkante, vorne in Blau, hinten in Rot. Das Ganze überschneidet sich, wie man sieht; deshalb brauchen wir einen zweiten Zettel, um einen der beiden Ausschnitthälften abzupausen und auszuschneiden. Den anderen kann man einfach so ausschneiden.
Wie man sieht, habe ich den hinteren Halsausschnitt noch höher gezogen; der Einsatz wäre mir zu schmal geworden an der Stelle.

Es empfiehlt sich, vorher die Nahtzugabe anzuzeichnen! Wir brauchen unten welche, an den Schulternähten und an der Ausschnittkante entweder eine Saumzugabe (wenn man ihn umschlägt), eine Nahtzugabe (wenn man einen Beleg verwendet) oder nix (wenn man Schrägband verwendet).

Spaß mit Kurven!

4. Es geht ans Zuschneiden - sollte schnell gehen, sind ja nur zwei Teile.

5. Ab an die Nähmaschine! Ich schließe erst die Schulternähte - bei der Gelegenheit kann man auch gleich mal gucken, ob das Teil wirklich über den Kopf passt.
Danach habe ich den Einsatz ringsrum versäubert (mein Stoff fusselte etwas) und den Halsausschnitt gesäumt. So kann man das noch prima machen, ohne dass ein ganzes Oberteil oder Kleid dranhängt! Und schön bügeln, besonders die Schulternähte.

Eine runde Sache!

 6. Spätestens jetzt heißt es eine Entscheidung treffen: Soll der Einsatz direkt an die Nahtzugabe des alten Ausschnitts genäht werden?

Dann legt die Nahtzugabe des Einsatzs rechts auf rechts auf die Nahtzugabe des Halsausschnitts; der fertige neue Halsausschnitt guckt nach unten - das Ganze wird also angenäht wie ein Ärmelbündchen, nur, dass der Einsatz hier nicht gedehnt wird.

Als wäre es nie anders geplant gewesen!




Oder man näht den Einsatz im Lagenlook hinter den Halsausschnitt. Das ist kniffliger; man muss ihn so feststecken, dass er unter dem alten Halsausschnitt liegt, aber an genau der richtigen Stelle. Liegt er zu weit oben, wird die Nahtzugabe des Einsatzes ggf. nicht an allen Stellen erfasst (gut zu sehen auf dem Bild unten), liegt er zu weit unten, stimmen die Proportionen nicht mehr. Natürlich sollte alles auch möglichst gerade sein - am besten ist es, per Hand den Einsatz an genau die richtige Stelle zu heften.


Schöner Lagenlook, aber hinten rechts steckte der Einsatz zu weit oben, die Nahtzugabe ist rausgerutscht.

Fertig!

Und es gibt so viele Möglichkeiten - man kann alles in einer Farbe halten, aber auch verschiedene Farben und Stoffe kombinieren, oder auch eine Paspel einnähen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Verlinkt auf So mach ich das!

Lg
Nria

Mittwoch, 8. März 2017

I aim to misbehave - Sweatkleid aus der Handmade Kultur

Manchmal brauche ich einfach ein bisschen länger ...

Im Februar 2016 habe ich die aktuelle Ausgabe der Handmade Kultur gekauft - keine Schnittmusterzeitschrift, sondern eine mit allerlei interessanten DIY- und Handarbeitsthemen, aber es sind zwei Schnittmuster enthalten: Eine Rüschenschürze (für mich nicht so relevant) und ein schöner Kleiderschnitt. Der hat mich dann zum Kauf motiviert! Im März 2016 habe ich es angefangen zu nähen. Im Februar 2017 habe ich es fertiggestellt - immerhin lag kein ganzes Jahr dazwischen!
Nur fast ...

Big damn hero! Mit zu langem Pony.


Ich mag Raglanärmel. Dummerweise sind die schwierig bei meiner Figur - ich habe sehr schmale Schultern, deshalb sitzt die Raglan-Schulterpartie immer blöd und wirft Falten. Außerdem habe ich viel Oberweite, deshalb sitzt die Raglan-Brustpartie immer blöd und wirft Falten. Ich habe bisher keine  Anleitung für Raglan-Anpassung gefunden (ist auch knifflig, glaube ich) und deshalb drauf verzichtet.
Das Handmade Kultur-Kleid hat eine Art Hybridärmel - halb normaler Ärmel, halb Raglan. Faszinierend und irgendwie futuristisch, und ich mag futuristisch!
Die französischen Abnäher (ebenfalls Hybriden, eine Mischung aus Brust- und Taillenabnäher, im Englischen French Darts genannt, also übersetze ich sie einfach mal wörtlich) fand ich auch gut: Weniger Abnäherarbeit bei gleicher Passform - super!

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Vorgesehen ist das Kleid für Webstoff; ich habe Sweat genommen. Den hatte ich nämlich noch rumliegen und er nahm Platz im Stoffschrank weg. Nachdem ich den Schnitt um etwa 15 cm gekürzt hatte, passte er auch super auf den Stoffrest!
Und Überraschung: Das Kleid saß auf Anhieb ziemlich gut. Die Schulternaht auf dem Ärmel musste ich ein wenig abflachen und den Rücken verschmälern (wie immer), aber beides nicht sehr aufwändig. Den Reißverschluss konnte ich dank elastischem Stoff weglassen. Die Ärmelnaht ist an der Schulter bei mir nicht so extrem nach innen gezogen wie bei Leuten mit breiteren Schultern (bei mir ist einfach nicht so viel Platz dafür ;)), aber der Effekt ist doch deutlich erkennbar.

Mit dem Kürzen aus Platzgründen habe ichs aber etwas übertrieben, jetzt war mir das Kleid nämlich zu kurz. Also musste ein Stück Jersey zum Verlängern her.
Ich habe einen relativ dicken Jersey in Dunkelrot gefunden, fast schon ein Strickstoff (oder eine Mischung aus beidem. Für einen schönen Lagenlook habe ich zunächst das Stück Strick mit dem Sweatsaum normal aneinandergenäht und dann den Strick ein Stückchen unter den Sweat geschoben und festgenäht, sodass es so aussieht, als läge der Strick unter dem Sweat.




Der Versuch, den roten Stoff als Halsbündchen zu verwenden, scheiterte leider; dafür ist der Stoff zu fest. Den Halsausschnitt habe ich stattdessen mit einem Streifen aus weißem dünnem Jersey verstürzt.

Einen Versuch war's ja wert ...


Nur ein schlichtes weißes Kleid war mir aber zu langweilig. Aber ich hatte da ja noch so einen Firefly-Patch, der eine neue Bestimmung brauchte. Also gleich das Kleid zum Firefly-Kleid erklärt und entsprechende Dekoration geplant!

Der Plan sah Folgendes vor:
- der Firefly-Patch sollte wieder auf einen Ärmel
- vorne wollte ich ein Serenity-Stencil
- hinten habe ich einen Schriftzug vorgesehen, "I aim to misbehave", und die Vorlage dafür ist eine Applikation von Fandom in Stitches.

Und mit letzterem nahm das Drama seinen Anfang (das hatte auch sein Gutes, aber dazu später): Ich habe bisher für Stencils immer Klebefolie benutzt. Eine gespiegelte Vorlage gedruckt, auf die Papier-Rückseite der Folie abgepaust, ausgeschnitten, aufgeklebt, gestencilt. Funktioniert eigentlich recht gut - aber nur bei kleinen Stencils.
Bei großen Stencils passiert es leicht, dass sich die Folie beim Ablösen vom Trägerpapier mit sich selbst verklebt und dann kann man sie wegwerfen, das kriegt man nämlich nicht wieder auseinander. Ärgerlich, wenn man schon stundenlange Schneidearbeit reingesteckt hat!

Genau das ist mir mit dem Schriftzug passiert, und dann habe ich das Kleid für ein paar Monate in die Ecke in den Ufo-Korb in der Ecke geworfen und geschmollt.
Abgenommen habe ich außerdem. Und dann war das Kleid zu weit. So lag es dann ungeliebt rum.

Dieses Jahr habe ich es frisch motiviert aus dem Korb gezogen, angezogen und Hana abstecken lassen. War überraschenderweise gar nicht so viel Aufwand, das Teil enger zu machen, aber jetzt war ich wirklich froh, dass hinten noch kein Stencil drauf war, das hätte ein Problem gegeben beim Abstecken der hinteren Mittelnaht!

The best ship in the 'verse!


Dann habe ich mich den Verzierungen gewidmet. Zunächst musste ich einsehen, dass der Patch nicht auf den Ärmel kann - ich habe zu schmale Arme und der Patch ist zu steif, der biegt sich nicht. Bei weiten Ärmeln wäre es okay, bei relativ engen hätte sich der Stoff an dieser Stelle verzogen. Schade! Auf der Brust sieht er aber auch ganz gut aus und ließ sich zugegebenermaßen auch leichter per Maschine aufnähen. Den Ärmel hätte ich dafür wieder auftrennen müssen.
Aufbügeln konnte ich den Patch nicht mehr, das hatte ich nämlich schon beim Firefly-Bolero getan, und weil er sich nicht mehr ablösen ließ, einfach mitsamt Stoff drunter ausgeschnitten. Aber mit dem doppelseitigen Stylefix-Klebeband ließ er sich gut fixieren.

Mit den Stencil-Arbeiten habe ich vorne angefangen; die Schablone für das Raumschiff samt Schriftzeichen hatte ich nämlich bereits zusammen mit dem Schriftzug ausgeschnitten, aber nach dem Desaster nicht aufgeklebt. Es ist relativ klein, deshalb kam ich mit der Folie gut zurecht und das Ganze ließ sich problemlos aufkleben.
Ich habe braune Stoffmalfarbe verwendet (erstens passt es zur Western-Thematik der Serie und zweitens nennen sich sowohl eine Fraktion in der Serie als auch die Fans der Serie Browncoats), in zwei Nuancen. Zuerst habe ich die hellere aufgetragen, dann mit der dunklen vom Rand aus die noch feuchte Farbe etwas schattiert. Fotografieren lässt sich der Effekt kaum, aber real sieht man's.

Von ganz Nahem ist es sehr fleckig, von Weitem siehts okay aus.

Für den Schriftzug habe ich keine Folie mehr verwendet (ich bin ja lernfähig!), sondern das Freezer Paper, das Hana sich neulich gekauft hat. Das ist Papier mit einer Beschichtung zum Aufbügeln - da kann sich nix verkleben!
Fun Fact: Das Freezer Paper ist von der Marke Reynolds, und das ist der Nachname des Captains der Firefly - wie passend! :D

Es ist übrigens gut, dass sich das Freezer Paper mehrfach aufbügeln und wieder abziehen lässt; es war nämlich etwas tricky, den Schriftzug gerade auf den Rücken zu bringen. Das Anzeichnen der Mittellinie hat etwas geholfen, aber der Ausschnitt scheint nicht völlig symmetrisch zu sein. Jetzt müsste es aber halbwegs stimmen.

Wenn ich die Arme nicht verschränke, hat das E auch keinen Strich ...

Beim Anprobieren war ich dann mit den Verzierungen sehr einverstanden, aber der Ausschnitt machte mich noch nicht glücklich: Ich habe nämlich mal wieder meinen Kardinalfehler begangen - der Ausschnitt war zu groß. Ein Sweatkleid zieht man naturgemäß nicht im Hochsommer an und zu jeder anderen Jahreszeit friere ich sofort, wenn der Ausschnitt größer ist als mein Hals.

Viel besser und endlich zufrieden!


Also kam ich doch noch zum Wiederaufgreifen des roten Strickstoffs - daraus habe ich nämlich einen Einsatz genäht (dazu folgt demnächst eine kleine Anleitung, falls andere auch dieses Problem haben ...). Jetzt bin ich sowohl von der Optik als auch vom Tragegefühl rundum zufrieden.

Nach fast einem Jahr ist das Teil also endlich fertig und ich bin so froh, dass es nicht mehr rumliegt und mich vorwurfsvoll anschaut!

Material: angerauter Sweat und Strickstoff
Schnitt: aus der Handmade Kultur 1/2016
Änderungen: Schultern verschmälert, Krageneinsatz, Saumeinsatz

Verlinkt beim Me Made-Mittwoch und After Work Sewing.

Lg
Nria