Donnerstag, 27. November 2014

Bald ist Dezember ...

... also: Adventskalenderzeit!




Ich habe von Nria dieses Jahr einen zum Aufhängen bekommen. Mit Mützeneulen und Schneeflocken!


Der Liebste bekam einen Mass Effect-Adventskalender und freut sich über die vielen Paragon- und Renegade-Punkte, die als Nummern fungieren (im Spiel sind das wohl Bonus-Punkte, die man bekommt)


... und für Nria habe ich einen Pinguin-Adventskalender gemacht. Mit blau eingewickelten Geschenken in halbtransparenten Butterbrottüten und Washi-Tape in verschiedenen blau-grün-violett-Tönen.

Habt ihr auch Adventskalender selbst gemacht, selbst befüllt oder geschenkt bekommen? Verlinkt mir gern eure Schätzchen in den Kommentaren! Ihr könnt die guten Stücke auch bei Lotta Peppermints Adventskalender-Linkparade präsentieren - ich hoffe da ja auf viele gute Ideen, die ich mir fürs nächste Jahr merken kann.

Wer noch unschlüssig ist, wie er seine letzten Türchen befüllt: Hier gibt es eine Liste mit Ideen zum Füllen von Adventskalendern ohne viel Naschkram.

Eine schöne (Advents-) Zeit wünscht
Hana

Dienstag, 25. November 2014

Vorläufig fertig! Update Claner-Projekt 5

Nachdem das Outfit halbwegs tragbar ist, gibts jetzt noch eine Ladung Accessoires. Und natürlich eine Gesamtansicht! Sogar mal ein Tragefoto.

Zuerst die Gugel. Damit ists nicht so kalt am Hals (der Stehkragen vom Deel ist ja eher ein Alibikragen) und es sieht angezogener aus.

Ich hatte ein Stück braunen Wollstoff gekauft, was sich natürlich als zu groß herausgestellt hat. Nächstes Mal wird erst der Schnitt erstellt und die Menge exakt ausgemessen und dann Stoff gekauft ...

Zuerst habe ich mit einer Gugelform experimentiert, die sich an kapuzenlosen mongolischen Krägen orientiert: Geschwungen und vorn/hinten lang heruntergezogen. Deshalb auch das Zuviel an Stoff. Sah aber mit Kapuze einfach blöd aus, egal, wieviel ich die Form verändert habe. Irgendwann habe ich aufgegeben und die Gugel meiner Schwester geklont.

Gugel im Werden!

Damit sie nicht so nackt aussieht, kriegt die Gugel einen Rand aus dem tollen blauen Wollstoff.
Das passt dann zum Wickelgürtel. Der ist nämlich aus dem gleichen Stoff; der fällt so schön weich. Wenn ich schon 30 € für einen Meter Stoff hinblättere, wird das Zeug auch bis zum letzten Zentimeter verwendet, obs passt oder nicht!

Das war ein Drama! Mein Piraten-Wickelgürtel ist 25 cm breit, das hätte nicht mehr auf den Stoffrest gepasst. Also auf 20 cm verkleinert. Dann die Gugelbesätze zweigeteilt, um Stoff zu sparen. Und um ein Haar hätte ich vergessen, dass ich für den hinteren Deel-Saum ja auch noch ein Stück von dem Stoff brauche! Also schnell noch den Schnitt dafür abgenommen und kontrolliert, ob das Fitzelchen, das übrig bleibt, noch ausreicht. Tut es. Puuh!
Mit etwas Glück kriege ich sogar noch kleine Stückchen für die Ärmelaufschläge raus. Dann ist aber auch mal gut.

Das Nähen war eine Sache von Minuten: Gerade Stücke abschneiden, aneinandernähen, Nahtzugabe flachnähen, fertig. Das Teil bleibt ungesäumt, damit es schöner fällt. Da der Wollstoff nicht franst, ist das kein Problem.

Nach einem nur kurzen Gürtelintermezzo also zurück zur Gugel. Die hat eine gigantische Kapuze! Genäht war sie schnell, nur den Besatz habe ich innen wieder per Hand angenäht. Hatte ja noch Übung vom Deel.
Danach war ich unzufrieden: Der Kragen fiel nicht schön, die Kante plusterte sich auf. Letzteres konnte ich per Punktsteppung beheben, jetzt ist die Kante relativ flach (voluminös trotzdem, viele Stoffschichten eben).
Aber da war ja noch die Kette! Die ist auf dem obersten Bild auf der unfertigen Gugel zu sehen. Ich habe sie vor Ewigkeiten in einem winzigen Schmuckladen gekauft, der leider schon wieder dichtgemacht hat. Ivanka sollte die Kette tragen, aber ich hab sie selten und ungern getragen: Erstens war sie unbequem, weil relativ schwer. Zweitens unproportioniert - große Anhänger, kleines Kettchen (eben auch sehr kurz). Und drittens war der Stil widersprüchlich: Einerseits die Kette mit Perlmutt- und goldfarbenen Perlchen, ziemlich altmodisch. Die Anhänger ebenfalls perlmuttfarben, aber in Knöchelchenform, was eigentlich gar nicht dazu passt (mir aber für die Clanerin gefiel).
Also habe ich endlich Nägel mit Köpfen gemacht und die Schere in die Hand genommen! Die kleinen Perlchen und der Verschluss sind in die Schmuckbastelkiste gewandert. Vermutlich könnte ich sie auch gleich wegwerfen ...

Die "Knöchelchen" habe ich dann rings um den Gugelbesatz angeordnet und festgenäht. Und bin begeistert! Es sieht gut aus, ist ein schönes Detail, das eher in die "barbarische" als die mongolische Richtung geht und die vordere Gugelhälfte wird genug beschwert, um das Gewicht der Riesenkapuze auf der Rückseite auszugleichen.
Als Verschluss habe ich den Kaschmirziegenhornknopf verwendet. Ich weiß aber nicht, ob das eine Dauerlösung ist - eigentlich ist der Knopf zu groß. Möglicherweise ersetze ich ihn durch einen kleineren Hornknopf und benutze ihn als Taschenverschluss.

Und jetzt das komplette Outfit! Wenn auch erst vorläufig fertig, aber der Con ist am Wochenende und es sieht immerhin besser aus als vorher.

Hoppla, der obere Gürtel ist schief.

Hier erkennt man die Gürteltasche. Die ist nicht neu, sondern schon ein paar Jahre alt und gefällt mir so gut, dass ich sie unverändert gelassen habe:
Malerisch im Gegenlicht.
 Und der Beweis, wie riesig die Kapuze ist:

Passt vielleicht sogar über den Hut.

Fazit 1: Die Silhouette macht mich nicht glücklich. Der Deel ist einfach zu kurz geraten, was mit Rock nicht so auffiel, aber da gibts nunmal kein Zurück mehr. Ich erwäge, auf Dauer Gamaschen zu basteln, in denen ich das Rot (oder Rot-Blau) nochmal aufgreife; vielleicht wirkts dann ausgewogener?
Fazit 2: Es gibt jetzt viel mehr schöne Details! Die lenken hoffentlich von der Silhouette ab :D
Fazit 3: Es ist wirklich schwierig, meine Fellstücke unterzubringen, ohne dass es nach Western aussieht. Mein schönes rotes Leder habe ich auch noch nicht verwendet. Aber da fällt mir noch was ein.

Update Februar 2015:
 Jetzt sind auch die Ärmelaufschläge fertig :)
Ich habe die Schrägbandeinfassung und die Perlchen wieder aufgegriffen, damit sie besser zum Rest passen.

Mit Schrägbandspitze!

Hier gehts zu den anderen Teilen:


Teil 5: Vorläufig fertig
Teil 6: Claner-"Patchwork"-Tasche - nix für Veganer
Teil 7: Claner-Hut plus Taschen-Update

Lg
Nria

Sonntag, 23. November 2014

7 Sachen [108]

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Mit Kirschglühwein auf dem Essener Weihnachtsmarkt angestoßen. Die Engel mit Grubenhelmen finde ich ziemlich goldig, obwohl ich sonst kein Engelfan bin. Im Nachhinein hätte ich das Foto echt machen sollen, als die Gläser noch voll waren!


Ein "Space Trucker"-Raumschiff gebaut. Ohne offene Enden an den Seiten und alle Felder ausgefüllt - ich war zwar als letzte fertig und musste darum als letzte starten, aber dafür war mein Schiffchen perfekt!


Und mal wieder "Ab in die Tonne" Müll gestapelt - es ist einfach ein super Spiel. Ob Spielemuffel oder Spielefreunde, bisher waren alle begeistert.


Black Stories-Karten gezogen und gerätselt, machen wir immer wieder gern. Manche Lösungen sind recht abstrus, aber Spaß machts trotzdem.


Den zweiten Besuch angetreten und dort Kostümentwürfe skizziert ...


... und Belohnungs-Kakao getrunken.


"Hüttenzauber"-Badezusatz in die Wanne gegeben - färbt das Wasser wunderbar intensiv lila!

Eine Sammlung von 7-Sachen-Blogeinträgen von heute findet ihr bei Grinsestern!  

Dienstag, 18. November 2014

Deel-Überarbeitung. Update Claner-Projekt 4

Das letzte Update ist schon ein bisschen her - so richtig komme ich nur am Wochenende zum Basteln und wenn man dann mal bei Freunden weilt, geht's natürlich nicht voran.

Aber der Fertigstellungstermin dräut in gar nicht mehr so weiter Ferne, also ran an den Speck das Deel!

Erstmal hab ich aber eine Ladung Knochenperlen bestellt und dem Hut noch einen Haufen weißer Pünktchen verpasst:

Jetzt neu: Noch viel dreidimensionaler!


Reine Prokrastination. Aber hübsche.
Vor dem Deel hab ich mich nämlich gedrückt: Es ist nunmal einfacher, etwas neu zu nähen, als etwas zu modifizieren. Denn vor die Modifikation hat der liebe Gott das Auftrennen gesetzt und das tue ich so ungern.
Nur - bis auf den Hut sieht das Outfit noch fast genauso aus wie vor der Investition von viel Geld und Zeit, das ist auch frustrierend.

Also erstmal eine Vorlage für die Verzierung gebastelt: Ich habe die Vorderkante abgemalt (damit will ich anfangen), die Breite des Besatzes und die Form der Ornamente geplant. Das war friemelig, weil die Vorderkante nunmal Ecken verschiedenster Winkel aufweist, wo das Muster improvisiert werden muss.

Dann habe ich vergeblich opake dunkelbraune Stoffmalfarbe gesucht. Von einer Marke gabs gar keinen opaken Braunton, von der anderen zwei - einer hellbraun namens "Hellbraun", einer eine winzige Nuance (!) dunkler namens "Dunkelbraun". Der nächste Bastelladen hatte ein "Rehbraun", das war aber sehr rötlich und nicht kontrastreich genug zur blauen Wolle.

Also habe ich seufzend nochmal dunkelbraune Wolle (nicht ganz dünn, aber ich brauchte eine, die möglichst wenig franst) gekauft und nochmal appliziert. Zumindest ist mein Outfit dann technikkonsequent ...

Danach habe ich sehr viel geflucht und mir doch die rehbraune Farbe gewünscht - das wäre sehr viel schneller gegangen!
Beim obersten Kantenteil habe ich noch das filigrane Innenmuster der Ornamente ausgeschnitten; das habe ich aber sehr schnell sein gelassen. Dauerte nämlich ewig.

Langsam fange ich an, Schnörkel zu hassen.
 
Wegen der winzigen Schnörkel brauchte die Außenkante allerdings auch schon ihre Zeit. Immerhin hatte ich den blauen Besatz, auf den ich den Fiddelkram aufnähen konnte und musste nicht ständig die Deel-Stoffmasse unter der Nähmaschine herumwälzen!
Und zum Glück habe ich mich dafür entschieden, das Muster nur mit Geradstich aufzunähen. Mit Zickzack wäre ich wahnsinnig geworden. Ich habs an ner winzigen Stelle ausprobiert - sah sowieso nicht gut aus.

Nach 3,5 Hohlornamenten hatte ich die Schnauze voll ;) Die Ecken sind aber alle hohl.

Als das nach stundenlanger Arbeit fertig war, habe ich den Besatz erstmal für ein paar Tage in die Ecke geschmissen. Bis ich mich aufraffen konnte, das Schrägband der Deel-Vorderkante abzutrennen (plus ein kleines Stück Kordel am Halsausschnitt). Das Aufnähen der Verzierung an der Außenkante ging sehr fix; die Innenkante habe ich per Hand festgenäht, was die sauberste Lösung ist und gar nicht soo lange gedauert hat (höchstens eine Dreiviertelstunde). Nochmal ein bisschen geflucht beim Wiederannähen des Schrägbands, aber es sieht jetzt ganz okay aus. Vier, fünf Stellen musste ich dann innen noch per Hand korrigieren, ist im Rahmen (und zu erwarten, wenn man Schrägband in einem Schritt über viele Stoffschichten antackert).
Insgesamt bin ich relativ zufrieden, auch wenns bei Weitem nicht so sauber ist, wie ich es mir gewünscht hätte. Allerdings hat man nach dem fünfzigsten Schnörkel auch irgendwann keine Geduld mehr ...
(und dann ist der Kontrast der Stoffe so niedrig, dass man die ganze Arbeit von etwas weiter weg vermutlich überhaupt nicht sieht *seufz*)

Gesamtkunstwerk, noch ohne Perlen und Verschlüsse.

Kleine Arbeit zur Erholung: Ein paar Knochenperlen ans Gesamtkunstwerk, damits besser zum Hut passt. Erstaunlicherweise einer der zügigeren Arbeitsschritte.

Tadaa! Kein ideales Licht, aber halbwegs erkennbar.


Ich habe nicht mehr viel Zeit bis zum Con, deswegen werde ich das Deel vorerst so lassen.
Eigentlich möchte ich das Muster der Vorderkante zumindest noch auf dem Saum der Rückseite fortführen. Beim unteren Vorderteil spar ich mir die Arbeit aber! Vielleicht noch um den Halsausschnitt herum, aber wenn ich eine Gugel trage, sieht man das auch nicht und das Wiederannähen der Kordel hat gar nicht mal so viel Spaß gemacht ...
Die Ärmelaufschläge brauchen auch noch eine Verzierung und ich hatte eine ganz hübsche Idee für den Schulteransatz der Ärmel. Das schaffe ich aber nicht mehr bis Ende November. Kommt später.

Meine Prioritäten liegen jetzt bei den Accessoires: Da schaffe ich mit relativ wenig Aufwand viel Optik (und Komfort) - das lohnt sich eher als Accessoires zu improvisieren und sich mit winzigen Details aufzuhalten.

Hier gehts zu den anderen Teilen:

Teil 4: Deel-Überarbeitung

Teil 6: Claner-"Patchwork"-Tasche - nix für Veganer
Teil 7: Claner-Hut plus Taschen-Update
Lg
Nria

Sonntag, 16. November 2014

7 Sachen [107]

Immer wieder sonntags ... 7 Bilder von Sachen, für die wir an diesem Tag Wochenende unsere Hände gebraucht haben. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.


Einen neuen Spielzeugsoldaten mit Hilfe von Super Fluffy in Raumschiffbesatzung fürs Pen&Paper verwandelt. Der alte Charakter des Liebsten ist gestorben, jetzt hat er seit bestimmt einem Jahr schon einen neuen und so lange nehm ich mir vor, mal eine neue Figur zu machen ...


Mal wieder eine Kinokarte zum Abriss hingehalten. Ich fand den Interstellar ganz okay - zieht sich ziemlich. Hätte man noch ne Dreiviertelstunde überflüssiges Zeug rausgeschnitten, wär er vermutlich gut gewesen ;) Den regelmäßig aufleuchtenden Handydisplays im Kinosaal zufolge war ich nicht als einzige dieser Meinung ... (nervte aber trotzdem. Kann man die blöden Dinger nichtmal 3 Stunden aus den Händen lassen?)


Dem Liebsten beim Bau seines Rundschilds geholfen. Hier klebt er gerade.


Ein Kosmetiktauschpaket durchgewühlt.

 

Den Tischmülleimer des Nähtischchens gefüllt beim Werken von höchst geheimen Adventskalenderfüllungen.


Salat geputzt. Und gegessen. Mit Kräuterbaguette dazu, damits nicht zu gesund wird ...


Den letzten Harry-Potter-Teil in den DVD-Player geschoben.

Eine Sammlung von 7-Sachen-Blogeinträgen von heute findet ihr bei Grinsestern